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Your search for 'dc_creator:( "G. Brinkhus" ) OR dc_contributor:( "G. Brinkhus" )' returned 335 results. Modify search


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Papierrheologie

(37 words)

Author(s): G. Brinkhus
erforscht die Struktur des mechanischen Verhaltens und untersucht die Erscheinungen und Vorgänge des Fließens und der Verformung der Werkstoffe und Erzeugnisse der Papierherstellung. G. Brinkhus Bibliography Lehrbuch der Papier – und Kartonerzeugung. Leipzig 1989, S. 405.

Winter, Wilhelm

(37 words)

Author(s): G. Brinkhus
Buchbinder aus Nürnberg. 1474 an der Erfurter Univ. immatrikuliert erwarb er 1478 das Baccalaureat. Zwischen 1474 und 1483 ist W. in Erfurt als Buchbinder tätig, er signierte seine Einbände mit einem Namensstempel. G. Brinkhus

Mausern

(42 words)

Author(s): G. Brinkhus
regional umgangssprachlich für ausfransen, verlaufen. Ausgehend vom Leipziger Raum hat sich der Begriff in der Buchbinderei als Bezeichnung fur unsaubere Linien bei fehlerhafter Vergoldung durchgesetzt. G. Brinkhus Bibliography Brade, L. / Kersten, E: 111. Buchbinderbuch. 9. Aufl. Halle 1930, S. 106–111.

Schieferpapier

(61 words)

Author(s): G. Brinkhus
Auf glatte Pappe oder festes Schreibpa-pier wird nacheinander Ölfarbe, Kienruß in Leinölfirnis und schließlich mit Bimsteinpulver und Kienruß versetzte Ölfarbe aufgetragen. Die getrockneten Schichten werden jeweils angeschliffen. S. ist wesentlich dunkler als Naturschiefer und außerdem bruchfester und wurde daher als Ersatz für Tafeln aus natürlichem Schiefer verwendet. G. Brinkhus Bibliography Brockhaus Konversationslexikon. 14. Aufl. Bd. 14. Leipzig 1908, S. 431.

Holzzellstoff

(104 words)

Author(s): G. Brinkhus
wird durch chemischen Aufschluß aus Holz (Nadel- und Laubhölzer) und verholzten Fasern (Stroh, Espartogras) gewonnen und stellt den wichtigsten Rohstoff für die Papierproduktion dar. Für den chemischen Aufschluß des Holzes bedient man sich hauptsächlich zweier Verfahren: 1. Sulfitzellstoff wird durch Kochen des Holzes in Kalziumbisulfitlösung erzeugt. 2. Sulfatzellstoff wird durch Kochen des Holzes in Ätznatronlauge oder einer Lauge aus Ätznatron, Soda und Schwefelnatrium hergestellt. Mehr als 6…

Grünpigment

(77 words)

Author(s): G. Brinkhus
(Grünspan, lat.: viride) auf der Grundlage von basischem Kupferazetat hergestelltes Pigment, das in den Buchmalereirezepten aus Kupfer und verschiedenen Zusätzen, meist unter Verwendung von Weinessig, hergestellt wird. Das Kupfergrün ist die Ursache für den gefürchteten Farbfraß G. Brinkhus Bibliography Roosen-Runge, H.: Farbgebung und Technik ma. Buchmalerei. Bd. 2. München 1967, S. 95–102 Banik, G. / Stachelberger, H. / Mairinger, F.: Untersuchungen zum Abbau von Papier durch grüne Kupferpigmente. In: Texte, Noten, Bilder. Wien 1984, S. 337–349

Weckesser, Jacques

(98 words)

