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Your search for 'dc_creator:( "G. Pflug" ) OR dc_contributor:( "G. Pflug" )' returned 871 results. Modify search


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UNAL

(119 words)

Author(s): G. Pflug
(The UNESCO Network of Associated Libraries) ist eine 1990 von der a UNESCO begründete Vereinigung von Bibl.en, die sich den von ihr proklamierten Zielen verpflichten und diese unterstützen. Sie richtet sich wesentlich an ÖB. Zu den Zielen von U. gehört vor allem die allg. intern. Verständigung, der Dialog der Kulturen, der Einsatz für ethnische Minderheiten, der Kampf gegen die Illiteralität, die Durchsetzung der Menschenrechte, der Umweltschutz, sowie die Gleichstellung der Frau. Die Aktivität…

Unzerreißbare Bücher

(172 words)

Author(s): G. Pflug
Wirklich unzerreißbare Bücher gibt es nicht. Doch geht die Sicherung gegen die Zerreißbarkeit von Büchern in zwei Richtungen. Zum einen soll das Herausreißen eines oder mehrerer Blätter aus dem Buchblock verhindert, oder zumindest erschwert werden. Diese Beschädigung erfolgt z. B. durch Biblioklasten, die aus Sammelleidenschaft einzelne Seiten, vor allem handschriftliche Widmungen oder Illustrationen, aus Büchern herausreißen, oder von Lesern in Bibl.en, die eine bestimmte Stelle, z. B. in einem…

Sickler, Friedrich Carl Ludwig

(231 words)

Author(s): G. Pflug
*30. 11. 1773 in Grafentonna bei Langensalza, † 8. 8. 1836 in Gotha, Archäologe und Philologe. S. lebte 1802 in Paris, 1806 als Haus lehrer bei Wilhelm von Humboldt in Rom, seit 1812 als Pädagoge und Schulrat in Gotha. 1810 / 1811 gab er zus. mit dem Landschaftsmaler Johann Christian Reinhart (1761–1847) den innovativen «Almanach aus Rom für Freunde der bildenden Kunst» bei G. J. Göschen in Leipzig heraus, der sowohl über die Altertümer und ihre Ausgrabungen als auch über die zeitgenössische röm…

Lautes Lesen

(98 words)

Author(s): G. Pflug
Im Altertum war das leise Lesen, wie auch das leise Schreiben, unüblich. Wenn nicht — von einem Sklaven — vorgelesen wurde, so las man laut, da dadurch die Prosodie deutlicher zutage trat und der Text, der in der Regel ohne Wortlücken und Interpunktion geschrieben war, leichter verständlich wurde. Dieser Brauch läßt sich bis in die Renaissance nachweisen, wenn auch schon im MA, soweit in den Klöstern und an den Höfen nicht vorgelesen wurde, das tonlose Lesen die Norm war. G. Pflug Bibliography Baloch, J.: Voces paginarum. In: Philologus Neue Folge 36. 1927, S. 84—109 und 202—240.

Habilitationsschrift

(133 words)

Author(s): G. Pflug
Die H. ist eine wiss. Arbeit, die von den Fakultäten der dt. Hochschulen als eine Voraussetzung für das Recht gefordert wird, an einer Hochschule reguläre Lehrtätigkeit aufzunehmen (venia legendi). Sie entstand mit der Abwertung der Diss. im Laufe des 18. Jh.s und wurde im Laufe des 19. Jh.s nach dem Vorbild der 1816 gegründeten Univ. Berlin zur Regelvoraussetzung an dt. Universitäten. Sie soll nach den Habilitationsordnungen einen wesentlichen Beitrag zur Wissenschaft leisten. An die Stelle der…

Bayle, Pierre

(143 words)

Author(s): G. Pflug
* 18. 11. 1647 in Carlat, † 28. 12. 1706 in Rotterdam, bedeutender Lexikograph des 17. Jh.s. Sein «Dictionnaire historique et critique» — als Gegenwerk gegen das «Grand dictionnaire historique» von Louis Moreri konzipiert — wurde durch seine skeptische Grundhaltung gegen jede theologische und historische Tradition für das 18. und 19. Jh. zu einer Hauptquelle der Aufklärung. Es erschien zuerst in zwei Bdn. 1697 in Rotterdam und erlebte rund ein Dutzend Neuauflagen, von denen die wichtigsten dieje…

Pietsch, Erich

(159 words)

