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Your search for 'dc_creator:( "G. Brinkhus" ) OR dc_contributor:( "G. Brinkhus" )' returned 335 results. Modify search

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Tate, John

(57 words)

Author(s): G. Brinkhus
† 1507, gilt als der erste Papiermacher in England. Papiere aus der von ihm in der Nähe von Hert-ford eingerichteten Papiermühle sind seit 1494 anhand der Wasserzeichen sicher nachweisbar. G. Brinkhus Bibliography Renker, A.: Das Buch vom Papier. Leipzig 1936, S. 46 Hills, R. H.: Papermaking in Britain 1488–1988. London 1988, S. 9 bis 12

Graukrepp

(28 words)

Author(s): G. Brinkhus
Sehr einfaches, aus unsortiertem Altpapier hergestelltes Kreppapier, das in Qualität und Dicke etwa dem Schrenz entspricht. G. Brinkhus Bibliography Schwieger, H. G.: Papier-Praktikum. Wiesbaden 1973, S. 112.

Wickelbroschur

(38 words)

Author(s): G. Brinkhus
nur noch selten verwendete Broschurenart. Um den mit Vorsätzen versehenen Broschuren-block wird vom hinteren Vorsatzblatt über den Rücken auf den vorderen Vorsatz ein mit Klebstoff versehenes Einbandmaterial «gewickelt». Anschließend wird der Block dreiseitig beschnitten. G. Brinkhus

Gold

(703 words)

Author(s): G. Brinkhus
ist ein weiches und sehr gut walz- und dehnbares Edelmetall, das auf den Menschen in fast allen Epochen und Kulturen eine besondere Faszination ausgeübt hat. Obgleich es – sieht man von den modernen industriellen Anwendungen ab – an praktischem Nutzen den meisten Metallen weit unterlegen ist, weil es zu weich ist, wird das G. ob seiner relativen Seltenheit und seines Widerstands gegen Oxydation in fast allen Kulturen, die mit ihm in Berührung gekommen sind, hoch geschätzt und nimmt einen hohen R…

Kantenhobel

(20 words)

Author(s): G. Brinkhus
diente in der Handbuchbinderei zum Schräghobeln von Pappkanten und Buchdeckeln. Heute werden Schrägschnitt-Pappscheren oder Fräsen benutzt. G. Brinkhus

Minimum

(47 words)

Author(s): G. Brinkhus
1. beim Typenguß für den Hochdruck diekleinste Menge von Typen, die von der Schriftgießereiabgegeben wird, 2. der tariflich festgelegteMindestlohn für Buchdrucker, der auch die Tarife für verschiedeneSparten und Alterszuschläge umfaßt. Übertarifliche Bezahlungwird als über Mum bezeichnet. G. Brinkhus Bibliography Säuberlich, O. : Buchgewerbliches Hilfsbuch. Leipzig 1939.

Papierwolf

(45 words)

Author(s): G. Brinkhus
ein auch als Reißwolf bezeichnetes Gerät, das zur Aktenvernichtung in Büros verwendet wird. Die Papiere werden in schmale Streifen geschnitten, so daß ein zusammenhängender Text nicht mehr herstellbar ist. Der P. kann auch zur Herstellung von Papierwolle als Verpackungsmaterial verwendet werden. G. Brinkhus

Akademische Lesehallen

(110 words)

Author(s): G. Brinkhus
Vorform der an vielen Univ. noch heute unterhaltenen Studentenbüchereien. Sie entstanden um die Jahrhundertwende mit der Zielsetzung, Studenten und den übrigen Univ.-Angehörigen einen einfachen Zugang zu allgemeinbildender Lit. und politischen Ztg. zu bieten. Die A. L. standen zumeist in subsidiärem Verhältnis zur UB und hielten die Ztg.- und Zss.-Literatur bereit, die an den UB nicht gehalten wurde. In der Regel wurden die Bestände der A. L. sukzessive von den UB übernommen, während die UB den …

Separieren

(23 words)

Author(s): G. Brinkhus
oder rarifizieren nennt der Bibliothekar das Ausheben von bes. schützenswerten Beständen für den Aufbau von Sonderslg. (Reserve, Rara, Einbände). G. Brinkhus

Tree calf

(67 words)

Author(s): G. Brinkhus
oder auch Tree-marbled calf ist eine im letzten Drittel des 18. Jh.s in England entwickelte Dekorationstechnik für Kalbledereinbände, bei der eine Sprenkelung mit Eisenvitriol in verlaufendes Wasser erfolgt, wodurch auf den Deckeln ein baumähnliches schattiertes Muster erzeugt wird. Johann Baumgarten war der bedeutendste Vertreter dieser Verzierungstechnik. G. Brinkhus Bibliography Middleton, B. C.: A History of English Craft Bookbinding Technique. London 1978, S. 191, Plate 4

Poly(meth)acrylsäureester

(97 words)

Author(s): G. Brinkhus
durch Polymerisation von je nach Polymerisationsgrad flüssig oder fest sind und als Polyacrylate bezeichnet werden. Polyacrylatfolien werden als Kaschierfolien und zum Laminieren etwa von Buchumschlägen verwendet, bekannt ist z.B. die PrelaHaut. Nach einer Euphorie bei der Anwendung von Acrylatfolien zur Konservierung brüchiger Papiere zwischen 1950 und 1970 werden sie heute zum Einbetten und Laminieren kaum noch verwendet. G. Brinkhus Bibliography Wächter, W.: Buchrestaurierung. Leipzig 1987, S. 115 — 121 Koesling, V.: Kleiner Exkurs in die Gesch. der Kunststoffe…

Umschlagkarton

(51 words)

Author(s): G. Brinkhus
wird für den Einband bei a Broschuren und a Paperback verwendet. Umschlagkarton muß gute Rill- und Falzeigenschaften aufweisen; die Außenseite wird häufig mehrfarbig bedruckt und mit einer schmutzabweisenden, oft glänzenden Oberfläche (Lack, Folie) versehen. G. Brinkhus Bibliography Henningsen, T.: Das Handb. für den Buchbinder. St. Gallen 1969, S. 126–127, 302.

