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Gottschalk
(246 words)

[English Version]

der Sachse (von Orbais; 806/08 – 866/70 Hautvillers), kam als Oblate seiner gräflichen Familie ins Kloster Fulda, schloß auf der Reichenau Freundschaft mit Walahfrid Strabo und wurde gegen seinen Willen von Hrabanus Maurus in den Mönchsstand aufgenommen, aus dem ihn eine Synode in Mainz 829 entließ. Trotzdem ließ er sich als Mönch von Orbais zum Priester weihen. Auf seiner Italienreise erregte seine Lehre von der doppelten Prädestination Anstoß, so daß ihn Hrabanus 848 auf einer Synode in Mainz als Häretiker verurteilen und ausweisen ließ. Erzbf. Hinkmar von Reims

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Rieger, R., “Gottschalk”, in: Religion in Geschichte und Gegenwart. Consulted online on 18 February 2019 <http://dx.doi.org/10.1163/2405-8262_rgg4_SIM_08949>



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