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Your search for 'dc_creator:( "G. Brinkhus" ) OR dc_contributor:( "G. Brinkhus" )' returned 335 results. Modify search


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Wiegefuß

(71 words)

Author(s): G. Brinkhus
(engl. drawer-handle) wird ein Stempel zur Einbandgestaltung genannt, der aus zwei konzentrischen Bogen besteht, die in Voluten auslaufen. In der zweiten Hälfte des 18. Jh.s in England für einen neuen filigranen Typ der Einbandgestaltung entwickelt, findet sich der Stempel in Verbindung mit kleinen Blatt- und Blütenstempeln z. B. beim Queens Binder B und bei Samuel Mearne, wurde aber auch in den Niederlanden von der Buchbinderfamilie Magnus verwendet. G. Brinkhus

Weidlich, Christoph

(50 words)

Author(s): G. Brinkhus
Sohn von Jakob Weidlich, ist 1584 in Basel zünftig als Buchbinder und Buchführer nachgewiesen. W. arbeitete zeitweise für Herzog Friedrich I. von Württemberg. 1594 erhielt er das Bürgerrecht in Dresden und bewarb sich 1595 vergeblich um die Nachfolge Kaspar Meusers als Hofbuchbinder am kursächsischen Hof. G. Brinkhus

Umstochenes Kapital

(133 words)

Author(s): G. Brinkhus
wird ein mit verschiedenfarbigen Fäden verziertes a Kapital gen., die Fäden wurden urspr. um den a Kapitalbund geführt und abwechselnd durch jede Lage gestochen. Das umstochene Kapital beim modernen Handeinband wird um eine Einlage gestochen und nur zur besseren Befestigung jeweils im Abstand von ca. 1 cm durch eine Lage geführt. Die verschiedenfarbigen Fäden werden mit je einer eigenen Nadel so um die Einlage geführt, daß eine gleichmäßige Farbenfolge entsteht und die Verkettung der Fäden unmit…

Leinenband

(45 words)

Author(s): G. Brinkhus
nicht ganz korrekte Bezeichnung für in der Buchbinderei verwendete Textilbänder, die als Heftband, Mappen- und Zeichenband verwendet werden. Bänder werden in Reinleinen, Halbleinen, Zellwolle, Seide und Kunstseide für die verschiedenen Zwecke hergestellt. G. Brinkhus Bibliography Krickler, G.: Werkstoffe des Buchbinders. Hannover 1982, S. 74

Regemorter, Berthe van

(108 words)

Author(s): G. Brinkhus
* 21.4.1879 in Malines, 31. 12. 1964 in Brüssel, Buchbinderin und Einbandforscherin. Sie lehrte unter anderem Einbandgestaltung an der «Vrije Akademie» in Antwerpen und an der «Ecole nationale des arts décoratifs» in Brüssel. Die Einbandforschung, der sie sich bes. im Ruhestand zuwandte, erschöpfte sich für sie nicht in Beschreibung der Dekoration, sie widmete vielmehr ihre Aufmerksamkeit besonders den technischen Details. Die Wurzeln byzantinischer und abendländischer Einbandtechnik fand sie ca. 700 Jahre v. Chr. in Ägypten. G. Brinkhus Bibliography Irrigoin, J.: Berthe v…

Strohstoff

(58 words)

Author(s): G. Brinkhus
Aus Getreidestroh werden zwei Halbstoffarten gewonnen, der bleichbare Strohzellstoff, der sehr kurzfaserig ist und bei der Papierherstellung eine gewissen Härte erzeugt, sowie der unbleichbare gelbe Strohstoff, der zur Herstellung von Strohpappen und einfachen Packpapieren verwendet wird. G. Brinkhus Bibliography Schwieger, H. G.: Papier-Praktikum. Wiesbaden 1985, S. 25 Bayer, G. / Pichol, K.: Papier. Reinbek 1986, S. 135–137.

