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Your search for 'dc_creator:( "D. Kranz" ) OR dc_contributor:( "D. Kranz" )' returned 58 results. Modify search


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Trennfehler

(85 words)

Author(s): D. Kranz
Verstoß gegen die auch gemäß der Neuregelung der dt. Rechtschreibung (Duden 2006) gültigen Regeln der Worttrennung am Zeilenende. Die Grundregel, zusammengesetzte Wörter an den Wortfugen zu trennen, ist klar und einsichtig. Die Trennung innerhalb der Wortbestandteile ist nun nicht mehr eindeutig, da es im Gegensatz zu früher nicht mehr nur eine richtige Trennung, sondern deren mehrere gibt. Durch den Einsatz moderner Textverarbeitungs- und Satzprogramme mit ihren Modulen zur automatischen Silbentrennung treten T. gerade in Ztg., Zss. und Magazinen häufig auf. Trennregeln D. …

Editio expurgata

(95 words)

Author(s): D. Kranz
auch castigata, castrata, purificata, gereinigte Ausg., in der die von der Zensur in moralischer, religiöser oder politisch-weltanschaulicher Hinsicht als anstößig empfundenen Textstellen getilgt, geschwärzt oder ausgelassen sind. Die Bezeichnung trifft sowohl auf Ausg. zu, die vom Hrsg, in dieser Weise bearb. wurden, als auch auf solche, die erst nachträglich von Zensoren «gereinigt» wurden. Beispiele bieten die von Crusca besorgte Edizione dei deputati von Boccaccios «Decamerone» (Florenz 1573…

Fingierte Auflage

(92 words)

Author(s): D. Kranz
Im 17. und 18. Jh. versuchten Verleger häufig, die Restbestände eines Werkes für Käufer dadurch attraktiv zu machen, daß sie allein das urspr. Titelbl. durch ein neues ersetzten, das Zusätze trug wie z. B. 2., verb. oder vermehrte Aufl. F. A.n sind durch das Verfahren der «internen Kollation» mittels optischer Geräte wie dem Hinman Collator leicht zu entdecken. Titelausgabe D. Kranz Bibliography Fabian, B. / Kranz, D.: Interne Kollation. Eine Einführung in die maschinelle Textvergleichung. In: Texte und Varianten. Hrsg. v. G. Martensu. H. Zeller. München 1971, S. 385– 400

Hauptausgabe

(87 words)

Author(s): D. Kranz
ein Begriff, der sich nur selten in derEditionswissenschaft findet, sich aber als Synonym zurhistorisch-kritischen Ausg. oder als Übertragung des lat.Terminus editio maior empfiehlt. Es handelt sich umAusg. mit selbständiger Textkonstitution auf der Grundlägeiner kritischen Sichtung der gesamten autorisiertenÜberlieferung, d. h. aller Zeugen. Als Editionstyp bietetsie einen gesicherten Text, enthält eine umfassende Dokumentation der gesamten Textgesch. mit der Verzeichnung aller Varianten und ihrer Bewertung. D. Kranz Bibliography Handb. der Editionen. Deutsch…

Neuausgaben

(57 words)

Author(s): D. Kranz
sind in der Regel neue Ausgaben eines bereits veröffentlichten Werks in anderer Ausstattung, z. B. als Lizenzausg. Heute werden jedoch auch eine Neuaufl., die inhaltlich und hinsichtlich der Ausstattung eine unveränderte Wiederaufl. der ersten Veröff. ist, häufig als N. bezeichnet. D. Kranz Bibliography Rehm, M.: Lexikon, Buch — Bibliothek — Neue Medien. München 1991, S. 202

Textverständlichkeit

(298 words)

Author(s): D. Kranz
Resultat eines text- und wissensgeleiteten aktiven konstruktiven Prozesses, in dem die Textinformation und bestehende Wissensstrukturen, Interessen und Zielsetzungen eine Rolle spielen. Das Textverständnis oder Textverstehen kann durch sprachliche und typographische Mittel unterstützt werden. Auch graphische Darstellungsmittel in Texten fördern den Aufbau kohärenter, d. h. strukturierter Wissensnetze. Die T. läßt sich modellhaft auf verschiedenen Ebenen untersuchen, von der semantischen Vernetzung der im Text enthaltenen Informationen bis h…

Exemplar

(177 words)

