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Your search for 'dc_creator:( "G. Brinkhus" ) OR dc_contributor:( "G. Brinkhus" )' returned 335 results. Modify search


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Klemmappe

(62 words)

Author(s): G. Brinkhus
ist eine Mappe, in deren Rücken Stahlfedern eingearbeitet sind. Die K. ist zur Aufnahme von Einzelheften und losen Blättern bestimmt, bei denen noch mit einer Ergänzung gerechnet wird. Da weder eine Lochung noch eine Heftung oder Klebung erfolgt, kann die K. auch zur Slg. von wertvollen Einzelblättern verwendet werden, bei denen man auf eine dauerhafte Verbindung verzichten will. G. Brinkhus

Raised bands

(10 words)

Author(s): G. Brinkhus
engl. Bezeichnung für echte Bünde. G. Brinkhus

Glätten der Bogen

(185 words)

Author(s): G. Brinkhus
1. Handgeschöpfte Schreibpapiere mußten nach dem Leimen mit einem Glättstein, einem sehr glatten Kiesel oder auch Achat, bearbeitet werden, damit die Feder nicht an Unebenheiten des Papiers hängen blieb. Neben dem manuellen Glätten wurden im 16. Jh. auch durch Wasserkraft angetriebene s Glätthammer eingesetzt. 2. In der Buchbinderei wurden bedruckte Rohbogen nach dem Planieren vor dem Falzen geglättet. Die Bogen wurden mit dem Glätthammer auf dem polierten Glättstein in kleinen Stapeln, die oben und unten durch Makulatur gegen Verschmutze…

Titelschild

(91 words)

Author(s): G. Brinkhus
Bereits auf den Vorderdeckeln ma. Hss. und Drucke finden sich Pergament- oder Papierschilder, gelegentlich von dünnen Hornplättchen geschützt, die Stichworte zur Identifikation des Buches tragen. Bedingt durch die Aufstellung der Bücher im Regal wurde der Rücken zum bevorzugten Platz für das T. (Rückentitel). Seit dem 17. Jh. wird das T. in die Einbandgestaltung einbezogen, der Titel wird auf farbiges Titelleder geprägt und in das Titelfeld geklebt. G. Brinkhus Bibliography Henningsen, T.: Das Handb. für den Buchbinder. St. Gallen 1969, S. 419–429 Zahn, G.: Grundwissen für Bu…

Strohintarsia

(50 words)

Author(s): G. Brinkhus
ist eine seit dem 18. Jh. bekannte Volkskunst, bei der mit verschieden eingefärbten, geschlitzten und geglätteten Strohhalmen Einlegearbeiten hergestellt werden. Das Verfahren wird auch beim künstlerischen Bucheinband als preiswerte Alternative zur Lederintarsie (Intarsie) angewendet. G. Brinkhus Bibliography Lüers, H.: Das Fachwissen des Buchbinders. 4. Aufl. Stuttgart 1944, S. 277–279.

Volute

(31 words)

Author(s): G. Brinkhus
Ornamentform aus zwei gegenläufigen oder gegeneinander gerollten Spiralbändern. Urspr. als Architekturelement, z. B. am ionischen Säulenkapitell, verwendet, fand es in der Renaissance Eingang in die Einbandgestaltung. Volute G. Brinkhus

Piccard, Gerhard

(166 words)

Author(s): G. Brinkhus
(urspr. Bickert), * 15. 7. 1909 in Berlin, 21. 7. 1989 in Altdorf, war einer der bedeutendsten Papierforscher des 20. Jh.s und hat die Wasserzeichenforschung auf eine exakte wiss. Grundlage gestellt. In über dreißigjähriger Forschungsarbeit hat er mehr als 130 Tsd. exakt datierte Wasserzeichen aus den Jahren 1300 — 1650 zusammengetragen, d. h. gezeichnet und mit den zur Identifizierung nötigen Daten erfaßt. Aus der Wasserzeichenkartei «Piccard» im Hauptstaatsarchiv in Stuttgart wurde inzwischen …