Wirsing, Johann

(31 words)

Author(s): G. Brinkhus
Mönch und Buchbinder im Nürnberger Dominikanerkloster, war 1456 / 57 Mitarbeiter von Konrad Forster und wurde dessen Nachfolger. Er signierte seine Einbände wie Forster mit Einzeltypenstempeln. G. Brinkhus

Keferstein, Georg Christoph

(57 words)

Author(s): G. Brinkhus
*1724, 4. 1. 1802, Papiermühlenbetreiber in Cröllwitz (bei Halle), stellte als erster Papier mit glatter Oberfläche (ohne Rippung) her (Velinpapier) und verfaßte einige Fachbücher zur Papiermacherei. Er gilt als einer der ersten Fachbuchautoren im Papiermachergewerbe. G. Brinkhus Bibliography Poggendorf, J. C.: Biographisch–liter. Handwb. zur Gesch. der exacten Wissenschaften. Bd. 1. Leipzig 1863, S. 1234

Taschenbucheinband

(88 words)

Author(s): G. Brinkhus
Taschenbücher werden in der Regel in Klebebindung hergestellt und haben einen leichten, flexiblen Einband aus Karton, meistens mit einer schmutzabweisenden Oberfläche versehen, der am Rücken fest mit dem Buchblock verklebt ist. Die Bde. einer Taschenbuchreihe werden nach einem einheitlichen graphischen Konzept gestaltet und heben in der Regel das individuelle Bild eines Verlags hervor, wobei das Verlagssignet eine wesentliche Rolle spielt. Paperback und wiss. Taschenbuch geben bei der Gestaltung des Einbands der sachlich präzisen Information den Vorzug. G. Brinkhus Biblio…

Scharnier

(39 words)

Author(s): G. Brinkhus
allg. Bezeichnung für eine Gelenkstelle; in der Fachsprache der Buchbinder auch für die meistens als Falz bezeichnete bewegliche Stelle an Buchdeckeln oder Klappen von Schachteln oder Kassetten verwendet. G. Brinkhus Bibliography Helwig, H.: Einbandkunde. Stuttgart 1970, S. 19

Reispapier

(69 words)

Author(s): G. Brinkhus
irreführende Bezeichnung für das aus dem Mark des Tung– Tsau Baumes gewonnene Tsuso–Papier. Aus ca. 5 — 11 cm starken Markstangen wird durch spiralförmiges Schälen ein Blatt erzeugt, das eine sehr weiße samtartige Oberfläche hat und daher vor allem im 18. und 19. Jh. in der chinesischen (Miniatur–)malerei verwendet wurde. G. Brinkhus Bibliography Bartelt, E.: Ein «R.», das keins ist. In: Restaura 95. 1989, S. 54 bis 55.

Hygiene-Papiere

(76 words)

Author(s): G. Brinkhus
Sammelbezeichnung für meist sehr saugfähige, naßfeste, weiche, aber zähe Papiere, wie z. B. Haushaltstücher, Papiertaschentücher und Toilettenpapier. Als Rohstoffe werden für die Herstellung auch Altpapiere verwendet, die geforderten Eigenschaften wie Naßfestigkeit, Weiche und Saugfähigkeit verlangen aber einen großen Anteil hochwertiger Rohstoffasern, bzw. eine aufwendige Aufbereitung des Altpapiers. Der Bereich Hygiene-Papiere hat 1987 mit ca. 730600 t einen Marktanteil in der deutschen Papier…

Zunftwesen der Drucker

(189 words)

Author(s): G. Brinkhus
Der Buchdruck unterlag als «freie Kunst» keiner zunftmäßig festgeschriebenen Ordnung. Das Bindeglied der verschiedenen Buchdruckergesellschaften bildeten die Buchdruckersitten bei der Freisprechung der Gesellen, die dem akademischen ritus depositionis (Depositio Cornuti) ähnlich waren. Das Postulat im weitesten Sinne bildete die sich seit Beginn des 16. Jh.s entwickelnde informelle Ordnung, die sich auf alle dt. Buchdruckergesellschaften erstreckte, aber nicht durch eigene Organe institutionalisiert war. Die Buchdruckergesellschaften entwarfen eigene Ordnu…

