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Your search for 'dc_creator:( "G. Pflug" ) OR dc_contributor:( "G. Pflug" )' returned 837 results. Modify search

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Bibliothekspolitik

(424 words)

Author(s): G. Pflug
ist die an den tatsächlichen Gegebenheiten sich orientierende Bestimmung der Ziele für bibliothekarisches Handeln. Der Begriff tritt in Deutschland zuerst im Zusammenhang mit der Entwicklung des öffentlichen Bibl, wesens auf. Das 1912 von Paul Ladewig verfaßte Buch «Politik der Bücherei» wurde Ausgangspunkt des Richtungsstreites über die Aufgaben der ÖB. Ladewig verstand unter B. die Bestimmung und Sicherung der Voraussetzungen, unter denen eine Bibl, ihre Aufgaben erfüllen kann. Damit wird B. z…

Schreibtelegraph

(163 words)

Author(s): G. Pflug
Der S. ist ein Gerät, das die elektrischen Impulse eines Telegraphen in lesbare Zeichen umsetzt. Bereits zum ersten Telegraphen, den Samuel Morse 1837 entwickelt hat, konstruierte dieser ein Gerät, das mit einer Nadel die Morsezeichen in Schriftzeichen umsetzt. Im 19. Jh. hat es mehrere Konstruktionen von S. gegeben, so den Hughes-Apparat, den Baudot-Telegraph, den Springschreiber oder den Siemens-Schnelltelegraph. Der am weitesten verbreitete S. war der Fernschreiber, der zur Abkürzung der Send…

Translation (von lat. translatio = Übertragung, Übers.)

(92 words)

Author(s): G. Pflug
1. Bezeichnung für eine Übers. eines fremdsprachigen Textes, vor allem im 17. und 18. Jh., z. B. bei Kaspar Stieler, Gotthold Ephraim Lessing oder Gottfried Herder, übernommen aus dem Franz. (traducteur). 2. In der Sprachwissenschaft wird mit T. die syntaktische Verände-rung eines Wortes bezeichnet, etwa die Verwendung eines Adjektivs als Substantiv (z. B. das Gute). G. Pflug Bibliography Grimm, J. + W.: Dt. Wörterbuch. Bd. 11. Leipzig 1935, Sp. 1239 bis 1240 Welke, E.: T. In: Metzler Lexikon Sprache. Leipzig / Weimar 1993, S. 652

BASIS

(40 words)

Author(s): G. Pflug
ein vom Battelle Memorial Institute in Colum-bus (Ohio) entwickeltes Datenverwaltungs- und Dokumentationssystem zum Aufbau von Datenbanken für Texte und numerische Daten. Mit den Unterprogrammen TECHLIB und STACS können auch bibliothekarische Verwaltungsaufgaben (Erwerbung, Katalogisierung, Zeitschriftenverwaltung) automatisiert werden. G. Pflug

Waschzettel

(67 words)

Author(s): G. Pflug †
ist eine Veröff. eines Verlages, die bei der Erstveröff. eines Werks denjenigen Ex. beigefügt wird, die als Besprechungsex. an Zeitschriften- und Zeitungsredaktionen sowie persönlich an Buchkritiker versandt werden, um sie über Inhalt und Zweck des Buches zu unterrichten. Manche Ztg. drucken den W. unverändert als Besprechung ab. Gelegentlich wird auch der Klappentext als W. bezeichnet. G. Pflug † Bibliography Lambeck, A.: Pressearbeit nach Maß. Würzburg 1965.

Rillenschrift

(50 words)

Author(s): G. Pflug
wird die Form der Tonaufzeichnung auf Schallplatten genannt. Bei ihr wird die Differenzierung des Tons in Artikulation, Tonhöhe und Lautstärke durch die Variation der Breite, der Tiefe und der Führung der Rillen auf dem Schellacktonträger erzeugt. G. Pflug Bibliography Brockhaus Naturwissenschaften und Technik. Bd. 4. Wiesbaden 1983, S. 204.

