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Boshaftigkeit

(133 words)

Author(s): Bader, G.
[English Version] . »B.« ist eine neuhochdt. Abstraktbildung zu »boshaft« und »boshaftig«. Die Lutherbibel kennt (außer »Bosheit«) nur die beiden Adjektive. Wie Wahrhaftigkeit (:II.) von demjenigen ausgesagt wird, der sich Wahrheit zur Aufgabe der Lebensführung macht, so B. von dem, der sich die Bosheit zum subjektiven Prinzip seines Handelns erwählt. Wenn für I.Kant hierfür einerseits »Bosheit« genügt, das in strengem Sinn bedeutet, »das Böse (:VI.) als Böses zur Triebfeder in seine Maxime aufzun…

Agon.

(253 words)

Author(s): Bader, G.
[English Version] ᾿Αγω´ν (Wettkampf), a) Versammlung (etym. α῎ γω), Versammlungs- und Kampfort; b) hauptsächlich der dort um einen Preis ausgetragene Wettkampf; c) vielfältige metaphorische Verwendung. – 1. Anfänglich lokale Wettkämpfe bei Leichenbegängnissen weiten sich A. zu panhellenischen Festen (Olympien, Nemeen [Zeus]; Pythien [Apoll]; Isthmien [Poseidon]) aus. Nahezu alles, Leibesübung, Schönheit, Handwerk, Kunst, Theater, Tanz, Gesang, Dichtung und Rede, kann nach dem aristokratischen Prinzip αι᾿ε`ν α᾿ριστευ´ειν και` υ῾πει´ροχον ε῎μμεναι α῎ λλων (»immer…

Affekt

(678 words)

Author(s): Bader, G. | Loder, J.E.
[English Version] I. Religionsphilosophisch und ethisch Der Begriff des A. (griech. πα´θος/páthos) kommt urspr. aus der griech.-lat., nicht aus der bibl. Tradition (hier: »Herz«). Er hat aber in der christl. Theol.- und Frömmigkeitsgesch. reichsten Nachklang gefunden. Im Unterschied zu η᾿˜θος (ē´thos) die unregulierte Heftigkeit und Plötzlichkeit des Bewegtseins bezeichnend, werden πα´θη als eindringliche Wesen von göttlicher Macht erfahren und beschrieben. Deshalb begegnen in mythischen Texten z.B. Φο´βος (Phóbos), 'Ελπι´ς (Elpís) als Götternamen, und zwar als…

Gelübde

(1,982 words)

Author(s): Lorenz, G. | Görg, M. | Avemarie, F. | Riedel-Spangenberger, I. | Bader, G.
[English Version] I. ReligionswissenschaftlichFreiwillige Versprechen einer materiellen oder ideellen Leistung, um die Zuwendung einer Gottheit oder sonstige metaphysische Wirkungen zu erlangen, werden als G. bez. Auf eine partnerschaftliche Vereinbarung mit den Göttern angelegt (do ut des, nicht immer strikt), sind sie weltweit markante Ausdrucksformen der personalen Gottesbeziehung, durch Begleittexte von nachträglichen Dankopfern zu unterscheiden (prägnant lat. »ex voto« oder: V[otum] S[olvit] L[ibens] M[erito]).Abgelegt in Momenten persönlicher oder k…

Fasten/Fastentage

(3,451 words)

Author(s): Freiberger, O. | Podella, T. | Böcher, O. | Bieritz, K. | Troickij, A. | Et al.
[English Version] I. Religionsgeschichtlich »Fasten« (F.) ist eine universal zu belegende Kulturtechnik, welche durch Einschränkungen der Nahrungsaufnahme eine Ausweitung der psychischen und sozialen Kontrolle, der Macht oder des Bewußtseins bewirken soll (Askese). Formen und Begründungen des F. sind in der Religionsgesch. äußerst vielfältig und werden verschiedenartig miteinander kombiniert. Es liegen dazu einige religionshist. Einzelstudien vor (z.B. griech.-röm. Rel.: Arbesmann; Hinduismus: Oliv…

Böse, das

(3,690 words)

Author(s): Keller, Carl-A. | Miller, P.D. | Frankemölle, H. | Axt-Piscalar, C. | Jüngel, E. | Et al.
[English Version] I. ReligionswissenschaftlichDas B., das Widerwärtige, das Ordnung und Existenz Bedrohende, darum Gefürchtete und Gemiedene, ist, religionswiss. gesehen, ein Aspekt des Unverfügbaren, des verborgen Mächtigen, dem sich der Mensch ausgeliefert fühlt und von dem er dennoch zehrt. Das Unverfügbare ist ambivalent; es fördert das Leben und bedrängt es auch. Man mag es das »Heilige« nennen, das »Heimliche«, die »andere Kraft«. Das B. wird darum erlebt als Schatten des Förderlichen und Hil…

Askese

(5,544 words)

Author(s): Harich-Schwarzbauer, H. | Ries, J. | Podella, T. | Niederwimmer, K. | Köpf, U. | Et al.
[English Version] Askese im Islam: Islam: II. Lehre, 5. Askese und MystikI. Religionsgeschichtlich 1. Griechisch-römisch. Der Begriff Askese, der durch das Christentum seine für das Abendland gültige Prägung erhielt, leitet sich von griech. α῎σκησις/áskēsis, einem das Tätigsein bez. Substantiv, ab; α῎σκει˜ν/áskeín meinte ursprünglich »fertigen, schmücken«. Im 5.Jh. v.Chr. tritt die Bedeutung »sich üben; tätig sein« in den Vordergrund. Die Übung gilt primär dem Körper (Gymnastik; militärisches Training). Der Dualismus Seele – Leib (L…