Author(s): G. Pflug
* 6. 5. 1902 in Berlin, 9. 4. 1979 in Bad Homburg, Chemiker und Dokumentar. Als Direktor des Gmelin–Instituts für anorganische Chemie befaßte er sich seit Beginn der 1950er Jahre mit modernen Dokumentationsmethoden, um die Fülle des naturwiss. Wissens leichter erfassen zu können. Sein 1951 in Bad Cannstatt gehaltener Vortrag «Neue Methoden zur Erfassung des exakten Wissens in Naturwissenschaft und Technik» (Nachrichten für Dokumentation 2. 1951, S. 38—44) gilt als Beginn der Automatisierung in d…

Sozialisierte Drucke

(40 words)

Author(s): G. Pflug
In den 1960er Jahren wurden die – vor allem wiss. – Raubdrucke von ihren Verfechtern, z. B. dem «Verband des linken Buchhandels», S. genannt. G. Pflug Bibliography Götz v.Olenhusen, A./Gnirss, C.: Handb. der Raubdrucke. Bd. 2. Pullach 1973.

Regionale Bibliotheksrechenzentren

(218 words)

Author(s): G. Pflug
Die Einführung der elektronischen Datenverarbeitung in Bibl.en zu Beginn der 1960er Jahre erfolgte in der Regel unter Nutzung der Datenverarbeitungskapazität von Hochschulrechenzentren. Nur in wenigen Fällen (z.B. Yale Medical Library, UB Bochum) erhielten die Bibl.en eigene Datenverarbeitungsanlagen. Mit dem Anwachsen des EDV–Einsatzes in Bibl.en und den Überlegungen zu einer stärkeren bibliothekarischen Zusammenarbeit (Verbundsysteme) entstand die Idee, Rechenzentren zu gründen, die für die Bibl.en einer Region Rechenkapazität zur Verfügung ste…

Quantengeheimschrift

(160 words)

Author(s): G. Pflug
Die amer. Wissenschaftler Charles H. Bennett und Gilles Brassard haben 1984 die Quantenchiffre «BB84» entwickelt, die es ermöglicht, geheim zu haltende Texte öffentlich über Glasfaserkabel zu senden, ohne daß Unbefugte den Text entschlüsseln kön- nen. Das Prinzip beruht darauf, daß polarisiertes Licht für die Nachrichtenübertragung benutzt wird. Mit einem Wechsel der Schwingungsebenen kann die Botschaft verschlüsselt werden. Der Empfänger läßt das Licht ein doppelbrechendes Kristallgitter passie…

Trier, Walter

(99 words)

Author(s): G. Pflug
* 25. 6. 1890 in Prag, † 8. 7. 1951 in Collingwood (Kanada). Dt. Maler, Graphiker, Buchillustrator und Karikaturist. Nach dem Studium in München emigrierte T. 1936 nach London und siedelte 1947 nach Kanada über. Er hat vor allem Bücher von Erich Kästner, aber auch von Leo Slezak und Marc Twain illustriert. Walter Trier. Illustration aus: Fred A. Colman und Walter Trier: Artisten. Dresden 1928. G. Pflug Bibliography Lang, L.: Das große Trier-Buch. 3. Aufl. Berlin 1984 Erich Kästner und Walter Trier. Heidelberg 1994 Walter Trier – Politik, Kunst, Reklame. Hrsg. von A. Neuner-Wart…

Breycha-Vauthier, Arthur Carl Baron

(190 words)

Author(s): G. Pflug
* 1.7. 1903 in Wien, † 15. 2. 1986 ebd., österr. Bibliothekar und Diplomat, von 1928–1946 Bibliothekar bei der Bibl, des Völkerbundes in Genf, von 1946–1963 Leiter der Bibl, der UNO in Genf Seit 1964 in diplomatischem Dienst, vertrat er Österr. als Botschafter im Libanon, in Syrien, Jordanien und Kuweit. Von 1968–1977 leitete er die diplomatische Akademie in Wien. Von 1929–1958 war er Generalsekretär der IFLA (International Federation of Library Associations), von 1959–1963 ihr chatzmeister. In diesen Funktionen trug er wesentlich zum Aufbau dieser bibl…

Verband der Freien Lektorinnen und Lektoren e. V. (VFLL)

(38 words)

Author(s): G. Pflug
Der Verband wurde 2003 in Frankfurt / Main gegr. und gibt jährlich ein Mitgliederverz. heraus. Die 5. Ausg. von 2007 enthält die Einträge von 470 Mitgliedern. G. Pflug

Ungnad Freiherr von Sonneck, Hans

(230 words)