Gleichseitpapier

(56 words)

Author(s): G. Brinkhus
ein Papier, bei dem der Unterschied zwischen Siebseite und Filzseite (dichte geschlossene Oberfläche wegen höheren Füllstoffanteils) aufgehoben ist. Hergestcllt werden G.e auf Verti-Forma-Papiermaschinen; die Blattbildung erfolgt in einer vertikal angeordneten, aus einem Doppelsieb bestehenden Blattbildungszone. G.e sind Naturpapiere mit guten Eigenschaften für hochwertige Druckwiedergabe. G. Brinkhus Bibliography Schwieger, H. G.: Papier-Praktikum. Wiesbaden 1973, S. 47.

Hochglanz

(41 words)

Author(s): G. Brinkhus
kann auf der Papieroberfläche durch Bürsten von normalem Chromopapier mit Spezialstrich erreicht werden oder durch die Behandlung in besonderen Glättmaschinen. Hochglanzpapiere werden vor allem für Werbezwecke und Verpackungen verwendet. G. Brinkhus Bibliography Schwieger, H. G.: Papierpraktikum. Wiesbaden 1973, S. 93.

Propatria

(47 words)

Author(s): G. Brinkhus
ist ein altes Papierformat (34 X 43 cm), das in erster Linie für staatliche Verwaltungsstellen und Kanzleien verwendet wurde (Kanzleipapier). Der Name leitet sich von dem urspr. für diese Papiere verwendeten bes. Wasserzeichen her. G. Brinkhus Bibliography Moessner, G.: Buchbinder ABC. Bergisch Gladbach 1981, S. 94.

Haarseite

(123 words)

Author(s): G. Brinkhus
Als H. wird bei Pergament und Leder die ursprüngliche Außenseite des Fells bezeichnet, in der die Haare wurzelten. Beim verarbeiteten Leder (etwa bei Bucheinbänden) ist die Haarseite die geglättete und gefärbte Sichtseite. Bei beidseitig stark geglätteten Pergamenten ist die Haarseite meist noch an Spuren von Haarwurzeln zu erkennen, während bei gröberen Pergamenten die Narbung deutlich zu sehen ist. Außerdem unterscheiden sich H. und Fleischseite durch die geringere Dehnbarkeit der H. und die g…

Kunstleinen

(59 words)

Author(s): G. Brinkhus
textiles, beschichtetes Einbandmaterial mit offenem Gewebecharakter. Das Gewebe wird mit einer Appretur versehen, die an den Bindungsstellen abgerakelt wird, dadurch tritt der Gewebecharakter bes. hervor. Die Gewebestruktur kann auch durch kräftiges Kalandern Kalander) des beschichteten Gewebes hergestellt werden. G. Brinkhus Bibliography Raunegger, W.: Einbandmaterial 1859— 1984. Hrsg, von F. Cubasch und T. C. Cubasch. Wien 1984, S. 21.

Signierte Einbände

(315 words)

Author(s): G. Brinkhus
sind Bucheinbände, die der Buchbinder mit seinem Namen beziehungsweise mit dem Namen seiner Werkstatt zeichnet. Auf Einbänden des 15. Jh.s gibt es bereits Namensprägungen mit Einzeltypen (Konrad Forster) oder Namensstempel in Schriftbandform (Johannes Zoll), die eindeutig auf den Buchbinder hinweisen. Auf den Platten des frühen 16. Jh.s ist der Name des Buchbinders eingraviert, gelegentlich verbunden mit einem Satz, der auf seine Tätigkeit hinweist, dann ist eine Zu- weisung eindeutig möglich. B…

Überfalz

(34 words)

Author(s): G. Brinkhus
in der maschinellen Druckweiterverarbeitung auch als Greiffalz oder Vorfalz bezeichneter Überstand am Falzbogen, der den Greifern das Transportieren der Bogen ermöglicht. G. Brinkhus Bibliography Zahn G.: Grundwissen für Buchbinder. Itzehoe 1990, S. 307.

