Einleitung
(504 words)

Die Herrschaft dẹs starren Qaṣīdenstils blieb in der Kunstpoesie noch ungebrochen. Auf viele ihrer Vertreter würde die Kritik passen, die der Qāḍī Abūʾl-Ḥ. al-Ǧurǧānī an al-Ustāḏ aṭ-Ṭabarī richtete (aṯ-Ṯaʿālibī, Aḥsan mā samiʿtu 52u): „Wenn man seine Verse ein wenig schüttelte, würden sie auseinander fliegen und zu ihren Herrn zurückkehren”.

Doch regten sich daneben schon freiere Formen. Zwar von eigentlicher Volkspoesie hören wir zunächst noch sehr wenig, wie von den Liedern, die in Baġdād bei nächtlichen Umzügen im Ramaḍān auf den Strassen gesungen wurden (b. al-Aṯīr, al-Maṯa…

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Brockelmann, Carl, “Einleitung”, in: Brockelmann Online, by Carl Brockelmann. Consulted online on 15 December 2017 <http://dx.doi.org/10.1163/1877-0037_brock_d1e80227>



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