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Your search for 'dc_creator:( "G. Pflug" ) OR dc_contributor:( "G. Pflug" )' returned 837 results. Modify search

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Iguvinische Tafeln

(88 words)

Author(s): G. Pflug
sind sieben Bronzetaf., die einen rituellen Text in umbrischer Sprache und einem lokalen Alphabet aus dem 2. bis 1. Jh. v. Chr. enthalten. Sie stellen den größten Text in einer italischen Sprache und Schrift außerhalb des Lat. dar. Von den 1444 bei Gubbio aufgefundenen Taf. sind heute zwei verschollen; die erhaltenen sieben Taf. befinden sich im Museum in Gubbio. G. Pflug Bibliography Poultney, J. W.: The Bronce Tables of Iguvium. Baltimore 1959 Devoto, G.: Tabulae iguvinae. 2. Aufl. Rom 1962 Pfiffig, A.J.: Tabulae iguvinae. Wien 1964.

Verein deutscher Dokumentare (VDD)

(75 words)

Author(s): G. Pflug
ist der 1952 in Bonn gegr. Berufsverband der dt. Dokumentare verschiedener Ebenen und Ausbildungsformen (Gehilfe, Assistent, Diplomdokumentar, wiss. Dokumentar, Fachdokumentar). Er besitzt verschiedene Fachausschüsse, z. B. den Ausbildungs- und den Tarifausschuß. Er gibt seit 1960 die urspr. von der a Dt. Ges. für Dokumentation begründete Zs. «Nachrichten für Dokumentation» heraus. 1976 hat er sich umbenannt in «Berufsverband Information, Dokumentation, Kommunikation». Satzung des Vereins dt. Dokumentare (Neufassung). Bonn 1976. G. Pflug

Scriptura continua

(168 words)

Author(s): G. Pflug
(lat. = ununterbrochene Schrift) ist eine Schreibweise, in der es keine Unterbrechungen in der Abfolge der Buchstaben, also keine Spatien, Satzzei-chen oder Großbuchstaben am Wortanfang gibt. Wäh-rend z. B. in griech. Texten Sinneinheiten durch über der Schreiblinie stehende Punkte abgetrennt wurden, setzte sich im Rom die S. durch, da der Text durch lautes Lesen nicht durch das Auge, sondern durch das Ohr aufgenommen wurde. Auch der Usus des Einsatzes von Lesesklaven förderte diesen Schreibstil…

Ortega y Gasset, José

(383 words)

Author(s): G. Pflug
* 9. 5. 1883 in Madrid, 18. 10. 1955 ebd., span. Kulturphilosoph, Soziologe und Essayist. In seinem Hauptwerk «La rebelión de las masas» (Madrid 1930, dt. «Der Aufstand der Massen». Stuttgart 1931 u.ö., begründete er seine Theorie, daß die zunehmende Vermassung der Menschheit in ein Chaos führe, wenn nicht eine intellektuelle Elite die Leitung übernähme. Vor diesem Hintergrund trug er in einem Vortrag mit dem Titel «La mission du bibliothécaire» (dt. «Die Aufgabe des Bibliothekars». 111: Ges. We…

Canadiana

(84 words)

Author(s): G. Pflug
Nationales Projekt in Kanada, alle vor 1900 in diesem Land erschienenen Veröffentlichungen zu erfassen und auf Microfilm zu übertragen, um das gedruckte nationale Erbe vor Verfall zu sichern und der allgemeinen historischen Forschung zugänglich zu machen. Dieses Programm, das vom Canadian Institute for Historical Microreproduction durchgeführt wird, ist ein hervorragendes Beispiel für die Sicherung des literarischen Erbes eines Staates mit einer überschaubaren, relativ jungen Buchproduktion. G. Pflug Bibliography To know ourselves. The Report of the Commission o…

Index bibliographicus

(246 words)

Author(s): G. Pflug
Im März 1923 beschloß die Unterkommission Bibliographie der zum Völkerbund gehörenden Commission internationale de Cooperation intellectuelle auf Anregung des Institut international de bibliographie, unter dem Titel I.b. ein intern. Repertorium der laufenden bibliographischen Quellen herauszugeben und beauftragte den Direktor der Schweizerischen Landesbibliothek, M. Godet, mit der Erstellung. Es wurden 56 NB um Mitarbeit gebeten, 34 lieferten Titel aus ihrer Region. Aufgenommen wurden laufende p…

Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ)

(73 words)

