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Your search for 'dc_creator:( "B. Bader" ) OR dc_contributor:( "B. Bader" )' returned 205 results. Modify search


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Carvilius

(43 words)

Author(s): B. Bader
Spurius C., 3. Jh. v. Chr., röm. Freigelassener. ner erfand laut Plutarch (quaest. Rom. 54) das Buchstabenzeichen G durch Modifizierung des C B. Bader Bibliography Götz, G. in: Pauly–Wissowa Halbbd. 6. 1899, Sp. 1629 Leumann, M.: Laut–und Formenlehre. München 1977, S. 10.

Porphyrio, Pomponius

(51 words)

Author(s): B. Bader
röm. Philologe, schrieb vermutlich im 3. Jh. einen Kommentar zu Horaz, der in verkürzter Form erhalten ist. B. Bader Bibliography Pomponi Porfyrionis commentum in Horatium. Rec. A. Holder. Innsbruck 1894 Nisbet, R. G. M. / Hubbard, M.: A commentary on Horace: Odes I. Oxford 1970, S. XLVII – XLIX.

Scheda

(103 words)

Author(s): B. Bader
urspr. sc(h)ida (lat., aus dem Griech., Grundbedeutung «Abgespaltenes»), ein kleines Stück Beschreibstoff; speziell in der Papyrusherstellung einer der Streifen, die zusammengeklebt ein Papyrusblatt ergaben; dann ein Papyrusblatt. In der Spätantike kommt (auch für den Diminutiv schedula) die Bedeutung «Konzept-, Notizzettel» auf; auch eine ganze Schrift im Stadium des Konzepts oder Entwurfs oder ein anspruchsloser Cod. konnte damit bezeichnet werden. Der Diminutiv ist in mehrere moderne Sprachen eingegangen (z. B. dt. «Zettel», engl. «schedule»). B. Bader Bibliography P…

Priene

(67 words)

Author(s): B. Bader
In einer Inschrift aus P. (im Südwesten Kleinasiens) aus dem i.Jh. v. Chr. wird ein Bürger u.a. dafür geehrt, daß er als Staatsschreiber die Staatsakten zweifach aufgezeichnet hat, nämlich auf Papyrus und auf Leder (oder Pergament). Die Stelle ist interessant als Beleg für die parallele Verwendung der beiden Beschreibstoffe. B. Bader Bibliography Inschriften von P. Hrsg, von F. Hiller von Gaertringen. Berlin 1906, Nr. 114, 28—30.

Rufinus, Tyrannius

(42 words)

Author(s): B. Bader
(ca. 345–410 / 411) aus Aquileia, lat. Kirchenschriftsteller, bedeutend vor allem als Übersetzer des Origenes und anderer griech. christlicher Autoren. B. Bader Bibliography Patrologia. Bd. 3. Torino 1978, S. 234–240 Catholicisme hier, aujourd’hui, demain. Bd. 13. Paris 1993, Sp. 205–207.

Paenula

(122 words)

Author(s): B. Bader
bei den Römern ein warmer Mantel. Das entsprechende griech. Wort (in den alten lat. Übers, so wiedergegeben) begegnet im 2. Brief an Timotheus 4,13, wo auch von Buchrollen die Rede ist. Daraus entstand schon in der Antike die falsche Deutung, der Briefschreiber meine hier im übertragenen Sinn eine Leder– oder Pergamenthülle für Buchrollen. Die Ansicht, daß P. diese Bedeutung haben konnte, hat denn auch Eingang in die neuere buchgeschichtliche Forschung gefunden; doch gibt es dafür anscheinend keinen von der Bibelstelle unabhängigen antiken Beleg. B. Bader Bibliography Birt, T.: Di…

Biblos

(142 words)

Author(s): B. Bader
(griech. βίβλος, vermutlich aus dem Ägyptischen; ältere Schreibung Byb-; Zusammenhang mit dem Namen der phönikischen Hafenstadt Byblos ist fraglich), ursprünglich die Papyrusstaude oder ihr Bast oder ihr Mark, dann (schon bei Aischylos und Herodot) der aus Papyrus hergestellte Beschreibstoff und die daraus bestehende Buchrolle, auch Buch überhaupt ohne Rücksicht auf Form und Material, dann lit. Werk oder ein Teil davon, Schriftstück. Biblion (Byb-) ist ursprünglich Diminutiv zu B., aber schon sei…

Rollentitel

(209 words)

