Nibelungenliedhandschriften
(301 words)

Das um 1200 entstandene Nibelungenlied ist in zehn so gut wie vollst. Hss. und in 25 Fragmenten überliefert. Davon stammen 24 Pergamenthss. (Sigel A — Z) aus dem 13. und 14. Jh. und 11 Pergament– und Papierhss. (a—n) aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Nur der sog. Hundeshagensche Codex (b) von 1441 ist mit Bildern versehen.

Für die Textherstellung haben folgende Hss. als vorrangig zu gelten: die Münchner Hs. (A), die St. Galler Hs. (B), die Donaueschinger Hs. (C) (Abb. Bd. IV, S. 410.) und der heute in Wien befindliche Ambraser Codex (d). Die Hss. A, B…

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G. Lohse, “Nibelungenliedhandschriften”, in: Lexikon des gesamten Buchwesens Online. Consulted online on 18 February 2019 <http://dx.doi.org/10.1163/9789004337862__COM_140266>
First published online: 2017
First print edition: ISBN: 9783777214122, 2014



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