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Your search for 'dc_creator:( "G. Brinkhus" ) OR dc_contributor:( "G. Brinkhus" )' returned 332 results. Modify search

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Schrift auf Bucheinbänden

(120 words)

Author(s): G. Brinkhus
Bereits auf karolingischen Einbdn. finden sich handgeschriebene Titelschilder, die gelegentlich durch Hornplättchen geschützt wurden. Im 15. Jh. war Schrift Gestaltungselement, einmal als Schrift-bandstempel, aber auch als Einzelletternstempel (Konrad Forster) zur Angabe des Buchbinders und für den Titel (Johannes Richenbach). Im 16. Jh. wurden häufig die Initialen des Auftraggebers und das Bindejahr aufgepresst. Erst im Laufe des 19. Jh.s setzte sich Prägung bzw. Pres-sung von Verfassername und…

Safavid-Einbände

(115 words)

Author(s): G. Brinkhus
sind persische Einbde., die in der Zeit der Safaviden-Dynastie (16. Jh.) entstanden sind. Die Einbde. mit der für orientalische Einbde. typischen Klappe am Rückendeckel, die über den Vorderschnitt auf den Vorderdeckel reicht, sind mit reicher Goldprägung verziert, die mit großen, in Metall (meist Kupfer) gravierten Platten flächig direkt auf das Leder geprägt wurden. Als Motive für die Medaillons und Eckzwickel wurden die für die Safavidenzeit typischen chinesischen Formen, wie das Wolkenband, a…

Tête (franz.)

(55 words)

Author(s): G. Brinkhus
bezeichnet den Kopf, d. h. den oberen Teil des Buches. T. dorée meint in der Bibliophilie den vergoldeten Oberschnitt eines Bandes, während Vorderschnitt und Unterschnitt unbeschnitten oder berauft sind. G. Brinkhus Bibliography Kuhn, H.: Wb. der Handbuchbinderei und der Buchrestaurie-rung von Einbänden, Papyri, Handschriften, Graphiken, Auto-graphien, Urkunden und Globen. Hannover 1979, S. 56.

Hanf

(82 words)

Author(s): G. Brinkhus
Die 5 bis 55 mm langen und 15 bis 28 |im breiten Fasern der in Zentralasien beheimateten, inzwischen vielfach kultivierten Hanfpflanze (Cannabis sativa) bestehen fast ausschließlich aus Zellulose. H. wird wegen seiner Festigkeit zu Tauen, Segeltuch usw. verarbeitet, dient aber auch – vor allem in wiederaufbereiteter Form – zur Herstellung besonders fester Papiere. In der Buchbinderei findet H. neben Leder und Pergament Verwendung für die echten Bünde. G. Brinkhus Bibliography Römpps Chemie Lexikon. 8. Aufl. Bd. 3. Stuttgart 1983, S. 1623.

Maschinenpapier

(19 words)

Author(s): G. Brinkhus
im Gegensatz zu Handpapier solches Papier, das maschinell gefertigt wurde und deswegen eine Laufrichtung aufweist. G. Brinkhus

Kontobuchvorsatz

(93 words)

Author(s): G. Brinkhus
eine Vorsatzkonstruktion, die urspr. für schwere Geschäftsbücher bestimmt war. Das eigentliche Vorsatzpapier wird durch Ankleben eines Schirtingstreifens im Falz verstärkt. Zwischen Spiegel und fliegendem Vorsatz wird Buntpapier, das im Falz durch einen Gewebestreifen verbunden ist, durchgeheftet und auf den Spiegel und das fliegende Vorsatzblatt aufkaschiert. Weil der Heftfaden auf dem Gewebestreifen sichtbar bleibt, wird meist ein farbig zum Buntpapier oder Gewebe passendes Heftgarn als zusätz…

Kugelkocher

(46 words)

