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W
(100 words)

23. Buchstabe im dt. Alphabet, kommt im Lat. nicht vor, entstanden durch Verdoppelung des V. Er bezeichnet im Dt. den stimmhaften labiodentalen Reibelaut und wurde erst durch den dt. Laut notwendig. Im MA an-fangs durch uu dargestellt; etwa im 11. Jh. kam die Form W auf (neben uu). Im Englischen W blieb der alte stimmhafte bilabiale Lautwert erhalten. In angelsächsischen Texten wird statt W oft die Rune = wyn gebraucht, die auch im Althochdt. vorkommt (Hildebrandslied, Glossen). Als Majuskel findet sich W bereits in Inschriften des 6. Jahrhunderts. Im SpätMA begegnen zuweile…

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W. Milde, “W”, in: Lexikon des gesamten Buchwesens Online. Consulted online on 17 February 2019 <http://dx.doi.org/10.1163/9789004337862__COM_230001>
First published online: 2017
First print edition: ISBN: 9783777214122, 2014



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