Hoffaktoren
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Als Hoffaktoren oder Hofjuden werden jüdische Kaufleute und Kreditgeber bezeichnet, die in einem auf Kontinuität angelegten Dienstleistungsverhältnis zu einem höfisch strukturierten Herrschaftszentrum standen; dafür wurden ihnen in der Regel Privilegien, Vorrechte und Titel verliehen. Schon seit dem Mittelalter gab es jüdische Funktionsträger für …

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Ries, Rotraud, “Hoffaktoren”, in: Enzyklopädie jüdischer Geschichte und Kultur, Im Auftrag der Säschsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig herausgegeben von Dan Diner. © J.B. Metzler, Stuttgart/Springer-Verlag GmbH Deutschland 2011–2017. Consulted online on 24 September 2017 <http://dx.doi.org/10.1163/2468-2845_ejgk_COM_0321>
First published online: 2016



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