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Your search for 'dc_creator:( "Brennecke, H.C." ) OR dc_contributor:( "Brennecke, H.C." )' returned 35 results. Modify search


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Julius I.

(196 words)

Author(s): Brennecke, H.C.
[English Version] Julius I., römischer Bischof 337–352. Durch die Flucht von Athanasius und Markell von Ancyra nach Rom 339/40 wurde der Westen mit den (kirchen-)polit. Auseinandersetzungen nach dem Tode Konstantins befaßt. Nachdem eine Aufforderung an die östlichen Bischöfe, zu einer Synode in Rom zu erscheinen, erfolglos geblieben war, hatte 340/41 eine röm. Synode unter J. die östlichen Synodalurteile gegen Athanasius und Markell aufgehoben und beide rehabilitiert. Gegen den Protest des östlich…

Basilius von Ancyra.

(181 words)

Author(s): Brennecke, H.C.
[English Version] Urspr. Arzt, 336 als Nachfolger des Marcell Bf. von Ancyra und Metropolit von Galatien, Vertreter der Nicaea-krit. subordinatianischen Dreihypostasentheol. (»Eusebianer«; Christologie: II., 1.). Auf der »westlichen« Synode von Serdica (342) verurteilt, 351 in Sirmium führend an der Absetzung des Marcell-Schülers Fotin beteiligt. 357/58 protestierte er gegen die Unterstützung der »Neuarianer« Aetius und Euomius durch Eudoxius von Konstantinopel. Mit Georg von Laodicea seit der Sy…

Leon von Achrida/Ochrid

(179 words)

Author(s): Brennecke, H.C.
[English Version] , byz. Theologe des 11.Jh., Chartophylax an der Hagia Sophia in Konstantinopel, nach 1025 autokephaler Erzbischof des von Byzanz abhängigen Bulgarien in Achrida/Ochrid. L. vf. 1053 zur Unterstützung der antiwestlichen Kampagnen des Patriarchen Michael I. Kerullarios eine an den süditalischen Bf. Johannes von Trani adressierte Enzyklika an »die Franken« (RAPC 2, Nr. 862), in der er abendländische liturgische Gebräuche (Samstagfasten, Azyma in der Eucharistie [Azymenstreit]) als judaisierende Häresie angriff. Humbert von Silva C…

Henotikon

(171 words)

Author(s): Brennecke, H.C.
[English Version] (482). Da die prochalcedonische Kirchenpolitik (Chalcedon) Kaiser Zenos (476–491) im Osten weithin auf Widerstand stieß und Ägypten, Palästina und Syrien drohten, sich von der Reichskirche zu trennen, formulierte Acacius von Konstantinopel im Auftrag Zenos das H. (Edictum Zenonis) als theol. Deklaration, die in erster Linie für Ägypten die Anstöße des Chalcedonense mildern sollte. In der Tradition kaiserlicher Kirchenpolitik betont es die zu bewahrende Einheit; als verbindlich g…

Eudoxius

(154 words)

Author(s): Brennecke, H.C.
[English Version] von Konstantinopel (gest. 370). Als Bf. von Germanikeia auf der antiochenischen Synode 341 erstmals bezeugt, einer der führenden Vertreter der Kirchenpolitik Konstantius' II., Teilnehmer fast aller wichtigen östlichen Synoden und Gegenspieler des Athanasius, war er dennoch an den erfolglosen Bemühungen eines theol. Ausgleichs mit dem Westen beteiligt (formula macrostichus=Hahn, BSGR § 159). 357 Bf. von Antiochien; seine Unterstützung des Aëtius und Eunomius führte zum Bruch mit de…

Antipater

(150 words)

Author(s): Brennecke, H.C.
[English Version] von Bostra, nach 451 Bf. von Bostra und Metropolit der Provinz Arabia, als solcher 457 Adressat der Umfrage Kaiser Leons I. über die Beschlüsse von Chalcedon (ACO II/5, 23,7; im Codex encyclius allerdings keine Stellungnahme von ihm erhalten). Überliefert sind Homilien über Johannes den Täufer und Maria, Fragmente einer Schrift gegen die Apologie des Eusebius von Caesarea für Origenes (u.a. in Io.D. parall.); Anastasius Sinaita zitiert aus einer Schrift (Predigt?) gegen Apollinari…

Arethas

(158 words)

Author(s): Brennecke, H.C.
[English Version] von Caesarea (Mitte 9.Jh Patrai – 944/45 Caesarea, Kappadozien), Vertreter einer enzyklopädischen, philol. geschulten Theol. in der Tradition des Photius. 895 in Konstantinopel (:III.) als Diakon nachweisbar, 901/02 Metropolit von Caesarea (Kappadozien), als der er aktiv in die kirchenpolit. Auseinandersetzungen bes. um die vierte Ehe Kaiser Leons VI. verwickelt war. A. bemühte sich um die Bewahrung und Wiederbelebung der klassischen Tradition, indem er zahlreiche Hsn. (Homer, Pla…

