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Your search for 'dc_creator:( "G. Brinkhus" ) OR dc_contributor:( "G. Brinkhus" )' returned 335 results. Modify search

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Zusammentragen

(112 words)

Author(s): G. Brinkhus
wird der Arbeitsvorgang genannt, bei dem die fertig gefalzten Druckbogen (Lagen) oder auch Einzelblätter in die für die Herstellung von Buchblöcken korrekte Reihenfolge gebracht werden. Für das kaum noch übliche manuelle Z. werden die Lagen in der umgekehrten Reihenfolge der Bogenzählung auf meist U-förmig aufgestellten Tischen nebeneinander abgelegt. Im Vorbeigehen wird von jedem Stapel ein Stück auf den in der Hand sich bildenden Stapel gelegt, bis die Titelei anzeigt, daß das Ex. in Rohbogen …

Gestrichenes Papier

(182 words)

Author(s): G. Brinkhus
Durch Aufbringen eines «Strichs» (ein- oder beidseitiger Aufstrich einer Streichmasse) aus mineralischen Pigmenten (China-Clay, Blanc-fixe, Satinweiß) und Bindemitteln wie Kasein, Stärke und heute zunehmend Kunststoffdispersionen auf das Streichrohpapier wird eine völlig ebene, geschlossene und glänzende Oberfläche erzeugt, auf der eine Bildwiedergabe mit feinstem Raster möglich ist. Streichrohpapiere können auch holzhaltig sein, ohne daß die Qualität der Bildwiedergabe darunter leidet. Das Gewi…

Griffigkeit

(58 words)

Author(s): G. Brinkhus
1. Tastprobe, mit der Härte, Glätte und Schwere eines Papiers festgestellt werden. Die G. ist allerdings kein objektives Beurteilungskriterium. 2. Als griffig werden solche Papiere bezeichnet, die eine angenehm zu greifende Oberfläche haben und so dick sind, daß sie sich gut handhaben lassen. G. Brinkhus Bibliography Kirchner, K.: Satz, Druck, Einband. 9. Aufl. Wiesbaden 1970, S. 184–196

Hebewalze

(40 words)

Author(s): G. Brinkhus
oder Heber wird bei Druckmaschinen die Walze genannt, die Farbe in regelbaren Intervallen vom Duktor (Farbwerk) abnimmt und an die Auftragswalze weitergibt. G. Brinkhus Bibliography Kirchner, K.: Satz, Druck, Einband und verwandte Dinge. 9. Aufl. Wiesbaden 1970, S. 213.

Jugge, Richard

(69 words)

Author(s): G. Brinkhus
† 1577, bedeutender engl. Drucker. J. wurde in Eton erzogen, 1531 ins King's College berufen, verließ es aber ohne Abschluß und wandte sich ganz dem Buchdruck zu. 1556 erhielt er ein Privileg als Druk– ker für Staatsdrucksachen, tat sich 1560 mit John Cawood zusammen und war bis zu seinem Tod Hofbuchdrucker der Königin Elisabeth I. von England. G. Brinkhus Bibliography DNB Bd. 30, S. 223 – 224.

Halbleinen

(73 words)

Author(s): G . Brinkhus
1. H. als Einbandmaterial für Bücher ist ein Gewebe aus einem Gemisch von Leinen und Baumwolle (Kette und Schuß aus unterschiedlichem Material), das häufig der leichteren Verarbeitung wegen appretiert wird. 2. Als Einbandart bezeichnet H. einen Band, an dem nur der Rücken und eventuell die Ecken mit Gewebe überzogen sind. Diese Einbandart wird auch als Halbleinwand bezeichnet. Halbband G . Brinkhus Bibliography Helwig, H.: Einführung in die Einbandkunde. Stuttgart 1970, S. 40.

Rundklopfen

(55 words)

Author(s): G. Brinkhus
Als R. oder Runden wird in der Handbuchbinderei die mit Hammerschlägen vorgenommene Rundung des Buchblockrückens bezeichnet. Das R. beseitigt die Steigung, die durch die Heftfäden hervorgerufen wird und verhindert das Vorschießen der Lagen. Industriell gefertigte Bde. werden auf der Rückenrundemaschinen gerundet. G. Brinkhus Bibliography Zahn, G.: Das Grundwissen für Buchbinder. Itzehoe 1990, S. 187.

Thibaron

(76 words)

Author(s): G. Brinkhus
† 1885, Buchbinder in Paris, der seit etwa 1860 in der Art von G. Trautz arbeitete und nach dessen Tod einen Teil der Kunden übernahm. Er kooperierte mit dem Vergolder Joly, mit dem er gemeinsam als Thibaron-Joly signierte. G. Brinkhus Bibliography Hannover, E.: Von Bozérian bis Trautz. In: Buch und Buchein-band. Festschrift Hans Loubier. Leipzig 1923, S. 204 Flety, J.: Dictionnaire des relieurs française ayant exercé de 1800 à nos jours. Paris 1988, S. 167

Kapitalband

(74 words)

Author(s): G. Brinkhus
gewebtes, meist mehrfarbiges 1 bis 2 cm breites Band mit verdickter Webkante an einer Seite, das bei Deckenbänden zum Abschluß des Buchrückens oben und unten angeklebt wird. Das Kapitalband hat sich bereits im 16. ]h. als vereinfachte Form des gestochenen Kapitals entwickelt und das im Laufe der Zeit funktionslos gewordene Kapital schließlich ganz abgelöst. Das K. erfüllt nur noch eine Schmuckfunktion. (Vgl. das schwarze K. am Einband des vorliegenden Lexikons.) G. Brinkhus

Oberschnitt

(10 words)

Author(s): G. Brinkhus
wenig gebrauchte Bezeichnung für den Kopfschnitt G. Brinkhus

Heißkalandrieren

(32 words)

Author(s): G. Brinkhus
wird das Glätten (Satinieren) von Papier mit beheizten Glättzylindern (Kalandern) genannt. Vor allem einseitig glatte Papiere werden durch H. hergestellt. G. Brinkhus Bibliography Schwieger, H. G.: Papierpraktikum. Wiesbaden 1973, S. 48.

