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Your search for 'dc_creator:( "G. Pflug" ) OR dc_contributor:( "G. Pflug" )' returned 837 results. Modify search

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Verfasser

(191 words)

Author(s): G. Pflug
ist eine allg. Bezeichnung für eine Person, der einen Text konzipiert und niederschreibt. Er faßt eine Reihe von Schreibern zusammen, z. B. den Autor eines lit. oder wiss. Werks, den V. eines sonstigen Schriftstücks (z. B. einer Erklärung) oder den Schreiber von persönlichen Aufzeichnungen, z. B. eines Briefes oder eines Tagebuchs. In der juristischen Terminologie wird der V. gewöhnlich als Urheber bezeichnet (URG § 7). Wirken mehrere V. an einem Werk mit, so werden sie Miturheber genannt. Das Verlagsgesetz (§ 8) bezeichnet jeden Verlagsgeber al…

Verhandlungen

(163 words)

Author(s): G. Pflug
Nach der modernen Kommunikationstheorie wird in der sprachlichen Auseinandersetzung zwischen Verhandlung und Argumentation unterschieden. Die Verhandlung ist eine Gesprächsform, in der die Teilnehmer eine gemeinsame Lösung des Problems anstreben, indem sie sich gegenseitig ihre Argumente vortragen, um zu einer Übereinstimmung zu gelangen. Sie schließen gewöhnlich mit einem Vertrag ab. Der urspr. auf eine mündliche, gelegentlich auch briefliche Kommunikation abzielende Begriff wird seit dem 18. Jh. auch für schriftliche Auseinandersetzungen geb…

Lehrbuch

(210 words)

Author(s): G. Pflug
ist eine allg., systematisch oder didaktisch aufgebaute Einführung in ein Fach- oder Wissensgebiet. Das L. dient in der Regel neben dem Schulbuch als Hilfsmittel im Unterricht, kann jedoch auch eine Grundlage zum Selbstunterricht oder Anleitung für die Grundlagen und den systematischen Aufbau einer Wissenschaft bilden. Es gehört zum Grundbestand der Lit. seit dem Beginn abendländischer Kultur. Urspr. auf die traditionellen Bildungsfächer (artes liberales) beschränkt, hat das L. seit Beginn der N…

Systematische Aufstellung

(811 words)

Author(s): G. Pflug
Eine nach inhaltlichen Zusammenhängen ihrer Buchbestände geordnete Bibl. ermöglicht es ihren Nutzern, die für ein sie interessierendes Thema vorhandene Lit. an einer von ihnen vorab bestimmbaren Stelle in den Regalen zu finden. Daher ist die Buchaufstellung nach einer sog. Systematik die Grundform der Ordnung für eine Bibliothek. Vor allem seit der Entwicklung der großen Saalbibliothek im Ba-rock mit ihren ständig wachsenden Buchbeständen hat die Frage nach einer übersichtlichen Ordnung zunehmen…

Raritätenkabinett

(213 words)

Author(s): G. Pflug
(auch Raritätenkammer) Seit der Renaissance wurden an Fürstenhöfen Gegenstände gesammelt, die als Raritäten galten. Die Slg. wurden in entsprechenden Räumen aufbewahrt und seit dem 17. Jh. oft prunkvoll ausgestellt, um sie Besuchern vorzuführen, wie eine einschlägige Veröff. der Zeit zeigt («Die geöffnete Raritätenkammer» Hamburg 1704). Zu den Raritäten rechneten neben alten Münzen und Medaillen sowie Gemälden und Portraitslg. vor allem sog. Naturalien, zu denen Mineralien, Versteinerungen, Skel…

Graph

(42 words)

Author(s): G. Pflug
Ein G. ist eine bildliche Wiedergabe von Strukturen in Form von Punkten und Strecken. Graphen werden zur übersichtlichen Darstellung von Fluß- und Ablaufdiagrammen und anderen ebenen Strukturen benutzt. Graph des Parallelogramms der Kräfte. G. Pflug Bibliography Perl, J.: Graphentheorie. Wiesbaden 1981.

