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Your search for 'dc_creator:( "G. Brinkhus" ) OR dc_contributor:( "G. Brinkhus" )' returned 335 results. Modify search

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Tintenfestigkeit

(69 words)

Author(s): G. Brinkhus
Prüfung eines Papiers nach DIN 5326 auf Saugfähigkeit. Mit einer Schreibfeder werden mehrere sich kreuzende Linien auf das Probeblatt gezogen bzw. mit der Ziehfeder 1/2 oder 1/1 mm werden mehrere parallele Linien im Abstand von 1/2 oder 1/1 mm gezogen. Der Grad des Verlaufens der Tinte ist Anhaltspunkt für die Tintenfestigkeit des geprüften Pa-piers. Leimungsgrad G. Brinkhus Bibliography Krickler, G.: Die Werkstoffe des Buchbinders. Hannover 1982, S. 62

Tunkpapier

(84 words)

Author(s): G. Brinkhus
Technik der Buntpapierherstellung. Die auf einer Flüssigkeit oder einem Schleimgrund schwimmenden Farben, die durch Ziehen mit unterschiedlichen Hilfsmitteln (Marmorieren) gestaltet werden können, werden mit dem zu färbenden Papierbogen von der Oberfläche abgehoben. Im Farbtunkverfahren hergestellte Buntpapiere werden z. B. als Mamorpapier, Ebru, Türkisch Papier oder Öltunkpapier bezeichnet. G. Brinkhus Bibliography Grünebaum, G.: Buntpapier. Gesch., Herstellung, Verwendung. Köln 1982 Sönmez, N.: Ebru – Marmorpapiere. Ravensburg 1992 ders.: Vom Ebru zum Marmo…

Moleskin

(39 words)

Author(s): G. Brinkhus
sehr festes Baumwollgewebe in Satinbindung, das auf der Rückseite aufgerauht ist. M. ist nicht appretiert und wurde früher vor allem als Überzug für Geschäftsbücher verwendet. G. Brinkhus Bibliography Krickler G.: Die Werkstoffe des Buchbinders. Hannover 1982, S. 72.

Papierrheologie

(37 words)

Author(s): G. Brinkhus
erforscht die Struktur des mechanischen Verhaltens und untersucht die Erscheinungen und Vorgänge des Fließens und der Verformung der Werkstoffe und Erzeugnisse der Papierherstellung. G. Brinkhus Bibliography Lehrbuch der Papier – und Kartonerzeugung. Leipzig 1989, S. 405.

Winter, Wilhelm

(37 words)

Author(s): G. Brinkhus
Buchbinder aus Nürnberg. 1474 an der Erfurter Univ. immatrikuliert erwarb er 1478 das Baccalaureat. Zwischen 1474 und 1483 ist W. in Erfurt als Buchbinder tätig, er signierte seine Einbände mit einem Namensstempel. G. Brinkhus

Mausern

(42 words)

Author(s): G. Brinkhus
regional umgangssprachlich für ausfransen, verlaufen. Ausgehend vom Leipziger Raum hat sich der Begriff in der Buchbinderei als Bezeichnung fur unsaubere Linien bei fehlerhafter Vergoldung durchgesetzt. G. Brinkhus Bibliography Brade, L. / Kersten, E: 111. Buchbinderbuch. 9. Aufl. Halle 1930, S. 106–111.

Schieferpapier

(61 words)

Author(s): G. Brinkhus
Auf glatte Pappe oder festes Schreibpa-pier wird nacheinander Ölfarbe, Kienruß in Leinölfirnis und schließlich mit Bimsteinpulver und Kienruß versetzte Ölfarbe aufgetragen. Die getrockneten Schichten werden jeweils angeschliffen. S. ist wesentlich dunkler als Naturschiefer und außerdem bruchfester und wurde daher als Ersatz für Tafeln aus natürlichem Schiefer verwendet. G. Brinkhus Bibliography Brockhaus Konversationslexikon. 14. Aufl. Bd. 14. Leipzig 1908, S. 431.