Gehämmertes Papier

(35 words)

Author(s): G. Brinkhus
erhält heute seine strukturierte Oberfläche durch Prägen mit gravierten Platten oder Walzen, um den ursprünglich beim Glätten aufgebrachten Hammerschlag nachzuahmen. Gaufriertes Papier G. Brinkhus Bibliography Schwieger, H. G.: Papier-Praktikum. Wiesbaden 1973, S. 51.

Samtpapier

(82 words)

Author(s): G. Brinkhus
auch Velourpapier gen., wird als Bezugsstoff für Papp- oder Papiereinbde. verwendet, wenn eine bessere Qualität vorgetäuscht werden soll. Dazu wird die mit Klebstoff (urspr. wurde Mastix oder Firnis verwendet) versehene Oberfläche des Trägerpapiers mit feinen Fasern aus Wolle, Baumwolle oder Tierhaaren beflockt, die auf dem Klebstoff haften bleiben und den Eindruck eines Samteinbandes erwecken. G. Brinkhus Bibliography Haemmerle, A.: Buntpapier. München 1961, S. 31 Grüne-baum, G.: Buntpapier. Köln 1982 Walenski, W.: Wb. Druck + Papier. Frankfurt a. M. 1994, S. 39.

Tooling

(35 words)

Author(s): G. Brinkhus
(engl.) bezeichnet das Verzieren des Bucheinbandes durch Einprägen von Stempeln (engl. tools). Blind bzw. gold tooling bedeutet Blind- bzw. Goldprägung. G. Brinkhus Bibliography Kuhn, H.: Wb. der Handbuchbinderei und Buchrestaurierung. Hannover 1979, S. 47.

Vellum

(22 words)

Author(s): G. Brinkhus
ist die engl. Bezeichnung für feines Pergament zum Schreiben oder für Bucheinbände. Als Art-vellum werden pergamentähnliche Ersatzwerkstoffe bezeichnet. G. Brinkhus

Tiefer Falz

(62 words)

Author(s): G. Brinkhus
heißt der beim Abpressen erzeugte Falz von 90∞, der den Buchdeckel in ganzer Dicke aufnehmen muß. Beim T., der für den Franzband kennzeichnend ist, werden die Deckel um eine Materialdicke vom Rükken abgesetzt. Das Gegenstück zum Einband auf T. ist der Einband mit gebrochenem Rücken. G. Brinkhus Bibliography Wiese, F.: Der Bucheinband. 6. Aufl. Hannover 1983, S. 147 bis 148.

Kleistergrund

(51 words)

Author(s): G. Brinkhus
1. bei der Buntpapierherstellung Bezeichnung für die Grundierung mit Kleister oder einer Kleister-Farbmischung, in die dann die Musterung eingebracht wird. Kleisterpapier 2. Beim Vergolden ein mit Kleisterwasser statt mit Eiweiß vorbereiteter Grund, wie er vor allem bei porösem Leder zur Vorbereitung für das Vergolden (Vergoldetechniken) angewendet wird. G. Brinkhus

Gradation

(63 words)

Author(s): G. Brinkhus
(auch Steilheit gen.) gibt bei fotografischen Materialien an, wie gut eine Emulsion in der Lage ist, Unterschiede in der Intensität des auftreffenden Lichtes in Dichteunterschiede (Grautöne) umzusetzen. Die G. wird als Gammawert angegeben, wobei 1 den Normalwert bezeichnet. Werte unter 1 geben weich, solche über 1 hart arbeitendes Fotomaterial an. G. Brinkhus Bibliography Lexikon der grafischen Technik. 4. Auf]. München 1977, S.274.
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