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Your search for 'dc_creator:( "G. Pflug" ) OR dc_contributor:( "G. Pflug" )' returned 837 results. Modify search

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Metasprache

(237 words)

Author(s): G. Pflug
ist eine Sprache, in der im Gegensatz zu den Objekt- oder Umgangssprachen, in denen Aussagen über Gegenstände formuliert werden, Aussagen über die die Gegenstände repräsentierenden Begriffe oder die Struktur dieser Aussagen gemacht werden. Beispiel: Objektsprache: «Berlin ist eine große Stadt»; oder: «2 + 2 = 4»; M.: «Berlin hat sechs Buchstaben»; oder «2 + 2 = 4 ist eine algebraische Aussage». Die M. ist urspr. im Rahmen der theoretischen Logik entstanden und WLirde von der Linguistik zur Beschreibung von Sprachstrukturen übernommen. Einen wesentlichen I…

Verschleierung von Texten

(141 words)

Author(s): G. Pflug †
ist eine Technik, Literatur, die sich gegen real existierende Personen oder Einrichtungen richtet, in eine andere Zeit oder an einen anderen Ort zu verlegen, ihnen fiktive Namen zu geben oder auf andere Personen zu übertragen, um den Autor vor dem Zugriff durch entsprechende Personen oder Stellen abzusichern, wobei die wirkliche Absicht des Textes für den Kenner erkennbar bleibt. Vor allem gegen undemokratische Staaten wird die Verschleierungstechnik in sog.Tarnschriften angewandt, in denen unte…

Wilkins, John

(244 words)

Author(s): G. Pflug †
* 1614 in Oxford, † 9. 11. 1672 in Cambridge. Bischof von Chester. W. hat sich, entsprechend dem Geist seiner Zeit, mit einer Reihe sehr unterschiedlicher Themen befaßt, neben theologischen vor allem in den ersten Jahren mit Astronomie, wobei ihn die Frage beschäftigte, ob es neben der Erde auch auf anderen Sternen Leben gebe. 1641 veröff. er ein Werk zur Geheimschrift: «Mercury, or the Secret and Swift Messenger, showing how a Man may with Privacy and Speed communicate his Thoughts to a Friend at any Distance». 1662 war er Mitbegründer der Royal Society, deren erster Sekretär er wurde. 1668…

Texttypologie

(189 words)

Author(s): G. Pflug
ist die philologische Disziplin, welche die unterschiedlichen Formen von schriftlichen und mündli-chen Texten (Textsorten) in ihrer Struktur und Funktion untersucht. Sie ist in der Mitte der 1960er Jahre im Rückgriff auf verschiedene philologische und soziologische Ansätze entstanden und ging dabei von unterschied-lichen Ansätzen aus: etwa der langue-parole-Theorie von Ferdinand de Saussure, dem Strukturalismus von Roland Barthez, der Sprechakttheorie von John L. Austin, der Sprechtheorie von Ka…

Sic

(50 words)

Author(s): G. Pflug
(lat. = so!, wirklich so!) ist eine Bemerkung, die einem Wort in einem Zitat oder einer Titelangabe, gewöhnlich in Klammern, beigefügt wird, um auf eine fehlerhafte Schreibweise der Aussage hinzuweisen und damit den Vorwurf des Schreib- oder Druckfehlers von sich ab und auf den Autor hinzuwenden. G. Pflug

Offenbarungsliteratur

(206 words)

Author(s): G. Pflug
Unter O. werden Schriften zusammengefaßt, deren Urheberschaft auf eine übernatürliche Quelle, in der Regel auf einen Gott, zurückgeführt wird. Dabei wird zwischen unmittelbarer Verfasserschaft und dem Diktat unterschieden, bei dem sich die übernatürliche Macht eines Menschen als Vermittler - meist ein inspirierter Priester oder Prophet - bedient. Typische Beispiele für die erste Form sind die Himmelsbücher, für die zweite die Apokalypsen des AT und NT einschließlich der Apokryphen, aber auch die…

Moses

(277 words)

Author(s): G. Pflug
In hellenistisch–jüdischen Kreisen entstand wahrscheinlich schon im 2. Jh. v. Chr. die These, daß M. der Erfinder der Buchstabenschrift sei. Eusebios von Caesarea (Praepar. evangel. 9, 261) und Clemens Alexandrinus (Stromat. 23, 153) zitieren einen nicht näher bekannten jüdischen Autor Eupolemos, der eine Jüdische Gesch. verf. hat, in der von M. berichtet wird, daß er den Juden die Buchstaben übermittelt habe, von wo sie auf die Phönizier und Griechen übergegangen seien. Alexander Polyhistor nen…