Hypertext

(72 words)

Author(s): G. Pflug
werden in der elektronischen Textverarbeitung Textsysteme genannt, die in einen Textzusammenhang auch andere Textformen und Medien einschließen, also verschachtelte Verknüpfungen von Texten, Graphiken, Bildern, Filmen, Tonfolgen und Computerprogrammen ermöglichen, die die Steuerung des Systems und die Nutzung externer Geräte übernehmen. Die Wiedergabe aller Medien erfolgt über einen hochauflösenden Farbbildschirm G. Pflug Bibliography H. Theory into practice. Ed. R. McAleese. Oxford 1989 H.:State of the art. Ed. R. McAleese/C. Green. Oxford 1990

Logographie

(69 words)

Author(s): G. Pflug
(griech. λόγος Wort, γράφειν schreiben) ist die zusammenfassende Bezeichnung derjenigen Schriftformen, die nicht lautorientiert, phonetisch sind ( Phonographie), sondern inhaltsorientiert. Diese Schriften, die sich aus piktographischen (z. B. Altsumerisch), ideographischen (z.B. Hieroglyphen) oder abstrakten (z. B. Mathematik) Symbolen zusammensetzen, sind einerseits von reinen Bilderzählungen (z.B. prähistorischen Bilderschriften), andererseits von Silbenoder Buchstabenschriften zu unterscheiden. G. Pflug Bibliography Haarmann, H.: Universalgesch. d…

Udine

(420 words)

Author(s): G. Pflug
Hauptstadt der Provinz Udine im Norden Italiens (Friaul-Julisches Venetien) mit 95 Tsd. Einwohnern, Erzbischofsitz, Univ. und verschiedene Industriezweige (Maschinenbau, Textil, Chemie). Buchdruck. Der flämische Wanderdrucker Gerardus de Lisa stellte 1484 das erste Druckwerk in U. her, die «Constituzioni de la patria de Frivoli» (Hain 5670). 1485 folgten die «Rudimenta Grammatices» des Nicolaus Perottus. Er verließ zwar U., kehrte jedoch 1497 zurück und starb dort 1499. Untersuchungen aus dem Beginn des 19. Jh.s nennen als Erstdrucker in U. Gabriel Petri aus …

Spiegelbild

(100 words)

Author(s): G. Pflug
In der epigraphischen Technik wird seit der Begründung des Corpus Inscriptionum Latinarum durch die Preußische Akademie der Wissenschaften im Jahr 1853 ein Verfahren zur Kopie von Steininschriften mit S. bezeichnet. Es besteht im Auftragen eines ungeleimten, feuchten Papierblattes auf den Steintext. Mit einer federnden Bürste wird der Text in Negativform (Spiegel-bild) auf das Blatt übertragen und steht damit der Forschung für den Corpus zur Verfügung. Die Preußische Akademie besitzt inzwischen 20 800 derartige Spiegelbilder. Abklatsch G. Pflug Bibliography Hübner, E.: Übe…

Bootlegging

(76 words)

Author(s): G. Pflug
ist die allgemein verbreitete Bezeichnung für illegale Aufzeichnung und Vertrieb von urheberrechtlich geschützten Veranstaltungen. Das Wort diente während der amer. Prohibition zur Umschreibung des Schmuggels von Alkoholika in Stiefelschäften (Boots) und wurde in den 1970er Jahren auf die Tonpiraterie übertragen. Vor allem bei musikalischen Aufführungen hat das B. im letzten Jahrzehnt ein großes Ausmaß angenommen. G. Pflug Bibliography HoDiK, K.: Bootlegging – ein Kavaliersdelikt? In: Intern. Medien und Recht 4. 1986, H. 1, S. 2.

Scheckbuch

(65 words)

Author(s): G. Pflug
Als im Laufe des 19. Jh.s im Zusammen-hang mit der Festigung des Wertpapierrechts der Scheck als Zahlungsmittel allgemeine Verbreitung fand, gaben die Banken an ihre Kunden Scheckbücher heraus, in denen standardisierte Formulare von Blankoschecks enthalten sind, die zur Weitergabe herausgetrennt werden können. G. Pflug Bibliography Schultze-v.Lasaulx, H. A.: Beiträge zur Gesch. des Wertpapierrechts. Marburg 1931 Duden. 3. Aufl. Bd. 7. Mannheim 1999, S. 3335

Schiefertafel

(307 words)

Author(s): G. Pflug
ist ein Beschreibstoff, der aus einer flachen, kohlehaltigen Tonschiefertafel besteht, die mit einem Schiefergriffel oder mit Kreide beschrieben wird. Ihr Vorzug gegenüber anderen Beschreibstoffen liegt darin, daß die Schrift mit einem angefeuchteten Schwamm jederzeit gelöscht werden kann. S.n lassen sich bereits in der minoischen Kultur (16. Jh. v. Chr.) nachweisen, wie ein Fund in Akrotiri (Santortin) zeigt. In der klassischen Antike wurden die S.n sowohl in Griechenland (Πι´να σ ιστ υ` λι´ υ = Tafel aus gespaltenem Stein) wie in…

Bersuire

(161 words)