Author(s): G. Brinkhus
in der Papierindustrie ein großer kugelförmiger Behälter, in dem Lumpen durch Kochen unter Zugabe von Lauge für die Papierherstellung aufbereitet werden. Der K. befindet sich während des ganzen Kochprozesses in langsamer Drehung. G. Brinkhus Bibliography Schwiecer, H. G.: Papier-Praktikum. 5. Aufl. Wiesbaden 1988, S. 27

Steel(e), Robert

(57 words)

Author(s): G. Brinkhus
Buchbinder und Buchhändler in London. Er ist 1664–1671 als Lehrling bei Samuel Mearne nachweisbar, ab 1677 selbständig und 1710 noch als Buchbinder tätig. G. Brinkhus Bibliography Helwig, H.: Handb. der Einbandkunde. Bd. 2. Hamburg 1954, S. 204 Nixon, H. M.: A London Binding by R. St. (c. 1697). In: Book Collector 25, 1976, S. 63–64

Krepp-Papier

(86 words)

Author(s): G. Brinkhus
Sammelbezeichnung für Papiere, die durch eine Spezialbehandlung auf der Kreppanlage eine Vielzahl von dauerhaften Falten bekommen und dadurch sehr dehnbar und anschmiegsam gemacht werden. Leichtkrepp hat einen Kreppungsgrad von 2-5%, extrem belastbare Kreppapiere erreichen 50-100%. Bei hochgekreppten Papieren wird das Flächengewicht vor und nach der Kreppung angegeben (z.B. 70/100 g/qm). K. findet Verwendung als Verpackungs- und Dekorationsmaterial sowie für flexible, selbstklebend ausgerüstete …

Weidlich, Jakob

(69 words)

Author(s): G. Brinkhus
Buchbinder aus Ostrau bei Merseburg. W. arbeitete für den kursächsischen Hof in Dresden, ohne als Hofbuchbinder angenommen zu sein. Bekannt sind außerdem eine Reihe von Einbänden aus den Jahren 1549 bis 1556 für den Bibliophilen Nikolaus von Ebeleben im sog. «welschen» Stil, den später Jakob Krause und Caspar Meuser am Dresdener Hof zur Blüte in Deutschland brachten. W. war 1564 Mitbegründer der Dresdener Buchbinderinnung. G. Brinkhus

Packpapiere

(127 words)

Author(s): G. Brinkhus
Bei den Rn hat die Festigkeit Vorrang vor dem Aussehen oder der Bedruckbarkeit. Die P werden je nach Rohstoffzusammensetzung in drei Gruppen eingeteilt: 1. AP – Papiere, die aus Altpapier und höchstens 30% Frischfaserzellstoff bestehen, 2. ZP–Papiere aus mindestens 70% Frischfasersulfitzellstoff und Holzschliff und höchstens 30% Altpapier hergestellt und 3. Natron–Zellstoffpapiere aus mindestens 50% Frischfaserzellstoff angefertigt. Zu den Qualitäten der Gruppe 1 gehören z.B. Schrenzpapiere und …

Leinenkaschiert

(49 words)

Author(s): G. Brinkhus
Bezeichnung für Blätter (z.B. Landkarten), die auf Gewebe aufgezogen werden, um sie zu festigen und in Rollenform aufbewahren zu konnen. Bei Landkarten werden oft auch kleinere Segmente abgesetzt auf Gewebe aufgezogen, um groBe Formate falten zu konnen, ohne daB das Kartenbild durch Briiche beein-trachtigt wird. G. Brinkhus

Haken

(31 words)

Author(s): G. Brinkhus
Werkzeug für Restauratoren, das aus einem leichten Griff mit einer gebogenen Stahlspitze besteht. Der Haken entstammt dem zahnärztlichen Instrumentarium. Hefthaken G. Brinkhus Bibliography Wächter, W.: Buchrestaurierung. Leipzig 1981, S. 111.

