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Your search for 'dc_creator:( "G. Brinkhus" ) OR dc_contributor:( "G. Brinkhus" )' returned 335 results. Modify search

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Harzgerbung

(50 words)

Author(s): G. Brinkhus
Behandlung von Häuten mit Harnstoffoder Melamin-Formaldehyd-Kondensationsprodukten, die eher eine füllende als gerbende Wirkung haben. Die Gerbung mit synthetischen organischen Stoffen hellt die Farbe des Leders auf und ermöglicht zahlreiche Spezialeffekte, die auch bei Einbandledern auftreten. G. Brinkhus Bibliography Römpps Chemie Lexikon. 8. Aufl. Bd. 2. Stuttgart 1981, S. 1452.

Masson, Germain

(51 words)

Author(s): G. Brinkhus
und Charles Debonnelle waren Mitarbeiter des Pariser Buchbinders Charles–Francois Capé und wurden 1867 seine Nachfolger in der Rue Dauphine Nummer 16. Beide waren bis 1885 tätig. G. Brinkhus Bibliography Flety, J.: Dictionnaire des Relieurs Francais ayant exercé de 1800 a nos jours. Paris 1988, S. 53 s. u. Debonnelle

Noulhac, Henri

(134 words)

Author(s): G. Brinkhus
franz. Kunstbuchbinder, * 1866 in Chäteauroux, 22. 3. 1931 in Paris. N. ging 1890 nach Paris und arbeitete dort in verschiedenen Ateliers, bis er 1894 eine eigene Werkstatt einrichten konnte. Er fertigte zunächst schlichte Ganzbände ohne ornamentalen Schmuck, gliederte dann eine Vergoldewerkstatt an und fertigte schließlich Einbände im romantischen Stil, lieferte aber auch moderne Entwürfe z. B. von A. G. Giraldon und J. C. Chadel und arbeitete für zahlreiche Samniler. G. Brinkhus Bibliography Devauchelle, A.: La reliure en France de ses origines à nos jours. T. 3. Pa…

Tate, John

(57 words)

Author(s): G. Brinkhus
† 1507, gilt als der erste Papiermacher in England. Papiere aus der von ihm in der Nähe von Hert-ford eingerichteten Papiermühle sind seit 1494 anhand der Wasserzeichen sicher nachweisbar. G. Brinkhus Bibliography Renker, A.: Das Buch vom Papier. Leipzig 1936, S. 46 Hills, R. H.: Papermaking in Britain 1488–1988. London 1988, S. 9 bis 12

Graukrepp

(28 words)

Author(s): G. Brinkhus
Sehr einfaches, aus unsortiertem Altpapier hergestelltes Kreppapier, das in Qualität und Dicke etwa dem Schrenz entspricht. G. Brinkhus Bibliography Schwieger, H. G.: Papier-Praktikum. Wiesbaden 1973, S. 112.

Wickelbroschur

(38 words)

Author(s): G. Brinkhus
nur noch selten verwendete Broschurenart. Um den mit Vorsätzen versehenen Broschuren-block wird vom hinteren Vorsatzblatt über den Rücken auf den vorderen Vorsatz ein mit Klebstoff versehenes Einbandmaterial «gewickelt». Anschließend wird der Block dreiseitig beschnitten. G. Brinkhus

Gold

(703 words)

Author(s): G. Brinkhus
ist ein weiches und sehr gut walz- und dehnbares Edelmetall, das auf den Menschen in fast allen Epochen und Kulturen eine besondere Faszination ausgeübt hat. Obgleich es – sieht man von den modernen industriellen Anwendungen ab – an praktischem Nutzen den meisten Metallen weit unterlegen ist, weil es zu weich ist, wird das G. ob seiner relativen Seltenheit und seines Widerstands gegen Oxydation in fast allen Kulturen, die mit ihm in Berührung gekommen sind, hoch geschätzt und nimmt einen hohen R…

Kantenhobel

(20 words)

Author(s): G. Brinkhus
diente in der Handbuchbinderei zum Schräghobeln von Pappkanten und Buchdeckeln. Heute werden Schrägschnitt-Pappscheren oder Fräsen benutzt. G. Brinkhus

Minimum

(47 words)

Author(s): G. Brinkhus
1. beim Typenguß für den Hochdruck diekleinste Menge von Typen, die von der Schriftgießereiabgegeben wird, 2. der tariflich festgelegteMindestlohn für Buchdrucker, der auch die Tarife für verschiedeneSparten und Alterszuschläge umfaßt. Übertarifliche Bezahlungwird als über Mum bezeichnet. G. Brinkhus Bibliography Säuberlich, O. : Buchgewerbliches Hilfsbuch. Leipzig 1939.

Papierwolf

(45 words)

Author(s): G. Brinkhus
ein auch als Reißwolf bezeichnetes Gerät, das zur Aktenvernichtung in Büros verwendet wird. Die Papiere werden in schmale Streifen geschnitten, so daß ein zusammenhängender Text nicht mehr herstellbar ist. Der P. kann auch zur Herstellung von Papierwolle als Verpackungsmaterial verwendet werden. G. Brinkhus

Heißleim

(125 words)

Author(s): G. Brinkhus
aus tierischem Eiweiß bestehende Klebstoffe (Glutinleime), die bei Temperaturen zwischen 6o° und 70° C verarbeitet werden. Je nach dem Rohstoff, aus dem das Eiweiß für den Leim gewonnen wird, spricht man von Haut-, Leder-, Knochen-, Pergament- oder Fischleim (Ichthyocollon, Hausenblase). Die Glutinleime zählen zu den ältesten in der Buchherstellung verwendeten Klebstoffen, einige Sorten (Hausenblase, Pergamentleim) werden auch als Bindemittel in den Rezepten zur Buchmalerei genannt. In der Buchb…