Author(s): G. Pflug
mit Sitz in Bonn ist der Berufsverband der Dolmetscher und Übersetzer in der BRDeutschland. Neben Konferenz– und Gerichtsdolmetschern und Übersetzern sind auch lit. Übers. Mitglieder dieses Verbandes. Er gliedert sich in zehn Landesverbände und gehört der Fédération International des Traducteurs (FIT) an. Von ihm werden die Zss. Lebende Sprachen (30. Jg. 1985) und das Mitteilungsblatt für Dolmetscher und Übersetzer (31. Jg. 1985) herausgegeben. G. Pflug

Sillybos

(76 words)

Author(s): G. Pflug
wurde in der klassischen Antike das Schildchen genannt, das am Omphalos einer Buchrolle befestigt war und den Titel des Werkes anzeigte. Es wurde i. d. R. vom Besitzer der Rolle und nicht bereits von ihrem Schreiber angebracht. G. Pflug Bibliography Bilabel, F.: S. In: Pauly-Wissowa. Reihe 2. Halbbd. 5. Stuttgart 1927, Sp. 99–100 Dorandi, T.: Sillyboi. In: Scrittura e civiltà 8. 1984, S. 185–199 Blanck, H.: Das Buch in der Antike. München 1992, S. 83–84.

Telekommunikation (TK)

(458 words)

Author(s): G. Pflug
ist der Sammelbegriff für alle Formen der Kommunikation, die sich analoger oder digitaler Technik bedient. Der Begriff wurde 1904 in Frankreich als Oberbegriff der Telefonie und der Telegrafie eingeführt und 1987 durch die «Telekommunikationsordnung» in Deutschland amtlicher Begriff. Sie umfaßt Sprachdienste, z. B. das Telefon einschl. ihrer Ansagedienste, den Rundfunk, die Textkommunikation, z. B. Video-, Bildschirmtext oder Fernschreiber, die Bildkommunikation, z. B. das Fernsehen oder das Bildtelefon, und die Datenkommunikation, z. B. die Datenfernverarbeitung. Die…

Sudelbuch (auch Klecksbuch)

(123 words)

Author(s): G. Pflug
Seit dem 16. Jh. wird im kaufmännischen Bereich mit S. eine Kladde bezeichnet, in die erste Eintragungen gemacht werden, die später sorgfältig in ein Geschäftsbuch übertragen werden sollen. Georg Friedrich Lichtenberg (1742–1799) hat diesen Begriff auf sein Tagebuch übertragen («Waste book, Sudelbuch, glaube ich im Deutschen» [Gesamte Werke. Bd. 1. Göttingen 1867, S. xvi]), in das er Beobachtungen und Bemerkungen satirischer Art verzeichnet hat. Dieser Sprachgebrauch wurde auch von anderen Autoren übernommen, z. B. von August v. Platen (1796–1835). Seit Beginn des 19. Jh.s…

Verbundkatalog maschinenlesbarer Daten

(318 words)

Author(s): G. Pflug
ist ein Katalog, der die Bestände mehrerer Bibl.en in einer elektronischen Datei nachweist. In Deutschland treten sie seit Mitte der 1980er Jahre an die Stelle der Zentralkataloge. Seit 1997 fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft die «retrospektive Retrodigitalisierung der Bibliotheksbestände» mit zwei Digitalisierungszentren in Göttingen und München. Der erste V. entstand mit dem Online Computer Library Center (OCLC)1967 in Columbus (Ohio). Ihm schlossen sich 1981 auch europäische Bibl.en an. Seit Mitte der 1990er Jahre wurden die Systeme untereinander ve…

Literaturinformation

(178 words)

Author(s): G. Pflug
Mit dem Ausbau elektronischer Dokumentations– und Informationssysteme gewann seit den 1970er Jahren das Wort Information ein neues Gewicht. Aus dem Institut für Dokumentationswesen wurde 1978 in Frankfurt a. M. die Ges. für Information und Dokumentation, aus der Fédération internationale de documentation 1986 die Fédération Internationale d'information et de Documentation. Hintergrund dieser Entwicklung bildet das Bestreben, die traditionellen Leistungen der Bibliographie und der Fachdokumentati…

Gummistempel

(99 words)