Author(s): B. Bader
Die Werke der antiken Lit. hatten vor allem in der älteren Zeit zu einem großen Teil urspr. keinen oder keinen fest etablierten Titel. Statt dessen zitierte man ein Werk mit seinen Anfangsworten, aus denen später evt. ein Titel herausgesponnen wurde. War ein Titel vorhanden, so stand er in der Buchrolle zus. mit dem Verfassernamen in der Regel am Schluß (unter oder neben der letzten Kolumne), d. h. innen, vermutlich deshalb, weil er hier besser geschützt war; am Anfang stand er offenbar seltener…

Korinth

(55 words)

Author(s): B. Bader
hatte in der röm. Kaiserzeit eine Bibl.; in ihr stand eine Statue des Verf. der 37., unter dem Namen des Dion Chrysostomos überlieferten Rede (d. h. wahrscheinlich des Popularphilosophen Favorinus, 2. Jh. n. Chr.). B. Bader Bibliography Wendel, C. / GÖBER, H. in: Handb. d. Bibliothekswissenschaft. Bd. 3,1. 2. Aufl. Wiesbaden 1955, S. 40.

Vergil-Handschriften

(192 words)

Author(s): B. Bader
Der röm. Dichter Vergil (Publius Vergilius Maro, 70–19 v. Chr.) galt der Nachwelt im Abendland bis weit in die Neuzeit hinein als der größte antike Dichter. Dementsprechend ist seine hand-schriftliche Überlieferung reicher als die jedes anderen nicht-christlichen röm. Autors. Sieben (teilweise unvollständige) spätantike Hss. sind erhalten, aus denen zwei Bilderhss. herausragen: Der «Vergilius Vaticanus», cod. Vat. lat. 3225, mit 50 Bildern, und der «Vergilius Romanus», cod. Vat. lat. 3867, mit 1…

Rollenstab

(134 words)

Author(s): B. Bader
(griech. ὀµȹαλóς, lat. umbilicus «Nabel»). Das innere Ende der antiken Buchrolle wurde wahrscheinlich üblicherweise um sich selbst herum zusammengerollt; nur ausnahmsweise verwendete man einen R. aus Holz oder anderem festen Material als Kern, um den herum zusammengewickelt wurde. Der R. diente wohl weniger der besseren Handhabung der Rolle, sondern sollte ihr vielmehr mehr Stabilität geben und ihr inneres Ende gegen Zerknittern und Ausfransen schützen. Ob er mit der Rolle fest verbunden (z. B. a…

Cassiodorus, Magnus Aurelius Senator

(212 words)

Author(s): B. Bader
(ca. 485 — 580), spätröm. Schriftsteller. Nach einer Karriere als Politiker unter den Ostgotenkönigen zog er sich um 550 in das von ihm gegründete Kloster Vivarium nahe der Südspitze Italiens zurück. Den Mönchen wies er als wesentliche Aufgabe das Abschreiben religiöser und profaner Schriften und die Pflege und Erweiterung der bedeutenden Klosterbibl, zu; er schrieb für sie die Institutiones, eine Art Studienhandbuch, aus dem sich auch die Bibl, rekonstruieren läßt. C. und sein Kloster sind von …

Testimonium

(94 words)

Author(s): B. Bader
(lat., Plur. -onia) «Zeugnis»;in der Klassischen Philologie eine Stelle aus einem antiken Text, die von einem anderen antiken Autor zitiert wird und als «indirekte Überlieferung» für die Feststellung des zitierten Textes heranzuziehen ist. T. nennt man ferner eine antike Äußerung über einen antiken Autor, im Unterschied einerseits zu den Texten des Autors selbst, andererseits zu modernen Darstellungen des Autors. B. Bader Bibliography Wilpert, G. von: Sachwb. der Literatur. 7. Aufl. Stuttgart 1989, S. 929 Dover, K.: Textkritik. In: Einleitung in die griech. Philologie.…

Liber

(107 words)

Author(s): B. Bader
urspr. der innere Teil der Baumrinde, der Bast, der im Altertum u. a. als Beschreibstoff benutzt wurde; dann Buchrolle, sowohl hinsichtlich der physischen Form als auch hinsichtlich des Inhalts zur Bezeichnung eines Schriftwerks oder eines Teils eines mehrere Rollen umfassenden Schriftwerks; schließlich allg. Buch, ht. Werk, Schriftstück, ohne Rücksicht auf physische Form und Umfang. Eine juristische Definition gibt im frühen 3. Jh. Ulpian (dig. 32, 52). B. Bader Bibliography Sprockhoff, E.: De libri, voluminis ... vocabulorum apud Gellium, Ciceronem, Athenaeum us…

