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Your search for 'dc_creator:( "G. Brinkhus" ) OR dc_contributor:( "G. Brinkhus" )' returned 335 results. Modify search

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Grundkonservierung

(56 words)

Author(s): G. Brinkhus
in der Buch- und Graphikrestaurierung Maßnahme zur Entfernung von Säureresten aus dem Papier. Durch die wässerige Naßbehandlung des Papiers werden Säurereste der Tinten oder der sauren Masseleimung ausgeschwemmt, neutralisiert; zusätzlich wird durch eine alkalische Reserve (Zugabe von Magnesium- oder Kalziumkarbonat) eine Pufferung gegen Umwelteinflüsse erreicht G. Brinkhus Bibliography Wächter, W.: Buchrestaurierung. Leipzig 1981, S. 7of

Flächengewicht

(64 words)

Author(s): G. Brinkhus
Angabe des Papiergewichts, in der Fachterminologie als «Masse je Flächeneinheit» bezeichnet. Durch Wiegen einer Probe von 10 X 10 cm wird die Masse ermittelt und auf eine Fläche von 1 m 2 hochgerechnet. Das Gewicht wird nach dem Standard TGL 20764 ermittelt. Schreibweise: «ein 90 g/qm-Papier». G. Brinkhus Bibliography Lexikon der graphischen Technik. München 1977 Schwieger, H. G.: Papier-Praktikum. Wiesbaden 1973, S. 62.

Palladium

(45 words)

Author(s): G. Brinkhus
ist ein silberglänzendes Edelmetall der Platingruppe (chemisches Zeichen Pd), das in Blattform (1 /8000 mm stark) wie Blattgold für die Verzierung von Bucheinbänden und Buchschnitten verwendet wird. G. Brinkhus Bibliography Palladium in der Buchbinderei. In: INCO Mond Revue 4. 1959, S. 11 — 13.

Falzwiderstand

(60 words)

Author(s): G. Brinkhus
eine Angabe zur Festigkeit von Papier. Der F. wird angegeben durch die Anzahl der Doppelfalzungen eines unter Verspannung stehenden Probestreifens, bis er bricht. Man unterscheidet acht Falzklassen von o (0-2 Doppelfalzungen) bis 7 (mehr als 1000 Doppelfalzungen). G. Brinkhus Bibliography Schwieger, H. G.: Papier-Praktikum. Wiesbaden 1973, S. 57 Trobas, K.: ABC des Papiers. Graz 1982, S. 115 – 124.

Velament

(49 words)

Author(s): G. Brinkhus
war ein Werkstoff für buchbinderische Zwecke, der in Aussehen und Strapazierfähigkeit dem Pergament angeglichen war. Grundmaterialien für V. sind Manilahanf und Schiffstaue; neben anderen Bestandteilen tierischer Haut wurden Glutine und zur Erzeugung von Weichheit und Geschmeidigkeit Glyzerin zugesetzt. Ein ähnlicher, etwas hornartiger Werkstoff ist Igraf. G. Brinkhus

Kalbleder

(200 words)

Author(s): G. Brinkhus
(franz. veau, engl, calf), ein feines, glattes Leder, das bei entsprechender Gerbung sehr gut für Bucheinbände geeignet ist und neben Maroquin oder Ziegenleder gerne für bibliophile Ledereinbände verwendet wird. Das Fell von fünf bis sechs Wochen alten Tieren gibt das beste Leder. Die natürliche Farbe von K. ist honiggelb bis braun, es läßt sich aber auch sehr gut ein–färben. Für Einbandzwecke wird das sehr weiche Leder gespalten. Um eine gleichmäßige Farbe zu bekommen wird das K. häufig vor dem…

Querrichtung

(29 words)

Author(s): G. Brinkhus
Die im rechten Winkel zur Laufrichtung (Maschinenrichtung einer Papierbahn) verlaufende Bahnbreite wird als Querrichtung bezeichnet. G. Brinkhus Bibliography Schwieger, H. G.: Papier–Praktikum. Wiesbaden 1985, S. 58 bis 61.

