Lexikon des gesamten Buchwesens Online

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Subject: History

Herausgegeben von Severin Corsten, Stephan Füssel, Günther Pflug und Friedrich Adolf Schmidt-Künsemüller

Das Lexikon des gesamten Buchwesens ist eine wissenschaftlich zuverlässige Darstellung des gesamten Wissens vom Buch, verstanden als die graphische Materialisierung geistiger Inhalte mit dem Ziel ihrer Erhaltung, Überlieferung und Verbreitung in der Gesellschaft.

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Hinweise zur Benutzung:

  • Aufrechte Registereinträge signalisieren, dass es sich um einen innerhalb eines Artikels vorkommenden, also versteckten Begriff handelt.
  • Kursive Registereinträge signalisieren, dass dieses Stichwort einen eigenen Artikel im Lexikon hat.
  • Während im Lexikon selbst die Artikel noch auf «alte» Weise alphabetisiert sind, nämlich die Umlaute ä, ö und ü als ae, oe und ue betrachtend, sind jetzt im Register ä = a, ö = o und ü = u.

Registereinträge

Vorbemerkungen und Hinweise zur Benutzung dieses Kreuzregisters

Angesichts der fast 5000 Lexikonseiten im Quartformat in acht Bänden dieses Lexikons des gesamten Buchwesens (LGB2) musste der Leitgedanke bei der Erarbeitung dieses Registers sein, besonders dasjenige zu erfassen, was zum inneren Kern des Buchwesens gehört: die Geschichte des Buches und des Buch- und Zeitschriftenwesens, alle technischen und elektronischen Aspekte der Buchherstellung und -gestaltung, das allgemeine Bibliothekswesen, Grundlagen des Verkaufs und Vertriebs sowie Personen und Personengruppen wie Schreibmeister, Drucker, insbesondere Frühdrucker, Illustratoren aller Art, Buchbinder, Gießer, Stempelschneider, Erfinder, Bibliothekare und Verleger, dazu, falls genannt, deren Mitarbeiter, Kompagnons, Lehrer oder Schüler. Erschließbar gemacht wurden auch, soweit ermittelbar, Namensabkürzungen, Pseudonyme und alternative Namensschreibweisen, voneinander abweichende Formen eines Namens und Akronyme. Eine Erfassung sämtlicher innerhalb der Artikel vorkommender Begriffe, Namen, Orte und Institutionen hätte allerdings jeglichen Rahmen gesprengt. Aus diesem Grunde musste eine Trennlinie gezogen werden, die, darüber ist sich der Bearbeiter bewusst, durchaus nicht immer einen schnurgeraden, sondern gelegentlich auch einen mäandrierenden Verlauf nimmt. Personennamen wurden möglichst ungekürzt aufgeführt, was zwar im einen oder anderen Fall Platz verbraucht, aber der Genauigkeit dient. Alexandre Denis Abel de Pujol beispielsweise war Sohn von Alexandre Denis Joseph de Pujol und Vater von Alexandre Abel de Pujol. Der Verzicht auf die zahlreichen Vornamen im Stichwort gebenden Eintrag hätte die Personen ununterscheidbar gemacht bzw. die Identifizierung erschwert. Dies ermöglichte die sachliche und die personale Erschließung des LGB2. Großen Wert wurde auf die Auflösung der zahlreichen Abkürzungen gelegt, beispielsweise bei «Arbeitsgemeinschaft rechts- und staatswissenschaftlicher Verleger (ARSV)» oder «Association for Library and Information Science Education (ALISE)». Die Registereinträge «ARSV: Arbeitsgemeinschaft rechts- und staatswissenschaftlicher Verleger» beziehungsweise «ALISE: Association for Library and Information Science Education» helfen bei Vorhandensein der Abkürzung dem Suchenden beim Auffinden der dazugehörigen Institution oder Zeitschrift.

Durch Klammern angezeigte alternative Schreibweisen von Namen wie z. B. Sul(c)ke, Hermann wurden im Sinne einer ohne Benutzerhandbuch nachvollziehbaren Sortierung aufgelöst in Sulcke, Hermann, und Sulke, Hermann. Unterschiedliche Schreibweisen von Vornamen (Carl/Karl) wurden ohne Kennzeichnung vereinheitlicht, wenn es sich eindeutig um ein und dieselbe Person handelt. Im Falle starker Abweichungen wird jedoch auf die hauptsächlich verwendete Schreibweise verwiesen. Hier blieben einige Wünsche des Bearbeiters nach verstärkter Genauigkeit aus Zeit- und Aufwandsgründen leider unerfüllt.

Nicht immer ließen sich ungenau formulierte Einträge auf unaufwändige Weise, besonders bei Personennamen, eindeutig zuordnen. Geht zum Beispiel das «Kunstbüchlein» auf den älteren oder den jüngeren Heinrich Vogtherr als Urheber zurück? Bezieht sich das Vornamenskürzel «J.» auf einen Jakob, einen Johannes oder einen Justus? Im Ernstfall wurden «J.» und «Johannes» nicht demselben Nachnamen zugeordnet, sondern in zwei Einträgen belassen.