Welschbände

(44 words)

Author(s): G. Brinkhus
Bezeichnung für Halbpergamentbände (Halbband) des 18. Jahrhunderts, deren Deckel mit buntem Kleisterpapier bezogen sind. Im 16. Jh. wird als «welsche» Einbandart die Schmuckweise ital. und franz. Renaissanceeinbände bezeichnet, die im Gegensatz zum dt. Renaissanceeinband meist mit reicher Vergoldung versehen ist. G. Brinkhus

Kuhn, K. F. G.

(40 words)

Author(s): G. Brinkhus
Chemnitzer Papierfabrikant, der 1845 gemeinsam mit F. G. Keller das erste holzschliffhaltige Papier herstellte, das aber noch einen Zusatz von 40% Hadern enthielt. G. Brinkhus Bibliography Schwieger, H. G.: Papier-Praktikum. 5. Aufl. Wiesbaden 1988, S. 21

Gravurstreichverfahren

(54 words)

Author(s): G. Brinkhus
Beim G. befinden sich auf der Streichwalze eng nebeneinander napfförmige Vertiefungen, welche die Streichmasse aus der Vorratswanne aufnehmen und an die Auftragswalze oder direkt an die Papier- oder Kartonbahn abgeben. Die Tiefe der Gravur bestimmt die Menge der Streichmasse, die aufgetragen wird. G. Brinkhus Bibliography Schwieger, H. G.: Papier-Praktikum. Wiesbaden 1973, S. 89.

Gummi arabicum

(72 words)

Author(s): G. Brinkhus
Akaziengummi. Die farblosen bis braunen und geruchlosen, spröden Harzstückchen lassen sich in warmem Wasser zu einer klaren, klebrigen Flüssigkeit auflösen. G. ist in Alkohol nicht löslich. Es wurde als Klebstoff, vor allem aber als Bindemittel bei der Tintenherstellung und für die Farben in der Buchmalerei verwendet G. Brinkhus Bibliography Roosen-Runge, H.: Farbgebung und Technik frühma. Buchmalerei. Berlin 1967 Römpp, H.: Chemie Lexikon. 8. Aufl. Bd. 2. Stuttgart 1981, S. 1559

Schrift auf Bucheinbänden

(120 words)

Author(s): G. Brinkhus
Bereits auf karolingischen Einbdn. finden sich handgeschriebene Titelschilder, die gelegentlich durch Hornplättchen geschützt wurden. Im 15. Jh. war Schrift Gestaltungselement, einmal als Schrift-bandstempel, aber auch als Einzelletternstempel (Konrad Forster) zur Angabe des Buchbinders und für den Titel (Johannes Richenbach). Im 16. Jh. wurden häufig die Initialen des Auftraggebers und das Bindejahr aufgepresst. Erst im Laufe des 19. Jh.s setzte sich Prägung bzw. Pres-sung von Verfassername und…

Safavid-Einbände

(115 words)

Author(s): G. Brinkhus
sind persische Einbde., die in der Zeit der Safaviden-Dynastie (16. Jh.) entstanden sind. Die Einbde. mit der für orientalische Einbde. typischen Klappe am Rückendeckel, die über den Vorderschnitt auf den Vorderdeckel reicht, sind mit reicher Goldprägung verziert, die mit großen, in Metall (meist Kupfer) gravierten Platten flächig direkt auf das Leder geprägt wurden. Als Motive für die Medaillons und Eckzwickel wurden die für die Safavidenzeit typischen chinesischen Formen, wie das Wolkenband, a…

Tête (franz.)

(55 words)

Author(s): G. Brinkhus
bezeichnet den Kopf, d. h. den oberen Teil des Buches. T. dorée meint in der Bibliophilie den vergoldeten Oberschnitt eines Bandes, während Vorderschnitt und Unterschnitt unbeschnitten oder berauft sind. G. Brinkhus Bibliography Kuhn, H.: Wb. der Handbuchbinderei und der Buchrestaurie-rung von Einbänden, Papyri, Handschriften, Graphiken, Auto-graphien, Urkunden und Globen. Hannover 1979, S. 56.

Hanf

(82 words)

Author(s): G. Brinkhus
Die 5 bis 55 mm langen und 15 bis 28 |im breiten Fasern der in Zentralasien beheimateten, inzwischen vielfach kultivierten Hanfpflanze (Cannabis sativa) bestehen fast ausschließlich aus Zellulose. H. wird wegen seiner Festigkeit zu Tauen, Segeltuch usw. verarbeitet, dient aber auch – vor allem in wiederaufbereiteter Form – zur Herstellung besonders fester Papiere. In der Buchbinderei findet H. neben Leder und Pergament Verwendung für die echten Bünde. G. Brinkhus Bibliography Römpps Chemie Lexikon. 8. Aufl. Bd. 3. Stuttgart 1983, S. 1623.
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