Faserstoffe

(80 words)

Author(s): G. Brinkhus
Die zur Herstellung von Papier verwendeten Rohstoffe sind fast ausschließlich pflanzlichen Ursprungs. Zur F.herstellung werden heute vorwiegend Laub- und Nadelhölzer, aber auch Einjahrespflanzen (z. B. Stroh, Gräser, Bagasse) verwendet. Die Bastpflanzen Hanf und Flachs sowie Baumwolle bzw. Baumwolllinters bestehen aus fast reiner Zellulose. Für die Herstellung besonders reißfester Papiere wird in Japan Bast der Maulbeerstaude verwendet. Synthetische F. werden in geringem Umfang zur Herstellung von Spezialpapieren benutzt. G. Brinkhus Bibliography Trobas, K.: ABC de…

Gatteaux, Nicolas-Marie

(64 words)

Author(s): G. Brinkhus
(1751-1832), Medaillen-und Stempelschneider sowie Mechaniker in Paris. Er widmete sich unter anderem der Entwicklung eines Stereotypie-Verfahrens, bei dem der aus beweglichen Lettern gesetzte Text kalt in eine Metallplatte geprägt wurde. Dieses Verfahren erforderte für die Matrizen ein sehr hartes Material und war deshalb auf Dauer nur von geringer Wirkung. G. Brinkhus Bibliography Faulmann, K.: III. Gesch. der Buchdruckerkunst. Wien 1882, S. 524.

Holzpappe

(58 words)

Author(s): G. Brinkhus
aus Holzschliff hergestellte Pappe, die in der Buchbinderei als billiges Material zum Einpressen und als Unterlage beim Schneiden verwendet wird. Für Einbandzwecke ist H. aufgrund ihrer unzureichenden Festigkeit nicht brauchbar. G. Brinkhus Bibliography Kirchner, K.: Satz, Druck, Einband und verwandte Dinge. 9. Aufl. Wiesbaden 1970, S. 196 Krickler, G.: Die Werkstoffe des Buchbinders. Hannover 1982, S. 13

Témoins

(43 words)

Author(s): G. Brinkhus
(franz. Zeugen), Bezeichnung für einzelne beim Ebarbieren (Beschneiden) nicht erfaßte Blätter im Buchblock, die als Beweis dafür dienen, daß der Bd. nur sehr knapp beschnitten wurde. G. Brinkhus Bibliography Bogeng, G. A. E.: Umriß einer Fachkunde für Büchersammler. Nikolassee 1911, S. 340.

Vierbruch

(52 words)

Author(s): G. Brinkhus
ist die Falzart (Falzen), durch die ein mit 32 Seiten bedruckter Bogen mit vier Falzbrüchen so gefaltet wird, daß eine Lage mit korrekter Seitenfolge im Sedez- oder Duodezformat entsteht. Voraussetzung dafür ist das korrekte Ausschießen, das ist die Anordnung der einzelnen Seiten bei der Bogenmontage vor dem Druck. G. Brinkhus

Ziegenleder

(60 words)

Author(s): G. Brinkhus
wird wegen seiner Festigkeit und des schönen Narben (Narbung) seit der Renaissance für bes. repräsentative Büchereinbände bevorzugt. Die unterschiedlichen Sorten werden nach der Herkunft (Kapziegenleder, Oasenziegenleder) oder nach der Art der Bearbeitung (Saffian, Maroquin) benannt. Z. ist sehr zäh und kann in fast allen Farben zubereitet werden. Außer dem eignet es sich sehr gut für Goldprägungen. G. Brinkhus

Kamyr-Kocher

(73 words)

Author(s): G. Brinkhus
in der Zellstoffherstellung häufig verwendeter Kochertyp für den Sulfataufschluß von Holzschnitzeln. Die Hackschnitzel werden von oben kontinuierlich in den Kocher (bis zu 5 m Durchmesser, Höhe bis 50 m) gegeben; durch Laugenzusatz und Erhitzen (bis 180 °C) wird das Holz in den vier Phasen des Kochvorganges zu Zellstoff umgewandelt, der kontinuierlich am unteren Ende des Kochers ausgegeben wird. G. Brinkhus Bibliography Lehrbuch der Papier- und Kartonerzeugung. 2. Aufl. Leipzig 1986/1989, S. 88
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