Lexikon des gesamten Buchwesens Online

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Untere Grenze
(120 words)

bezeichnet diejenige qualitative Schwelle, die beim Bestandsaufbau der Schönen Lit. in Volksbüchereien nicht unterschritten werden durfte, sollte der Charakter der «Bildungsbücherei» nicht gefährdet werden. Von der Bücherhallenbewegung der 1890er Jahre bis kurze Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg haben sich an dieser Frage die Geister geschieden. Sie war ein Hauptthema im sog. Richtungsstreit. Da die einseitige Überschätzung der Schönen Lit. seit den 1920er Jahren allmählich abnahm, verlor sie an Bedeutung und wurde nur noch einmal in den 1950er Jahren kurz diskutiert.

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P. Vodosek, “Untere Grenze”, in: Lexikon des gesamten Buchwesens Online. Consulted online on 21 March 2019 <http://dx.doi.org/10.1163/9789004337862__COM_210249>
First published online: 2017
First print edition: ISBN: 9783777214122, 2014



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