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Your search for 'dc_creator:( "G. Brinkhus" ) OR dc_contributor:( "G. Brinkhus" )' returned 335 results. Modify search


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Klebebindung

(146 words)

Author(s): G. Brinkhus
von Buchhändler Emil Lumbeck um 1939 entwickeltes Verfahren, Einzelblätter am Buchrükken durch Kunstharzkleber zu verbinden. Die Blätter werden bei diesem Verfahren gut bestoßen, am Vorderschnitt eingespannt und durch Biegen des ganzen Buchblocks nach rechts bzw. nach links gut aufgefächert und dabei jeweils mit einem besonders steifen und dennoch geschmeidigen Kunstharzkleber bestrichen. Die industrielle K. verzichtet häufig auf das Fächern und leimt die am Rücken abgefrästen Buchblocks maschinell auf den flachen Rücken; z. T. mit Verstärkung d…

Titelprägung auf dem Einband

(206 words)

Author(s): G. Brinkhus
Bereits in der 2. Hälfte des 15. Jh.s prägte Johann Richenbach mit Einzeltypen Verf. und Titel direkt in das Einbandleder des Vorderdeckels. Vor allem auf bibliophilen Einbänden des 16. Jh.s (Grolier, Maioli) wird die Titelprägung in die Einbandgestaltung einbezogen (typographischer Einband). Mit Aufstellung der Bücher im Regal am Ende des 16. Jh.s wurde die Titelprägung zunehmend auf dem Rücken angebracht (Rückentitel). Ist der Buchrücken für einen Quertitel zu schmal, wird ein Längstitel gewäh…

Klebestreifen

(134 words)

Author(s): G. Brinkhus
mit einem Klebefilm beschichtete Papier–, Textil– oder Kunststoffstreifen, die in der Buchbinderei z. B. zur Reparatur von Rissen, zum Verbinden von Einzelblättern oder zum Einfassen von Kanten verwendet werden können. Bei den mit wasserlöslichen Dextrinklebern beschichteten K. wird die Klebkraft durch Anfeuch– ten reaktiviert, sie sind auch in Wasser wieder ablösbar. Selbstklebestreifen haben eine Klebeschicht aus einer weichmacherhaltigen Klebedispersion auf Kunststoffbasis, die je nach Verwen…

Karboxymethylzellulose (CMC)

(90 words)

Author(s): G. Brinkhus
entsteht durch die Versetzung von Alkalizellulose mit Chloressig. Für die Restaurierung kommt nur hochgereinigte salzfreie K. in Frage. K. ergibt in verhältnismäßig geringer Konzentration hochviskose Lösungen, die zu elastischen Filmen mit gutem Pigmentbindevermögen trocknen. CMC ist als faseriges, körniges oder granuliertes Produkt im Handel. Im Gegensatz zur Methylzellulose ist K. in heißem Wasser löslich. Eine Mischung von Methylzellulose mit geringen Mengen CMC ist hervorragend zur Nachleimung naßbehandelter Papiere geeignet. G. Brinkhus Bibliography Wächter, W.:…

Nessel

(45 words)

Author(s): G. Brinkhus
ungebleichtes Baumwollgewebe in Leinwandbindung. Es wird in der Buchbinderei zum Aufziehen von Plänen benutzt, eignet sich aber auch zum Hinterkleben von Buchblöcken in Klebebindung. N. dient auch als Rohgewebe für Bucheinbandstoffe. G. Brinkhus Bibliography Krickler, G.: Die Werkstoffe des Buchbinders. Hannover 1982, S. 73

Papierstaude

(129 words)

Author(s): G. Brinkhus
nicht ganz korrekte Bezeichnung für die in der Papierherstellung des Fernen Ostens verwendeten, Bast liefernden Pflanzen, wie z. B. Papiermaulbeerbaum, und für die zur Zellstoffgewinnung verwendeten Einjahrespflanzen, z. B. Bambus, Bagasse, Espartogras, Ramie. G. Brinkhus Bibliography Tschudin, W. F.: Von alten Papiermacherpflanzen. In: Textil Rundschau 19. 1964, S. 648 — 655 20. 1965, S. 308 — 318 Wultsch, F.: Der Einsatz verschiedener Einjahrespflanzen in der Zellstoff- und Papiererzeugung im besonderen Hinblick auf deren Vorkommen in Asien und Afrik…