Semis / Semé-Muster

(73 words)

Author(s): G. Brinkhus
ein zuerst beim franz. Renaissanceeinband für König Franz I. auftretendes Repetitionsmuster. Kleine einfache Motive (Initialen, Krone, Lilie) werden gleichmäßig wiederholt auf eine Buchdeckel-Fläche gstempelt, um diese auszufüllen. Häufig werden die waagerechten Reihen untereinander versetzt angebracht, so daß auch diagonale Reihen entstehen. Seinen Namen hat dieser Stil durch den Vergleich mit dem sorgfältig bepflanzten Gartenbeet der franz. Gartenkultur. Abb. Einbandgeschichte G. Brinkhus Bibliography Mazal, O.: Einbandkunde. Wiesbaden 1997, S. 181, 234–235.

Kornpapier

(17 words)

Author(s): G. Brinkhus
ein Papier vorwiegend für Bleistift- oder Kohlezeichnungen, das durch Prägung gleichmäßig aufgerauht wird. G. Brinkhus

Ichthyocollon

(54 words)

Author(s): G. Brinkhus
Fischleim, wird in den Rezepten zur Buchmalerei des MA häufig als Bindemittel für Pigmente genannt. I. wird vorzugsweise aus den Schwimmblasen des Störs (auch als Hausen bezeichnet) hergestellt; daher findet man für Fischleim auch die Bezeichnung «Hausenblase». G. Brinkhus Bibliography Roosen-Runge, H.: Farbgebung und Technik frühma. Buchmalerei. Bd. 2. Stuttgart 1967, S. 7.

Glättpresse

(62 words)

Author(s): G. Brinkhus
Als Glatt- oder Packpresse werden große Spindelpressen, häufig mit Schlagrad, bezeichnet, in denen Bogen glattgepreßt werden können. Sie werden in der Restaurierung zum Glätten von Blättern nach einer Naßbehandlung ebenso verwendet wie zum Absetzen und Einpressen von Buchblöcken oder größeren Partien von Bänden zum Trocknen in der Buchbinderei. G. Brinkhus

Leimung des Papiers

(65 words)

Author(s): G. Brinkhus
Durch die Leimung werden Papiere tintenfest gemacht. Beim handgeschöpften Papier wurden die Poren an der Oberfläche des Papiervlieses durch tierische Leime (knochenleim) geschlossen. Die die vegetabilische Masseleimung abgelöst, bei der Harzseifen (Harzleime) dem Ganzstoff zugeschlagen und durch Aluminiumsulfat(Alaun–)zusatz ausgefallt werden. Die vegetabilische Masseleimung war eine wesentliche Voraussetzung für die maschinelle Papierfertigung. G. Brinkhus Bibliography Schwieger, H. G.: Papierpraktikum. Wiesbaden 1973, S. 54

Zugversuch

(38 words)

Author(s): G. Brinkhus
Bei der Papierprüfung werden im Zugversuch Meßwerte ermittelt, die wichtige Parameter sind für alle Erzeugnisse, die in Verarbeitungsmaschinen (z. B. Druckpapiere) und im Gebrauch auf Zug beansprucht werden. Ermittelt werden Reißlänge, Zugfestigkeit und Bruchwiderstand. G. Brinkhus

Maroquin

(158 words)

Author(s): G. Brinkhus
Bezeichnung für ein vorwiegend zum Bucheinband verwendetes Ziegenleder mit sehr schönen echten Narben. Urspr. in Marokko aus den Fellen von Ziegen in Sumachgerbung hergestellt, kommen die Felle für den M. heute in der Regel von den südafrikanischen Ziegenfarmen (Kapziege). Die Felle sind sehr dick und werden deshalb für die Buchbindereien dünner zugerichtet (ausgefalzt). M. ist für bibliophile Einbände sehr beliebt, weil es widerstandsfähig ist und sich sehr gut verarbeiten und auch vergolden lä…