In vielen Fällen waren Zahlen, Zeichen oder Formeln zu alphabetisieren. Excel ordnet etwa das Copyright- Symbol © oder chemische Formeln wie (C6H10O5)n für Zellulose nicht unter dem Buchstaben «C» ein, sondern nach dem Sonderzeichen «Klammer auf» vor dem eigentlichen Alphabet. Diese Ausnahmewörter stehen der besseren Auffmdbarkeit halber unter «C» beziehungsweise «C-S» (für C-sechs usw.). Gleiches gilt für den Markennamen «3M» oder den «2001-Versand» (unter «Drei-M» bzw. «Zweitausend»). Abweichend von den Excel-Alphabetisierungsgrundsätzen wurden von Hand zu verschiebende Einträge wie «b’rit» oder «C & P Möbelsysteme» behandelt wie «br» oder «CP», wo sie vermutlich leichter zu finden sind; Klammern, Kommata, Auslassungs- oder &-Zeichen etc. werden also bei der Alphabetisierung ignoriert. Der Vorteil dieses Verfahrens liegt auf der Hand: Die Einträge Oporin & Winter, Oporin-Winter-Lasius und Oporinus, Johann folgen direkt aufeinander; dies kann die Recherche mehr erleichtern als Buchstaben und Zeichen willkürlich trennende Sortierregeln.

Trotz aller vom Bearbeiter aufgewandten Mühe muss daher auch dem Benutzer immer noch gelegentlich ein wenig detektivischer Spürsinn abgefordert werden, um das Gewünschte zu finden. So wurden zwar etwa die Verweise innerhalb des LGB2 in das Register integriert, überprüft und, wenn sie ins Leere führten (was gelegentlich vorkam), eliminiert. Aus Zeitgründen war es jedoch nicht möglich, im positiven Fall, besonders bei umfangreicheren Artikeln, regelmäßig die exakte Fundstelle des verwiesenen Wortes, sondern lediglich Band und Seite des Artikelstichwortes, auf den sich der Verweis bezieht, aufzusuchen.

Der Bearbeiter ist sich bewusst, dass sich sicherlich nicht zuletzt infolge der umfangreichen Handarbeit, die geleistet werden musste, unentdeckt gebliebene Fehler in das Register eingeschlichen haben dürften. Dies abzuleugnen wäre vermessen. Die Fehler sind jedoch nicht dem Verlag anzulasten, der das Projekt in vorbildlicher Weise unterstützt und begleitet hat und dem an dieser Stelle ein tief empfundener Dank ausgesprochen sei, sondern ausschließlich dem Bearbeiter. Möge dieses Register nun allen technischen und sonstigen Widrigkeiten zum Trotz seinen Benutzern gute Dienste leisten und sie möglichst selten enttäuschen!

Verzichtet wurde auf eine geographische Erschließung, etwa durch Berücksichtigung von Geburts- und Todesorten. Orte und Bibliotheken, die kein eigenes Stichwort haben, wurden daher, obwohl dies vielleicht wünschenswert gewesen wäre, nicht in das Register eingearbeitet. Das gleiche gilt für Sammler, selbst wenn ihre Sammlungen die Grundlage für berühmte Bibliotheken wurden, für Bibliotheksstifter sowie für Herrscher und Geistliche bis hin zu Äbten und Päpsten, die auf dem Gebiet des Buchwesens lediglich Initiative zeigten, ohne selbst aktiv — schreibend, forschend, verwaltend — daran beteiligt gewesen zu sein, und schließlich für Gelehrte oder Schriftsteller, die kraft Amtes Bücher besaßen, wenn sie sich nur auf ihrem Fachgebiet, nicht aber zusätzlich auf dem Gebiet des Buchwesens ausgezeichnet haben — wie etwa E. T. A. Hoffmann, der an einem Katalog der Leihbibliothek von C. F. Kunz mitarbeitete. Walter Scott firmiert im Register auf Grund seiner ruinösen Verbindung mit Drucker und Verleger James Ballantyne. Ansonsten wurde in der Regel das Allgemeine dem Individuellen vorgezogen. Oder, um in einem Bild zu sprechen: wir betrachten den Baum mitsamt den Wurzeln, gelegentlich auch den Wald, nicht jedoch die Äste und die Blätter der Bäume.

Um eben dieses Übergeordnete nicht aus dem Blick zu verlieren, fanden im Zusammenhang mit Illustrationen Autoren illustrierter Werke (z. B. Goethe) und diese selbst (z. B. «Reineke Fuchs») keine Berücksichtigung. Auch die Erfassung von Übersetzern einzelner Werke unterblieb. Ausnahmen von der Regel: Werke, bei denen es sich um druck-, papier- oder einbandtechnische Pionierleistungen handelt oder wenn sie für das Fach Buchwesen grundlegend waren oder sind. Unter dieser Rücksicht unterblieb die Aufnahme von belletristischen Titeln und deren Autorinnen und Autoren, sofern nicht in eigenen Stichwortartikeln auf sie eingegangen wird.

Unberücksichtigt mussten ferner in der Regel Personen bleiben, deren Nachname in einem Artikel lediglich, oft nur listenartig und ohne Nennung des Vornamens, erwähnt wird. Beispiel: «B. war Schüler von Desvallieres» (I, 519). Es wurde jedoch zumeist - oft mit Erfolg — eine Identifizierung angestrebt. Darüber hinaus wurde versucht, in unterschiedlicher Schreibweise überlieferte Namen (Beispiel: Valdezoccho, Bartholomaeus de/Valdezzocco, Bartolomeo) zu vereinheitlichen oder durch Verweisungen von einer Namensform auf die andere die Auffmdbarkeit der betreffenden Person zu gewährleisten.

