Lexikon des gesamten Buchwesens Online

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Namensstempel
(92 words)

Auf Blinddruckeinbänden, vor allem des 15. und 16.Jh.s, sind in den Deckelschmuck oft Stempel eingefügt, die im Spruchband einen Namen zeigen. Meist nennt sich darin der Buchbinder, doch kommen auch Besitzernamen in dieser Weise vor, wie bes. klösterlicher Besitz so gekennzeichnet wurde (evtl, auch durch den Namen des Schutzpatrons). Doch ist auch die Anrufung heiliger Namen in solchen Stempeln häufig.

Bibliography

Loubier, J.: Der Bucheinband in alter und neuer Zeit. Berlin/ Leipzig 1904, S. 79 — 82

Handb. der Bibliothekswissenschaft. 2. Aufl. Bd. 1. Wiesbaden 1952,…

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Red., “Namensstempel”, in: Lexikon des gesamten Buchwesens Online. Consulted online on 20 June 2019 <http://dx.doi.org/10.1163/9789004337862__COM_140060>
First published online: 2017
First print edition: ISBN: 9783777214122, 2014



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