Zaehnsdorf, Joseph

(177 words)

Author(s): G. Brinkhus
* 27. 2. 1816 in Pest, † 7. 11. 1886 in London. Berühmter engl. Kunstbuchbinder, Sohn des dt. Kürschners Gottlieb Zaehnsdorf. Wuchs in Pest auf, absolvierte dann eine vierjährige Buchbinderlehre bei Kupp in Stuttgart. Nach Wanderjahren, in denen er in Wien, Zürich, Freiburg, Baden-Baden und Paris seine Fertigkeiten vervollständigt hatte, ging er 1837 nach London und machte sich dort 1842 selbständig. Z. arbeitete für alle großen Bibliophilen in England, beteiligte sich an den großen Ausstellunge…

Gaze

(71 words)

Author(s): G. Brinkhus
ist ein sehr lockeres Baumwollgewebe, dem für die Verarbeitung in der Buchbinderei durch Appretur eine gewisse Steife verliehen wird. Maschinenheftung (Draht- oder Fadenheftung) erfolgt auf G. Wegen der großen Abstände zwischen den Fäden verbinden sich G. und Rücken des Buchblocks sehr gut miteinander, weshalb G. gelegentlich auch bei Klebebindungen zur Erhöhung der Festigkeit zum Hinterkleben verwendet wird. G. Brinkhus Bibliography Krickler, G.: Die Werkstoffe des Buchbinders. Hannover 1982, S. 74.

Glacépapier

(42 words)

Author(s): G. Brinkhus
Einseitig weiß oder farbig gestrichenes Papier, dessen Oberfläche durch nachträgliche Behandlung mit Polierbürsten ein mattglänzendes Aussehen ähnlich den Glacé-Handschuhen erhält. Glacepapiere werden vor allem für Kartonagen und als Druckpapiere verwendet. G. Brinkhus Bibliography Schwieger, H. G.: Papier-Praktikum. Wiesbaden 1973, S. 93.

Trnka, Bartoš

(150 words)

Author(s): G. Brinkhus
† 1533 in Krumau (Böhmen). Buchbinder und Maler, Kaplan an der Kirche St. Johannes der Täufer in Krumau. Ernst Kyriss weist in seinem Werk «Verzierte gotische Einbände», 1955–1958, Nr. 67, sechs Hss. und zwölf Drucke dieses Buchbinders in Prag und anderen Bibl.en nach. Neben einem Vermerk von 1527 in einer Hs. der Univ. Prag (Ms VI B), in der T. als Buch-binder genannt wird, ist die einzige Quelle über seine Tätigkeit sein 1533 abgefaßtes Testament, in dem er u. a. sein Buchbinderwerkzeug dem Kloster Výtoň vermacht. G. Brinkhus Bibliography Kyriss, E.: Bookbindings in the Libraries o…

Galläpfel

(37 words)

Author(s): G. Brinkhus
werden die durch die Eiablage der Gallwespe sich bildenden Gallen (= Wucherungen) im Pflanzengewebe genannt. Häufig treten G. durch die Eiablage der Eichengallwespe an Eichenblättern auf. G. enthalten hohe Anteile der Gallussäure (Tinte). G. Brinkhus

Wanderstich

(28 words)

Author(s): G. Brinkhus
wird ein Heftverfahren auf der Fadenheftmaschine genannt, bei dem die Einstichstelle sich wegen wechselnder Stichlänge bei jedem Bogen nach oben bzw. nach unten verschiebt. G. Brinkhus

Trefler, Florian (1482–1565)

(115 words)

Author(s): G. Brinkhus
Bibliothekar der Benediktinerabtei Benediktbeuren. In seiner 1560 in Augsburg ersch. kleinen Schrift «Methodus exhibens per varios indices cuiuslibet Bibliothecae ordinationem» empfiehlt er die systematische Aufstellung in Anlehnung an Gesners (Gesner, Konrad) «Bibliotheca Universalis». Obgleich T. neben dem systematischen (Standort-) Kat. eine Erschließung durch Schlagworte propagierte und auch einen alphabetischen Autorenkat. für unerläß-lich hielt, die wesentlichen Erschließungsinstrumente al…

Verschießen

(29 words)

Author(s): G. Brinkhus
ist die Bezeichnung für Fehler beim Ausschießen der Druckformen, der Bogenmontage. Solche Fehler werden aber in der Regel beim Andruck des Aushängers festgestellt und korrigiert. G. Brinkhus

Leimfestigkeit

(15 words)

Author(s): G. Brinkhus
nicht korrekte Bezeichnung für die Tintenfestigkeit bzw. den Leimungsgrad eines Pa-piers. G. Brinkhus
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