Stiftungen

(758 words)

Author(s): G. Pflug
In Deutschland gibt es etwa 6500 S., von denen sich rund 700 mit Kunst und Kultur befassen. Dabei sind auf diesem Gebiet unabhängig von der Rechts-form zwei grundsätzlich verschiedene Arten von S. zu unterscheiden. Auf der einen Seite stehen solche, die ein Vermögen besitzen, das nicht frei verfügbar ist. Es besteht aus Sachwerten, etwa Gemälden, Büchern, Autographen, Nachlässen, die zwar ein wesentliches kulturelles Gut darstellen, die jedoch zu ihrer Unterhaltung erhebliche lfd. Mittel benötig…

Renaissance-Bibliotheken

(979 words)

Author(s): G. Pflug
Es waren vor allem drei Bibliothekstypen, die in der Renaissance bes. hervortraten, zum einen die Privatbibl.en, zum zweiten die Ratsbibl.en und zum dritten die Hof - und Schloßbibl.en. a. Privatbibl.en. Von entscheidender Bedeutung für R. ist die humanistische Forschung in Italien, die zum Entstehen privater Forschungsbibl.en führte. Diese Bibl.en wurden von ihren Besitzern den Fachkollegen allg. zugänglich gemacht. Aus ihnen entwickelten sich die ersten Stiftungsbibl.en. Als frühestes Beispiel sei die Bibl, des Niccoló N…

Transkriptionsdepots

(151 words)

Author(s): G. Pflug
Die Herausgabe von kritischen Texted. erfordert eine so intensive Vorarbeit, daß sie sich i. d. R. über viele Jahrzehnte erstreckt. Dabei müssen Mss., die in mühsamer Arbeit transkribiert wurden, oft jahrelang auf ihre Veröff. warten, da sie in einem noch nicht abgeschlossenen Zusammenhang publiziert werden sollen. Zudem weisen diese Mss. oft Zusammenhänge zu anderen Editionen auf – z. B. bei Briefausgaben. Das führte zu Überlegungen, für diese Texte T. einzurichten, über die sie von entsprechen…

Vorlesungsverzeichnis

(179 words)

Author(s): G. Pflug
ist eine Veröffentlichung, in der eine Hochschule für ein Semester oder ein Studienjahr die an ihr gehaltenen Vorlesungen, Seminare und sonstigen Veranstaltungen bekannt gibt. Gewöhnlich enthält das V. auch eine Übersicht über die Fakultäten, Fachbereiche, Institute und sonstige Einrichtungen (z. B. die Bibl.) der Hochschule. An den dt. Hochschulen reichen die V. bis ins 17. Jh. zurück. Noch zu Beginn des 19. Jh.s ersch. sie in lat. Sprache als «Indices lectionum». Die ältesten erhaltenen V. stammen aus Heidelberg (1655) und aus Ingolstadt…

Schriftzeichengesetz

(118 words)

Author(s): G. Pflug
Dt. Gesetz vom 6. 6. 1981, mit dem die BRDeutschland das «Wiener Abkommen» vom 12. 6. 1973 zum Rechtsschutz von typographischen Schriftzeichen erfüllt, um den sich die Association Typo-graphique Internationale (ATypI) seit 1952 bemüht. Das Gesetz schützt Schöpfer von typographischen Zeichensätzen – einschließlich der Ziffern, mathematischen, kartographischen und sonstigen Zeichen – bei geforderter Neuheit und Eigentümlichkeit nach Anmeldung und Niederlegung beim Bundespatentamt für ein…

Chronogramm

(31 words)

Author(s): G. Pflug
Eine Inschrift, in der einige herausge—hobene Buchstaben, die zugleich in der lateinischen Schrift einen Zahlwert besitzen, eine Jahresangabe bil-den. Z. B.: LVtetla Mater natos DeVoraVIt = 1572. G. Pflug

Museum

(140 words)

Author(s): G. Pflug
(lat. von griech. µouostov = Musensitz, Ort gelehrter Studien). Seit der Gründung eines Gelehrtensitzes in Alexandria 280 v. Chr. durch Ptolemaios I. Soter unter dem Namen Mouseion, dem eine große Bibl, angegliedert war, wurde der Begriff in der Bedeutung von «Bibl.» verwandt (z.B. Sueton: Claudius 42). Wie das Wort «Bibl.» diente auch M. seit dem Beginn des r 8. Jh.s als Titelbegriff von Sammelwerken und Zss. zur Bezeichnung ihres enzyklopädischen Charakters. Zum ersten Mal erscheint M. als Titelbegriff einer Zs. in dem 1714 – 1719 in Leip…

Testart, Robinet

(64 words)

Author(s): G. Pflug
† 1523, Miniaturist, 1484–1487 im Dienst der Louise de Sanaré von Savoyen, Herzogin von Angoulème, 1515–1523 am Hof von Franz I. von Frank-reich. Er gilt als der Verf. der 19 – urspr. 21 – Miniaturen zu den «Heroides» von Ovid in der Übers. von Octavien de Saint Gelais – heute in der BN Paris. G. Pflug Bibliography Thieme-Becker Bd. 32, S. 561.

