Narrenliteratur
(280 words)

im weiteren Sinn ist Lit. didaktisch-satirischen Gepräges, die menschliche Schwächen aller Art und Mißstände des öffentlichen und privaten Lebens scharf geißelt. Dazu gehören auf der Grundlage frühen Brauchtums Werke wie «Salomon und Markolf» (Ende 12. Jh.), «Reinhart Fuchs» (Ende 13. Jh.), «Der Pfaffe von Kalenberg» des Philipp Frankfurter (Mitte 15. Jh.), «Till F.ulenspiegel» (Erstdruck um 1478), sowie Fastnachtspiele wie «Das Narrenschneiden» von Hans Sachs (1534).

Im engeren Sinn handelt es sich um die Narrenbilderlit. lit. des 16. Jh.s in der Nachfolge d…

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H. Rosenfeld †, “Narrenliteratur”, in: Lexikon des gesamten Buchwesens Online. Consulted online on 22 February 2019 <http://dx.doi.org/10.1163/9789004337862__COM_140078>
First published online: 2017
First print edition: ISBN: 9783777214122, 2014



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