Skytogen

(35 words)

Author(s): G. Brinkhus
ist ein Produktname für ein Lederpapier, das zeitweise auch in der Buchbinderei als Ersatz für Kaliko verwendet wurde. G. Brinkhus Bibliography Thuma, M. / Wochner, F.: Die Werkstoffe des Buchbinders. Stuttgart 1932, S. 19.

Fourdrinier

(97 words)

Author(s): G. Brinkhus
Die Brüder Henry und Sealy F. beschäftigten sich intensiv mit der Herstellung von Maschinen zur Papierherstellung. Nach Erwerb der britischen Patente von Louis Robert und John Gamble 1803 ließen sie von Bryan Donkin die ersten für die industrielle Fertigung brauchbaren Langsiebmaschinen bauen. Sie selbst setzten ihre Versuche mit der Kettensiebmaschine fort, auf die sie 1806 ein erstes und 1812 ein weiteres Patent erhielten. Die Maschine wurde ebenfalls von Donkin gebaut. G. Brinkhus Bibliography Clapperton, R. H.: The Paper-making Machine. Oxford 1967 Voorn, H.: Maschinen zu…

Leinenriicken

(30 words)

Author(s): G. Brinkhus
Bezeichnung fur einen mit Einbandge-webe iiberzogenen Riicken bei einem Halbband. Auch der bei Broschuren/Klebebindungen zur Verstarkung auf dem Riicken angebrachte Textilstreifen wird gelegent-lich als Leinenriicken bezeichnet. G. Brinkhus

Handpappen (Wickelpappen)

(84 words)

Author(s): G. Brinkhus
sind Vollpappen, die auf Maschinen mit einem oder zwei Rundsieben hergestellt werden. Die nasse Papierbahn wird durch die Filzbahn vom Sieb zur Formatwalze geführt und auf dieser zur gewünschten Stärke aufgewickelt. Ein Signal zeigt an, wenn die gewünschte Stärke erreicht ist. Die Rolle wird nun entlang zweier Längsnuten an der Formatwalze aufgeschnitten und von Hand (daher der Name) von der Walze abgenommen. Heute werden Wickelpappen auch auf Automatikmaschinen hergestellt. G. Brinkhus Bibliography Krickler, G.: Die Werkstoffe des Buchbinders. Hannover 1982, S. 48.

Hadern

(50 words)

Author(s): G. Brinkhus
sind Textilabfälle (Lumpen) aus Baumwolle, Flachs und Hanf, die in Europa bis ins 19. Jh. den einzigen Rohstoff für die Papierherstellung bildeten. Heute werden Hadern nur noch für hochwertige Maschinenbüttenpapiere (Büttenpapier) verwendet. G. Brinkhus Bibliography Kirchner, K.: Satz, Druck, Einband und verwandte Dinge. 9. Aufl. Wiesbaden 1970, S. 179.

Solanderschuber

(86 words)

Author(s): G. Brinkhus
wird eine in Buchform hergestellte Sammelschachtel genannt, die mit Hals gearbeitet ist. Als Schutzbehältnis für empfindliche Einbände hat der S. den Vorteil, daß ein zu schützender Band vorsichtig von oben in den ausgepolsterten Fußteil eingesetzt werden kann und dann erst der Deckel aufgesetzt wird. Einfachere Formen des S.s wurden wie Stehsammler verwendet; sie bieten einen sehr guten Staubschutz. Benannt wurde der S. nach dem Naturforscher und Bibliothekar D. C. Solander. G. Brinkhus Bibliography Hennigsen, T.: Das Handb. für den Buchbinder. St. Gallen 1969, S. 214–223.
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