Solander, Daniel Charles

(70 words)

Author(s): G. Brinkhus
* 28. 2. 1736 in Norrland, Schweden, † 16. 5. 1782 in London, Naturforscher und Bibliothekar, der das System Carl von Linnées in England bekannt machte. 1763 wurde er Bibliothekar am Britischen Museum und – nach Unterbrechungen durch Forschungsreisen – 1773 Leiter der Druckschriftenabt. des Museums. Seinen Namen trägt auch ein von ihm entworfener Schuber, der Solanderschuber. G. Brinkhus Bibliography DNB Bd. 53. London 1898, S. 212–213.

Herhan, Ludwig Stephan

(90 words)

Author(s): G. Brinkhus
(auch: Louis Etienne Hér-ans), gebürtig aus Nürnberg, war Mitarbeiter Firmin Didots, trennte sich aber von diesem und stellte 1797 ein Verfahren zur Herstellung von Stereotypen-Druckplatten vor. Er ließ den Satz aus kupfernen Matrizen herstellen, von dem dann mehrere identische Platten zum Druck gegossen werden konnten. Dieses Verfahren, das der Idee der Stereotypie gar nicht entsprach, hat sich nicht durchgesetzt, weil es zu kostspielig und die Korrektur des Matrizensatzes fast unmöglich war. G. Brinkhus Bibliography Bogeng, G. A. E.: Gesch. der Buchdruckerkunst. Bd. 2.…

Toile

(33 words)

Author(s): G. Brinkhus
(franz. Leinen), veraltete Bezeichnung für ein glattes, leichtes Gewebe in Leinwandbindung, das als Einbandbezug verwendet wurde. G. Brinkhus Bibliography Bogeng, G. A. E.: Umriß einer Fachkunde für Büchersammler. Nikolassee 1909, Abschnitt 330.

Ölmarmor-oder Öltunkpapier

(55 words)

Author(s): G. Brinkhus
ein Buntpapier, hergestellt mit verdünnten Ölfarben, die auf die Wasseroberfläche in einer flachen Wanne getropft werden. Die Farben können wie bei der Marmorpapierherstellung durch Pinsel oder Stäbchen gemustert und dann mit einem Papierbogen abgehoben werden G. Brinkhus Bibliography Grünbaum, G.: Buntpapier. Köln 1982, S. 178—180 Sönmez, N.: Ebru Marmorpapiere. Ravensburg 1992, S. 119

Gummieren

(73 words)

Author(s): G. Brinkhus
1. Bezeichnung für die Beschichtung von Papieren mit Klebstoffen oder Lösungen von Gummi. 2. In der Lithographie das Bestreichen des lithographischen Steins mit einer Lösung aus Gummi arabicum und Salpetersäure, damit das für den Druckvorgang aufgebrachte Wasser in den Steinporen zurückgehalten wird. An den Stellen, wo die Zeichnung in Fettfarbe aufgebracht ist, kann das Gummiwasser nicht einwirken G. Brinkhus Bibliography Kirchner, K.: Satz, Druck, Einband und verwandte Dinge. 9. Aufl. Wiesbaden 1970

Imitationseinband

(106 words)

Author(s): G. Brinkhus
1. Bezeichnung für Einbandnachahmungen, die weder im Material noch in der Technik dem Original entsprechen. Solche I. findet man häufig bei industriellen Verlagseinbänden in der zweiten Hälfte des 19. Jh.s, aber auch heute noch bei Verlegereinbänden für Reprints oder Faks.-Ausgaben. 2. Einbandrekonstruktion, die in Material und Technik dem ursprünglichen Einband weitgehend entspricht. Im Gegensatz zum restaurierten Einband enthält der I. keine Bestandteile des urspr. Einbands mehr; man sieht bei diesen Bänden häufig das Bemühen, den U…
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