In den Artikeln zitierte Gelehrte, die etwas über den Gegenstand des Artikels gesagt oder geschrieben haben, wie beispielsweise in «Für F. Geldner ist er [Pierre Bouteiller] zweifellos mit Peter Schenck (...) identisch», finden sich ebenso wenig im Register wieder wie die Verfasser und Herausgeber von Monographien zu einzelnen Themen und die von ihnen verfassten beziehungsweise herausgegebenen Werke sowie die Auftraggeber von Buchwerken oder die weiterführenden Literaturangaben am Ende der einzelnen Artikel.

Dr. Klaus-Peter Walter
Bitburg, im Februar 2016

Vorwort

Es sind genau 50 Jahre vergangen, seitdem die erste, dreibändige Auflage dieses Lexikons im Verlag Hiersemann, damals noch in Leipzig, erschien. Es handelte sich um den ersten und, wenn man dem überwiegenden Urteil der Sachkritik folgt, gut gelungenen Versuch, dem gesamten Buchwesen und der damit verbundenen Fachwelt ein eigenes Sachlexikon zur Verfügung zu stellen. Der Verlag hatte Karl Löffler und Joachim Kirchner als Herausgeber gewonnen. Auch der wirtschaftliche Erfolg bestätigte die Bemühungen: die erste Auflage und ein Nachdruck waren bald vergriffen. Schon seit Jahrzehnten ist das Werk nur noch im Antiquariatsbuchhandel zu hohen Preisen erhältlich — wenn es überhaupt angeboten wird. Das 1952 bis 1956 erschienene «Lexikon des Buchwesens» konnte mit seiner anderen Konzeption und strengeren Stichwortauswahl die Benutzer nicht ganz befriedigen; darüber hinaus ist auch dieses Werk seit einigen Jahren vergriffen.

Der Verlag Anton Hiersemann hat es daher als wichtige, wenn auch nicht leichte Aufgabe übernom-men, eine zweite Auflage des berühmten und nützlichen Werks dem Fachpublikum und dem Liebhaber des Buches im weitesten Sinne anzubieten.

Das Buchwesen und seine Wandlungen in den letzten 50 Jahren

Vor 50 Jahren, als die erste Auflage erschien, hatte sie noch ein in sich festgefügtes Programm. In der Hand zweier Bibliothekare ließ sich in diesem Werk ein Themenkreis aus der Welt des Geistes abstecken, der Buchhändler, Verleger und Bibliothekare betraf, Bibliophile und Leser interessierte.

Die sich schon damals abzeichnende Entwicklung einer technisch bestimmten Informationsverarbei-tung hatte diese Kreise in ihrem professionellen Selbstverständnis noch nicht erreicht. Das ist heute anders geworden: die Technik ist mit Macht in diese Lebensräume eingebrochen, neue Formen der Informationsverarbeitung und Informationsvermittlung, erweiterte Möglichkeiten der Erzeugung von Veröffentlichungen, Änderungen in der Druck- und Reproduktionstechnik, eine Fülle von technischen Neuerungen, neue Verfahren, Geräte, Techniken sind in die Buchherstellung, die buchhändlerischen und bibliothekarischen Arbeiten eingedrungen, die heute für viele schon zu den Selbstverständlichkeiten ihres Berufes gehören, über die andere gern in einem Werk wie diesem Auskunft suchen. Doch — und das ist das Entscheidende bei dieser technischen Entwicklung — vollzieht sich vieles außerhalb der traditionellen Welt des Buches und manches führt sogar vom Buch fort zu neuen Formen der Informationsvermittlung. Telefon, Telegraph, Radio, Tonfilm — das waren die technischen Kommunikations-, die künstlerischen Ausdrucksmittel außerhalb des Buches, als die erste Auflage konzipiert wurde. Sie fanden keine Aufnah¬me, da die Verbindung zum Buch, wenn überhaupt, nur sehr locker war. In den letzten 50 Jahren hat sich das Verhältnis von Technik und Buch jedoch grundlegend geändert. Heute gibt es zahlreiche Parallelfor¬men bei der Übermittlung sprachlichen Ausdrucks. Neben das Buch sind die Mikroformen getreten und schließlich die elektronische Datenbank. Oft werden die gleichen Texte in mehreren verschiedenen

Veröffentlichungsformen angeboten. Das kann nicht ohne Einfluß auf den Inhalt eines Lexikons des gesamten Buchwesens sein, das heute erscheint. Begriffe, die in ihrer umfassenden Bedeutung keinen unmittelbaren Bezug zum Buch zu besitzen scheinen, müssen dennoch in der neuen Auflage berücksich-tigt werden, wenn sie in ihrer ökonomischen oder sozialen Auswirkung deutlich in die Welt der Buch-händler, Verleger, Bibliothekare eingreifen. So enthält die neue Auflage eine Fülle von Stichwörtern, die der Welt der Ökonomie, der Technik, der Informatik entstammen. Vor allem die elektronische Daten-verarbeitung mit ihren Auswirkungen auf die technischen, kaufmännischen und administrativen Arbeits-abläufe, doch auch die in den letzten 25 Jahren neu entstandene Welt der Informationswissenschaften liefern zahlreiche Begriffe, ohne deren Kenntnis die moderne Welt des Buches mit ihren wirtschaftlichen und technischen Verflechtungen nicht mehr verständlich ist.

