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Your search for 'dc_creator:( "G. Brinkhus" ) OR dc_contributor:( "G. Brinkhus" )' returned 335 results. Modify search

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Kotbeize

(77 words)

Author(s): G. Brinkhus
Für die Herstellung weicher Leder ist es erforderlich, die in der Wasserwerkstatt gequollenen Blößen (enthaarte Felle) gut zu entleeren; zu diesem Zweck wird ein Beizvorgang dem Gerbprozeß vorgeschaltet. Seit dem Altertum wurden für diese Beize Lösungen von Tierkot verwendet. Die aufgelösten Extremente enthalten sowohl Enzyme und deren Nährböden als auch Ammoniak; diese beiden Bestandteile werden bei der Beize wirksam. Seit 1907 werden auch künstliche Beizmittel verwendet. G. Brinkhus Bibliography Wächter, W.: Buchrestaurierung. Leipzig 1983, S. 171.

Hausenblase

(52 words)

Author(s): G. Brinkhus
ist die zur Herstellung von Leim- und Gallerte verwendete innere Schicht der Schwimmblase des Hausen, der größten Störart. Diese spezielle Art von Fischleim (Ichthyocollon) wird besonders in den frühen Rezepten zur Buchmalerei als Bindemittel genannt. G. Brinkhus Bibliography Roosen-Runge, H.: Farbgebung und Technik frühma. Buchmalerei. Bd. 2. Berlin 1967, S. 7.

Gott grüß die Kunst

(53 words)

Author(s): G. Brinkhus
Zunftgruß der Buchdrucker. Mit diesem Gruß führten sich die wandernden Buchdruckergesellen ein, wenn sie «auf der Walz» eine Offizin aufsuchten. Sie überbrachten so Grüße der Meister und Gesellen, bei denen sie vorher gearbeitet hatten. G. Brinkhus Bibliography Gessner, C. F.: Buchdruckerkunst und Schriftgießerey. Bd. 2. Leipzig 1740, S. 206.

Verlagsarchiv

(176 words)

Author(s): G. Brinkhus
Das V. umfaßt neben Teilen der Registratur Archivex. sämtlicher im Verlag erschienener Veröff. einschließlich der Zeitschriften, Verlagskat. und Werbebroschüren. Das V. im engeren Sinne enthält Dokumente aus dem Geschäftsbetrieb des Verlages, soweit sie für die Verlagsgesch. von Bedeutung sind. Je nach Größe des Verlages ist eine Gliederung in folgende Unterabt. sinnvoll: Urkundenarchiv (Verträge), Manuskriptarchiv (Originalmanuskripte, Autorkorrekturen), Bildarchiv, Korrespondenzarchiv, Rezensi…

Hängepapier

(41 words)

Author(s): G. Brinkhus
Papierstreifen, der beim modernen Bucheinband auf die Rückeneinlage geklebt wird und der Verstärkung des Falzes der Buchdecke dient. Diese Verstärkung ist bes. bei den Einbandmaterialien Papier und Gewebe wichtig. G. Brinkhus Bibliography Wiese, F.: Der Bucheinband. Hannover 1983, S. 213.

Saffian

(65 words)

Author(s): G. Brinkhus
ist feingenarbtes, besonders zähes Ziegenleder. Der Name ist abgeleitet von der marokkanischen Stadt Sâffi und bezeichnete urspr. ganz allg. die Leder aus diesem Raum. Es wird bevorzugt als Einbandbezugsstoff für Bücher, aber auch zur Anfertigung von Mappen und Taschen verwendet. Das stärkere Bocksaffian wird aus den Häuten ostindischer Ziegen hergestellt. G. Brinkhus Bibliography Krickler, G.: Die Werkstoffe des Buchbinders. Hannover 1982, S. 88, 94

Walther, Henry

(99 words)

Author(s): G. Brinkhus
(* 1740), zwischen 1802 und 1813 als Buchbinder in London nachgewiesen, gehörte zu den dt. Buchbindern, die aus wirtschaftlichen Gründen Ende des 18. Jh.s nach England auswanderten und in London die «Dt. Schule» begründeten, die zwischen 1770 und 1845 großen Einfluß auf den Bucheinband in England ausübte. W. genoß als Buchbinder großes Ansehen, er war unter anderem Lehrmeister von Charles Lewis. Henry Walther. Vergoldeter roter Moroquineinband über Giambattista Bodoni: Epithalamia exoticis linguis reddita. Parma 1775. Der Einband entstand um 1808. G. Brinkhus Bibliography Buch…