Hadern

(50 words)

Author(s): G. Brinkhus
sind Textilabfälle (Lumpen) aus Baumwolle, Flachs und Hanf, die in Europa bis ins 19. Jh. den einzigen Rohstoff für die Papierherstellung bildeten. Heute werden Hadern nur noch für hochwertige Maschinenbüttenpapiere (Büttenpapier) verwendet. G. Brinkhus Bibliography Kirchner, K.: Satz, Druck, Einband und verwandte Dinge. 9. Aufl. Wiesbaden 1970, S. 179.

Solanderschuber

(86 words)

Author(s): G. Brinkhus
wird eine in Buchform hergestellte Sammelschachtel genannt, die mit Hals gearbeitet ist. Als Schutzbehältnis für empfindliche Einbände hat der S. den Vorteil, daß ein zu schützender Band vorsichtig von oben in den ausgepolsterten Fußteil eingesetzt werden kann und dann erst der Deckel aufgesetzt wird. Einfachere Formen des S.s wurden wie Stehsammler verwendet; sie bieten einen sehr guten Staubschutz. Benannt wurde der S. nach dem Naturforscher und Bibliothekar D. C. Solander. G. Brinkhus Bibliography Hennigsen, T.: Das Handb. für den Buchbinder. St. Gallen 1969, S. 214–223.

Füllstoff

(117 words)

Author(s): G. Brinkhus
Dem Papier- Faserbrei werden als F.e feingemahlene mineralische Stoffe beigegeben, um eine für das Beschreiben und Bedrucken hinreichend geschlossene Oberfläche des Papiers zu erreichen. Die F.e schließen die Unebenheiten zwischen den Fasern und bewirken, daß die Papiere undurchsichtiger (opak) werden. Verwendet werden Silikate (z.B. Kaolin), Sulfate (z. B. Gips) und Oxyde (z.B. Titandioxyde). Durch erhöhte F.beimengungen können auch besonders weiche, geschmeidige, beim Blättern geräuscharme Pap…

Programmpapier

(56 words)

Author(s): G. Brinkhus
stark beschwertes, d. h. mit Füllstoffen versehenes, weiches und schwach geleimtes Papier mit matter Oberfläche, das für Theater– und Konzertprogramme verwendet wird; es verursacht beim Umblättern keine störenden Geräusche und gibt wegen der nicht reflektierenden Oberfläche auch bei Dämmerlicht die Schrift gut lesbar wieder. G. Brinkhus Bibliography Schwieger, H. G.: Papier–Praktikum. Wiesbaden 1985, S. 100.

Holzzellstoff

(104 words)

Author(s): G. Brinkhus
wird durch chemischen Aufschluß aus Holz (Nadel- und Laubhölzer) und verholzten Fasern (Stroh, Espartogras) gewonnen und stellt den wichtigsten Rohstoff für die Papierproduktion dar. Für den chemischen Aufschluß des Holzes bedient man sich hauptsächlich zweier Verfahren: 1. Sulfitzellstoff wird durch Kochen des Holzes in Kalziumbisulfitlösung erzeugt. 2. Sulfatzellstoff wird durch Kochen des Holzes in Ätznatronlauge oder einer Lauge aus Ätznatron, Soda und Schwefelnatrium hergestellt. Mehr als 6…

Grünpigment

(77 words)

Author(s): G. Brinkhus
(Grünspan, lat.: viride) auf der Grundlage von basischem Kupferazetat hergestelltes Pigment, das in den Buchmalereirezepten aus Kupfer und verschiedenen Zusätzen, meist unter Verwendung von Weinessig, hergestellt wird. Das Kupfergrün ist die Ursache für den gefürchteten Farbfraß G. Brinkhus Bibliography Roosen-Runge, H.: Farbgebung und Technik ma. Buchmalerei. Bd. 2. München 1967, S. 95–102 Banik, G. / Stachelberger, H. / Mairinger, F.: Untersuchungen zum Abbau von Papier durch grüne Kupferpigmente. In: Texte, Noten, Bilder. Wien 1984, S. 337–349

Weckesser, Jacques

(98 words)

