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Autokratie

(300 words)

Author(s): Dietz, W.R.
[English Version] (»Selbstherrschaft«, von griech. αυ᾿τοκρα´τεια) bezeichnet a) politisch: die alleinige Herrschaft einer Person(engruppe), die uneingeschränkte Macht innehat, wobei das Volk diese weder mit ausüben noch kontrollieren kann. Nach I.Kant hat der Souverän in der autokratischen Staatsform nicht nur die oberste, sondern die alleinige Macht, die ihn auch zur Verfassungsänderung legitimiert. A. ist dabei nicht notwendig identisch mit einer Diktatur oder Tyrannis. – Im christl. Sinn kommt die A. …

Autarkie

(134 words)

Author(s): Dietz, W.R.
[English Version] bezeichnet – individuelle oder nationale – ökonomische Selbständigkeit durch Selbstversorgung, während Autonomie als Vermittlung von Vernunft (: I.) und Freiheit (: V.) auf sittliche Selbstbestimmung zielt. Im theol. Sinn gilt allein Gott als autark (»indepedentia dei«; Aseität; Souveränität), da nur er sein Dasein von sich selber hat. Im Gegensatz dazu ist der Mensch kein autarkes Wesen, sondern auf (Gottes) Fürsorge angewiesen (vgl. Mt 6,19–32). Menschliches A.streben erfährt daher im NT massive Kritik…

Achtung

(217 words)

Author(s): Dietz, W.R.
[English Version] . »A.« bezeichnet ein fundamentales Gefühl der Wertschätzung von Personen (: V.) und anderen Geschöpfen (gegenüber Gott: Ehrfurcht), ferner von Gütern, Werten und Idealen; abgeleitet auch die Respektierung von Besonderheiten eines anderen (Toleranz), allerdings nur aufgrund seiner vorgängigen Personenwürde (Würde des Menschen). Bei I.Kant ist A. die positiv-gefühlsmäßige, unmittelbare und unwillkürliche, auch unfreiwillige (Kritik der praktischen Vernunft, KpV 154), rein a priori erkennbare (KpV 130) Willensbestimmung d…

Atheismus

(3,809 words)

Author(s): Figl, J. | Dietz, W.R. | Clayton, J. | Henkys, J. | Hoedemaker, B.
[English Version] I. Religionswissenschaftlich 1. Methodische Vorfragen und Begriffserklärung. A. ist der latinisierte, seit Ende des 16.Jh. gebräuchliche Begriff für Gottesleugnung bzw. Gottlosigkeit, der auf das griech. Wort α῎ϑεος (átheos; mit α-privativum: wörtl. »ohne Gott«) zurückgeht. Dieser begriffsgesch. Kontext muß mit seiner spezifisch eur. Konnotation beachtet werden, wenn versucht wird, dem A. vergleichbare Tendenzen in außereur. Kulturen zu eruieren, damit eine vorschnelle Gleichsetzung mit dem neuzeitlichen …