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Your search for 'dc_creator:( "G. Pflug" ) OR dc_contributor:( "G. Pflug" )' returned 871 results. Modify search


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Nigromantie

(98 words)

Author(s): G. Pflug
Ein im 13.Jh. durch Fehldeutung des Wortes Nekromantie (Totenbeschwörung) entstandener Begriff für Zauberei, der im 15. Jh. als «schwarze Kunst» übersetzt wurde (lat. niger schwarz). Der im 15. und 16. Jh. verbreitete Terminus fand durch eine Zusammenziehung in der Volksvorstellung des Zauberers Dr. Johannes Faustus mit dem Mainzer Drucker Johannes Fust eine Übertragung auf die Druckkunst. Der erste Beleg für diese Verwendung findet sich in der Zimmerschen Chronik (1565). G. Pflug Bibliography Klenz, H.: Die dt. Druckersprache. Straßburg 1900, S. 96 Schömer, R.: Buchdrucker. …

Phonem

(155 words)

Author(s): G. Pflug
Die Sprachwissenschaft bezeichnet als P. die kleinste bedeutungsunterscheidende phonetische Einheit einer Sprache. Die Menge der P.e einer Sprache ist eine Teilmenge aller Laute, die mit den Sprachorganen erzeugt werden können. Nicht alle Sprachen treffen die gleiche Auswahl. So ist der mit dem Buchstaben «ü» wiedergegebene Laut im Dt. ein P., nicht jedoch im Englischen. P.e sind als Lautelemente nicht weiter zerlegbar. Sie können jedoch nach Merkmalen ihrer Erzeugung aufgegliedert und eingeteilt werden, so z. B. im Dt. das «p» als labialer, stimml…

Telnet

(147 words)

Author(s): G. Pflug
ist ein in den 1980er Jahren entwickeltes Übertragungsprotokoll, das vor allem in der Frühzeit des Internets eingesetzt wurde. Mit Hilfe von T. kann sich ein Personal-Computer-Benutzer auf entfernte Rechner einwählen und dort die installierten Anwendungen benutzen, z. B. Datenbanken und Online-Kataloge. Dabei werden die Daten zeichen- oder zeilenweise übertragen. Mit dem Entstehen der World-Wide-Web-Technologie wurde T. weitgehend durch das Hypertext Transfer Protokoll (http) abgelöst. Im Hypert…

Logogramm

(36 words)

Author(s): G. Pflug
(griech. λόγος Wort, γράμμα Buchstabe) ist ein Wortzeichen, das in einer alphabetisierenden Schriftsprache als Zeichen für ein ganzes Wort steht, z.B. §,$,%,&. Lexikon der germanistischen Linguistik. 2. Aufl. Tübingen 1980, S. 139. G. Pflug

Verband Österreichischer Volksbüchereien und Volksbibliothekare (VÖVV)

(183 words)

Author(s): G. Pflug
Die Neugründung des Staates Österreich nach dem Zweiten Weltkrieg führte zu einer Neuordnung des bibliothekarischen Verbandswesens. Für ÖB wurde 1948 auf Initiative des Bundesministeriums für Unterricht der «Verband Österr. Volksbüchereien und Volksbibliothekare» (VÖVV) gegründet, dem sich auch der seit 1928 bestehende Borromäus-Verein sowie die im Österr. Gewerkschaftsbund organisierten Betriebsbibl.en («ÖGB-Büchereiservice») anschlossen. In den ersten Nachkriegsjahren stand die Bücherbeschaffu…

Schriftbeschreibung

(172 words)

Author(s): G. Pflug
Unter dem Begriff der S. werden unterschiedliche Zielsetzungen und Prozeduren zusammengefaßt, die sich alle mit der Darstellung und Analyse von Schrift in ihren verschiedenen Formen und Aspekten – z. B. der Schrifttypen, der Schriftdarstellung, der Schriftgesch. und des individuellen Schreibens befassen. Der älteste Zweig der S. entspringt der Paläographie. Weitere Bereiche sind die Typographie, die Text-analyse, die Schriftgesch., aber auch die Graphologie und die Forensik sowie die pädagogischen Schrifttheorien (Schönschrift). Als ältestes Beispiel einer reiner …

Pochoir

(89 words)

Author(s): G. Pflug
(franz. = Schablone) ist ein Hilfsmittel zum einfachen Kolorieren von Graphiken, bei dem eine Schablone aus Pappe oder Kunststoff angefertigt wird, welche die einzufärbenden Teile der Graphik freiläßt. Soll eine Graphik mehrfarbig koloriert werden, ist für jede Farbe eine eigene Schablone erforderlich. Diese Technik wurde u.a. von Pablo Picasso, Max Ernst, Joan Miro und Salvador Dali verwandt. G. Pflug Bibliography Brunner F.: Handb. der Druckgraphik. 3. Aufl. Teufen 1968, S. 175 u. 365 Bachler K. / Dünnebier H.: Bruckmann 's Handb. der modernen Druckgraphik. München 1973, S. 171

