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Your search for 'dc_creator:( "G. Brinkhus" ) OR dc_contributor:( "G. Brinkhus" )' returned 335 results. Modify search


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Kanzleipapier

(50 words)

Author(s): G. Brinkhus
heute unter der Bezeichnung «Normalpapier», ist der Name aller Arten von Schreibpapieren mit Wasserzeichen nach DIN 19307 Verwertungsklasse 2a bis 4c. Urspr. waren die K.e hochwertige Hadern-papiere in der Größe 33 x 42 cm (ungefalzt). G. Brinkhus Bibliography Handb. der Papier- und Pappeproduktion. 2. Aufl. Niederwal-luf 1971, S. 256.

Kegelrefiner

(103 words)

Author(s): G. Brinkhus
in der Papierindustrie kontinuierlich arbeitende Geräte zur Faserstoffaufbereitung. Zwischen den in einem Hohlkegel starr angeordneten Messern (Stator) dreht sich ein ebenfalls mit Messern bestückter Kegel (Rotor). Der Abstand zwischen den Messern kann verändert werden und bestimmt den Mahlgrad des Ganzstoffes. Der Halbstoff wird an der Kegelspitze zugegeben, gleitet, durch die Zentrifugalkraft getrieben, bis zur Kegelbasis an den Messern vorbei. K. erlauben eine sehr gleichmäßige Stoffaufbereit…

Strohpappe

(90 words)

Author(s): G. Brinkhus
ist billige, heute kaum noch hergestellte Pappe aus gehäckseltem Stroh, das unter Zusatz von Kalkmilch oder Soda gekocht und gemahlen wurde. Auf der Papiermaschine wurden dann Pappen unterschiedlicher Dicke geformt. S. hat eine gelbe Farbe, ist sehr brüchig und infolge der enthaltenen Unreinheiten und des hohen Kalkgehaltes sehr aggressiv und daher nicht für die dauerhafte Aufbewahrung von Archiv-, Bibliotheksgut oder Graphik geeignet. G. Brinkhus Bibliography Hoyer, F.: Einführung in die Papierkunde. Leipzig 1941, S. 94 bis 96 Lüers, H.: Das Fachwissen des Buchbinders. 4…

Silbereinbände

(123 words)

Author(s): G. Brinkhus
sind Bucheinbände, deren Deckel mit Silberschmiedearbeiten verziert sind. Diese Schmuck-form war im MA vor allem liturgischen Prachteinbänden vorbehalten. In der Renaissance wurde die prunkvolle Verzierung mit Silber auch auf profane Werke ausgedehnt ( Silberbibliothek). Grundsätzlich ist zu unterscheiden zwischen den mit Silberblech und Edelsteinen verzierten Deckeln eines Holzdeckelbandes mit Leder- oder Samtüberzug und dem mit Scharnieren versehenen Metalleinband, in den der Buchblock integri…

Krispeln

(46 words)

Author(s): G. Brinkhus
levantieren oder pantoffeln wird in der Lederherstellung ein Arbeitsvorgang genannt, bei dem durch Bearbeiten des nassen Leders mit dem Krispel- oder Le-vantierholz (Brettchen mit Korkschicht) die natürliche Narbenstruktur des Leders herausgearbeitet wird. G. Brinkhus Bibliography Krickler, G.: Die Werkstoffe des Buchbinders. Hannover 1982, S. 90

Schnitt

(217 words)

Author(s): G. Brinkhus
werden die drei Randflächen des Buchblocks gen., die durch die Blattkanten gebildet werden. Der Heftung (Heften) gegenüber liegt der Vorderschnitt, der oberhalb des Schriftspiegels befindliche S. wird als Kopfschnitt (gelegentlich auch als Querschnitt) bezeichnet, während der untere S. Fuß- oder Schwanzschnitt gen. wird. Wenn die bei mehrfach gefalzten Bogen vorhandenen geschlossenen Brüche mit einem Messer aufgeschnitten werden, bilden sie mit den urspr. Papierrändern zus. den rauhen S., ebenso…

Kollergang

(88 words)