Ignatios

(140 words)

Author(s): Brennecke, H.C.
[English Version] von Konstantinopel (gest.23.10.877). Sohn Kaiser Michaels II. Rangabe, nach dessen Sturz (813) zwangsweise Mönch, wurde er von Kaiserin Theodora II. 847 auf unkanonischem Wege (ohne Beteiligung einer Synode) zum Patriarchen erhoben und mußte nach deren Sturz 858 zugunsten des Photius resignieren. Papst Nikolaus I. anerkannte seine Resignation nicht. Im Zusammenhang der Annäherung Kaiser Basileios I. an den Westen, die die Absetzung des Photius zur Folge hatte, 867 als Patriarch wi…

Militia Christi

(1,030 words)

Author(s): Brennecke, H.C.
[English Version] I. Definition M.Ch. (Kriegsdienst für Christus; vgl. das häufiger vorkommende miles Christi/dei [Soldat/Krieger Christi/Gottes]) ist metaphorische Umschreibung für die Existenz bzw. den Dienst des Christen in der Welt. Christl. Existenz wird hierbei in Anlehnung an apokalyptische Sprache und antike philos. Metaphorik ganz allg. als Militärdienst und Kampf gedeutet. In der Alten Kirche wird M.Ch. ausschließlich metaphorisch verwendet; erst seit dem MA findet eine Anwendung auf den eigentlichen militärischen Bereich statt. II. Frühes Christentum und…

Martin

(309 words)

Author(s): Brennecke, H.C.
[English Version] von Tours (ca.316–397; Fest 11.11.). Die Martinsschriften des Sulpicius Severus sind die einzigen zeitgenössischen Quellen (Epistulae et dialogae [CSEL 1]; Vita Martini [SC 133–135]). In der ca.395/397 vf. Vita, die verschiedene Episoden nur lose miteinander verknüpft und nach M.s Tod in drei Briefen und drei bzw. zwei Dialogen ihre Fortsetzung findet, zeichnet Sulpicius M. nach seinen monastischen Idealen. Ca. 316/17 (widersprüchliche Chronologie) als Sohn eines Tribuns im pannon…

Eutychianischer Streit

(437 words)

Author(s): Brennecke, H.C.
[English Version] . Der sog. e.S. ist eine Episode im christologischen Streit (Christologie: II.,1.), die Rom und den lat. Westen zu einer dogmatischen Stellungnahme zwang und unmittelbar zur christologischen Formel von Chalcedon führte (Monophysiten). Das labile Gleichgewicht der Union von 433 zw. gemäßigten Antiochenern und Alexandrinern (DH 272) war immer gefährdet. Cyrills von Alexandrien Nachfolger Dioskur war nicht bereit, einen deutlichen Machtzuwachs der Antiochener im östlichen Episkopat …

Homöusianer

(768 words)

Author(s): Brennecke, H.C.
[English Version] . Seit Ende des 19.Jh. Name für eine im arianischen Streit entstandene Gruppe, die in bes. Weise dem origenistischen Erbe verpflichtet blieb. Der Name H. definiert sie nach dem Begriff ο῾μοιου´σιος/homoioúsios (= wesensgleich – im Unterschied zu ο῾μοου´σιος/homooúsios wesenseins/wesensidentisch; homoousios, Homöer) zur Beschreibung der Relation von Gott Vater und Logos/Sohn in der Trinität. Die neutrale Bez. H. ersetzt heute die zeitgenössischen polemischen wie »Arianer«, »Semiarianer«, »Pneumatomachen« und »Makedo…

Dioskur

(409 words)

Author(s): Brennecke, H.C.
[English Version] von Alexandrien, Diakon Cyrills, wurde nach dessen Tod 444 sein Nachfolger als Bf. von Alexandrien. Trotz der im monophysitischen Milieu überlieferten hagiographischen Vita (CPG 3, 5470) ist über sein Leben kaum etwas bekannt. Anders als Cyrill, dessen Theol. für ihn absoluter Maßstab war, kann D. nicht als eigenständiger oder profilierter Theologe gelten. D. versuchte, die von Cyrill anerkannte Unionsformel von 433 zu beseitigen, die einen christologischen Kompromiß zw. gemäßigte…

Alexios Studites

(107 words)