Mouton

(32 words)

Author(s): G. Brinkhus
(franz.: Schaf), Bezeichnung für Schafleder, die sich in der Buchbinderei weitgehend durchgesetzt hat. G. Brinkhus Bibliography Lange, J.: Qualitätsbeurteilung von Leder, Lederfehler, -lagerung und –pflege. Frankfurt 1982, S. 292 – 293.

Klebstoff

(151 words)

Author(s): G. Brinkhus
flüssige, halbflüssige oder pastose Substanzen, die zum Verbinden von Werkstoffen verwendet werden. Natürliche Klebstoffe sind: i. Substanzen auf der Grundlage von Stärke (z.B. Stärkeleime, Stärkekleister, Dextrine). 2. Substanzen auf der Grundlage von tierischen Eiweißverbindungen (die aus Kollagénén gewonnenen Leime: Hautleim, Knochenleim, Fischleim sowie Kaseinleim). 3. Zellulosederivate (z.B. Karboxymethylzellulose). 4. Harze (Gummen). Die synthetischen Kleber sind entweder anorganische (z. …

Goudronné Packpapier

(44 words)

Author(s): G. Brinkhus
(abgeleitet von franz. goudronné = geteert), ein festes Verpackungspapier, das urspr. aus geteerten Schiffstauen hergestellt wurde. Als Bezeichnung für Packpapiere der Stoffklasse AP 2 ist die Bezeichnung heute kaum noch gebräuchlich. G. Brinkhus Bibliography Schwieger, H. G.: Papier-Praktikum. Wiesbaden 1973, S. 110.

Zugfestigkeit

(35 words)

Author(s): G. Brinkhus
(früher auch Reißfestigkeit) wird bei der Festigkeitsprüfung von Papier im Zugversuch ermittelt. Z. ist der Quotient aus der Reißkraft und dem Anfangsquerschnitt der Probe und wird in N × cm-2 angegeben. G. Brinkhus

Lombardiabütten

(30 words)

Author(s): G. Brinkhus
handgeschöpftes, leuchtend eingefärbtes Büttenpapier, das eine kräftige Oberflächenstruktur aufweist. Von der Lombardei, der Region in Oberitalien, wo das Papier urspr. hergestellt wurde, rührt der Name her. G. Brinkhus

Trautz, Georges

(102 words)

Author(s): G. Brinkhus
* 1808 in Pforzheim, † 6. 11. 1879 in Paris, dt.-franz. Kunstbuchbinder. Auf der Wanderschaft kam T. 1830 nach Paris zu seinem Landsmann Kleinhans. 1833 bewarb er sich als Handvergolder bei Antoine Bauzonnet, dessen Stieftochter Alexandrine Purgold er 1840 heiratete. Von diesem Zeitpunkt an signierte die Werkstatt Bauzonnet-Trautz; als T. 1851 die Werkstatt übernahm, signierte er Trautz-Bauzonnet. 1869 wurde er als erster Kunstbuchbinder Ritter der Ehrenlegion. T. war Hauptvertreter der historis…

Getönt

(65 words)

Author(s): G. Brinkhus
Die meisten Papiere enthalten in irgendeiner Form Farbstoffzugaben. Entweder wird durch die Zugäbe von Weißpigmenten der Reflexionsgrad erhöht oder durch farbige Pigmente dem Papier eine für das Auge angenehmere Tönung verliehen. Die Pigmente können bereits dem Stoff in der Papiermaschine zugegeben werden, sie können aber auch mit dem Strich (Gestrichenes Papier) aufgebracht werden. G. Brinkhus Bibliography Schwieger, H. G.: Papier-Praktikum. Wiesbaden 1973, S. 28.