Author(s): G. Brinkhus
in der Papierindustrie Maschine zur Zerfaserung von trockenem Papierausschuß und Altpapier (35 — 45 % Trockengehalt nach der Aufbereitung). In einer gußeisernen Schale werden zwei scheibenförmige Läufersteine mit konischer Lauffläche von der Königswelle mit etwa 10 bis 15 Umdrehungen pro Minute auf einem leicht trichterförmigen Bodenstein angetrieben; sie lockern den Faserzusammenhalt. Der K. wird zunehmend durch Stofflöser und kontinuierlich arbeitende Refiner abgelöst. Siehe Abb. vorige Seite. G. Brinkhus Bibliography Handb. der Papier – und Pappe – Fabrikation…

Typographischer Einband

(59 words)

Author(s): G. Brinkhus
Bezeichnung für eine Einbandverzierung, die einer vom Typographischen her bestimmten Gesamtbuchgestaltung Rechung trägt. Die Schrift als Gestaltungselement wird bei künstlerischen Handeinbdn. meist mit Einzeltypenstempeln aufgebracht, für Verlegereinbände werden Platten verwendet. Auch typographisch gestaltete gedr. Umschläge bei Broschuren und Taschenbüchern sind den T.en zuzurechnen. G. Brinkhus Bibliography Zahn, G.: Grundwissen für Buchbinder. Itzehoe 1990, S. 233 bis 241.

Hürde

(50 words)

Author(s): G. Brinkhus
Bezeichnung für die Gestelle, die zum Trocknen von Siebdrucken verwendet werden. Die Hürden bestehen aus Holz- oder Metallgittern (rostfrei), die entweder fest in Gestelle montiert sind oder bei Bedarf abgeklappt werden können. G. Brinkhus Bibliography Kirchner, K.: Satz, Druck, Einband und verwandte Dinge. 9. Aufl. Wiesbaden 1970, S. 164

Hexan

(48 words)

Author(s): G. Brinkhus
(CHsub:3 -(CHsub:2 )sub:4 -CHsub:3 ) ist ein farbloser, flüchtiger, feuergefährlicher Kohlenwasserstoff, der als fettlösendes Mittel vor allem in der Lederrestaurierung eingesetzt wird. H. ist z. B. als Lösungsmittel im Lederbalsam nach der Rezeptur des Britischen Museums enthalten. G. Brinkhus Bibliography Wächter, W.: Buchrestaurierung. Leipzig 1981, S. 181.

Gando

(106 words)

Author(s): G. Brinkhus
Familie von Stechern und Schriftgießern, ursprünglich aus der Schweiz. Jean Louis G., * in Genf, Besitzer einer Schriftgießerei in Basel, ging 1705 nach Paris. Sein Neffe und Schüler Nicolas († 1767) gründete eine Schriftgießerei in Genf und widmete sich besonders dem Typendruck von Noten. Sein Bruder François († 1764), auch Schüler von Jean Louis, begann in Lille als Schriftgießer und wechselte 1754 ebenfalls nach Paris. Pierre-François (1733–1800) wurde 1760 Teilhaber im väterlichen Betrieb, den er 1787 an seinen Sohn Nicolas Pierre übergab. G. Brinkhus Bibliography H. G.: In:…

Storr, R.

(39 words)

Author(s): G. Brinkhus
engl. Buchbinder, der um 1820 in Grantham nachgewiesen ist. Arbeiten von S. befinden sich z. B. in der J. R. Abbey Library, London. G. Brinkhus Bibliography Helwig, H.: Handb. der Einbandkunde. Bd. 2. Hamburg 1954, S. 273.

Gebrauchsform

(46 words)

Author(s): G. Brinkhus
beim Buchbinden Bezeichnung für den Zustand, den der Buchblock nach dem Runden bekommt. Dieser Zustand wird vor allem durch das Abpressen stabilisiert, damit beim Schließen nach einer Benutzung der Buchblock seine gerundete Form wieder erreicht. G. Brinkhus Bibliography Wächter, W.: Buchrestaurierung. Leipzig 1981, S. 157.