Konzeption und Aufbau

Die Wandlungen in der Welt des Buches, die technischen, ökonomischen und administrativen Entwick-lungen, die heute die Abläufe und Erzeugnisse der literarischen Welt bestimmen, sollen in diesem Lexikon mit den historisch gewachsenen Begriffen vereint werden. Angestrebt ist ein Lexikon, das in ausgewogener Weise die historische Perspektive mit der Gegenwartsproblematik verbindet. Soweit die einzelnen Sachverhalte historische wie aktuelle Komponenten umfassen, sollen in einem Artikel beide Aspekte berücksichtigt werden. Darüber hinaus werden rein historisch orientierte Beiträge neben Beiträ¬gen zu Begriffen stehen, die erst im letzten Jahrzehnt geschaffen wurden oder in gewandelter Bedeutung in die Welt des Buches eindrangen.

Die Planung sieht vor, Produktion, Distribution und Rezeption mit folgenden Unter- und Neben-gruppen aufzunehmen: Schrift und Beschreibstoffe, das handwerkliche und das gedruckte Buch (Hand-schriftenkunde, Inkunabelkunde), Graphisches Gewerbe und Druckwesen (Technik), Verlagswesen (mit Problemen der Edition verschiedener Textarten, Urheber- und Verlagsrecht), Buchhandel und andere Wege des Buchvertriebs, Zeitschriftenwesen, Bibliothekswesen, Bibliographie, Information und Doku-mentation, Leser und Lesen sowie Teile der Archivistik, Chronologie, Diplomatik, Enzyklopädie wie der Ubersetzungstechnik einschließlich ihrer historischen Komponenten, soweit sie als sogenannte Hilfs-wissenschaften für das Buch relevant sind.

Der streng umrissene Bereich der ersten Auflage, der über den traditionellen, vom bibliothekarischen Selbstverständnis der Generation des Handbuchs für die Bibliothekswissenschaft bestimmten Rahmen kaum hinausreichte, soll also auch unabhängig von der modernen technischen Entwicklung ausgeweitet und harmonisch abgerundet werden. Besaß z. B. in der ersten Auflage die Bibliophilie mit ihrer Neigung zum illustrierten Buch eine unübersehbare Prädominanz, wurden unter diesem Gesichtspunkt etwa Bibliophile oder Illustratoren mit besonderem Gewicht berücksichtigt, so strebt die Neuauflage hier eine Verbreiterung ihrer Basis an.

Doch nicht nur eine Ausweitung des Spektrums findet in diesem Lexikon ihren Niederschlag, auch der umgekehrte Prozeß ist zu beobachten. Das allgemeine Bildungsbewußtsein, das Buchhändler und Biblio-thekare miteinander verband, ist einem deutlicher technisch-administrativ geprägten Berufsverständnis gewichen. Rein literarische Begriffe wie z. B. Gattungsbezeichnungen für Dichtungsformen, gehören sic heute noch der Welt der professionellen Büchermacher, -Verbreiter oder -Verwalter an?

Soll das Lexikon ein Nachschlagewerk für die literarischen Begriffe umfassen oder ersetzen? Muß etwa — um ein Beispiel zu geben — der Unterschied zwischen einer Ode und einer Elegie erläutert werden? Die Herausgeber haben das Feld gegenüber der ersten Auflage enger gesteckt, rein Literarisches, auch Fachwissenschaftliches ausgeschieden, wenn es nicht unmittelbar Bezug zum Buch, sondern nur zu seinem Inhalt hat. Immer ist diese Grenzziehung nicht einfach. So besitzen z. B. die Sakralbüchcr des Mittelalters für die Bibliophilie weiterhin eine so große Bedeutung, daß auf die Erläuterung, was ein Evangeliar, ein Evangelistar, ein Lektionar ist, nicht verzichtet werden sollte. Das gleiche gilt von Sachgebieten und Wissenschaftsdisziplinen wie Bergbau, Chemie oder Medizin, deren Werke in der Geschichte der Buchwissenschaft und der Bibliophilie stets eine große Rolle gespielt haben.

Art und Umfang der Artikel

Der Grundkonzeption entsprechend enthält das Lexikon fachlich fundierte Beiträge, die sich in Inhalt und Formulierung jedoch nicht vornehmlich an den Fachmann, sondern an eine breitere Leserschicht wenden. Dabei soll natürlich der hochspezialisierte Fachausdruck nicht ausgeschlossen werden, doch wird seine Formulierung berücksichtigen, daß der dargestellte Fachbereich allgemein verständlich bleibt.

