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Your search for 'dc_creator:( "Brennecke, H.C." ) OR dc_contributor:( "Brennecke, H.C." )' returned 35 results. Modify search

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Maximinus

(181 words)

Author(s): Brennecke, H.C.
[English Version] Maximinus, Homöer. M. befand sich im Geleit des Goten Sigisvult 428/29 in Africa, wo es zu einer Disputation mit Augustin über die Trinitätslehre kam (Possidius, Vita Augustini, 17), deren Protokoll in der »Conlatio« (CPL 699) erhalten ist. Gegen ihn vf. Augustin anschließend »Contra Maximinum Arrianum« (CPL 700). Unter Berufung auf die Synode von Rimini (359) vertritt M. eine Subordinationstheol. in bewußt bibl. Sprache. Typisch für den späteren Homöismus (Homöer) ist darin die B…

Homoousios.

(347 words)

Author(s): Brennecke, H.C.
[English Version] Der griech. Begriff ο῾μοου´σιος (h.) bedeutet »dieselbe Usia/Substanz/Wesen haben«. Das zusammengesetzte Adj. ist seit dem 2.Jh. in gnost. Texten, seit Plotin auch im philos. Sprachgebrauch für die wesenhafte Identität von Ursprung und Hervorbringung (Emanation) belegt und vermutlich vom Manichäismus übernommen worden. Wegen seiner gnost./manichäischen Konnotation wurde h. von Vertretern einer trinitarischen Identifikationstheol. (Monarchianismus) wohl nicht für die Beschreibung des…

Erlangen, Universität

(981 words)

Author(s): Brennecke, H.C.
[English Version] I. Im Rahmen der frühneuzeitlichen Territorialstaatenbildung auf dem Boden des Reiches hatte auch Brandenburg-Ansbach/Bayreuth, seit 1526 reformatorisch, auf Anregung Luthers 1529 die Gründung einer Landesuniversität erwogen, aber nicht realisiert, zumal Nürnberg 1578 in Altdorf eine eigene Akademie errichtete (seit 1622 Universität [U.]). In der für die Hugenotten 1686 gegründeten Erlanger Neustadt wurde 1701 eine Ritterakademie, 1742 in Bayreuth von Markgraf Friedrich (1735–176…

Eustathios

(152 words)

Author(s): Brennecke, H.C.
[English Version] von Thessaloniki (um 1115 Konstantinopel[?] – ca.1195 ebd.), hervorragender Vertreter byz. Gelehrsamkeit aus Konstantinopel (?), wo er eine klassische Bildung erhielt. Diakon, Lehrer an der Patriarchenschule (Grammatik, Rhetorik, Philos.), zunächst als Metropolit von Myra berufen, vom Kaiser um 1178 nach Thessaloniki transferiert, wo er Reformen bes. des Klerus einleitete, die ihn verschiedentlich in Konflikte auch mit dem Kaiser brachten (1191 Flucht vor Gegnern nach Konstantinop…

Gelasius I.

(156 words)

Author(s): Brennecke, H.C.
[English Version] Gelasius I., Papst 1.3.492 – 21.11.496. Nach dem Liber pontificalis afrikanischer Herkunft. Unter Simplicius und dann v.a. Felix III. im Zusammenhang des acacinischen Schismas mit der Korrespondenz der Päpste betraut, hielt G. auch nach dem Tod des Acacius von Konstantinopel am Schisma mit dem Osten fest. In Auseinandersetzung mit Kaiser Anastasius entwickelte G. in Weiterentwicklung der Primatslehre Leos I. (Primat) in einer Situation völliger Abhängigkeit der Päpste von häretisch…

Johannes

(384 words)

Author(s): Brennecke, H.C.
[English Version] von Damaskus (um 650 Damaskus – vor 754 Mar Saba). Die legendarischen Viten bieten kaum Material. J. entstammte einer christl. Familie der mit den Kalifen anfangs zusammenarbeitenden griech. Damaszener Oberschicht mit engen Verbindungen zum Hof, in dessen Diensten auch er stand. Wohl wegen der seit Ausgang des 7.Jh. zunehmenden Zurückdrängung der Christen aus öfftl. Ämtern zog er sich vor 700 in das Kloster Mar Saba bei Jerusalem zurück, wo er als Priester und theol. Berater des P…

Eutyches

(95 words)

Author(s): Brennecke, H.C.
[English Version] Eutyches, Priester und Archimandrit des Hiobklosters in Konstantinopel, verfügte über großen Einfluß am Hof, so daß Cyrill von Alexandrien schon 432 seine Vermittlertätigkeit suchte. Als radikaler Vertreter der Einnaturentheol. (Monophysiten) und Gegner der Union von 433 über 70jährig 447/48 wegen Apollinarismus (Apollinaris von Laodicea) angeklagt und von der Konstantinopler Synode verurteilt, auf der »Räubersynode« 449 (Ephesus) durch Dioskur von Alexandrien rehabilitiert, der …

Acacius

(193 words)

Author(s): Brennecke, H.C.
[English Version] von Konstantinopel/ Acacianisches Schisma. A.v.K. (gest. 489), 471–489 Patriarch von Konstantinopel, bestimmte ab 474 die Kirchenpolitik Kaiser Zenons (471–91), widersetzte sich 475/6 den antichalcedonischen Maßnahmen (Chalcedonense) des Ursurpators Basiliscus. Im Rahmen der Ausgleichspolitik gegenüber dem antichalcedonischen Ägypten verfaßte er 482 im Auftrag Zenons das »Henotikon« als typisch kaiserliche Kompromißformel, die theol. auf die stärker von Cyrill von Alexandrien gepräg…

