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Your search for 'dc_creator:( "G. Brinkhus" ) OR dc_contributor:( "G. Brinkhus" )' returned 335 results. Modify search

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Vierbruch

(52 words)

Author(s): G. Brinkhus
ist die Falzart (Falzen), durch die ein mit 32 Seiten bedruckter Bogen mit vier Falzbrüchen so gefaltet wird, daß eine Lage mit korrekter Seitenfolge im Sedez- oder Duodezformat entsteht. Voraussetzung dafür ist das korrekte Ausschießen, das ist die Anordnung der einzelnen Seiten bei der Bogenmontage vor dem Druck. G. Brinkhus

Ziegenleder

(60 words)

Author(s): G. Brinkhus
wird wegen seiner Festigkeit und des schönen Narben (Narbung) seit der Renaissance für bes. repräsentative Büchereinbände bevorzugt. Die unterschiedlichen Sorten werden nach der Herkunft (Kapziegenleder, Oasenziegenleder) oder nach der Art der Bearbeitung (Saffian, Maroquin) benannt. Z. ist sehr zäh und kann in fast allen Farben zubereitet werden. Außer dem eignet es sich sehr gut für Goldprägungen. G. Brinkhus

Kamyr-Kocher

(73 words)

Author(s): G. Brinkhus
in der Zellstoffherstellung häufig verwendeter Kochertyp für den Sulfataufschluß von Holzschnitzeln. Die Hackschnitzel werden von oben kontinuierlich in den Kocher (bis zu 5 m Durchmesser, Höhe bis 50 m) gegeben; durch Laugenzusatz und Erhitzen (bis 180 °C) wird das Holz in den vier Phasen des Kochvorganges zu Zellstoff umgewandelt, der kontinuierlich am unteren Ende des Kochers ausgegeben wird. G. Brinkhus Bibliography Lehrbuch der Papier- und Kartonerzeugung. 2. Aufl. Leipzig 1986/1989, S. 88

Füllen

(31 words)

Author(s): G. Brinkhus
oder Beschweren wird die Zugabe von Füllstoffen zum Papier- Faserbrei genannt. Durch das F. können die Eigenschaften des Papiers verändert werden. G. Brinkhus Bibliography Schwieger H. G.: Papier-Praktikum. Wiesbaden 1982

Strich

(40 words)

Author(s): G. Brinkhus
ist in der Papierherstellung die Bezeichnung für die aufgebrachte Streichmasse (auch Streichfarbe), die der Papieroberfläche für den Illustrationsdruck und Mehrfarbendruck die notwendige Glätte verleiht. Gestrichenes Papier G. Brinkhus Bibliography Schweiger, H. G.: Papier-Praktikum. Wiesbaden 1985, S. 90 bis 95.

Nylon-Heftzwirn

(32 words)

Author(s): G. Brinkhus
ungenaue Bezeichnung für dünnen, aber sehr reißfesten Maschinenheftzwirn, der nur aus synthetischen Fasern (Nylon, Perlon u.ä.) hergestellt wird. G. Brinkhus Bibliography Krickler, G.: Die Werkstoffe des Buchbinders. Hannover 1982, S. 125.

Stoss, Rolet

(41 words)

Author(s): G. Brinkhus
*um 1463,†um 1502, war als Buchbinder und Berater beim Bücherkauf im Franziskanerkloster Freiburg / Schweiz tätig. Er verwendete auf Bucheinbänden einen Namenstempel «Fr. Rolet stos». G. Brinkhus Bibliography Helwig, H.: Handb. der Einbandkunde. Bd. 2. Hamburg 1954, S. 21.

Holzfrei

(89 words)

Author(s): G. Brinkhus
Holz als Papierbestandteil schränkt die Haltbarkeit des Papieres ein. Daher dient die Bezeichnung «h.» als Qualitätsmerkmal. Papiere dürfen als h. bezeichnet werden, wenn sie aus reinem Zellstoff ohne Zusatz von Holzschliff hergestellt werden. Nach DIN 6730 dürfen h.e Papiere und Kartons bis zu 5% Gewichtanteile verholzte Fasern enthalten. Obgleich der Zellstoff zum überwiegenden Teil durch chemischen Aufschluß von Holz gewonnen wird, ist die Bezeichnung h. gerechtfertigt, denn die Zellstoff-Faser hat mit dem Ausgangsprodukt Holz keine Gemeinsamkeit mehr. G. Brinkhus Bibli…

Haderndrescher

(43 words)

Author(s): G. Brinkhus
Gerät, in dem die für die Papierherstellung vorgesehenen Lumpen durch Klopfen von Staub und Fremdkörpern befreit werden, bevor sie maschinell zerkleinert und weiter aufbereitet werden. G. Brinkhus Bibliography Kirchner, K.: Satz, Druck, Einband und verwandte Dinge. 9. Aufl. Wiesbaden 1970, S. 179.

Gauthier, V. Eugène

(61 words)

Author(s): G. Brinkhus
Typograph, Drucker und Verleger in Frankreich. G. gab 1853 bis 1856 das «Annuaire de l'imprimerie et de la presse» heraus und veröff. eine Reihe von Tabellen, z.B. «Concordance du point typographique avec le système métrique» (1868) und «Eléments pratique d'évaluation et de tarification typographiques» (1876). G. Brinkhus Bibliography Faulmann, K.: 111. Gesch. der Buchdruckerkunst. Wien 1882, S. 600.

Hemizellulose

(57 words)

Author(s): G. Brinkhus
uneinheitliche Gruppe von pflanzlichen Polysacchariden, die mit Cellulose und Lignin zusammen die verholzten Zellwände von Pflanzenfasern aufbauen. Die H.n werden bei der Zellstoffgewinnung chemisch entfernt. In holzschliffhaltigen Papieren sind bis zu 25% Lignin und H.n enthalten, welche die Dauerhaftigkeit der Papiere stark herabsetzen. Alterung von Papier G. Brinkhus Bibliography Wächter, W.: Buchrestaurierung. Leipzig 1981, S. 47.