Um die Erwartungen derjenigen erfüllen zu können, die dieses Werk zur Hand nehmen, haben Her-ausgeber und Verlag unterschiedliche Arten von Artikeln in diesem Lexikon vereinigt. Dem Fachbegriff im engeren und eigentlichen Sinne wird ein kurzer präziser Beitrag gewidmet, der neben einer Definition in der Regel auch einen Abriß seiner historischen Dimension enthalten soll. Bei Fremdwörtern soll auch eine etymologische Erklärung des Begriffs gegeben werden. Zentrale Fachbegriffe erhalten umfassende Beiträge, die möglichst sachlich oder historisch gegliedert werden, so daß auch bei längeren Beiträgen die Übersichtlichkeit gewahrt bleibt. Biographische Artikel sind nicht nur den professionellen Buchhänd¬lern, Verlegern, Druckern, Buchbindern oder Bibliothekaren Vorbehalten; auch Personen, die im weite¬ren Sinne die Entwicklung des Buchwesens beeinflußt haben (wie Illustratoren, Schriftgestalter, Biblio¬phile) finden Beachtung. Besonders schwierig ist die Auswahl unter den Autoren. Natürlich soll das Lexikon des gesamten Buchwesens kein Autorenlexikon ersetzen, doch finden Schriftsteller Aufnahme, die mit ihren Werken die Druckgeschichte wie die Bibliophilie nachhaltig beeinflußt haben. Bei diesen Autoren soll jedoch nicht eine allgemeine Würdigung ihrer geistesgeschichtlichen Bedeutung gegeben werden; die Darstellung beschränkt sich in der Regel auf die buchgeschichtlichen und bibliophilen Aspekte. Besondere Artikel erhalten Firmen, Institutionen und Verbände aus dem Themenbereich des Lexikons. Auch die wichtigsten Zeitschriften einschließlich der großen bibliographischen Werke werden in eigenen Beiträgen vorgestellt. Ortsgebundene Institutionen, vor allem Bibliotheken werden jedoch unter ihrem Sitzort behandelt, da in der weitaus überwiegenden Zahl der Fälle der Ort vorherrschender Bestandteil ihres Namens ist.

Das Lexikon enthält zwei Arten geographischer Stichwörter: Ortsartikel und Länderartikel. Beide werden zur besseren Übersichtlichkeit nach einem einheitlichen Schema gegliedert, wobei die Grundein-teilung Druck, Buchhandel, Bibliotheken lautet. Sie kann jedoch je nach örtlichen Situationen um weitere Gesichtspunkte ergänzt werden.

Ein Problem eigener Art ist das anzustrebende Gleichgewicht zwischen Sachbegriffen, Personen-, Firmen- und sonstigen Namen sowie Geographika. Da das Lexikon den deutlich historischen Bezug der ersten Auflage nicht aufgeben, ihn nur um aktuelle Sachbegriffe erweitern möchte, ist der Umfang der zu berücksichtigenden Personennamen weiter gestiegen. Allerdings wurde auch in der Neuauflage daran festgehalten, lebende Personen nicht aufzunehmen. Dieser Vermehrung der Personennamen steht jedoch ein entsprechendes Anwachsen von Sachgruppen gegenüber, die meist der modernen technischen Ent-wicklung entstammen. So könnte es wohl gelingen, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den verschie-denen Artikelarten zu erreichen.

Der Versuch, vor allem im Bereich der Illustration und bedeutender Bibliophiler, aber auch bei Druckern und Autoren der Frühdruckzeit die oft nicht umfassenden biographischen Daten der ersten Auflage zu vervollständigen, ist aufgrund der Faktenlage nicht in allen Fällen gelungen. Doch wurde hier mit größerer Stringenz ein einheitlicher Standard angestrebt. Das gleiche gilt für Art und Umfang der Literaturangaben am Ende eines Artikels.

Die Auswahl der Stichwörter strebt einen internationalen Standard an. Begriffe, für die es kein deutschsprachiges Äquivalent gibt, sind in ihrer Ursprungssprache angesetzt. Doch wird es sicherlich nicht überraschen, daß in einem deutschsprachigen Lexikon der deutsche Gesichtspunkt ein gewisses Übergewicht hat. Vor allem die in die Jurisprudenz hineinreichenden Beiträge berücksichtigen neben der internationalen Entwicklung im wesentlichen diejenigen des deutschen Rechtsraumes. Auch bei der Auswahl der Verlage, Buchhandlungen, Bibliotheken ist ein deutsches oder zumindest europäisches Schwergewicht kaum zu vermeiden. Dagegen sollen die Länderartikel, die im Grundsatz alle Länder der Erde umfassen, wenigstens eine allgemeine Übersicht über die Entwicklung des Buch- und Bibliotheks-wesens in jedem Lande geben. Daß diese Beiträge von sehr unterschiedlicher Länge sind, ist wesentlich durch die unterschiedliche Geschichte und den ungleichen Entwicklungsstand in den verschiedenen Ländern und Kontinenten bedingt.

Das 1952 bis 1956 erschienene «Lexikon des Buchwesens», das textlich eine gekürzte Neubearbeitung der ersten Auflage des Lexikons des gesamten Buchwesens darstellen mag, dieses jedoch um zwei Abbildungsbände erweitert, hat gezeigt, daß das Beifügen von Abbildungen in manchen Fällen den Text erläutern und deutlich bereichern kann. Daher wurden in der neuen Auflage nach Möglichkeit alle Beiträge, bei denen eine Abbildung erforderlich oder zweckmäßig erschien, mit Illustrationen versehen.