International Federation of Library Associations and Institutions (IFLA)

(705 words)

Author(s): G. Pflug
1. Geschichte Bereits vor vor dem Ersten Weltkrieg wurde auf den Intern. Bibliothekskongressen 1904 in St. Louis und 1910 in Brüssel die Gründung eines intern. Bibl.-Verbandes diskutiert. Doch erst auf dem Kongreß 1926 in Prag wurde beschlossen, ein «Comité directeur international et permanent des bibliothécaires» einzurichten, das die Gründung einer entsprechenden Vereinigung vorbereiten sollte. Auf der Konferenz, die die «American Library Association» im gleichen Jahre in Atlanta City zu ihrem 5…

Godet, Marcel

(250 words)

Author(s): G. Pflug
* 8. 5. 1877 in Neuenburg, † 13. 7. 1949 ebd., schweizerischer Bibliothekar, zuerst am Hofe Karls I. von Rumänien und seiner Frau, der Dichterin Carmen Silva, tätig, seit 1909 Direktor der Schweizerischen LB in Bern, die er bis Ende 1945 leitete. G, erweiterte das Sammelprogramm auf neuer gesetzlicher Grundlage (1911), schloß mit den schweizerischen Verlegerverbänden Abkommen über die Abgabe ihrer Veröff. (1915), gründete die Musikabt. und konnte die allg. Slg. durch Schenkungen und Stiftungen m…

Ficino, Marsilio

(112 words)

Author(s): G. Pflug
* 19. 10. 1433 in Figline, † 1. 10. 1499 in Carregi, ital. Arzt, Humanist und Philosoph, Mitglied der mediceischen Akademie in Florenz. Er begründete als Plato-Übers. und -Kommentator die Platonrezeption der Renaissance. Seine Interpretation ist stark von neu platonischem, mystisch-christlichem und okkultem Gedankengut durchsetzt. Seine Übers. bilden die Grundlage ftir die erste Platon-Ausg. (Aldus Manutius und Marcus Musurus, 2 Bde. Venedig 1513), die der Interpretation F. s entsprechend zahlreiche neuplatonische Werke in das platonische Opus einbezieht. G. Pflug Bibliogr…

Stifterverband für die deutsche Wissenschaft

(243 words)

Author(s): G. Pflug
Der S. ist eine 1949 gegr. Gemeinschaftsaktion der deutschen Wirtschaft zur Förderung der Wissenschaften durch Bereitstellen von Fördermitteln. Sein Sitz ist Essen. Er unterhält seit 1976 ein Wissenschaftszentrum in Bonn. Der S. setzt die Tradition des «Stifterverbandes der Notgemeinschaft für die deutsche Wissenschaft», der späteren «Deutschen Forschungsgemeinschaft» aus dem Jahr 1920, fort. Die Verbindung zu dieser blieb auch nach der Neugründung 1949 bestehen. Doch unterstützt der S. auch andere wiss. Institutionen wie di…

Catalogue of Scientific Papers 1800—1900

(121 words)

Author(s): G. Pflug
Von der Royal Society of London hrsg. Bibliographie unselbständiger naturwiss.–technischer Lit. des 19. Jh.s in 19 Bdn. (London 1867—1925) und drei Reg. Bdn. (Cambridge 1908 — 1914); alphabetisch nach Verf. in vier chronologisch aufeinander folgenden Reihen geordnet und sachlich durch ein Reg. (subject index) erschlossen. Er wurde bis 1920 durch den International Catalogue of Scientific Literature 1901 —1914 weitergeführt (14 Bde. 1902—1920), der das Titelmaterial in 17 fachliche Abteilungen gli…

Gébéodé, Les frères

(43 words)

Author(s): G. Pflug
ist ein Pseudonym, das Pierre Gustave Brunet und der belgische Antiquar und Bibliograph Octave Delepierre (1804–1879) für ihr dreibändiges Werk «Bibliothèque bibliophile-facticieuse» verwandt haben, das zwischen 1852 und 1856 in nur sechzig Exemplaren in London erschienen ist. G. Pflug

Silvae

(340 words)

Author(s): G. Pflug
(auch Sylvae, lat. = Wälder). Seit dem 1. Jh. v. Chr. wird das Wort «silva» als Metapher für Rohmaterial benutzt. So gebraucht M. T. Cicero die Formulie-rung «silva rerum» zur Bezeichnung des Rohstoffes für eine Rede (Or. 12). Diese Tradition läßt sich etwa bei Aulus Gellius (Praef. § 5 und 6), Sueton (gr. 4) und Quintilian (10, 3, 17) weiterverfolgen. An sie schließt sich auch der Gebrauch von «Silva» für ein Stegreifgedicht an. Daneben steht «silva» auch für die Verschiedenheit des Baumbestandes eines Waldes. In dieser Bedeutung wird S. zur Metapher für eine Slg. v…