Author(s): G. Brinkhus
* 1860,† 1923, belgischer Buch-binder und Vergolder. 1880 lernte er auf der Brüsseler Ausstellung Einbände von Pierre-Corneille Schavye, dem großen Buchbinder der Romantik, kennen und blieb einige Zeit bei ihm. Er arbeitete dann von 1882 bis 1909 mit Charles de Samblanx (1855–1943) zusammen, wobei W. vor allem die Entwürfe und Vergoldungen fertigte. W. nahm Techniken und Ideen der Einbandgestaltung des 15. bis 18. Jh.s auf und gestaltete, ohne purer Imitation zu verfallen, sehr intuitiv. Das «Mu…

Homöographie

(58 words)

Author(s): G. Brinkhus
ist die Bezeichnung für ein anastatisches Druckverfahren, bei dem unter Verwendung von Chloroform, Gallussäure und Wasser das Druckbild vom Papier auf einen lithographischen Stein übertragen wurde, damit Nachdrucke (Reprints) hergestellt werden konnten. Als Erfinder dieses Verfahrens gilt der Drucker Boyer in Nimes. Umdrucklithographie. G. Brinkhus Bibliography Goebel, T.: Die graphischen Künste der Gegenwart. Stuttgart 1895, S. 212.

Papierrand

(101 words)

Author(s): G. Brinkhus
rspr. Bezeichnung für die natürlichen, leicht unregelmäßigen Ränder des handgeschöpften Papierbogens, die sich beim Schöpfen ergeben. Der Büttenrand gilt als bes. Qualitätsmerkmal nachweislich handgeschöpften Papiers und wird deshalb gelegentlich auch bei Maschinenpapieren durch Abschleifen oder durch Beschneiden mit wellenförmigen Messern nachgeahmt. Bei Graphikbl. schützt der P. die künstlerische Darstellung. Die Breite des P. wird bei der Bewertung von Graphiken herangezogen, breitrandige Ex. werden deutlich höher bewertet. Nur vere…

Sarsenet

(35 words)

Author(s): G. Brinkhus
ein leichtes, nicht appretiertes Baumwollgewebe, das für wenig strapazierfähige Einbde. verwendet wurde. Heute werden durchweg appretierte Einbandstoffe, z. B. auch Schirting, verwendet. G. Brinkhus Bibliography Moessner, G.: Buchbinder ABC. Bergisch Gladbach 1981, S. 102

Tierisch geleimt

(133 words)

Author(s): G. Brinkhus
ist die ungenaue Bezeichnung für die Verwendung von Leimen tierischen Ursprungs (Heißleim) bei der Leimung des Papiers. Schreibpapiere müssen zur Verringerung der Saugfähigkeit geleimt werden, damit die Tinte nicht verläuft. Während in der Frühzeit der Papierherstellung in China und im islamischen Kulturkreis Leime pflanzlichen Ursprungs üblich waren, wurden in der Papierherstellung in Italien seit ca. 1275 tierische Leime verwendet. Die maschinelle Papierherstellung kehrte mit der Harzleimung (…

Stockpresse

(63 words)

Author(s): G. Brinkhus
(auch Glätt- oder Packpresse) wird eine große, in der Buchbinderei vielseitig eingesetzte zweioder viersäulige Standpresse genannt, deren Kopfteil mit einer Spindel abgesenkt werden kann, um Druck zu erzeugen. Der Name leitet sich von der urspr. Verwendung dieses Pressentyps zum Prägen von Platten auf Holzdeckeleinbänden her. G. Brinkhus Bibliography Brade, L. / Winckler, E.: Das ill. Buchbinderbuch. Leipzig 1860 (ND 1990), S. 32–34.

Sieneser Einband

(187 words)

Author(s): G. Brinkhus
ist die Bezeichnung für eine sehr spezielle Form in Ölfarben auf Kreidegrund bemalter Bucheinbände. Die Holzdeckel der Rechnungsbücher der Stadtregierung von Siena wurden seit der Mitte des 13. Jh.s mit dem Porträt des jeweils nur ein halbes Jahr amtierenden Kämmerers versehen, die vier Provveditori (Kontrolleure) wurden jeweils mit Namen und Wappen auf den Bänden einer zweiten Serie aufgeführt. Die älteste «tavoletta» stammt von 1258, ab 1314 wurde nur noch eine Serie der Rechnungsbücher mit be…
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