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Strichinschriften
(174 words)

werden altmesopotamische, bildähnliche Schriftzeichen um 3000 v. Chr. genannt. Sie können als Vorform der Keilschrift angesehen werden. Mit hölzernen Griffeln in Ton geritzt, dienten sie vorwiegend wirtschaftlichen Aufzeichnungen. Aufgrund des weichen Beschreibstoffes traten Rundungen weniger auf, dafür sind gradlinige Striche stärker anzutreffen, bes. ausgeprägt bei der elamischen (Strich)schrift. Bei Steininschriften behielt man zunächst die alten Strichformen bei. Erst einige Jh.e später wurden Keilformen häufiger, bis die S. später ganz …

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H. Buske, “Strichinschriften”, in: Lexikon des gesamten Buchwesens Online. Consulted online on 20 February 2019 <http://dx.doi.org/10.1163/9789004337862__COM_192193>
First published online: 2017
First print edition: ISBN: 9783777214122, 2014



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