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Erwählung

(6,408 words)

Author(s): Seybold, K. | Hartman, L. | Link, C. | Börner-Klein, D.
[English Version] I. Altes TestamentE., v.a. in Zusammensetzungen wie E.glaube, -gedanke, -tradition, ist ein Begriff der bibl. Theol., der auf dem theol. Gebrauch des hebr. Verbums בחר/bḥr speziell im Deuteronomium beruht und seit K.Gallings Monographie (1928) etabliert ist. Er ist zum Inbegriff dessen geworden, was die Existenz Israels begründet, und birgt »Geschichtsphilos. oder besser Geschichtstheol.« im Sinne einer heilsgesch. Weltsicht (Galling 93). Die Textzeugnisse mit dem theol. gebrauchten bḥr lassen darauf…

Gotteskindschaft

(2,383 words)

Author(s): Schaper, J. | Klein, H. | Schlapkohl, C. | Börner-Klein, D.
[English Version] I. Altes Testament Sowohl Individuen als auch Gruppen können als Kinder (vgl. z.B. Dtn 32,5) bzw. als Söhne und Töchter JHWHs (vgl. z.B. Dtn 32,19) bez. werden. Dieser Sprachgebrauch findet sich auch sonst im AO zur Bez. von Mitgliedern der Kultgemeinde eines Gottes. Das Konzept von Kindschaft ist als schöpfungs- (Dtn 32,6; Jes 45,11; 64,7) oder bundestheol. (Jes 1,2.4; Mal 1,2 f.; 2,10) vermittelt zu verstehen; von einer Wesensgleichheit kann nur in bezug auf die »Gottessöhne« von…

Gottesfurcht

(3,299 words)

Author(s): Nielsen, K. | Becker, J. | Link, C. | Börner-Klein, D. | Dan, J. | Et al.
[English Version] I. Altes TestamentG. bez. im AT verschiedene Reaktionen auf die Begegnung mit Gott. G. umfaßt sowohl die unmittelbare Reaktion eines Menschen, der vom Entsetzen vor dem hl. Gott ergriffen wird (das Numinose), als auch das Verhalten des Frommen gegenüber Gott in Form von Gehorsam und Lobpreis. Daher kann G. auch Gottesverehrung und Frömmigkeit (Religion) bezeichnen. Die Spannweite von G. entspricht der Breite des Gottesverständnisses (Gott: II.). Der Gott Israels ist nicht nur ein …

Eid

(3,562 words)

Author(s): Hock, K. | Steymans, H.U. | Börner-Klein, D. | Fitzgerald, J.T. | Krieg, A. | Et al.
[English Version] I. ReligionswissenschaftlichDer E. als feierliche Bekräftigung einer Aussage erhält seine rel. Qualität durch den ihm zugrundeliegenden Glauben an die Segen und Fluch bewirkende Macht des Wortes. Entsprechend hat die ältere Religionsphänomenologie den E. neben Schelt- und Fluchworten etc. zu den »Weiheworten« gerechnet: Die E.leistenden identifizieren sich mit ihrer Aussage und sind der Macht des Wortes »geweiht«, falls der E. falsch war bzw. nicht eingehalten wird. In der Tat beg…

Ehe

(9,971 words)

Author(s): Nehring, A. | Otto, E. | Deming, W.H. | Schäfer, R. | Nave-Herz, R. | Et al.
[English Version] I. Religionswissenschaftlich Der Begriff E. beschreibt eine zw. zwei oder mehr Personen unterschiedlichen Geschlechts geknüpfte Beziehung, die rituell geschlossen wird, auf Dauer angelegt und gesellschaftlich legitimiert ist. Bestimmungen über ökonomische und sexuelle Rechte und die Übertragung des sozialen Status auf die Kinder gehören in allen Kulturen zu den gesellschaftlich festgelegten Rahmensetzungen. Die Ausrichtung der E. auf Nachkommenschaft ist nicht für alle E.formen ko…