Author(s): G. Pflug
Der G. ist ein Stempel, bei dem die druckenden Flächen aus einer Hartgummimasse bestehen. Gegenüber dem traditionellen Metallstempel ist er wesentlich billiger in der Herstellung. Er wird gewöhnlich für Adressen oder für Informationen verwandt, die nur aus wenigen Wörtern bestehen («Kopie», «Einschreiben» u. ä.). Die Flexibilität des Gummis begünstigt die Herstellung von Stempeln mit beweglichen Lettern, die auf Textilstreifen angebracht und von Handrädern bewegt werden können, wie sie vor allem…

Semogramme

(122 words)

Author(s): G. Pflug
sind Schriftzeichen, die zur Wiedergabe eines Wortes auf bildliche Darstellungen zurückgreifen. Diese Form findet sich in zahlreichen frühen Schriften und wurde wohl unabhängig voneinander entwickelt. So gibt z. B. das Altägyptische das Wort «Sonne» – aber auch «Tag» – mit dem Zeichen der Sonnenscheibe (ʘ) wieder. In der Indusschrift wie in der Schrift der Osterinseln wird die stilisierte Darstellung eines Menschen zur Be- zeichnung einer Silbe verwandt. Auch in einigen India-nerschriften (z. B.…

UFITA

(51 words)

Author(s): G. Pflug
ist eine führende dt.sprachige Zs. zum Urheber-, Film-, Funk- und Theaterrecht. Sie erscheint seit 1928, wird vom Institut für Urheber- und Medienrecht in München hrsg. und vom Verlag Stämpfli in Bern verlegt. Seit 1956 wird sie durch eine Schriftenreihe ergänzt (Bd. 177. 2000), die im Nomos-Verlag erscheint. G. Pflug

Journal of Documentation

(111 words)

Author(s): G. Pflug
ist eine 1945 von Theodore Besterman gegründet Zs. mit viertelj. Erscheinungsweise, die von der «Association of Special Libraries» (ASLIB) getragen und von einem unabhängigen Editorial Board geleitet wird. Die Interessengebiete reichen von der Bibliographie über die Klassifikation, das Abstracting und Indexieren bis zu technischen Fragen der Fotoreproduktion und der elektronischen Datenverarbeitung. Bis zum Jahr 1969 besaß die Zs. eine eigene Sektion, die Zusammenfassungen von einschlägigen Beit…

Feuerwerksbücher

(402 words)

Author(s): G. Pflug
Nachdem sich in Europa wohl über die Araber die chinesische Erfindung des Schießpulvers im Laufe des 14. Jh.s verbreitete und mit Hilfe des Berthold Schwartz (um 1318–um 1384), der lange Zeit als Erfinder des Pulvers galt, im Krieg zwischen Venedig und Padua 1380 die erste Kanone eingesetzt wurde, bildete sich der Beruf des Büchsenmeisters heraus, in dem ursprünglich die Kenntnis der Pulverherstellung als Berufsgeheimnis gewahrt wurde. Zu Beginn des 15. Jh.s wurden jedoch die ersten Hss. zur Her…

Summarium

(72 words)

Author(s): G. Pflug
(von lat. = Zusammenfassung), kurze Inhaltsangabe einer Veröffentlichung. Die Bezeichnung geht auf Lucius Aeneus Seneca (Epist. 39, 1) zurück. Meist ist das S. am Ende des Textes angefügt, doch wird es auch, vor allem in wiss. Zss., dem eigentlichen Artikel in einer abgesetzten, kleineren oder kursiven Type vorangestellt und als «Abstract» (Referat) bezeichnet. Dabei kann es sich – bei nichtengl.sprachigen Texten – auch um eine engl. Version handeln. G. Pflug

Verhorntes Papier

(46 words)

Author(s): G. Pflug
ist ein durch Lacken oder Wachsen abwaschbar gemachtes Papier. Es wird als Einbandstoff bei leichten Einbänden, z. B. als Taschenbucheinband eingesetzt, um eine Verschmutzung des Einbandes zu verhindern oder zumindest zu verringern. G. Pflug Bibliography Gent S.: Taschenbuchfibel. Frankfurt / M. 1992, S. 251

Korruptele

(43 words)

Author(s): G. Pflug
(lat. corruptus verdorben) bezeichnet in den philologischen Wissenschaften – vor allem in der verdorbene Textstelle. Sie wird, soweit die durch eine Konjektur behoben. G. Pflug Bibliography Stählin, O.: Editionstechnik. 2. Aufl. Leipzig 1914 Maas, P.: Textkritik. 4. Aufl. Leipzig 1960, S. 10—15.
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