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Kohlepapier
(77 words)

dünnes Blatt mit einseitiger Beschichtung, die auf mechanischen Druck Farbe abgibt, benutzt zum Herstellen von Durchschriften oder Durchschlägen in der Schreibmaschine. Bei K. im engeren und im klassischen Sinn besteht der Träger aus dünnem und zähem, meist hadernhaltigem Papier, der Carbonseide, und die Beschichtung aus dem Pigment Ruß in dem Bindemittel Wachs. Heute wird für den Träger vielfach Kunststoff, also eine Folie (Polyester), und in der Schicht statt des Schwarzpigmentes andersfarbige Farbstoffe verwendet.

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H. Bansa, “Kohlepapier”, in: Lexikon des gesamten Buchwesens Online. Consulted online on 19 February 2019 <http://dx.doi.org/10.1163/9789004337862__COM_110649>
First published online: 2017
First print edition: ISBN: 9783777214122, 2014



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