Paragramm

(106 words)

Author(s): B. Bader
veralteter Ausdruck aus dem Griech. (nach Aristoteles Rhet. 1412 a 29) für ein Wortspiel: Austausch eines Buchstabens (oder mehrerer) in einem Wort in verfälschender, scherzhafter oder verspottender Absicht. Beispiele: Verspottung des Kaisers Tiberius als «Biberius» (Sueton Tib. 42, von lat. bibere = trinken), des Philosophen Demokritos als «Lerokritos» (Diog. Laert. 10,8, von griech. leros Geschwätz); ital. traditore (Verräter) statt traduttore (Übersetzer). B. Bader Bibliography Ersch, J. S. / Gruber, J. G.: Allg. Encyclopädie der Wissenschaften und Künste. Sect…

Ostrakon

(203 words)

Author(s): B. Bader
(griech. öoτϱαχov, Plur. Ostraka), Tonscherbe; im Altertum ein verbreiteter Beschreibstoff, einfacher und billiger als Papyrus. Da das Geschirr überwiegend aus Tongefäßen bestand, standen Scherben davon praktisch überall kostenlos zur Verfügung, auch für ärmere Leute. Man schrieb mit Tinte in erster Linie auf die konvexe Seite. In Ägypten (Hauptfundort: Theben) sind große Mengen von O.a vorwiegend aus röm. Zeit gefunden worden. Sie enthalten Steuerquittungen, andere kleine Urkunden sowie private Aufzeichnungen jeder Art (Briefe, Schulübungen, Rechnungen, Notizen). Im A…

Atrium Libertatis

(102 words)

Author(s): B. Bader
Großes öffentliches Gebäude in Rom, nördlich des Forum. Darin gründete der Politiker, Schriftsteller und Mäzen C. Asinius Pollio (76 v.Chr.—4/5 n. Chr.) zwischen 39 und 28 v. Chr. die erste öffentliche Bibliothek in Rom. Sie bestand aus einer griech. und einer lat. Abteilung und war u. a. mit Schriftstellerportraits prächtig ausgestattet. Vermutlich wurde das Gebäude beim Bau des Trajansforums abgebrochen und die Buchbestände in die dort neu errichtete Bibliothek überführt. B. Bader Bibliography Wendel, C. / Göber, W. in: Handb. d. Bibliothekswiss. 2. Aufl.Bd. 3, 1. Wies…

Delphi

(73 words)

Author(s): B. Bader
antike Kultstätte, besaß nach dem Zeugnis einer Inschrift eine Bibl., errichtet um 100 n. Chr. Man vermutet, daß sie (wie in anderen griech. Städten auch) mit dem Gymnasion verbunden war; allerdings soll die Inschrift in einer ganz anderen Gegend von D. gefunden worden sein. B. Bader Bibliography Weil, R. in: ZfB 21. 1904, S. 459 Wendel, C. / Göber, W. in: Handb. d. Bibliothekswiss. Bd. 3,1. 2. Aufl. Wiesbaden 1955, S. 97·

Spuria

(101 words)

Author(s): B. Bader
lat. spurius = «Sohn aus einer nicht vollgültigen Verbindung», seit der Spätantike Bezeichnung von lit. Werken oder Stellen, die in der Überlieferung einem bestimmten Autor zugeschrieben werden, aber nicht von ihm stammen. Werkverzeichnisse antiker und ma. Auto-ren enden manchmal mit Gruppen, die «Dubia» und «S.» (oder «Dubia et S.» zus.) überschrieben sind, d. h. die Werke zweifelhafter oder falscher Zuschreibung enthalten (vgl. z. B. Eligius Dekkers «Clavis patrum Latinorum». 2. Aufl. 1961, S. 274, 311 u. ö.). B. Bader Bibliography Forcellini, A.: Totius Latinitatis lexico…

Apollonius von Tyrus

(162 words)

Author(s): B. Bader
Titel eines spätantiken Romans, der vermutlich im 3. Jh. in griech. Sprache geschrieben wurde. Sicher nachweisbar sind 2 christliche lat. Fassungen des 5-/6. Jh.s. Der Held muß vor einem ungerechten Tyrannen fliehen, besteht mannigfache Abenteuer zu Wasser und zu Land, findet schließlich seine Frau und seine Tochter wieder und wird König. Im MA und in der frühen Neuzeit war der Roman sehr beliebt und verbreitet, sowohl in lat. als auch in volkssprachlichen Fassungen. 15 Drucke des 15. Jh.s (eini…
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