Author(s): G. Pflug
* 1493 in der Krain, † 27. 12. 1564 in Wintritz (Böhmen). Nach politischen Missionen für Kaiser Karl V. und 1532 militärischen Erfolgen gegen die Türken war U. kaiserlicher Rat und Landeshauptmann in der Steiermark. Nachdem er zum evangelischen Glauben übergetreten war, verließ er Österreich und lebte zwei Jahre in Wittenberg, wo er mit Melanchthon verkehrte. 1558 kam er nach Urach und trat dort in Verbin-dung zu dem krainischen Reformator Primus Truber, der das NT ins Slovenisch-glagolitische übersetzt hatte, das er zu drucken beabsichtigte und dahe…

Universal Dataflow and Telecommunications

(88 words)

Author(s): G. Pflug
(UDT) ist ein Core Programme der International Federation of Library Associations and Institutions (IFLA), das den nationalen wie intern. Tausch von Veröff. auf elektronischem Wege fördern will. Es wurde 1991 gegr. und fördert u. a. die Nutzung von IFLANET. Koordiniert wird das Programm durch ein Büro in der Kanadischen NB. G. Pflug Bibliography Cleveland, G.: Electronic Document Delivery. Den Haag 1991 Tallim, P. / Zeeman, J. C.: Electronic Data Interchange. Den Haag 1993 IFLA Directory 2000. 2001. Den Haag 2000, S. 35 bis 37.

Florence Agreement

(68 words)

Author(s): G. Pflug
intern. Abkommen auf Beschluß der 5. Generalkonferenz der UNESCO in Florenz, das sicherstellt, daß «Erziehungs-, kulturelles und wiss. Material» in allen Staaten frei von Marktbehinderungen und Zöllen eingeführt werden kann. Das Abkommen umfaßt Bücher, Kunstwerke, Sammlungsstücke von pädagogischer, wiss. oder kultureller Bedeutung, visuelles und audiovisuelles Material zu Erziehungszwecken sowie Material für Blinde. Es trat nach entsprechender Ratifizierung am 21. 5. 1952 in Kraft. G. Pflug

Knotenschrift

(142 words)

Author(s): G. Pflug
(Knotenschnüre). Sowohl aus dem Bereich der Inkas wie aus Ostasien sind Knotenschnüre bekannt, die von den Fachleuten als Schriftdokumente gedeutet werden. Vor allem die K. der Inkas, die quipu, hat eine umfangreiche wiss. Diskussion ausgelöst. Zwar besteht allg. Übereinstimmung, daß es sich bei den Schnüren um Schriftwerke handelt, da ähnliche Erzeugnisse u.a. noch heute bei peruanischen Hirten zur Registrierung ihrer Herden in Gebrauch sind. Doch da alle Entzifferungsversuche bis heute nicht ü…

Salutati, Coluccio

(133 words)

Author(s): G. Pflug
1331 in Stignano bei Pistoia, † 4. 5. 1406 in Florenz, Humanist, Politiker und Büchersammler. S. war Sekretär bei den Päpsten Urban V. und Gregor XI. in Rom, wo er auch zum Poeta laureatus gekrönt wurde. Seit 1374 lebte er in Florenz, wo er als Staatskanzler tätig war. In seiner Geisteshaltung wurde er stark von Gian Francesco Petrarca beeinflußt. Er entdeckte Ciceros Schrift «Ad familiares» und regte Gian Francesco Poggio Bracciolini zur Schaffung der «Antiqua Littera» genannten humanistischen …

Isagoge

(243 words)

Author(s): G. Pflug
(von griech. είσάϒειν = hinführen) bezeichnet eine Einführungsschrift in die Philosophie, eine Wissenschaft oder praktische Tätigkeit; ist im engeren, ursprünglichen Sinn erste Einführung in einen mehrstufigen Lehrplan; in der Spätantike ein kurzes Lehrbuch, das einzelne Disziplinen der artes liberales in stark gedrängter Form für Laien zusammenfaßte (z. B. die «Eisagoge harmonike» des Kleoneides). Der Begriff ist nur schwer gegen andere Bezeichnungen wie Enchiridion, Stoichia imGriech., Institutio, Regulae, Instructio im Lat. abzugrenzen. I. wurde zuerst wohl von …

Doppelpunkt

(49 words)

Author(s): G. Pflug
vielfach verwandtes Schriftzeichen, das aus zwei senkrecht untereinander angeordneten Punkten besteht. Als Interpunktionszeichen steht er vor angekündigterdirekter Rede und vor Aufzählungen oder Zusammenfassungen. In der phonetischen Umschrift dient er zur Kennzeichnung langer Vokale. In der Notenschrift wird er in Verbindung mit dem Taktstrich als Wiederholungszeichenbenutzt. G. Pflug
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