Eine wichtige Funktion des Lexikons ist es, durch Verweisungen auf ergänzende, vertiefende und weiterführende Artikel aufmerksam zu machen. Als Abkürzungen wurden den Autoren nur wenige echte (also mit starken Einsparungen an Buchstaben) vorgeschlagen. Um das Werk auch für solche, die der deutschen Sprache nicht fließend mächtig sind, leicht benutzbar zu machen, wurden viele über das international verständliche «etc.» hinausgehende Abkürzungen so gewählt, daß sie leicht auflösbar sind.

Realisierung des Konzepts

Alfred G. Swierk hat in der Vorbereitungsphase der neuen Auflage als geschäftsführender Herausgeber bis 1983 die Gesamtkonzeption und den Thesaurus der Stichwörter bearbeitet.

Entsprechend der Entwicklung in der Welt des Buches wurde die Zahl der Stichwörter von 12000 der ersten Auflage auf rund 16000 erhöht. Sie wächst entsprechend der aktuellen Begriffsentwicklung mit dem sukzessiven Erscheinen der einzelnen Bände weiter, so daß voraussichtlich bei Abschluß dieses Werkes ein Umfang erreicht wird, der um rund 50% über demjenigen der ersten Auflage liegt. Trotz der ständig laufenden Erweiterung ist nicht auszuschließen, daß Stichwörter fehlen, daß die Aufgabe des Trennens des Wichtigen vom Entbehrlichen nicht in allen Fällen erfüllt wurde. Verlag und Herausgeber bitten daher, daß solche Mängel dem Verlag mitgeteilt werden. Gelingt es doch vielleicht, Fehlendes unter einem späteren Stichwort aufzunehmen.

Durch die fachlichen Anforderungen, die Verlag und Herausgeber an die einzelnen Beiträge stellen, hat sich auch die Zahl der Mitarbeiter erheblich erhöht. Zur Zeit arbeiten insgesamt mehr als 400 Fachleute an diesem Werk. Eine derart große Zahl von Autoren, welche die unterschiedlichsten Gegenstände behandeln, sind in Inhalt und Stil nicht immer auf eine gemeinsame Grundlinie festzulegen und dies um so weniger, als das Lexikon nicht nur Kurzerklärungen zu den einzelnen Stichwörtern geben will, sondern historische und sachliche Zusammenhänge darzustellen beabsichtigt, ohne daß die Beiträge zu Spezialstudien anwachsen sollen.

Aus diesen Gründen wurden durchaus absichtlich nicht immer Spezialisten als Autoren gebeten, sondern bewußt Generalisten, um einer übergroßen Ausdehnung von Korrespondenz- und Artikclum- fängen entgegenzuwirken. Darüber hinaus stellte sich bei den Spezialisten oft die Frage der zeitlichen Verfügbarkeit schärfer. Einige international ausgewiesene Fachleute konnten für die Mitarbeit leider nicht gewonnen werden. Auch ist die Zahl geeigneter Mitarbeiter auf den verschiedenen Gebieten, die das Lexikon abdecken will, ungleich groß, so daß es nicht immer leicht ist, für jeden vorgesehenen

Artikel den nötigen Sachverstand zu finden. In dieser Situation war der plötzliche Tod von Lawrence S. Thompson für die Bearbeitung der Stichwörter aus dem anglo-amerikanischen Raum ein empfindlicher Verlust, der sich nur schwer ausgleichen läßt.

In der Vorbereitungsphase suchten und fanden Verlag und Herausgeber zusätzliche Unterstützung in vielen Fragen der Planung und Durchführung. Hier ist besonders Florentine Mütherich und Reinhard Wittmann sowie dem allzu früh verstorbenen Herbert Grundmann, der dem Lexikon in selbstloser Weise sein breites buchhändlerisches Wissen zur Verfügung stellte, zu danken. Ebenso gilt der Dank allen Bibliotheken und Archiven, die den Herausgebern, den Autoren und dem Verlag bei ihrer Arbeit geholfen haben.

Dauernde Beratung und aktive Hilfe wird dem Lexikon dankenswerterweise zuteil durch Peter Amelung (Stuttgart), Helmut Buske (Hamburg), Ludwig Delp (München), Eberhard Henze (Burgdorf), Heinz Jahrsetz (Weinheim), Frieder Kocher-Benzing (Stuttgart), Eberhard König (Berlin), Albert Labarre (Paris), Torben Nielsen (Virum, Dänemark), Gerd Schulz (Frankfurt) und Henning Wendland (Hamburg). Es halfen jedoch noch viele über das Verfassen von Artikeln hinaus. Es wird um Verständnis gebeten, daß nicht alle Ratgeber namentlich genannt werden können. Die Namen der Autoren erscheinen am Ende jedes Artikels. Im Verlag selbst trägt Ulrike Steinbrenner die Hauptlast bei der redaktionellen Organisation sowie der Führung des Thesaurus.

Herausgeber und Verlag

Verzeichnis der Abkürzungen

Zeichen:

*geboren
gestorben
Red.Redaktion. Wenig oder nicht veränderte Übernahme aus der 1. Auflage des LGB oder von der Redaktion verfaßter Artikel.