Davy, Humphry

(99 words)

Author(s): G. Pflug
* 17. 12. 1778 in Penzance, † 29. 5. 1829 in Genf. Einer der bedeutenden engl. Chemiker, Entdecker mehrerer Elemente, berühmt durch seine chemischen Experimente und seine technischen Erfindungen (Grubenlampe). Zugleich auch als Dichter tätig. Er reiste 1818 nach Neapel, um dort ein chemisches Verfahren zu entwickeln, das es ermöglicht, die aus Herkulaneum stammenden Bibliolithen aufzurollen und zu entziffern. Damit wollte er das unzureichende Verfahren von F. C. L. Sickler verbessern. Über seinen nur begrenzten Erfolg berichtete er 1821 in den Transactions der Royal Society. G. …

Bibliolatrie

(161 words)

Author(s): G. Pflug
Bücherverehrung von ßιßλίον = Buch, λάτϱιϛ = Diener, Knecht. Die Verehrung von Büchern und Texten läßt sich bis in die Frühzeit der Antike nach-weisen und hängt eng mit dem Glauben zusammen, daß Bücher eine übernatürliche Wirkung ausüben. Sie führte in vielen Religionen zu einer Heiligung der ihr zugrunde liegenden Texte (heilige Bücher). Doch verlief dieser Prozeß — etwa im Gegensatz zur bildlichen Darstellung — ohne Gegenreaktionen, so daß es im Altertum und MA nicht zu einer Heranbildung des Termi…

Sitzungsberichte

(92 words)

Author(s): G. Pflug
Seit der Mitte des 19. Jh.s dient der Begriff in Akademien und wiss. Ges. als Titelbegriff bei der Veröff. der in den Sitzungen oder Tagungen gehaltenen Vorträge. Zum ersten Mal wurde er 1848 von der kaiserlichen Akademie in Wien verwandt. Bis zum Ende des 19. Jh.s breitete er sich über ganz Deutschland aus. Er ist dem franz. Terminus «Compte rendu» nachgebildet, der in diesem Sinne seit 1835 von der Académie des science in Paris genutzt wurde, nachdem er im 18. Jh. für Sitzungsprotokolle oder Denkschriften üblich gewesen war. G. Pflug

Corsten, Hermann

(121 words)

Author(s): G. Pflug
*18. 7. 1889 in Geilenkirchen, † 23. 7. 1968 in Köln, dt. Bibliothekar, seit 1933 Direktor der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln. Er hat die drei Bibliotheken, die nach der Gründung der Univ. zu Köln zur UStB zusammengefugt wurden, zu einer einheitlichen Bibliothek weiterentwickelt. C. begründete 1947 in Köln den Zentralkatalog des Landes Nordrhein-Westfalen, 1949 das Bibliothekar-Lehrinstitut des Landes Nordrhein-Westfalen. Als Bibliograph Verfasser einer Bibliographie von Firmenschriften …

Grimoire

(110 words)

Author(s): G. Pflug
auch Grémoire (nach nicht gesicherter Etymologie franz. verballhornt aus grammaire). Titelbegriff für Zauberbücher, die sich an eine breite, wenig gebildete Leserschicht – vor allem bäuerlicher Herkunft - wenden. Sie enthalten in der Regel Zaubersprüche aus kabbalistischen oder mythischen Texten, mit denen Dämonen gebannt oder verborgene Schätze aufgefunden werden sollen. Verbreitete Werke dieser Art sind «G. du Pape Honorius» (Rom 1670) und «Le Grand G.» (Nimes 1823 mit häufig reproduzierten Holzschnitten). Im übertragenen Sinn bedeutet G. ein unverständliches Bu…

Vater, Johann Severin

(129 words)

Author(s): G. Pflug
(* 27. 5. 1771 in Altenburg, † 15. 3. 1828 in Halle), Sprachwissenschaftler, Bibliograph und Bibliothekar. Seit 1799 Professor für morgenländische Sprachen an der Univ. Halle, seit 1808 dort auch Bibliothekar an der UB. Er wechselte 1809 in gleichen Funktionen nach Königsberg und kehrte 1820 nach Halle zurück. Er veröff. 1797 eine «Hebräische Sprachlehre», 1815 die erste Bibliographie von Sprachwörterbüchern («Litteratur der Grammatiken, Lexika und Wörtersammlungen zu allen Sprachen der Erde», Berlin 1823, 2. Aufl. 1847, ND Graz 1970) und 182…

Perkins, Jacob

(366 words)