Gummiertes Papier

(81 words)

Author(s): G. Brinkhus
ist einseitig mit einer Schicht aus Klebstoff (Gummi oder Dextrin) beschichtet, die durch Walzen in der Gummiermaschine aufgetragen wird. Die Klebeschicht läßt sich durch einfaches Befeuchten aktivieren. Verwendet wird g. P. z. B. für Briefmarken, Etiketten und Papierklebestreifen. In den beiden letzten Verwendungsarten wird das g. P. zunehmend von Selbstklebeprodukten verdrängt, die mit Kunstharzklebern beschichtet sind und daher zur Aktivierung nicht befeuchtet werden müssen G. Brinkhus Bibliography Kirchner, K.: Satz, Druck, Einband und verwandte Dinge. 9. Au…

Gutenbergbund

(92 words)

Author(s): G. Brinkhus
Vereinigung von Buchdruckern und Schriftsetzern mit dem Ziel, die Aufrechterhaltung des Tarifs und eine gemeinsame Viaticums-, Kranken- und Invalidenkasse zu begründen. Der sich im Laufe des Jahres 1849 unter K. F. H. Kannegiesser in Berlin konstituierende G. wurde bereits 1850 in Bayern verboten und löste sich unter massivem Druck der preußischen Regierung schließlich 1852 wieder auf. Gründe für die staatliche Abneigung waren der Genossenschaftscharakter, der Solidaritätsgedanke und die «zentralistischen» Bestrebungen, die im Programm des G.es zum Ausdruck kamen. G. Brin…

Zierbünde

(56 words)

Author(s): G. Brinkhus
sind unechte oder falsche Bünde, die zusätzlich zu den echten Bünden angebracht wurden, um bes. bei schmalen Bänden die Zahl der Rückenfelder ohne weitere Heftstellen zu erhöhen. Vor allem im 16. Jh. klebte man einfach Stücke der Heftschnur quer über den Rücken, daher erscheinen die Z. etwas dünner als die echten Bünde. G. Brinkhus

Faserbrei

(38 words)

Author(s): G. Brinkhus
wird durch Aufschlagen und Aufschwemmen mit Wasser aus Zellstoff oder Hadernpapieren hergestellt und bei der Papierrestaurierung zur Fehlstellenergänzung (Anfasern, Angießen) verwendet. Gelegentlich wird auch der aufbereitete Stoff für die Papierherstellung allgemein als F. bezeichnet. G. Brinkhus

Farbfraß

(104 words)

Author(s): G. Brinkhus
ist die Bezeichnung für Schäden an Papier und Pergament, die vor allem durch die grünen Kupferpigmente hervorgerufen werden. Die Ursachen des F.es sind noch nicht völlig erforscht, die Schäden reichen von Farbveränderungen der bemalten Stellen bis zum völligen Abbau der Pigmente und Trägermaterialien. Auf das Durchschlagen der Farbe folgt eine intensive Bräunung, die häufig auch auf die benachbarten Seiten übergreift; schließlich verspröden die Stellen und zerfallen. Metallauflagen, besonders Ersatzvergoldungen auf Kupferbasis, können ähnliche Schäden verursachen. G. B…

Methylzellulose

(41 words)

Author(s): G. Brinkhus
Aus der Reihe der wasserlöslichen Zelluloseäther werden in der Papierrestaurierung die M.n (MC) und Karboxymethylzellulosen (CMC) gerne zum Nachleimen und Festigen sowie als Klebemittel für das Kernmaterial beim Papierspalten eingesetzt. G. Brinkhus Bibliography WächterW.: Buchrestaurierung. Leipzig 1981 S. 85, 96.

Kuhn, K. F. G.

(40 words)

Author(s): G. Brinkhus
Chemnitzer Papierfabrikant, der 1845 gemeinsam mit F. G. Keller das erste holzschliffhaltige Papier herstellte, das aber noch einen Zusatz von 40% Hadern enthielt. G. Brinkhus Bibliography Schwieger, H. G.: Papier-Praktikum. 5. Aufl. Wiesbaden 1988, S. 21

Gravurstreichverfahren

(54 words)

Author(s): G. Brinkhus
Beim G. befinden sich auf der Streichwalze eng nebeneinander napfförmige Vertiefungen, welche die Streichmasse aus der Vorratswanne aufnehmen und an die Auftragswalze oder direkt an die Papier- oder Kartonbahn abgeben. Die Tiefe der Gravur bestimmt die Menge der Streichmasse, die aufgetragen wird. G. Brinkhus Bibliography Schwieger, H. G.: Papier-Praktikum. Wiesbaden 1973, S. 89.

Gummi arabicum

(72 words)

Author(s): G. Brinkhus
Akaziengummi. Die farblosen bis braunen und geruchlosen, spröden Harzstückchen lassen sich in warmem Wasser zu einer klaren, klebrigen Flüssigkeit auflösen. G. ist in Alkohol nicht löslich. Es wurde als Klebstoff, vor allem aber als Bindemittel bei der Tintenherstellung und für die Farben in der Buchmalerei verwendet G. Brinkhus Bibliography Roosen-Runge, H.: Farbgebung und Technik frühma. Buchmalerei. Berlin 1967 Römpp, H.: Chemie Lexikon. 8. Aufl. Bd. 2. Stuttgart 1981, S. 1559
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