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Apophatische Theologie.

(744 words)

Author(s): Farrow, D.B.
[English Version]  In der »Mystischen Theologie« des Dionysius Areopagita wird apophasis oder Verneinung (griech. α᾿πο´+ϕα´ναι [apó+phánai]: »absprechen«) der kataphasis oder Bejahung gegenübergestellt, um die beiden Methoden der Theol. zu entfalten. Nach Dionysius können Gott alle die Bejahungen zugesprochen werden, die wir in bezug auf das Seiende aussagen, da Gott die Ursache aller Dinge ist. Es ist jedoch angemessener, alle positiven Aussagen zu verneinen, da Gott alles Sein transzendiert. Eigentlich müßt…

Einigung/Henosis

(303 words)

Author(s): Farrow, D.B.
[English Version] . E. (ε῞νωσις/hénōsis) mit dem Göttlichen ist das Ziel der mystischen Theol. Sowohl im Neuplatonismus des Plotin oder Proclus als auch in der christl. Mystik des Gregor von Nyssa oder Dionysius Areopagita bezieht sich der Begriff auf eine ekstatische Erfahrung der Selbsttranszendenz durch unmittelbare Teilhabe an Gott, die zu einer Vergöttlichung führt. Der lat. Ausdruck ist »unio mystica«; hier spielte Augustin eine grundlegende Rolle. Dem neuplatonischen Ansatz liegt die theol. Dialektik von Transzendenz/Immanenz sowie die Emanationslehre (…

Erhöhung

(436 words)

Author(s): Farrow, D.B.
[English Version] . Die E. ist eine der frühesten Aussagen über Jesus. Die loci classici sind Phil 2,9–11: »Gott hat ihn erhöht und hat ihm den Namen gegeben, der über alle Namen ist« (9) und Apg 2,33: »Er ist zur Rechten Gottes erhöht … und hat ausgegossen den hl. Geist, wie ihr hier seht und hört«. Die Vorstellung leitet sich aus der Verbindung von Ps 110 mit Mk 14,62 ab (vgl. Dan 7,13 f.) und taucht an entscheidenden Stellen in den Briefen von Paulus, in den Deuteropaulinen und in 1Petr (Röm 8,…

Himmel

(3,578 words)

Author(s): Auffarth, C. | Houtman, C. | Rowland, C. | Lang, B. | Farrow, D.B. | Et al.
[English Version] I. Religionswissenschaftlich 1. Der H. ist für eine nicht durch naturwiss. Theorie gezähmte Anschaulichkeit ein Raum des Jenseits (Jenseitsvorstellungen). Wie die Unterwelt ragt er in die Welt der Menschen hinein als Luft bzw. Erde und Meer, aber für die Lebenden ist er nicht zu erfahren; er ist zwar konkret, aber nicht zu betreten. Die Beobachtung der konkreten Phänomene bestätigt das durch Tradition vorgegebene Symbolsystem. Seine Topographie, seine Bewohner, seine Herrschaftsst…

Himmelfahrt/Himmelfahrt Jesu Christi

(2,612 words)

Author(s): Zeller, D. | Schmitt, A. | Boring, M.E. | Farrow, D.B. | Mühling-Schlapkohl, M. | Et al.
[English Version] I. Religionswissenschaftlich Der Versuch, aus eigenen Kräften zum Sitz der Götter aufzusteigen, steht in Mythen und Redensarten für Unmögliches (Dtn 30,12; Spr 30,4) und Vermessenheit (Jes 14,13 f.; die Aloiden, Bellerophon). Dennoch befähigt göttliche Hilfe (Wind, Wolke, Flügel, Engel) Garanten von Wissen (ältestes Beispiel: der sum. König Enmeduranki) zu vorübergehender H. In jüd. Apokalypsen werden atl. Gestalten dem himmlischen Milieu anverwandelt und so in kosmische und jense…