Vogt, Carl Wilhelm

(86 words)

Author(s): G. Brinkhus
*6. 2. 1802 in Berlin, † 26. 5. 1879, Buchbinder und Handvergolder in Berlin. V. machte sich mit 25 Jahren als Meister selbständig. Seine Werkstatt expandierte, er beteiligte sich an zahlreichen Ausstellungen. 1864 trat sein Sohn Franz Ferdinand in die Firma ein, sie firmierten fortan unter dem Namen C. W. Vogt und Sohn. Carl Wilhelm Vogt. Handvergoldeter Ledereinband. Vor 1865. Über: Otto von Deppen: Preußen-Lieder. Danzig 1832. G. Brinkhus Bibliography Georgi, A.: Handgebundene Prachteinbände des Historismus im dt.sprachigen Bereich. Stuttgart 2004, S. 104.

Goldauflagen

(39 words)

Author(s): G. Brinkhus
Neben Goldtinten wurde in der Buchmalerei häufig Blattgold verwendet, das mit Eiklar oder wässerigen Anlegemitteln auf den Goldgrund aufgelegt wurde. Blattg. wurde zusätzlich poliert. G. Brinkhus Bibliography Reclams Handbuch der künstlerischen Techniken. Bd. 1. Stuttgart 1984, S. 239–240.

Mattgewebe

(67 words)

Author(s): G. Brinkhus
die zur Leinwandbindung meistbenutzten Bucheinbandstoffe mit offenem Gewebecharakter. Sie sind i.d.R. auf der Rückseite mit feuchtigkeitsundurchlässigem Papier kaschiert und anschließend kalandert. Im Gegensatz zu Geweben mit geschlossener Oberfläche ist die Struktur des Mattgewebes deutlich spürbar. Leuchtende Farben sind ein Hinweis auf Zellwollgewebe, stumpfe und matte Farben verweisen auf Baumwollgewebe. G. Brinkhus Bibliography Cubasch, F. und T.: Wilh. Raunegger. Einbandmaterial 1859 bis 1984. Wien 1984, S. 21.

Gegautschter Karton

(57 words)

Author(s): G. Brinkhus
ist mehrlagiger Karton, der durch das Zusammenfuhren mehrerer nasser Papierbahnen auf einem endlosen Filz und anschließendes Pressen (Gautschen) erzeugt wird. G. K.s können ein- oder beidseitig gedeckt werden, d.h. durch Zufuhren besonderer Papierbahnen mit einer Oberfläche von besonders guter Qualität versehen werden. G. Brinkhus Bibliography Krickler, G.: Die Werkstoffe des Buchbinders. Hannover 1982, S. 34.

Grynaeus, Jean

(67 words)

Author(s): G. Brinkhus
(um 1685 - 1749), akademischer Druk-ker in Berlin. G. hat 1721 in Berlin die 1713 von dem Franzosen Arnaud Dussarat gegr. Druckerei erworben. Seine Tochter heiratete 1755 den Buchdrucker Georg Jacob Decker, der dann auch die Leitung der Druckerei ubernahm, die sich als Deckersche Offizin einen gu-ten Ruf erwarb G. Brinkhus Bibliography Bogeng, G. A. E.: Geschichte der Buchdruckerkunst. Bd. 2. Berlin 1941, S. 286–287

Homotypie

(67 words)

Author(s): G. Brinkhus
Verfahren zur Herstellung von Stereotypieplatten, das von dem Buchdrucker J. Carez (1753 bis 1801) in Toul entwickelt wurde. Bei diesem Verfahren wurde der aus beweglichen Lettern bestehende Satz in fast erkaltetes Zinn geschlagen. Die so entstandene Matrize wurde wiederum in noch eben flüssiges Letterngußmetall geschlagen. Die auf diese Weise hergestellten Druckplatten lieferten scharfe Abdrucke. G. Brinkhus Bibliography Faulmann, K.: Gesch. der Buchdruckerkunst. Leipzig 1882, S. 523.

