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Your search for 'dc_creator:( "B. Bader" ) OR dc_contributor:( "B. Bader" )' returned 205 results. Modify search


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Delphische Verbindungstafeln

(95 words)

Author(s): B. Bader
Auf einer Inschrift aus Delphi vom Jahr 277/276 v. Chr., von der mehrere Bruchstücke gefunden worden sind, wird eine Vereinfachung der griech. Schrift vorgeführt. Die Vereinfachung besteht darin, daß Verbindungen von zwei Konsonanten sonanten (z.B. br, gl, mn) und vielleicht auch andere Buchstabenverbindungen durch je ein eigenes neues Zeichen ausgedrückt werden. Die neuen Zeichen sind auf schachbrettartigen Tafeln tabellarisch dargestellt. Von einer praktischen Verwendung dieses Systems, dessen…

Philodemos aus Gadara

(65 words)

Author(s): B. Bader
griech. Epigrammatiker und epikureischer Philosoph des I. Jh.s v. Chr. Er lebte vorwiegend in Campanien, u.a. in Herculaneum. Die dort ausgegrabene Bibl, besteht zu einem großen Teil aus philosophischen Schriften von ihm und war vielleicht seine persönliche Arbeitsbibliothek. B. Bader Bibliography Gigante, M.: La biblioteca di Filodemo. In: Cronache ercolanesi 15. 1985, S. 5 — 30 ders.: Filodemo in Italia. Firenze 1990.

Kalamos

(176 words)

Author(s): B. Bader
(griech. κάλαμος, lat. calamus) Schilfrohr, auch Bezeichnung der daraus angefertigten Schreibfeder, des üblichen antiken Geräts zur Beschriftung von Papyrus. In Altägypten diente als Schreibgerät eine Binse, die an einem Ende durch Kauen pinselartig zerfasert wurde. Die Griechen und Römer verwendeten seit etwa dem 3. Jh. v. Chr. das Schreibrohr, den eigentlichen K. Er wurde am Ende mit einem Messer zugespitzt und mit einem Spalt versehen und bei Bedarf mit Bimsstein geschärft. Zur Aufbewahrung di…

Claudius

(179 words)

Author(s): B. Bader
Zwei Staatsmänner aus dieser altrömischen Adelsfamilie spielen in der Geschichte des lat. Alphabets eine Rolle: 1. Appius C. Caecus (um 300 v. Chr.), der erste Römer, der aus den Quellen als deutlich profilierte Persönlichkeit erkennbar wird. Er schaffte den Buchstaben Z ab, dessen Stelle im Alphabet das G einnahm (Carvilius), und führte in gewissen Wörtern die Schreibung mit R statt mit S ein (z. B. in Valesius). Bibliography Leumann, M.: Lat. Laut– und Formenlehre. München 1977, S. 11 und 178 Crawford, M.: The Roman Republic. Cambridge, Massachusetts 1982, S. 49—51. 2. Titus C. Nero G…

Normalzeile

(123 words)

Author(s): B. Bader
Die moderne papyrologische Forschung hat vermutet, daß in der Antike die Schreiber nach der Zahl der geschriebenen Zeilen entlohnt wurden (vgl. das Preisedikt Diokletians 7, 39 — 41) und daß für diesen Zweck eine Standard-Zeilenlänge als N. zugrundegelegt wurde, nämlich die Länge des epischen Hexameters. Die tatsächliche Zeilenlänge in den erhaltenen Papyri variiert stark. In lit. Prosatexten ist sie meist viel geringer (7 bis 22 Buchstaben), während andrerseits insbesondere bei Urkunden und Kom…

Philon, Herennios

(70 words)

Author(s): B. Bader
aus Byblos (Phönikien), um 50 bis 140 n. Chr. griech. Philologe. Unter seinen verlorenen Werken befand sich ein umfangreiches mit dem Titel «Über die Erwerbung und die Auswahl von Büchern», vermutlich eine Art bio-bibliographisches Handb. der Li-teraturgesch. in der Art der Pinakes. B. Bader Bibliography Pauly-Wissowa Halbbd. 15. 1912, Sp. 653-654 Herennius Philo: De diversis verborum significationibus, testo critico a cura di V. Palmieri. Napoli 1988, S. 39-40.