Author(s): G. Pflug
9. 7. 1766 in Newburyport (Massachusetts), 9. 7. 1849 in London, Erfinder des Stahlstichs. P. wurde in seine Heimatstadt als Goldschmied ausgebildet. Schon früh befaßte er sich mit Erfindungen, als erstes mit silberplattierten Schuhschnallen. Im Auftrag des Staates Massachusetts schuf er Prägestempel für Kupfermünzen. Seit 1806 entwickelte er zusammen mit dem Stecher Gideon Fairman den Stahlstich auf der Grundlage seiner ersten Veröff. «The permanent stereotype steelplate» (Newburyport 1806). Fü…

Elenchus

(186 words)

Author(s): G. Pflug
(von ἔλεγχος = Vorwurf, Schimpf, später Beweis). Das Wort wurde von Aristoteles als Terminus in die Logik eingeführt und diente ihm zur Bezeichnung eines Schlusses in der dialektischen Widerlegung (Anal, priora II, 20, 66b 11). Mit der Ausweitung der Logik durch rhetorische Elemente in der Stoa übertrug Sueton diesen Begriff in die Grammatik und verlieh ihm die Bedeutung Reg., Inhaltsverz. (De ill. gramm. 8). Zu Beginn des 17. Jh.s lebte das Wort in seiner lat. Form E. wieder auf und diente als T…

Polygraphie

(460 words)

Author(s): G. Pflug
(griech. πολύς = viel, allg., γϼάφειν = schreiben) 1. Allg. Zeichensprache, die unabhängig von den Volkssprachen eine weltweite Verständigung ermöglichen soll (auch Pasigraphie, Pasilalle oder Pantographie genannt). Die ersten Ansätze zu einer P. entwickelte im 15. und beginnenden 16. Jh. Johannes Trithemius (Trittenheim) als eine intern. Geheimschrift («Polygraphiae libri V1» Oppenheim 1518). Diese Versuche wurden u.a. von E Bacon («De dignitate et augmentis scientiarum» London 1623) und R. Descartes (Br…

Calepinus, Ambrosius

(234 words)

Author(s): G. Pflug
Ambrogio – urspr. Giacomo –Conte da Calepio (auch Caleppio), nach älteren Angaben 1435 oder 1436, nach neueren 1440 in Calepio bei Bergamo, ✝ 30. 11. 1510 oder 1511 in Bergamo, Augustinermönch. C. ist einer der frühesten Lexikographen der Neuzeit, Verf. eines «Dictionarium interpretamente», das im 16. und 17. Jh. in ganz Europa weite Verbreitung fand. Zuerst 1502 bei D. Bertocchi in Reggio Emilia erschienen, erlebte es bis 1779 mehr als 200 Ausgaben durch zahlreiche Bearbeiter, unter denen sich …

Vengerov, Semen Afjanasevič

(96 words)

Author(s): G. Pflug
* 5. 4. 1855 in Lubny, † 14. 9. 1920 in Moskau, russ. Lit.wissenschaftler, Bibliograph und Lexikograph. Er verfaßte ein kritisch-biographisches Lexikon russ. Schriftsteller und Gelehrter in sechs Bdn. (Istočniki slovarja russkich pisatelej. St. Petersburg 1886–1904, ND Leipzig 1965), Russkie knigi (Russ. Bücher; drei Bde., St. Petersburg 1897–1899, ND Leipzig 1965), Russkaja literatura (Russ. Literatur, Moskau 1914–1916, ND München 1972) und je eine vier-bändige Ausg. der Werke von Friedrich Schiller (1901 / 1902) und von Alexej Konstantinovič Tolstoj. Kalentieva, A. G.: …

LIBEX

(60 words)

Author(s): G. Pflug
ist ein Büro für den intern. Austausch von Bibliothekaren. Es wurde 1983 von der Library Association und ihrer International and Comparative Librarianship Group gegründet und vermittelt den individuellen Austausch von Bibliothekaren in alle Länder der Erde, indem die an einem Austausch interessierten Partner zusammengebracht werden. Die Zentrale befindet sich im College of Librarianship in Aberystwyth (Wales). G. Pflug

Paläoepigraphik

(165 words)

Author(s): G. Pflug
(griech. παλαιός = alt, έπιγράφειν = aufschreiben) ist eine von dem niederl.-dt. Mythenforscher Herman Wirth (1885 — 1981) eingeführte Bezeichnung für eine Forschungsrichtung, die das Entstehen der Schrift aus einem urspr. in der atlantisch–polaren Region Nordeuropas und Nordamerikas entstandenen Sonnenkalender ableiten will. («Die heilige Urschrift der Menschheit». 4 Bde. Leipzig 1931 — 1936, ND Frauenfeld 1979 bis 1981). Das Volk, das diesen Kalender entwickelt hat, soll aufgrund von Klimaveränder…
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