Author(s): G. Brinkhus
* 1860,† 1923, belgischer Buch-binder und Vergolder. 1880 lernte er auf der Brüsseler Ausstellung Einbände von Pierre-Corneille Schavye, dem großen Buchbinder der Romantik, kennen und blieb einige Zeit bei ihm. Er arbeitete dann von 1882 bis 1909 mit Charles de Samblanx (1855–1943) zusammen, wobei W. vor allem die Entwürfe und Vergoldungen fertigte. W. nahm Techniken und Ideen der Einbandgestaltung des 15. bis 18. Jh.s auf und gestaltete, ohne purer Imitation zu verfallen, sehr intuitiv. Das «Mu…

Homöographie

(58 words)

Author(s): G. Brinkhus
ist die Bezeichnung für ein anastatisches Druckverfahren, bei dem unter Verwendung von Chloroform, Gallussäure und Wasser das Druckbild vom Papier auf einen lithographischen Stein übertragen wurde, damit Nachdrucke (Reprints) hergestellt werden konnten. Als Erfinder dieses Verfahrens gilt der Drucker Boyer in Nimes. Umdrucklithographie. G. Brinkhus Bibliography Goebel, T.: Die graphischen Künste der Gegenwart. Stuttgart 1895, S. 212.

Papierrand

(101 words)

Author(s): G. Brinkhus
rspr. Bezeichnung für die natürlichen, leicht unregelmäßigen Ränder des handgeschöpften Papierbogens, die sich beim Schöpfen ergeben. Der Büttenrand gilt als bes. Qualitätsmerkmal nachweislich handgeschöpften Papiers und wird deshalb gelegentlich auch bei Maschinenpapieren durch Abschleifen oder durch Beschneiden mit wellenförmigen Messern nachgeahmt. Bei Graphikbl. schützt der P. die künstlerische Darstellung. Die Breite des P. wird bei der Bewertung von Graphiken herangezogen, breitrandige Ex. werden deutlich höher bewertet. Nur vere…

Sarsenet

(35 words)

Author(s): G. Brinkhus
ein leichtes, nicht appretiertes Baumwollgewebe, das für wenig strapazierfähige Einbde. verwendet wurde. Heute werden durchweg appretierte Einbandstoffe, z. B. auch Schirting, verwendet. G. Brinkhus Bibliography Moessner, G.: Buchbinder ABC. Bergisch Gladbach 1981, S. 102

Tierisch geleimt

(133 words)

Author(s): G. Brinkhus
ist die ungenaue Bezeichnung für die Verwendung von Leimen tierischen Ursprungs (Heißleim) bei der Leimung des Papiers. Schreibpapiere müssen zur Verringerung der Saugfähigkeit geleimt werden, damit die Tinte nicht verläuft. Während in der Frühzeit der Papierherstellung in China und im islamischen Kulturkreis Leime pflanzlichen Ursprungs üblich waren, wurden in der Papierherstellung in Italien seit ca. 1275 tierische Leime verwendet. Die maschinelle Papierherstellung kehrte mit der Harzleimung (…

Stockpresse

(63 words)

Author(s): G. Brinkhus
(auch Glätt- oder Packpresse) wird eine große, in der Buchbinderei vielseitig eingesetzte zweioder viersäulige Standpresse genannt, deren Kopfteil mit einer Spindel abgesenkt werden kann, um Druck zu erzeugen. Der Name leitet sich von der urspr. Verwendung dieses Pressentyps zum Prägen von Platten auf Holzdeckeleinbänden her. G. Brinkhus Bibliography Brade, L. / Winckler, E.: Das ill. Buchbinderbuch. Leipzig 1860 (ND 1990), S. 32–34.

Sieneser Einband

(187 words)

Author(s): G. Brinkhus
ist die Bezeichnung für eine sehr spezielle Form in Ölfarben auf Kreidegrund bemalter Bucheinbände. Die Holzdeckel der Rechnungsbücher der Stadtregierung von Siena wurden seit der Mitte des 13. Jh.s mit dem Porträt des jeweils nur ein halbes Jahr amtierenden Kämmerers versehen, die vier Provveditori (Kontrolleure) wurden jeweils mit Namen und Wappen auf den Bänden einer zweiten Serie aufgeführt. Die älteste «tavoletta» stammt von 1258, ab 1314 wurde nur noch eine Serie der Rechnungsbücher mit be…

Sortenpapier

(37 words)

Author(s): G. Brinkhus
Bezeichnung für Papiere, die vom Feinpapiergroßhandel im Sortiment vorrätig gehalten werden, um den Bedarf der Druckereien an verschiedenen Feinpapieren kurzfristig decken zu können. G. Brinkhus Bibliography Schwieger, H. G.: Papier-Praktikum. Wiesbaden 1985, S. 140 bis 145.