Author(s): D. Kranz
einzelner Abdruck eines Druckwerks oder Einzelstück einer Aufl. Mit dem Begriff verbinden sich für den Bücherliebhaber Adjektive, die den Sach- und Gebrauchswert eines Buches kennzeichnen wie z. B. broschiert, gebunden, beschnitten, vollst. und deren Gegenteil. Für den Textkritiker und Philologen ist die Wahl eines oder mehrerer E.e einer Aufl. für die Erstellung eines «idealen» Grundtexts (copy-text) von entscheidender Bedeutung. Hierbei muß er sich der Doppeldruckproblematik, der Presskorrektu…

Edition de tête

(40 words)

Author(s): D. Kranz
Liebhaberex. einer Luxusausg. mit zusätzlichen Ill., die meist erotischer Natur sind und wegen ihrer Anstößigkeit in die letztere nicht aufgenommen wurden. D. Kranz Bibliography Glaister, G. A.: Glossary of the Book. 2nd ed. London 1979, S. 153.

Onglet

(35 words)

Author(s): D. Kranz
(ffanz.) nennt der Buchbinder einen Falz zur Einfügung oder Anhängung einzelner Bl. oder Bildtafeln. In der franz. Fachsprache des Druckgewerbes bedeutet noch heute die Wendung «faire un onglet» «einen Karton drucken». D. Kranz

Lemma

(233 words)

Author(s): D. Kranz
griech λήμμα, ist zunächst einmal ein Stichwort in einem Nachschlagewerk oder Lexikon. Es wird zudem fiir die wörtliche Anführung einer Stelle im Sinne von Zitat benutzt. In antiken Schriftrollen konnten Zitate nicht so genau angeführt werden, wie es heute üblich ist, da die Verteilung des Textes auf Kolumnen nicht in jedem Fall gleichmäßig durchführbar war. Deshalb sind bei Anlegung moderner Maßstäbe Zitate in antikem Schrifttum oft ungenau. Sie wurden in der Regel von den Buchschreibem ausgerückt und - vor allem wenn s…

Limitierte Ausgabe

(61 words)

Author(s): D. Kranz
begrenzte Aufl. eines Druckwerks in relativ kleiner (oft 300—500) Stückzahl. Sie hat vor allem Buchliebhaber und –Sammler als Zielgruppe und besitzt auch dadurch Seltenheitswert, daß häufig nach dem Druck Schriftsatz und Druckstöcke vernichtet werden, um einen Nachdruck in der gleichen Form auszuschließen. Die einzelnen Ex. sind in der Regel numeriert und manchmal sogar vom Autor signiert D. Kranz

Titelausgabe

(148 words)

Author(s): D. Kranz
auch Titelauflage, ist ein Begriff, der im Buchhandel und in der Buchwiss. die im Wortlaut unveränderte Ausg. einer Restauflage bezeichnet, die aber zu Verkaufszwecken mit einem neuen Titelblatt versehen ist. Die Zustimmung des Verfassers ist bei T. und Nebenaufl., die aus einem einzigen Auflagendruck stammen, unbedingt erforderlich. Bei T. sind mitunter durch den Neusatz einzelner Bogen oder durch Ergänzungen Veränderungen nachzuweisen. Im 18. und im 19. Jh. konnte ein Auflagendruck von vornher…

Lindstrand–Comparator

(104 words)

Author(s): D. Kranz
ein optisches Gerät, das als ein von Gordon Lindstrand entwickelter Vergleichsprojektor die interne Kollation zweier Ex. ein und derselben Aufl. eines Werks ermöglicht. Es bietet als tragbares Tischgerät nicht den gleichen Bedienungskomfort wie der Hinman–Collator, hat aber wegen seines günstigen Preises in den USA eine weite Verbreitung und bei Herausgebern und Forschem eine positive Resonanz gefunden, zumal verschiedene Modelle angeboten werden, die den unterschiedlichen Fragestellungen und Erkenntnisbedürfnissen Rechnung tragen D. Kranz Bibliography Lindstrand, G…

Editor

(59 words)