Bibliothèques centrales de prêt (BCP)

(57 words)

Author(s): G. Pflug
in Frankreichmit Ordonance vom 2. November 1945 geschaffene Fachstellen auf Départementsebene, die ländliche Regionen und kleine Kommunen mit Lit. versorgen sollen. Sie fördern die Entwicklung von Bibl.en in ihrem Département mit staatlichen Zuschüssen, besitzen jedoch auch selbst Buchbestände, die sie über Bücherbusse und als Ergänzungsbestände zu den Gemeindebüchereien ausleihen. G. Pflug

Meilern

(219 words)

Author(s): G. Pflug
ist ein Verfahren der Blockheftung für einzelne Blätter, Zeitungen oder auch vierseitige Heftlagen (Viertelbogen), die sich durch den Rücken der einzelnen Lage nicht heften lassen. Die Lagen brauchen beim M. nicht erst aufgeschnitten zu werden. Das M. wurde nach dem Zweiten Weltkrieg von dem Buchbinder Wilhelm Meiler aus Kaufbeuren entwickelt. Das M. sichert zwar eine gute Haltbarkeit des Bandes, doch liegt der Nachteil darin, daß der Band nicht voll aufgeschlagen werden kann. Meilern. Der Buchblock (1) wird zunächst am Buchrücken (2) vor der ersten Lage und hinter…

Numerische Ordnung

(327 words)

Author(s): G. Pflug
Die n. O. eine Ordnung von Ziffern und Ziffernfolgen (Zahlen). Sie kann entweder nach der natürlichen Zahlenfolge – rechtsbündig – oder nach der Dezimalfolge – linksbündig – erfolgen. Ziffernfolgen haben gegenüber Buchstabenfolgen zwei Vorteile. Zum einen ist die Festlegung ihrer Reihenfolge einfacher als bei alphabetischen Folgen, bei denen Sonderzeichen (z. B. Umlaute oder Akzente) und die Abgrenzung einzelner Wörter Schwierigkeiten bereiten (alphabetische Ordnung). Zum anderen sind sie redundanzfrei, so daß Begriffe ode…

Prodromus

(84 words)

Author(s): G. Pflug
(griech. πρόδρομος = Vorläufer), humanistische Bezeichnung für eine Vorrede oder ein Vorwort, seit dem 18.Jh. auch Titelbegriff zur Bezeichnung eines Werks, das in ein Thema einführt, z.B. M. F. Quade «Prodromus vindicarum gloriae et nominis Pomeranorum», Rostock 1721, und als Titel einer Zs. «Neo–Annalium Lipsiensium Prodromus», die Christoph Ernst Sicul 1715 — 1733 herausgab. G. Pflug Bibliography Kopp, R.: Die Praefatio in lat. Schriften der Reformation. Diss. München 1958 Busch, U.: Vor– und Nachwort. In: Neue Sammlung 1. 1961, S. 349 — 356.

Höpstein, Albert

(200 words)

Author(s): G. Pflug
† 29. 4. 1851 in Leipzig. H. war seit den 30er Jahren des 19. Jh.s Leiter der Buchhaltung im Verlag F. A. Brockhaus in Leipzig. Er führte hier, und damit wohl erstmalig im dt. Buchhandel, die doppelte, von ihm «systematisch» genannte Buchführung ein und veröffentlichte ein erstes Lehrbuch der Buchführung für den Buchhandel in zwei Abteilungen (Abt. 1 = Inventur, Abt. 2 = Geschäftsführung) unter dem Titel «Praktisches Handbuch der Buchführungskunde für den dt. Buchhandel zur klarsten Geschäfts- und Vermögensübersicht» (Abt. 1.2. Leipzig 1836–1838). Seit dem Winter 1838 unterrich…

Gartenwerke

(2,366 words)

Author(s): G. Pflug
Gärten haben schon in mythischer Zeit die literarische Phantasie der Menschen als Ort der Ruhe und des Wohlbehagens angeregt (locus amoenus), wie die Vorstellungen von einem Paradies in den verschiedenen Kulturen zeigen (Gärten derHesperiden, der Kalypso, Insel der Seeligen, die sagenhaft ausgeschmückten hängenden Gärten der Semiramis). Sie sind schon früh in die griechische Lit. eingegangen (Homer, Hesiod, Pindar). So wurden Gärten in vielen Religionen zu kultischen Einrichtungen gemacht oder mit ihnen in Verbindung gebracht (Ägypten, Griechenland). In historischer Zei…
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