Abkürzungen:

Abb.Abbildung(en)
Abh.Abhandlung(en)
Abk.Abkürzung(en)
ADBAllgemein Deutsche Biographie, hrsg. von der Historischen Kommission bei der Kgl. Akademie der Wissenschaften. Bd. I-56. Leipzig 1875-1912 (ND Berlin 1967-1976)
Abt.Abteilung(en)
afr.afrikanisch
AGAktiengesellschaft
AGBArchiv für Geschichte des Buchwesens
AGdBArchiv für Geschichte des deutschen Buch-handels
Akad. d. Wiss.Akademie der Wissenschaften
AKLAllgemeines Künstlerlexikon. Bd. 1 ff. Leipzig 1983 ff-
allg.allgemein
amer.amerikanisch
Anm.Anmerkung(en)
arab.arabisch
ATAltes Testament
Aufl.Auflage (n)
Ausg.Ausgab e(n)
Bd., Bde., Bdn.Band, Bände, Bänden
Bearb.Bearbeiter, Bearbeitung
bearb.bearbeitet
Beih.Beiheft(e)
Beil.Beilage(n)
belg.belgisch
BENEZITE. Benezit: Dictionnaire critique et documentaire des peintres, sculpteurs, dessinateurs et graveurs de tous les temps et de tous les pays. 4. ed. 14 Bde. Paris 1999.
BENZINGJ. Benzing: Die Buchdrucker des 16. und 17. Jahrhunderts. 2. Aufl. Wiesbaden 1982
bes.besonders, besonderer
Bibi., Bibl.enBibliothek(en)
Bl.Blatt, Blätter
BMCCatalogue of Books printed in the 15 dl Century now in the British Museum. P. 1 -12. London 1908-1985
BNBibliotheque Nationale, Biblioteca Nazionale
Börsenbl.Börsenblatt für den deutschen Buchhandel (Leipziger [1834 ff.] und Frankfurter [NF 1945-1989] Ausgabe)
BRDeutschlandBundesrepublik Deutschland
BuBBücherei und Bildung bzw. Buch und Bibliothek
CW. A. Copinger: Suppl. to Hains Repertorium bibliographicum. P. 1.2, Vol. 1.2. London 1895-1902
ca.circa.
cmZentimeter
Cod.Codex, Codices
DABDictionary of American Biography. Vol. 1-20 nebst Index und Suppl. 1 ff. New York/London 1928 ff.
d.Ä.der Altere
dän.dänisch
DALBDictionary of American Library Biography. Littleton 1978
DDRDeutsche Demokratische Republik
ders.derselbe(n)
d.h.das heißt
d. i.das ist
Dict. biogr. franç.Dictionnaire de biographie française. T. 1 ff. Paris I933 ff.
dies.dieselbe(n)
Diss.Dissertation(en)
Diz. biogr. ital.Dizionario biografico degli Italiani. T. 1 ff. Roma 1960 ff.
d.J.der Jüngere
d.M.der Mittlere
DNBThe Dictionary of national Biography. Vol. 1-63 nebst Suppl. 1 ff. London 1885 ff.
dt.deutsch
ebd.ebenda
Ed.Edition(en)
ed.ediert
EDVElektronische Datenverarbeitung
einschl.einschließlich
engl.englisch
erg.ergänzt
ersch.erscheint, erschienen
etc.et cetera
e.V.eingetragener Verein
evt.eventuell
ExExemplar(e)
EFolge (n)
f., ff.folgende
Faks.Faksimile(s)
Fase.Fascicle, Faszikel
fortges.fortgesetzt
Forts.Fortsetzung(en)
franz.französisch
geb.gebunden
gedr.gedruckt
gegr.gegründet
GELDNERF. Geldner: Die deutschen Inkunabeldrucker.
gen.Bd. 1.2. Stuttgart 1968-1970
Ges.genannt
Gesch.Gesellschaft(en)
ggf-Geschichte
GmbHgegebenenfalls
GOFFGesellschaft mit begrenzter Haftung F. R. Goff: Incunabula in American Libraries. A 3rd Census of I5th-Century Books recorded in North American Collections. Nebst Suppl. New York 1964-1972
griech. griechisch
Gut.-Jb. GWGutenberg-Jahrbuch Gesamtkatalog der Wiegendrucke
HL. Hain: Repertorium bibliographicum. Vol. 1, P. 1.2, Vol. 2, P. 1.2. Stuttgartiae et Lutetiae 1826-1838
H.Heft(e)
HABERMANN / KLEMMT / SIEFKESA. Habermann/R. Klemmt/F. Siefkes: Lexikon deutscher wiss. Bibliothekare 1925-1980. Frankfurt 1985.
Handb.Handbuch, Handbücher
HELWIGH. Helwig. Handbuch der Einbandkunde. Bd. 1-3. Hamburg 1953-1955
Hrsg.Herausgeber
hrsg.herausgegeben
Hs., Hss.Handschrift, Handschriften
i.d.R.in der Regel
i.J.im Jahre
Ill.Illustration(en)
ill.illustriert
Ink.Inkunabel(n)
insbes.insbesondere
intern.international
italitalienisch
j.jährlich
Jb.Jahrbuch, Jahrbücher
Jg.Jahrgang, Jahrgänge
Jh.Jahrhundert€
jun.junior