Author(s): Brennecke, H.C.
[English Version] Alexios Studites, 1025–1042 Patriarch von Konstantinopel, vorher Abt des Studios-Klosters, von Kaiser Basileios II. ohne Synodalbeschluß eingesetzt (Kedrenos, PG 122,212C). Die sozialgesch. wichtigen Erlasse behandeln kanonische Ehefragen (die dritte Ehe der Kaiserin Zoe 1042 akzeptierte er allerdings), Auseinandersetzungen mit häretischen Gruppen und Probleme der kirchl. Organisation. Die Synodalbeschlüsse, die Rebellion gegen den Kaiser mit dem Anathema belegten (RAPC, 830), ze…

Dionysius

(156 words)

Author(s): Brennecke, H.C.
[English Version] von Rom, röm. Presbyter, nach der Hinrichtung Sixtus' II. 259 röm. Bf., konnte die durch die Verfolgung durch Valerian schwer getroffene Gemeinde reorganisieren, gest.267/68. Der Liber pontificalis weiß fast nichts über ihn; bezeugt sind Briefwechsel mit Dionysius von Alexandrien und der Gemeinde im kappadozischen Caesarea. Die Echtheit des bei Athanasius, (in: De decretis Nicaenae symboli [decr. 26]) überlieferten Frgm. gegen die origenistische Theol. des alexandrinischen Dionysi…

Auxentius

(156 words)

Author(s): Brennecke, H.C.
[English Version] von Mailand (gest.374), 338–345 Presbyter in Alexandrien unter Bf. Gregor, seinem kappadokischen Landsmann. Als strikter Vertreter einer antinicaenischen subordinatianischen Theol. (Nicaenisches Symbol) und der homöisch orientierten Kirchenpolitik Kaiser Konstantius' II. von diesem nach der Mailänder Synode 355 anstelle des abgesetzten und verbannten Bf. Dionysius von Mailand eingesetzt. Trotz verschiedener Versuche der inzwischen im Westen herrschenden nicaenischen Partei, ihn ab…

Maximinus

(181 words)

Author(s): Brennecke, H.C.
[English Version] Maximinus, Homöer. M. befand sich im Geleit des Goten Sigisvult 428/29 in Africa, wo es zu einer Disputation mit Augustin über die Trinitätslehre kam (Possidius, Vita Augustini, 17), deren Protokoll in der »Conlatio« (CPL 699) erhalten ist. Gegen ihn vf. Augustin anschließend »Contra Maximinum Arrianum« (CPL 700). Unter Berufung auf die Synode von Rimini (359) vertritt M. eine Subordinationstheol. in bewußt bibl. Sprache. Typisch für den späteren Homöismus (Homöer) ist darin die B…

Homoousios.

(347 words)

Author(s): Brennecke, H.C.
[English Version] Der griech. Begriff ο῾μοου´σιος (h.) bedeutet »dieselbe Usia/Substanz/Wesen haben«. Das zusammengesetzte Adj. ist seit dem 2.Jh. in gnost. Texten, seit Plotin auch im philos. Sprachgebrauch für die wesenhafte Identität von Ursprung und Hervorbringung (Emanation) belegt und vermutlich vom Manichäismus übernommen worden. Wegen seiner gnost./manichäischen Konnotation wurde h. von Vertretern einer trinitarischen Identifikationstheol. (Monarchianismus) wohl nicht für die Beschreibung des…

Erlangen, Universität

(981 words)

Author(s): Brennecke, H.C.
[English Version] I. Im Rahmen der frühneuzeitlichen Territorialstaatenbildung auf dem Boden des Reiches hatte auch Brandenburg-Ansbach/Bayreuth, seit 1526 reformatorisch, auf Anregung Luthers 1529 die Gründung einer Landesuniversität erwogen, aber nicht realisiert, zumal Nürnberg 1578 in Altdorf eine eigene Akademie errichtete (seit 1622 Universität [U.]). In der für die Hugenotten 1686 gegründeten Erlanger Neustadt wurde 1701 eine Ritterakademie, 1742 in Bayreuth von Markgraf Friedrich (1735–176…

Eustathios

(152 words)

Author(s): Brennecke, H.C.
[English Version] von Thessaloniki (um 1115 Konstantinopel[?] – ca.1195 ebd.), hervorragender Vertreter byz. Gelehrsamkeit aus Konstantinopel (?), wo er eine klassische Bildung erhielt. Diakon, Lehrer an der Patriarchenschule (Grammatik, Rhetorik, Philos.), zunächst als Metropolit von Myra berufen, vom Kaiser um 1178 nach Thessaloniki transferiert, wo er Reformen bes. des Klerus einleitete, die ihn verschiedentlich in Konflikte auch mit dem Kaiser brachten (1191 Flucht vor Gegnern nach Konstantinop…
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