Verheftet

(40 words)

Author(s): G. Brinkhus
ist die allg. übliche, aber ungenaue Bezeichnung für Fehler, die am fertigen Buchblock festgestellt werden; das sind vor allem Fehler, die beim Zusammentragen auftreten: Fehlende oder doppelte Bogen, Kopfstehende Bogen, Schimmelbogen, selten eingerissene oder verquetschte Seiten. G. Brinkhus

Mengenabweichung i

(72 words)

Author(s): G. Brinkhus
in der Papierindustrie. Nach den Geschäftsbedingungen der Papierindustrie, Abschnitt B, sind bei der Lieferung von Papieren technisch bedingte Toleranzen zulässig, dazu gehört auch die M. bei der Lieferung von Papieren, die bei Lieferungen unter 1000 kg bis 20%, von 1000 bis 2000 kg 15%, bei Mengen über 1000 kg bis 10% mehr oder weniger betragen darf. Mehrlieferung G. Brinkhus Bibliography Schwieger, H. G.: Papierpraktikum. 4. Aufl. Wiesbaden 1985, S. 144·

Saxonialeinen

(39 words)

Author(s): G. Brinkhus
ist die Markenbezeichnung für ein Kunstleder, das ebenso wie andere Kunstleder durch Auftragen mehrerer dünner Schichten von Nitro-Zellulose-lack auf Baumwollgewebe hergestellt wurde. G. Brinkhus Bibliography Thuma, M. / Wochner, F.: Die Werkstoffe des Buchbinders. Stuttgart 1932, S. 58

Schottische Bucheinbände

(72 words)

Author(s): G. Brinkhus
Bezeichnung für Einbde. des 18. Jh.s, die ähnlich wie die Einbde. im Harleian Style ein schmales rechteckiges Mittelfeld mit breiten Umrahmungen beziehungsweise Randflächen aufweisen. Die Felder sind durch reihenförmige Anordnung von Einzelstempeln, meistens Tulpen oder kleine Zweige, gestaltet. Schrägschrift. Text-stelle mit unechter Kursive (oben) und Textstelle mit echter Kursive (unten). G. Brinkhus Bibliography Helwig, H.: Einbandkunde. Stuttgart 1970, S. 117 Loubier, H.: Der Bucheinband. 2. Aufl. Leipzig 1926, S. 262

Wiederholungslektüre

(62 words)

Author(s): G. Brinkhus
steht in der Lese(r)forschung zunächst für die Gewohnheit einen bekannten Text immer wieder zu lesen. Die Wiederholungslektüre wurde in der zweiten Hälfte des 18. Jh.s abgelöst durch das einmalige Lesen immer neuer Texte. In der neueren Lit.wissenschaft gilt Wiederholungslektüre auch als Qualitätsund Differenzierungsmerkmal für anspruchsvolle Literatur. Triviale Lit. verbraucht sich – anspruchsvolle Lit. soll fortbestehen und erfordert Wiederholungslektüre. G. Brinkhus

Indiavapapier

(54 words)

Author(s): G. Brinkhus
(Javakunstpapier, Knitterpapier), ein als Bezugspapier für bibliophile Einbände verwendetes Buntpapier, das hergestellt wird, indem geknittertes Seidenpapier eingefärbt und dann auf ein glattes Trägerpapier aufgeklebt wird. Die Knitterfalten sowie die unterschiedliche Einfärbung des Seidenpapiers ergeben eine starke geaderte lebhafte Oberfläche. G. Brinkhus Bibliography Handbuch der Papier- und Pappe-Fabrikation. 2. Aufl. Niederwalluf 1971, S. 934

Tübingen

(1,061 words)

Author(s): G. Brinkhus
Stadt in Baden-Württemberg mit 80 Tsd. Einwohnern. 1. Buchdruck und Verlagswesen Obgleich T. mit seiner 1477 durch Graf Eberhard gegr. Univ. zu den bedeutendsten Städten auf württembergischem Territorium gehörte, hielt der Buchdruck nur zögernd Einzug. 1498–1502 druckte hier der aus Reutlingen kommende Johann Otmar, ehe er nach Augsburg weiterzog. Finanziert wurde ein Teil der Drucke Otmars von dem in T. tätigen Buchführer Friedrich Meynberger. Thomas Anshelm, der 1511 aus Pforzheim nach T. kam, verließ di…
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