Klauenöl

(51 words)

Author(s): G. Brinkhus
wird aus den Fußknochen von Rindern, Schafen und Pferden nach Entfernen der Hufe durch Auskochen oder Extraktion mit Fettlösern gewonnen. Das hellgelbe, fast geruchlose und nicht verharzende Öl wird in einer Reihe von Rezepten zur Lederpflege als wesentliche Komponente genannt. G. Brinkhus Bibliography Wächter, W.: Buchrestaurierung. Leipzig 1981, S. 180.

Polyacrylat

(26 words)

Author(s): G. Brinkhus
als Bindemittel für Farben und zur Herstellung von Kaschierfolien und zum Laminieren verwendet, Sammelbezeichnung für Polymerisationsprodukte aus Acrylsäure und deren Estern, Poly(meth)acrylsäureester G. Brinkhus

Karussellbinder

(40 words)

Author(s): G. Brinkhus
Maschine in der Buchbinderei, in der eine größere Zahl von Büchern für die Klebebindung nach dem Lumbeckverfahren aufgefächert und gebunden werden kann. K. werden in Betrieben mittlerer Größe eingesetzt, um kleinere Aufl. rationell bearbeiten zu können. G. Brinkhus

Vellucent-Einband

(82 words)

Author(s): G. Brinkhus
Verfahren zum Schutz von bemalten oder aufwendig verzierten Einbänden mit transparent gemachtem Pergament. Die Edwards of Halifax bekamen 1785 ein Patent auf ein Verfahren, Pergament durch eine bes. Behandlung durchsichtig zu machen; dieses Pergament wurde dann mit gemalten Landschaften oder ähnlichen Verzierungen unterlegt. Cedric Chivers ließ dann wenig später sein modifiziertes Verfahren patentieren, bei dem der bemalte oder dekorierte Einband mit einem durchsichtigen, mit Stempeln verzierten Pergament überzogen wurde. G. Brinkhus Bibliography Wolfstieg, A.: Vellu…

Fettflecke

(80 words)

Author(s): G. Brinkhus
in Papier lassen sich mit einem Brei aus Magnesiatalkum und Reinigungsbenzin entfernen. Der Brei muß ca. 1 bis 2 mm dick aufgetragen werden und kann nach dem Trocknen mit einem Pinsel entfernt werden. Bei frischen Flecken reicht es oft aus, wenn das Magnesiapulver trocken aufgestreut wird und einige Tage einwirken kann. Hartnäckige und alte Flecken kann man mit Petroleum einweichen. Die benachbarten Blätter müssen mit Löschpapier geschützt werden. G. Brinkhus Bibliography Pieper, E.: Handbuch der praktischen Buchpflege. München 1968

Simier, René

(119 words)

Author(s): G. Brinkhus
gen. Père, stammte aus Mans. Er ließ sich, nachdem er 1798 die Armee verlassen hatte, in Paris als Buchbinder nieder und machte sich um 1800 selbständig. 1809–1812 war er «Relieur de la Reine Marie-Louise», ab 1826 zeichnet er «Simier père et fils» (sein Sohn Adolphe ist bis 1847 nachweisbar). S. starb 1837. Seine Arbeiten zeichnen sich bes. durch sehr filigran gestaltete Rücken aus, in der Deckelgestaltung greift er Elemente der klassischen griech. Architektur auf, verwendet aber auch Voluten, …
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