Schlußwort

(54 words)

Author(s): G. Pflug
ist ein einem Text angefügter Nachtrag, der meist erläuternde oder das Zustandekommen des Textes erklärende Bemerkungen enthält, auch Danksagungen an Anreger oder Helfer. Bei Briefen werden angefügte Bemerkungen gewöhnlich «Postscriptum» genannt und mit dem Kürzel «P. S.» eingeleitet. G. Pflug Bibliography Grimm, J. u. W.: Dt. Wörterbuch. Bd. 9. Leipzig 1899, S. 875

Outcault, Richard Felton

(197 words)

Author(s): G. Pflug
* 14. 1. 1863 in Lancaster (Ohio), 25. 9. 1928 in Flushing (Long Island), amerikanischer Zeichner und Karikaturist, Erfinder des sogen, «funny paper». Als die amer. Tagesztg. in den 1890er Jahren dazu übergingen, ihren Sonntagsausg. eine Farbseite beizufügen, entschied sich J. Pulitzers «The World» für eine komische Beilage und engagierte O., der, mit der Ausg. vom 18. 1. 1894 beginnend, eine Folge von farbigen Zeichnungen um einen Gassenjungen schuf, der schon bald «Yellow Kid» genannt wurde. A…

Siddur

(82 words)

Author(s): G. Pflug
(hebräisch = Ordnung) ist das jüdische Gebetbuch für die täglichen Gebete im Unterschied zum Machsor, das die Gebete für die Festtage enthält. Die älteste Ausg. stammt von dem Schulhaupt (Gaon) von Susa in Babylonien Saadia ben Josef (892–942). Doch weichen spätere Ausg. inhaltlich von dieser Slg. ab. Nur die Grundgebete sind in allen Ausg. identisch. G. Pflug Bibliography Elbogen, I.: Gebetbücher. In: Jüdisches Lexikon. Bd. 2. Berlin 1928, Sp. 906–913 Prayer books. In: Encyclopaedia Judaica. Bd. 5. Jerusalem 1971, Sp. 985–994.

Testament (von lat. «testari» = bezeugen)

(202 words)

Author(s): G. Pflug
1. Im Christentum ist T die lat. Übers. des hebräischen Wortes b’rit, wie nach der Septuaginta des griech. Wortes «Diatheke», das eine verbindliche Anordnung Gottes bezeichnet. Nach dem Markus-Evangelium (14.24) hat Christus das NT als Richtschnur für den Glauben eingesetzt. BibelKanon 2. Rechtlich bezeichnet T seit der röm. Antike die letztwillige Verfügung eines Erblassers, zuerst 446 n. Chr. rechtlich fixiert als privatschriftliches (holographisches) T. vom röm. Kaiser Valentinian III. Nach dt. Recht (BGB §§ 2229–2264) kann sie durch ei…

Londoner Erklarung

(208 words)

Author(s): G. Pflug
(London Declaration) Auf dem WeltbuchkongreB, der 1982 in London stattfand, haben Autoren, Übers., Verleger, Drucker, Bibliothekare, Padagogen und Politiker aus 92 Landern eine Erklarung zur Bedeutung des Buches verabschiedet, die in Fortsetzung der UNESCO–Aktivitaten zum Intern. Buchjahr 1972 von der UNESCO offiziell als Programm übernommen wurde. Diese Deklaration stellt in neun Punkten die Bedeutung des Buches fur die Verbreitung von Wissen, Bildung und Kultur fest und betont seinen Beitrag zur Völkerverstandigung. Sie bekraftigt erneut …

Schriftwechsel

(263 words)

Author(s): G. Pflug
1. Mit S. oder Schriftverkehr wird der Briefwechsel im geschäftlichen und behördlichen Be-reich bezeichnet. 2. Unter S. wird auch der vollst. Wechsel der Schrift für die Darstellung einer Sprache verstanden. Er ist die radikalste Form der Schriftänderung. Als Gründe lassen sich sowohl religiöse wie politische Faktoren feststellen. Als klassisches Beispiel für einen S. dient der Übergang von der arab. zur lat. Schrift, die der türkische Staatspräsident Kemal Atatürk 1928 gesetzlich vorschrieb, um…
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