Rollenkasten. B

(137 words)

Author(s): B. Bader
uchrollen (Rolle) wurden in der Antike, wenn man sie nicht in Regalen oder Schränken stapelte, in kasten oder truhenförmigen Behältnissen aufbewahrt (meistens zu mehreren), bes. zum Zweck des Transports. Solche Behälter sind uns durch zahlreiche bildliche Darstellungen bekannt. Griech.hießen sie κιβωτός (kibotós), κιβώτιον (kibótion), κίστη (kíste) oder τεũχος (teûchos). Bei den Römern nahmen sie meist eine zylindrische Gestalt an (capsa oder scrinium) und begegnen in dieser Form häufig bei Statuen, wobei sie neben den Füßen auf dem Boden…

Galenos

(246 words)

Author(s): B. Bader
(129–199), griech. Arzt, aus Pergamon, lebte später in Rom. In seinen zahlreichen erhaltenen Werken äußert er sich ausgiebig über seine eigenen Schriften und die Umstände ihrer Entstehung und gibt dadurch Einblick in das Buchwesen seiner Zeit. Viele seiner Arbeiten schrieb er zunächst als Gelegenheitsschriften für Freunde oder für eigene Zwecke, ohne die Absicht einer weiteren Verbreitung; erst später, als sie ohne sein Wissen und Wollen doch in weiteren Kreisen kursierten, arbeitete er sie zur Veröff. aus. Im Buchdruck des 15. und 16. Jh.s (erste Ausg. 1473, H 14691) ü…

Römische Ziffern

(256 words)

Author(s): B. Bader
Die Romer übernahmen die Zahlzeichen von den Etruskern. Ein einfacher Strich bedeutet 1, zwei gekreuzte Striche 10, deren obere Halfte 5. Drei gekreuzte Striche X bezeichneten bei den Etruskern die 100, woraus sich Ж entwickelte, das zu C reduziert wurde; durch Halbierung entstand das Zeichen fur 50 (ursprünglich ᗐ, dann i, ᅩ↓, schließlich L). Das etruskische Zeichen fur 1000 war © oder (x), was bei den Römern zu CD oder 00 verändert wurde und wiederum durch Halbierung das Zeichen fur 500 D (spä…

Forulus

(34 words)

Author(s): B. Bader
(lat.), Aufbewahrungsort für Bücher; nach den wenigen Belegstellen zu schließen, ist ein Kasten, Regaloder Schrankfach oder ähnliches kleineres Behältnis gemeint. B. Bader Bibliography Thesaurus linguae Latinae. Bd. 6,1. Leipzig 1912–1926, Sp. 1197, 76–80.

Opus

(95 words)

Author(s): B. Bader
(lat. Werk), seit frühe ster Zeit geläufige Bezeichnung für ein lit. Werk und auch für das Gesamtwerk eines Schriftstellers. In der Musik seit dem 15. Jh. gebräuchlich, wird das Wort (Abk.: op.) seit dem 17. Jh., verbunden mit einer Zahl, als verlegerische Kennzeichnung der chronologischen Folge der Kompositionen eines Autors in der Reihenfolge ihres Druckes gebraucht. Erst im 19. Jh. wurde es üblich, daß Komponisten ihren Werken schon bei der Veröff. oder bei der Niederschrift eine Opuszahl geben. B. Bader Bibliography Thesaurus Linguae Latinae. Bd. 9,2. Leipzig 1968 — 1981…

Synkollesimon

(52 words)

Author(s): B. Bader
(συνϰολλήσιμον) oder Synkollesimos tomos (συγϰολλήσιμος τόμος), antike Bezeichnung für eine Papyrusrolle, die durch Aneinanderkleben von mehreren gleichartigen Dokumenten entstanden ist. Das S. diente der gesammelten Aufbewahrung und Archivie-rung, z. B. der Deklarationen einzelner Haushalte zum Zwecke der Steuerveranlagung. B. Bader Bibliography Lewis, N.: Papyrus in Classical Antiquity. Oxford 1974, S. 81

Cento

(169 words)

Author(s): B. Bader
(lat., eigentlich ein aus Flicken zusammengenähtes Tuch oder Kleidungsstück), eine aus Versen oder Verstellen anderer Dichter zusammengesetzte Dichtung, sei es in spielerischer, parodistischer oder ernster Absicht. In der Antike dienten vor allem die bekanntesten Dichter Homer und Vergil als «Steinbruch». Vorstufen begegnen schon im 5. Jh. v. Chr. und früher (Epos, Aristophanes). Weite Verbreitung fand die Form in der Spätantike, z. B. bei Ausonius, der sich auch theoretisch darüber äußerte. Chr…