Author(s): D. Kranz
Herausgeber. Der E. erstellt wiss. den zuverlässigen Text durch Aufbereitung mit textkritischen Maßnahmen wie Kollationierungen (Vergleichen), Kontaminationen (Verschmelzungen) und Konjekturen (erschlossenen Lesarten) und dokumentiert dessen Gesch. D. Kranz Bibliography Boetius, H.: Textkritik und Editionstechnik. In: Grundzüge der Literatur- und Sprachwissenschaft. Hrsg, von H. L. Arnold und V. Sinemus. 3. Aufl. Bd. 1. München 1975, S. 73 – 88

Editio exfinitiva

(51 words)

Author(s): D. Kranz
endgültige Ausg., ist die Ausg. eines Werkes in der vom Autor gewollten Fassung, die nicht notwendigerweise mit der Erstausg. identisch sein muß. Der Hrsg, als Sachwalter des Autors legt nach Durchführung bibliographischer und textgeschichtlicher Forschungen die bestmögliche Fassung vor, die der originalen Intention des Autors entspricht. D. Kranz

Textverständnis

(281 words)

Author(s): D. Kranz
innerhalb eines deterministischen Kommunikationsmodells eine im Alltagsverständnis verbreitete relativ naive Vorstellung vom Lesen als der Decodierung der in Text encodierten Bedeutung. Die Problematik einer solchen Konzeption des Lesens und Textverstehens als einer eher passiven, vom Text her determinierten Rezeption wird bei komplexeren Textgegenständen und -sorten deutlich. Bei einem angemessenen T. wird die im Text enthaltene «Botschaft» mit dem Vor- oder Weltwissen des Lesers verknüpft. Die…

Edieren

(109 words)

Author(s): D. Kranz
(Herausgeben). Das E. von Texten, vor allem alter Texte, Urkunden usw. gehört zu den wichtigen Aufgaben der Philologie und hat das Ziel, zuverlässige, d. h. für die wiss. Arbeit geeignete Texte bereitzustellen. Geeignet sind Texte dann, wenn ihr Wortlaut gesichert ist und wenn durch das Verzeichnen zahlreich vorhandener Textvorstufen wie handschriftlicher Entwürfe, Zwischenfassungen, Fragmente usw. die Entstehung eines Werks nachvollzogen werden kann. Neben die Herstellung des Textes selbst tritt gleichrangig die Darstellung der Textgenese als Forschungsgrundlage. D. Kr…

Editio optima

(74 words)

Author(s): D. Kranz
beste Werkausg., d.h. die nach wiss. Erkenntnissen vollständigste, den Autorwillen repräsentierende Ausg., die heute meist auf der Erstausg. beruht, im Unterschied zu weniger umfassenden mangelhaften Ausg. und Nachdruckausg. Editio cum notis variorum. Aus H. H. Furness (Hrsg.): A new Variorum Edition of Shakespeare. Vol. VI: Othello. Philadelphia u. London 1886/New York 1966. D. Kranz Bibliography Bogeng, G. A. E.: Umriß einer Fachkunde für Büchersammler. Nikolassee 1911 (ND Hildesheim/New York 1978), § 144.

Parallelausgaben

(155 words)

Author(s): D. Kranz
Als P werden Ausgaben eines Textes bezeichnet, dessen versch. Versionen nebeneinander in zwei Spalten oder zwei gegenüberliegenden Seiten abgedruckt sind. Sie verdeutlichen durch Seiten– oder Zeilenparallelität Unterschiede in den Textfassungen und dessen innertextliche Veränderungen. So liegen z. B. in der Akademie–Ausg. die beiden Fassungen von Goethes «Leiden des jungen Werther» in P. vor. Üblich ist auch die Gegenüberstellung von Texten in ihrer urspr. Form und einer Übers, in eine andere Sp…

Neudruck

(160 words)

Author(s): D. Kranz
ist ein Begriff, der verschiedene Aspekte umfaßt: er bezeichnet 1. Neuausg. älterer, seltener und schwer verfügbarer Lit., die im Unterschied zum unveränderten Nachdruck der heutigen Leserschaft mit einem historisch–kritischen Apparat und Kommentar ausgestattet wieder zugänglich gemacht werden (vgl. z.B. die Reihen «N.e dt. Literaturwerke des 16. und 17. Jh.s» und «N.e privatrechtlicher Kodifikationen und Entwürfe des 19. Jh.s»). 2. Man versteht darunter auch die Neuaufl. eines Werks, die vom unveränderten Text der vorhergehenden Aufl. hergestellt wurd…
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