Halbmaier, Simon

(72 words)

Author(s): G. Brinkhus
(1587–1632), Buchführer und ab 1620 selbständiger Drucker in Nürnberg. H. stand neben seiner Tätigkeit als Buchhändler bereits ab 1610 als Buchdrucker in Diensten bei Georg Leopold Fuhrmann in Nürnberg. In den unruhigen Zeiten zu Beginn des 17. Jh.s kam H. mehrfach mit den sehr strengen Zensurbestimmungen seiner Heimatstadt in Konflikt. G. Brinkhus Bibliography Sporhan-Rrempel, L./Wohnhaas, T.: Simon Halbmaier, Buchdrucker in Nürnberg. In: AGB 6. 1966, Sp. 899–936 Benzing S. 364·

Montgolfier

(180 words)

Author(s): G. Brinkhus
franz. Papiermacherfamilie mit langer Tradition in Vidalon – lès – Annonay (Ardèche). Jean M., während der Kreuzzüge von den Türken gefangengenommen und zur Arbeit in einer Papierfabrik in Damaskus gezwungen, soll angeblich die Kenntnis der Papiermacherei nach Europa gebracht haben. Seit dem 14. Jh. wurden von den M. Papiermühlen in der Auvergne betrieben, im 16. Jh. ließ sich ein Zweig der Familie in Lyon als Papiermacher nieder, seit 1692 war der Sitz der Firma Vidalon. Eine Reihe von Innovati…

Halbkarton

(56 words)

Author(s): G. Brinkhus
Bezeichnung für Papiere mit einem Gewicht zwischen 150 und 200 g/m 2 . Die DIN 730 kennt diese Bezeichnung nicht, sie teilt ein in: Papier bis 225 g/m 2 ; Karton 150 bis 600 g/m 2 ; Pappe über 225 g/m 2. G. Brinkhus Bibliography Krickler, G.: Die Werkstoffe des Buchbinders. Hannover 1982, S. 33.

Kanten

(118 words)

Author(s): G. Brinkhus
sind die Teüe des Buchdeckels, die über den Buchblock hinausreichen und ihm dadurch zusätzlichen Schutz gewähren. Die K. des Buches werden als Ober-, Vorder- und Unter- bzw. Stehk. bezeichnet, die auf einer Ebene mit dem Spiegel hegenden K. heißen Innenkanten. Bei schweren ma. Bänden wurden die K. der Holzdeckel häufig abgeschrägt oder abgerundet, um sie nicht so unförmig erscheinen zu lassen. Im 16. Jh. wurden die K. aus dem gleichen Grund bis zu den Schließen bzw. den Eckbeschlägen ausgebuchte…

Harzgerbung

(50 words)

Author(s): G. Brinkhus
Behandlung von Häuten mit Harnstoffoder Melamin-Formaldehyd-Kondensationsprodukten, die eher eine füllende als gerbende Wirkung haben. Die Gerbung mit synthetischen organischen Stoffen hellt die Farbe des Leders auf und ermöglicht zahlreiche Spezialeffekte, die auch bei Einbandledern auftreten. G. Brinkhus Bibliography Römpps Chemie Lexikon. 8. Aufl. Bd. 2. Stuttgart 1981, S. 1452.

Masson, Germain

(51 words)

Author(s): G. Brinkhus
und Charles Debonnelle waren Mitarbeiter des Pariser Buchbinders Charles–Francois Capé und wurden 1867 seine Nachfolger in der Rue Dauphine Nummer 16. Beide waren bis 1885 tätig. G. Brinkhus Bibliography Flety, J.: Dictionnaire des Relieurs Francais ayant exercé de 1800 a nos jours. Paris 1988, S. 53 s. u. Debonnelle

Noulhac, Henri

(134 words)

Author(s): G. Brinkhus
franz. Kunstbuchbinder, * 1866 in Chäteauroux, 22. 3. 1931 in Paris. N. ging 1890 nach Paris und arbeitete dort in verschiedenen Ateliers, bis er 1894 eine eigene Werkstatt einrichten konnte. Er fertigte zunächst schlichte Ganzbände ohne ornamentalen Schmuck, gliederte dann eine Vergoldewerkstatt an und fertigte schließlich Einbände im romantischen Stil, lieferte aber auch moderne Entwürfe z. B. von A. G. Giraldon und J. C. Chadel und arbeitete für zahlreiche Samniler. G. Brinkhus Bibliography Devauchelle, A.: La reliure en France de ses origines à nos jours. T. 3. Pa…
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