Euzoius

(162 words)

Author(s): Brennecke, H.C.
[English Version] von Antiochien (gest.376). Diakon und Parteigänger des Arius in Alexandrien, von einer alexandrinischen Synode abgesetzt und exkommuniziert. Mit Arius legte er 327 Konstantin ein Bekenntnis vor, das den Logos zwar unterordnete, extrem subordinatianische Aussagen aber vermied (Christologie: II.,1). Auf der Jerusalemer Synode 335 rehabilitiert, unter Bf. Georg Presbyter in Alexandrien. Nach Absetzung des Meletius wurde er auf Wunsch Konstantius' II., der von ihm kurz vor seinem Tod …

Acacius

(178 words)

Author(s): Brennecke, H.C.
[English Version] von Caesarea (gest. um 366), Schüler, seit ca.340 Nachfolger des Eusebius von Caesarea als Bf.; einer der herausragenden theol. und kirchenpolit. Führer der nicaeakritischen östlichen Theologen in origenistischer Tradition unter der Herrschaft Kaiser Konstantius' II. Teilnehmer der antiochenischen Kirchweihsynode (341), in Serdika (342, Arius/Arianismus) von der westlichen Synode als Führer der Orientalen verurteilt. Seit der Synode von Seleucia (359) führender Vertreter der östli…

Johannes Moschos

(120 words)

Author(s): Brennecke, H.C.
[English Version] (Eukratas; ca.540/550 Aigai in Kilikien? – 634 Rom?), Mönch im Theodosius-Kloster in Jerusalem und der Laura von Pharan, bereiste nach 578 mit seinem Schüler Sophronius Klöster und asketische Gemeinschaften in Ägypten, Palästina und Syrien. Eine Reise angesichts der drohenden Persergefahr 614 nach Rom ist unklar. Seine Reiseeindrücke sammelte er in der Form erbaulicher Mönchs- und Asketenanekdoten in der Tradition der Apophtegmata patrum in einer Sophronius gewidmeten, u.U. von …

Erlanger Schule

(1,438 words)

Author(s): Brennecke, H.C. | Assel, H. | Brandt, H. | Mittelstraß, J.
[English Version] I. Erlanger theologische Schule 1. Kirchengeschichtlich Seit der Gründung der Erlanger Universität waren die Mitglieder der Theol. Fakultät auf die luth. Bekenntnisschriften verpflichtet, bis in die 30er Jahre des 19.Jh. war eine stark von Jena und Göttingen abhängige luth. Aufklärungstheol. vorherrschend. Als Erlanger theol. Schule (ETS) bez. man die von der Erweckungsbewegung und der damit verbundenen Erfahrungstheol. herkommende Form luth. Theol., die die Erlanger Fakultät seit de…

Konzil

(3,791 words)

Author(s): Brennecke, H.C. | Schneider, H. | Schneider, B.C. | Puza, R. | Neuner, P.
[English Version] I. Kirchengeschichtlich 1.Alte Kirche K. (lat. concilium, griech. συ´νοδος [lat. synodum]; beide Begriffe werden erst in neuzeitlicher Verwendung differenziert; s.a. Synode) sind Treffen von Bf. verschiedener Gemeinden zur verbindlichen Klärung disziplinärer, organisatorischer oder Glaubensfragen, deren Beschlüsse als vom Hl. Geist inspiriert prinzipiell nicht revidierbar sind und unabhängig von der Teilnehmerzahl Geltung für die gesamte Kirche beanspruchen. Als zunächst einzige kirchl…

Kirchengeschichte/Kirchengeschichtsschreibung

(12,154 words)

Author(s): Markschies, C. | Plümacher, E. | Brennecke, H.C. | Beutel, A. | Koschorke, K. | Et al.
[English Version] I. Begrifflichkeit und Voraussetzungen 1.Begrifflichkeit Im Spiegel der noch nicht zureichend erforschten Gesch. ihrer Begrifflichkeit wird bereits deutlich, daß seit der Antike außerordentlich unterschiedliche Konzeptionen christl. Geschichtsdeutung zur selben Zeit um die Deutung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft konkurrierten. Häufig wurden und werden die unterschiedlichen methodischen Optionen durch eine differente Begrifflichkeit zum Ausdruck gebracht; Kirchengesch. (KG) …

Geschichtsschreibung

(4,865 words)

Author(s): Hecker, K. | Cancik, H. | Dietrich, W. | Plümacher, E. | Brennecke, H.C. | Et al.
[English Version] I. Alter Orient Eine G. im klassischen Sinn mit reflektierter Schilderung hist. Zusammenhänge hat der Keilschrift schreibende Orient allenfalls ansatzweise in heth. und neuass. Annalen oder Einleitungen von Staatsverträgen und dort gewöhnlich als Rechtfertigung des eigenen polit. Handelns entwickelt. Etwa ab der Mitte des 3.Jt. v.Chr. ist aber eine kaum noch überschaubare Zahl unterschiedlichster Texte entstanden und überliefert, die mehr oder weniger ausführlich hist. Nachrichten …
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