Thesaurus linguae Latinae

(65 words)

Author(s): B. Bader
(«Schatzhaus der lat. Sprache»), das größte lat. Wörterbuch; es erscheint seit 1900 und ist 2005 beim Buchstaben P angelangt. Gegr. als Gemeinschaftsunternehmen der fünf damaligen dt.-sprachigen Akad. d. Wiss., wird der T. heute von 27 Akademien u. ä. Institutionen aus 20 Ländern getragen. B. Bader Bibliography Krömer, D.: Lexikographie III. In: Der Neue Pauly. Bd. 15 / 1. Stuttgart 2001, Sp. 143–149

Nash-Papyrus

(120 words)

Author(s): B. Bader
hebräischer Papyrus vermutlich des 2.Jh.s v. Chr., den W. L. Nash, Sekretär der britischen Society of Biblical Archaeology, 1902 in Ägypten erwarb und der University Library Cambridge schenkte. Das Bl. enthält die zehn Gebote sowie das «Höre, Israel» (5. Mose 6, 4 — 5). Der N. ist nicht ein Bruchstück einer Bibelhs., sondern eine für bestimmte Zwecke hergestellte Textzusammenstellung. Bis zur Entdeckung der Qumran — Hss. 1947 galt er als ältester Textzeuge der hebräischen Bibel. B. Bader Bibliography Cook, S. A.: A pre – masoretic Biblical papyrus. In: Proceedings of the So…

Epaphroditos, Marcus Mettius

(57 words)

Author(s): B. Bader
griech. Philologe in Rom, starb unter Kaiser Nerva (96–98 n. Chr.). Er besaß eine gewaltige Bibl, von 30 Tsd. Buchrollen. Eine Portraitstatue von ihm ist erhalten. B. Bader Bibliography Cohn, L.: E. (5) In: Pauly-Wissowa Halbbd. 10, Sp. 2711 bis 2714 Richter, G.: The Portraits of the Greeks. Bd. 3. London 1965, S. 285.

Eusebios von Caesarea

(59 words)

Author(s): B. Bader
(ca. 260–340), griech. Kirchenvater, am bedeutendsten als Kirchenhistoriker. Bei seiner fruchtbaren schriftstellerischen Tätigkeit stützte er sich auf die Bibl, von Caesarea, bei deren Ausbau er seinen Lehrer Pamphilos unterstützte. B. Bader Bibliography Wallace-Hadrill, D. S.: Eusebius of Caesarea. London 1960 Ruhbach, G. in: Gestalten der Kirchengeschichte. Hrsg, von M. Greschat. Bd. 1. Stuttgart 1984, S. 224–235.

Frons

(107 words)

Author(s): B. Bader
(lat. Stirn) begegnet ein paarmal in der röm. Lit. (teils im Singular, teils im Plural) als Bezeichnung eines Teils der Buchrolle. Gemeint sind an den meisten Stellen wahrscheinlich die beiden Schnittflächen, d. h. die flachen Schmalseiten der Rolle, deren eine bei der Aufbewahrung im Regal die Schauseite der Rolle bildete. An manchen Stellen hingegen muß F. den Anfang, das erste Blatt einer Rolle oder eines Codex bedeuten. B. Bader Bibliography Thesaurus linguae Latinae. Bd. 6, 1. Leipzig 1912–1926, Sp. 1362,84–1363,12 Besslich, S.: Die «Hörner» des Buches. In: Gut.-Jb. 197…

Pluteus

(16 words)

Author(s): B. Bader
(lat.), Wandbrett oder –gestell zur Aufstellung –regal. (Juvenal 2,7; Sidonius epist. 2,9,4). B. Bader

Stilus

(64 words)

Author(s): B. Bader
lat. Bezeichnung des antiken Schreibgriffels. Er bestand in der Regel aus Bronze, sonst aus Elfenbein, Knochen oder Edelmetall, und diente vor allem zum Ritzen in Wachs (Cerata tabula). Durch viele Funde von Originalen und durch bildliche Darstellungen sind wir über seine Form und Verwendung gut unterrichtet. (Abb. oben rechts) B. Bader Bibliography Blanck, H.: Das Buch in der Antike. München 1992, S. 64.
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