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Liturgische Kunst

(560 words)

Author(s): Apostolos-Cappadona, D.
[English Version] . Als l.K. werden die »faßlichen« Ausdrucksformen der christl. Liturgie bez., die Gegenstände, Gewänder, Paramente, Ornamente, Gefäße und Instrumente, die für die Feier und für die Ästhetik des christl. Gottesdienstes grundlegend sind. Traditionell werden in der l.K. bewegliche und unbewegliche Gegenstände unterschieden. Das wichtigste unbewegliche Objekt ist der Altar, das wichtigste bewegliche Objekt das Kreuz (Kreuz/Kreuz Christi). Eine sorgfältige Untersuchung l.K. ermöglicht…

Bestiaire

(132 words)

Author(s): Apostolos-Cappadona, D.
[English Version] (von lat. bestiarius, die Tiere betreffend). Altfranz. moralisierende Naturgesch., die den griech. »Physiologus« aus dem 4.Jh. mit lokalen Mythen und Legenden sowie Tiersymbolen verschmolz. An Popularität mit der Bibel konkurrierend, beschrieben B. Aufzucht, Dressur und medizinische Versorgung von Tieren (Säugetieren, Vögeln, Reptilien und Fischen). Gewöhnlich berichteten sie über Gesch., Legenden, natürliche Merkmale und den Symbolgehalt von insgesamt 100 Tieren, während die gr…

Fontana

(199 words)

Author(s): Apostolos-Cappadona, D.
[English Version] Fontana, Lavinia (24.8.1552 Bologna – 11.8.1614 Rom), ital. Malerin, lernte bei ihrem Vater Prospero F., Einflüsse Antonio Allegri Correggios (um 1489–1534) und Sebastiano Piombos (um 1485–1547) stehen bei ihr in einem ausgewogenen Verhältnis zu Manierismus und aufkommendem bologneser Stil. Ihren Ruf verdankte sie der Porträt- und Historienmalerei. Als erste Frau wurde sie unter Clemens VII. zur offiziellen päpstl. Hofmalerin ernannt und in die röm. Akademie aufgenommen. Ikonograp…

Anker

(166 words)

Author(s): Apostolos-Cappadona, D.
[English Version] in der christlichen Kunst. Der A. (griech. α῎γκυρα/ánkyra, »gekrümmter Haken«) ist das klassische Symbol für Sicherheit auf See, das in ein christl. Symbol für die Seele sowie für Hoffnung, Festigkeit und Beständigkeit transformiert wurde. In seinem »Paedagogus« bezeichnet Clemens von Alexandrien den A. als angemessen für christl. Siegelringe, Anhänger oder Intaglien. Auf frühen christl. Sarkophagen und Grabdekorationen sowie Schmuck stand der A. in Verbindung mit einem Kreuz oder dem g…

Brancusi

(130 words)

Author(s): Apostolos-Cappadona, D.
[English Version] Brancusi, Constantin (19.2.1876 Hobita, Rumänien – 16.3.1957 Paris), modernistischer Bildhauer. Kindheit in Rumänien. Akademie der Schönen Künste in Bukarest, 1905 Eintritt in die École Nationale des Beaux-Arts. 1906 Ausstellung im Salon des Beaux-Arts, 1907 Ausbildung im Atelier A.Rodins. Bedeutende internationale Gruppen- und Einzelausstellungen, 1952 franz. Staatsbürgerschaft. B. wurde für seine klassizierende Abstraktion berühmt und schuf einen einzigartigen Stil, indem er rum…

Adam/Eva

(874 words)

Author(s): Anderson, G. | Apostolos-Cappadona, D.
[English Version] I. Antikes Judentum Nach Gen 1–5 das erste Menschenpaar. Die Gestalten von A. und E. spielen im antiken Judentum zwar eine große Rolle, doch wird ihre Bedeutung oft überschätzt. Die Tendenz, insbes. den Quellen aus der Zeit des Zweiten Tempels einen weitverbreiteten A.-Mythos zuzuschreiben, hängt mit der herausragenden Rolle A.s in den pln. Briefen zusammen (Röm 5; 1Kor 15). Nicht in allen Strömungen des antiken Judentums spielt der Sündenfall A.s und E.s eine Rolle. In einem bedeutenden Traditionsstrom, vertreten durch Jub, 1Hen und di…

Apostel

(1,215 words)

Author(s): Hahn, F. | Apostolos-Cappadona, D.
[English Version] I. Neues Testament 1. Der Begriff. Das Verbaladjektiv α᾿ πο´στολος/apóstolos (von apostéllein) als Ausdruck des Gesandtseins wurde im Griech. auch substantiviert verwendet, war aber kein terminus technicus. Außer in polit. Zusammenhängen begegnet es vereinzelt in philos. Texten. Die Wurzeln des ntl. Begriffs liegen im AT und Judentum, wo das Verbum שׁלח/šalaḥ eine wichtige Rolle spielt; das Partizip ist selten, das Substantiv spät und für das NT noch nicht vorauszusetzen. Die Substantivierung entspricht griech. Sprachtradition. 2. Voraussetzungen.

Anna

(369 words)

Author(s): Dörfler-Dierken, A. | Apostolos-Cappadona, D.
[English Version] I. Kirchengeschichtlich Mutter Mariens, der Mutter Jesu, und Gemahlin Joachims. Erstmals wird ihr Name (= hebr. »Gnade«) im Protev genannt. Der Text wurde das ganze MA hindurch und an Marienfesten verlesen. Nach 1450 wurde diese Geburtslegende mit der Vorstellung eines Trinubiums der Heiligen verbunden. Die Viten der Heiligen sind dadurch gekennzeichnet, daß A. mit einer eigenen Geburtsgesch. ausgestattet und als Matrone gez. wird, die ihren drei Männern je eine Tochter Maria geba…

Maria Magdalena

(976 words)

Author(s): Kitzberger, I.R. | Hartenstein, J. | Apostolos-Cappadona, D.
[English Version] I. Neues Testament Benannt nach ihrer Heimatstadt Magdala am Westufer des Sees Genezareth; vermutlich eine wohlhabende (Lk 8,2f.) Geschäftsfrau (Fischindustrie in Magdala=Tarichaeae bei Josephus) mit ausgedehnter Reisetätigkeit (daher die Herkunftsbez.; vgl.15,21.43). M. war offenbar unverheiratet (vgl. Mk 15,40; Lk 8,3; Joh 19,25) und ihr Alter unbekannt; sie gehörte evtl. zur gleichen Generation wie Maria, die Mutter Jesu (Sawicki). In allen vier Evv. wird sie als Nachfolgerin Je…

Menschendarstellungen

(2,914 words)

Author(s): Schroer, S. | Andreae, B. | Koch, G. | Apostolos-Cappadona, D.
[English Version] I. Altorientalische Kunst Die ältesten datierbaren Tierdarstellungen der ao. Kunst stammen aus dem Mesolithikum, die ältesten M. aus dem Neolithikum (Bearbeitung oder Imitation von männlichen Totenschädeln, vgl. Kenyon; stilisierte oder vollplastische Figurinen von sitzenden fettleibigen Frauen). Anthropomorphe (Anthropomorphismus) Gottheiten sind gewöhnlich durch Attribute von Menschen unterschieden (zur Ausnahme der »nackten Göttin« vgl. Uehlinger, Art. Nackte Göttin). Frontalitä…