Vierseitenbeschneider

(26 words)

Author(s): G. Brinkhus
ist eine nach dem Prinzip des Dreischneiders gebaute Beschneidmaschine, auf deren drehbaren Teller zwei Beschneidstapel mit dem Rücken zueinander eingesetzt werden können. G. Brinkhus

Ölpapier

(84 words)

Author(s): G. Brinkhus
auch Paraffinpapier gen., ist ein Papier, das durch Firnis– oder Harztränkung fett – und wasserdicht gemacht wird. In der Verwendung als Verpackungsmaterial ist das Ö. heute weitgehend durch Kunststoff–Folien abgelöst. In der Buchbinderei und Restaurierung wird Ö. zum Vorlegen beim Einpressen verwendet, um ein Verkleben durch austretenden Kleber zu verhindern. Auch in dieser Verwendung ist Ö. inzwischen weitgehend durch Kunststoffmaterialien und kunststoffbeschichtete Papiere ersetzt G. Brinkhus Bibliography Schwieger, H. G.: Papier–Praktikum. Wiesbaden 1973, S. 114 Kü…

Viertelfalzeinband

(81 words)

Author(s): G. Brinkhus
dt. Bezeichnung für das in England entwickelte und 1955 patentierte Quarter-Joint-Binding. Beim V. wird der Buchblock entlang des Rückenfalzes auf beiden Seiten in etwa 1 / sub:4 der Rückenbreite nicht mit der Decke verklebt. Der Buchblock läßt sich so optimal öffnen, ohne daß es zu Spannungen durch die oft steife Rückeneinlage kommt. In der Restaurierung wird der Viertelfalzeinband heute gerne als Konservierungsein-band verwendet. G. Brinkhus Bibliography Szirmai, J. A.: Konservierungseinbände. T. 2: Der Viertelfalzeinband. In: Restauro 105. 1999, S. 98–103.

Metallpapier

(43 words)

Author(s): G. Brinkhus
Buntpapier vorwiegend für Verpackungsund Bastelzwecke. Es wurde urspr. durch Bestäuben eines mit Schellacklösung eingestrichenen Papiers mit Metallpulver hergestellt. Metallpapier kann auch durch Aufkaschieren einer gefärbten Aluminiumfolie oder auf galvanischem Wege hergestellt werden. G. Brinkhus Bibliography Grünebaum G.: Buntpapier. Köln 1982, S. 176

Tondo

(57 words)

Author(s): G. Brinkhus
(ital. Rund), Bezeichnung für ein Rundbild in der ital. Malerei und Plastik der Renaissance in Italien. Der Begriff wird auch für runde Stempel mit figürlichen Darstellungen auf Bucheinbänden verwendet. Tondo. Michelangelo Buonarroti: Madonna. Marmorrelief. Florenz, Nationalmuseum. G. Brinkhus Bibliography Hauptmann, M.: Der T. Ursprung, Bedeutung und Gesch. des ital. Rundbildes in Relief und Malerei. Frankfurt 1936.

Nagelprobe

(54 words)

Author(s): G. Brinkhus
Die N. dient zur Feststellung der Laufrichtung bei Maschinenpapieren. Zwischen den leicht zusammengedrückten Fingernägeln von Daumen und Zeigefinger wird das Bl. Papier hindurchgezogen. Während sich in der Querrichtung Wellen zeigen, bleibt das Papier in der Laufrichtung bei der N. glatt. G. Brinkhus Bibliography Krickler, G.: Die Werkstoffe des Buchbinders. Hannover 1982, S. 59.

Feuchtdehnung

(96 words)

Author(s): G. Brinkhus
beim Papier. Papiere sind stark hygroskopisch und dehnen sich bei zunehmender Feuchtigkeit in der Querrichtung stärker als in der Laufrichtung. Durch Verwendung bestimmter Rohstoffe und die Blattbildung auf langsam laufenden Maschinen kann die F. reduziert werden. Die Verwendung von Papieren mit geringer F., die zudem in Glättwerken noch besonders gestreckt werden, ist vor allem beim Mehrfarbendruck nötig, um die Passergenauigkeit zu gewährleisten. Papiere für hochqualifizierte Arbeiten (z. B. L…
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