Rollenverzierung

(54 words)

Author(s): G. Brinkhus
werden die als Einbandschmuck mit Rollstempeln (Rolle) auf das Einbandleder aufgebrachten Blindprägungen oder Vergoldungen genannt. Die R. wird vor allem auf dem Buchdeckel angebracht und besteht in der Regel aus einem Endlosmuster, das in den Ecken auf Gehrung gearbeitet wird. G. Brinkhus Bibliography Wiese, F.: Der Bucheinband. Hannover 1983, S. 311 — 312.

Immergangerbung

(46 words)

Author(s): G. Brinkhus
Bezeichnung für ein Gerbverfahren unter Verwendung synthetischer chemischer Gerbmittel, bei dem ein weiches Leder erzeugt wird, das ähn- liehe Eigenschaften wie sämisch gegerbtes Leder aufweist. G. Brinkhus Bibliography Gnamm, H.: Die Gerbstoffe und Gerbmittel. 3. Aufl. Stuttgart 1949 Wächter, W.: Buchrestaurierung. Leipzig 1981, S. 178

Leinen, Leinwand (Ln, Lwd)

(87 words)

Author(s): G. Brinkhus
Bezeichnung für textile Bucheinbandstoffe. aus Leinenfaden in einer in Kette und Schuß alternierenden Bindung (Leinenbindung) verwendet. Heute werden die meisten Einbandgewebe aus Baumwolle hergestellt und appretiert; Zellwollgewebe (nicht appretiert) haben einen offenen Gewebecharakter und zeigen große Farbbrillanz. Buchleinen ist wegen der besseren Verarbeitbarkeit meist linksseitig papierkaschiert. Buckram Kaliko G. Brinkhus Bibliography Picard, B.: Einbandmaterialien. Berlin 1976, S. 16-33 Krickler, G.: Die Werkstoffe des Buchbinders. Hannover 1982,…

Leimungsgrad

(78 words)

Author(s): G. Brinkhus
Zur Messung des Leimungsgrads eines Papiers wird die Zeit (t), in der ein auf Prüftinte gelegtes Stück des zu prüfenden Papiers ganz von der Tinte durchdrungen wird, in ein Verhältnis zum Flächengewicht (F) des zu prüfenden Papiers gesetzt und nach der Dabei gilt ein Wert von zwischen 1 und 10 als schwacher, zwischen 10 und 20 als mittlerer und über 20 als starker L. G. Brinkhus Bibliography Krickler, G.: Die Werkstoffe des Buchbinders. Hannover 1982, S. 63

Mikrokonturtest

(56 words)

Author(s): G. Brinkhus
Test zur Prüfung der Oberflächenbeschaffenheit gestrichener Papiere. Auf die Oberfläche der Papierprobe wird eine Spezialtinte gleichmäßig aufgebracht; kleine Fehlstellen im Strich werden als dunkle Punkte, Fasern an der Oberfläche als helle Linien sichtbar, Unregelmäßigkeiten im Strich werden durch eine gesprenkelte oder marmorierte Einfärbung angezeigt. G. Brinkhus Bibliography Schwieger, H. G.: Papierpraktikum. Wiesbaden 1973, S. 50.

Farbstoffe

(104 words)

Author(s): G. Brinkhus | R. Fuchs
sind organisch chemische Verbindungen mit der Eigenschaft, stark färbend zu wirken. Sie sind kleiner als 1/10000 mm und streuen infolgedessen das Licht nicht. Sie sind in Lösungen durchsichtig und ergeben mit Füllstoffen deckende Pigmente (FarbeFarbmittel). Unterschieden werden natürliche (pflanzliche und tierische) F. Hinzu kommen die künstlichen aus Steinkohlenteer gewonnenen Anilinfarbstoffe. Aus den Grundstoffen werden Pigmente für die verschiedenen Verwendungszwecke aufbereitet. Bei der Papierherstellung werden Farbstoffe meist dem Faserbrei zugeset…

Leinenpapier

(46 words)

Author(s): G. Brinkhus
ist Papier, dem durch Pragen oder Gau-frieren (Gaufriertes Papier) eine Leinenstruktur verlie-hen wird. Schreib- und Druckpapiere sind in der Regel doppelseitig gepragt, wahrend fur die Verwendung als Vorsatz- oder Oberzugpapier die einseitige Pragung aus-reicht. G. Brinkhus Bibliography Schwieger, H. G.: Papierpraktikum. Wiesbaden 1973, S. 51

Netzvergoldung

(22 words)

Author(s): G. Brinkhus
Handvergoldung auf dem Buchrükken mit Fileten, deren Muster sich wiederholt, so daß sie übergangslos mehrfach aneinandergesetzt werden können. G. Brinkhus

Totmahlen

(76 words)

Author(s): G. Brinkhus
in der Papiererzeugung Bezeichnung für einen zu lange ausgedehnten Mahlgang bei der Aufbereitung von Faserstoffen (vor allem Holzschliff und Baumwolle). Dadurch werden die kurzfaserigen Anteile dieser Stoffe zu «Staub» zermahlen, der nur zum Teil bei der Blattbildung auf dem Sieb der Papiermaschine ausgeschwemmt wird, der im Papier verbleibende Anteil führt zu dem beim Druck äußerst hinderlichen Stauben, die Papierbahn reißt außerdem sehr leicht. G. Brinkhus Bibliography Klemm, P.: Handb. der Papierkunde. Leipzig 1904, S. 133.
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