Author(s): G. Pflug
(Bercheur, Berchoire), Pierre * um 1290 in Pierre-du-Chemin (Poitou), † 1360 in Paris. Franz. Theologe und Benediktinermönch, Verfasser einer umfangreichen Enzyklopädie («Reductorium, Repertorium et Dictionarium Morale», Straßburg 1474 u. ö.), die zu seiner Zeit verbreitet war und durch Richard Leblanc ins Franz, übersetzt wurde (Paris 1584). B. ist vor allem bemerkenswert als Übersetzer des Livius. Die Übersetzung wurde für König Johann den Guten von Frankreich angefertigt. Das Manuskript — mit 6…

Sprachwissenschaft

(478 words)

Author(s): G. Pflug
(auch Linguistik) ist die Wissenschaft von dem Wesen, der Funktion, der Struktur, der Wirkung, der Leistung und den verschiedenen Ausprägungen von Sprache. Ihr liegt eine allg. Sprachtheorie (Sprachphilosophie) zugrunde, die nach dem Ursprung der Sprache, ihren für alle Sprachen gemeinsam gültigen Prinzipien (Universalien) und ihrem Verhältnis zu den in ihr ausgedrückten Sachverhalten (Semantik) fragt. Darüber hinaus gliedert sich die S. in folgende Teildisziplinen: die Grammatik, welche die Mor…

Merchandising

(147 words)

Author(s): G. Pflug
ist der Fachbegriff für die Übernahme von Themen und Personen aus audiovisuellen rzeugnissen (Film und Fernsehen) durch andere Branchen. Neben der Werbewirtschaft, die einzelne Themen oder Personen aus erfolgreichen Produktionen zur Produktwerbung verwendet, sind es vor allem Verlage, die derartige Lizenzen erwerben, um audiovisuelle Darstellungen in Buchform zu übertragen. Da Kino– oder Fernsehfilme oft nach literarischen Vorlagen angefertigt wurden, erfolgt in vielen Fällen beim M. eine Rücküb…

Titlonym

(44 words)

Author(s): G. Pflug
(von lat. titulus = Aufschrift und griech. ὄνoμα = Name) meist ein Pseudonym, in dem statt des Autorennamens eine Berufsbezeichnung angegeben oder auf ein anderes Werk des Verfassers hingewiesen wird, etwa «von einem Schauspieler» oder «vom Verfasser des .... ». G. Pflug

Opernführer

(494 words)

Author(s): G. Pflug
ist eine Buchgattung, die für die Standardwerke des Opernrepertoires Inhaltsangaben und Erläuterungen gibt. Der O. ist meist alphabetisch nach Komponisten oder Operntiteln geordnet, gelegentlich auch chronologisch nach Uraufführungsdaten, womit er sicheiner volkstümlich gefaßten Gesch. der Oper annähert. I. d. R. werden neben dem Inhalt Angaben über die Rollen, einschl. ihrer Stimmlagen, und über die Uraufführungsdaten, häufig auch über die Stellung der Oper im Gesamtwerk des Komponisten und in der historischen Entwicklung der Oper gemacht. Die Zahl der in den O.n ber…

Leseratte

(95 words)

Author(s): G. Pflug
ist seit dem Ende des 19. Jh.s eine volkstümliche Bezeichnung für einen Menschen, der viel — und auch wahllos — liest. Daneben treten Formulierungen wie «Leseratz» und «Leseteufel» auf und im Gegensatz zu L. seit den 60er Jahren des 20. Jh.s «Lesemuffel» für einen Menschen, der nicht liest. Seit den 20er Jahren des 20. Jh.s wird auch der Universitätsdozent, der in seinen Vorlesungen am Ms. klebt, als L. bezeichnet. G. Pflug Bibliography Trübners dt. Wb. Bd. 4. Berlin 1943, S. 447 Küpper, H.: 111. Lexikon der dt. Umgangssprache. Bd. 5. Stuttgart 1984, S. 1764

Trilingue

(180 words)

Author(s): G. Pflug
(lat.: trilinguis = dreisprachig) ist eine Inschrift, die den Text in drei verschiedenen Sprachen wiedergibt. Für die Entzifferung antiker Schriften haben zwei Trilingua eine entscheidende Rolle gespielt. 1. Der Rosette-Stein. Sprachlich stellt dieser Stein zwar nur eine Bilingue dar, doch wird sein ägyptischer Text in zwei Schriftversionen, in Hieroglyphen wie in demotischer Schrift wiedergegeben. Diesem Text ist als drittes eine griech. Version angefügt. Der Stein ist ein 114 x 72 cm großer Basalt mit einem Text zur Thr…
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