Religion in Geschichte und Gegenwart

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Absurde, das
(270 words)

[English Version]

(lat. »mißtönend«) steht landläufig für »widersinnig«, vgl. »reductio ad absurdum«: In lit. Kontexten hat der Begriff des A. seit dem Existentialismus Konjunktur. Die Lit. des 20.Jh. bezeugt vielfältig (oftmals in grotesker Manier) die Erfahrung des A.; vgl. F.Kafka, Eugène Ionesco, S.Beckett, Harold Pinter, Luigi Pirandello, Thomas Bernhard, Elfriede Jellinek u.a.

Im 19.Jh. ist S.Kierkegaard der ausgezeichnete Denker des A. (teilweise synonym mit »Paradox«): Für die endliche Reflexion ist es ein Un-Gedanke, das ewig-vollkommene Sein als zeitlich-gesch…

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Kodalle, Klaus-M., “Absurde, das”, in: Religion in Geschichte und Gegenwart. Consulted online on 26 June 2019 <http://dx.doi.org/10.1163/2405-8262_rgg4_SIM_00102>



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