Kat.Katalog(e)
KGKommanditgesellschaft
kgl.königlich
KYRISSE. Kyriss: Verzierte gotische Einbände im alten deutschen Sprachgebiet. Bd. 1-4. Stuttgart 1951-1958
lat.lateinisch
LBLandesbibliothek(en)
Lex. d. MALexikon des Mittelalters Bd. 1 ff. München / Zürich 1980 ff.
lfd.laufend(e)
Lfb.Lieferung(en)
LHBLandes- und Hochschulbibliothek(en)
Lit.Literatur
litliterarisch
mMeter
MAMittelalter
ma.mittelalterlich
Mio.Million(en)
mmMillimeter
Mrd.Milliarden
Ms., Mss.Manuskript, Manuskripte
NBNationalbibliothek(en)
n. Chr.nach Christus
NDNeudruck bzw. Nachdruck
NDBNeue Deutsche Biographie. Bd. 1 ff. Berlin 1953 ff-
NFNeue Folge
niederl.niederländisch
norw.norwegisch
NRNeue Reihe
Nr.Nummer (n)
NSNeue Serie
NTNeues Testament
NTBBNordisk tidskrift för bok- och biblioteksväsen
0. a.oder andere(s)
ÖBÖffentliche Bibliothek(en)
österr.österreichisch
oHGoffene Handelsgesellschaft
o.J.ohne Jahresangabe
0.0.ohne Ortsangabe
P.Pars, Part(e), Partie
p.a.pro anno
PAULY-WISSOWAPaulys Real-Encyclopädie der classischen Altertumswissenschaft. Neue Bearb. von G. Wissowa. Reihe 1, Bd. 1-24; Reihe 2, Bd. 1-10 nebst Suppl. Bd. 1-15, Register. Stuttgart 1893-1980
poln.polnisch
portug.portugiesisch
Pseud.Pseudonym
RD. Reichling: Appendices ad Hainii-Copingeri Repertorium bibliographicum. Fase. 1-16 nebst Suppl. Monachii 1905-1914
R.Reihe (n)
Red.Redaktion(en)
Reg.Register
Reprod.Reproduktion(en)
röm.römisch
RÜMANNA. Rümann: Das Ill. Buch des 19. Jahrhunderts in England. Frankreich und Deutschland. Leipzig 1930 (ND Osnabrück 1975)
russ.russisch
s.siehe
S.Seite (n)
SBStaatsbibliothek(en)
schwed.schwedisch
Schweiz.schweizerisch
sen.senior
Slg.Sammlung(en)
s. 0.siehe oben
sog.sogenannt
Sp.Spalte(n)
span.spanisch
St., Ste.Sankt, Saint, Sainte
StBStadtbibliothek(en)
STCShort Title Catalogue of books printed in England, Scotland and Ireland and of English books printed abroad, 1475 - 1640. First compiled by A. W. Pollard and G. R. Redgrave. 2nd edition. London 1976-1991.
StUBStadt- und Universitätsbibliothek(en)
s.u.siehe unten
SUBStaats- und Universitätsbibliothek(en)
Suppl.Supplement(e)
T.Teil, Tome, Tomo, Tomus
Tab.Tabelle(n)
Taf.Tafel (n)
THTechnische Hochschule(n)
THIEME-BECKERAllgemeines Lexikon der bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Hrsg, von U. Thieme und F. Becker, (später) H. Vollmer. Bd. 1-37. Leipzig 1907-1950 (ND Zwickau 1964-1967)
u.und
u. a.unter anderem / und andere
u. a. m.und andere mehr
UBUniversitätsbibliothek(en)
u.d.T.unter dem Titel
Ubers.Übersetzer, Übersetzung
übers.übersetzt
ULBUniversitäts- und Landesbibliothek(en)
u. ö.und öfter
ungar.ungarisch
Univ.Universität(en)
UrhGUrheberrechtsgesetz(e)
urspr.ursprünglich
UStBUniversitäts- und Stadtbibliothek
usw.und so weiter
u.U.unter Umständen
v.von
v. Chr.vor Christus
VD 16Verzeichnis der im dt. Sprachbereich ersch. Drucke des 16. Jahrhunderts. Hrsg, von der Bayer. SB, Abt. 1, Bd. 1 ff. Stuttgart 1983 ff
verb.verbessert
Verf.Verfasser
verf.verfaßt
VeröfF.Veröffentlichung(en)
veröff.veröffentlicht, veröffentlichen
Verz.Verzeichnis(se)
vgl.vergleiche
VINZDokumentatione deutschsprachiger Verlage. Hrsg, von C. Vinz und G. Olzog. 1. Ausg. München /Wien 1962 und weitere Ausgaben
Vol.Volumen, Volume
VOLLMERH. Vollmer: Allgemeines Lexikon der bilden-den Künstler des 20. Jahrhunderts. Leipzig 1953-1961
vollst.vollständig
Wb.Wörterbuch(-bücher)
Wiss.Wissenschaft(en)
wiss.wissenschaftlich
z.B.zum Beispiel
ZfBZentralblatt für Bibliothekswesen
ZfBBZeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie
zit.zitiert
Zs., Zss.Zeitschrift, Zeitschriften
z.T.zum Teil
Ztg.Zeitung(en)
zus.zusammen
z.Z.zur Zeit