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Your search for 'dc_creator:( "G. Pflug" ) OR dc_contributor:( "G. Pflug" )' returned 871 results. Modify search

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Telonisnym

(39 words)

Author(s): G. Pflug
(von griech. τέλος = Ende) ist ein Pseudonym, in dem der Autor nur die Endsilben oder Endbuchstaben seines Namens verwendet, z. B. Lenau für Nikolaus Strehlenau. Endbuchstaben werden vor allem als Verfasserangaben in Tageszeitungen benutzt. G. Pflug

International Serials Data System (ISDS)

(154 words)

Author(s): G. Pflug
Das System wurde 1973 von der UNESCO im Rahmen ihres UNISIST-Programms mit dem Ziel gegr., jedes fortlaufende Sammelwerk (Zss., Ztg., zeitschriftenartige Reihen und Schriftenreihen) weltweit zu erfassen und mit einem einheitlichen Code zu versehen, und zwar nicht nur die laufenden, sondern auch die abgeschlossenen oder eingegangenen. Dieser Code setzt sich aus dem Key title, einem standardisierten Kurztitel für jede zu berücksichtigende Veröff., und der International Standard Serial Number (ISSN…

Geomantie

(386 words)

Author(s): G. Pflug
ursprünglich Sammelname für verschiedene Verfahren, aus geographisch-geologischen Erscheinungen (Erdbeben, Vulkanismus) die persönliche Zukunft vorauszusagen. In diesem Sinn wird der Begriff unter Berufung auf Varro von Isidor von Sevilla († 636) gebraucht (Etym. 8, 9, 11). Seit dem 12. Jh. schränkte sich der Begriff auf ein von den Arabern übernommenes Verfahren ein, das aus einer Reihe willkürlich erzeugter Punkte zukünftige Ereignisse ableiten will. Diese Punkte wurden in Sand gezeichnet, dah…

Bibliolithen

(156 words)

Author(s): G. Pflug
Steinbücher, Buchversteinerungen, von ßιßλίον = Buch, λίϑοϛ = Stein. Wortbildung aus der zweiten Hälfte des 18. Jh.s zur Bezeichnung der zwischen 1752 und 1754 in der villa dei papiri (Pisonen villa) in Herculaneum ausgegrabenen rund 1900 Buchrollen, die durch die Einwirkung der Lava beim Vesuvausbruch 79 n. Chr. versteinert wurden. Nach ersten unzureichenden Versuchen in Neapel gelang Friedrich Carl Ludwig Sickler 1814 die Aufwicklung einiger Rollen. Das von ihm entwickelte Verfahren wurde von dem en…

Tusche

(138 words)

Author(s): G. Pflug
(von franz. toucher = berühren, Farbe auflegen), ist eine seit dem 17. Jh. in Deutschland bezeugte Bezeichnung für eine wäßrige Lasurfarbe, die zum Zeichnen oder für Kunstschriften verwandt wird. Bis ins frühe 19. Jh. wurde sie – vor allem auf Reisen – wegen ihrer Konsistenz auch an Stelle von Tinte zum Schreiben verwandt. T. besteht aus Pigmentaufschwemmungen oder Farbstofflösungen, die mit Bindemitteln eingedickt sind und bei Gebrauch durch Wasser flüssig gemacht werden. Die älteste bekannte T. ist die chinesische Tusche. Sie besteht aus Lampenruß. Heute wird schw…

Dialog

(79 words)

Author(s): G. Pflug
ist das älteste, bereits in den 1960er Jahren vom Lockheed Research Laboratory in Palo Alto (California) entwickelte Retrievalverfahren für elektronische Datenbanken, das in Ablösung der bis dahin eingesetzten, auf Batch-Operationen basierenden Techniken ein interaktives Arbeiten zwischen dem Anfragenden und der auf Magnetplatten gespeicherten Datenbank ermöglicht. Die Firma hat dieses System zur Grundlage für ein weltweites Angebot zur Recherche in mehr als 200 verschiedenen Datenbanken gemacht…

Transaction Card

(146 words)

Author(s): G. Pflug
ist eine Verbuchungskarte innerhalb eines Ausleiheverbuchungssystems in ÖB, das 1886 von W. K. Stetson entwickelt wurde und nach technischer Weiterentwicklung durch ein Photoverbuchungsverfahren durch Ralph R. Shaw in den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg weite Verbreitung fand. Bei diesem Verfahren werden jedem Ausleihevorgang zwei T.s mit identischer Nummer zugeordnet, von denen eine dem Buch beigefügt, die andere in der Bibl. nach dem Datum der Leihfrist abgelegt wird. Sie steuert das Ma…

Wortbildschrift

(132 words)

Author(s): G. Pflug †
Die ältesten Schriftsysteme sind Wortbildschriften. In ihnen werden die schriftliche Darstel-lung eines Begriffs durch das Bild des bezeichneten Gegenstandes wiedergegeben. Bei abstrakten Begriffen wird ein lautlich verwandtes Wort benutzt. Diese Schriftform wird Logographie genannt. Die W. ist seit dem 4. Jahrtausend v. Chr. im vorderasiatischen Raum in der Keilschrift nachweisbar, z. B. bei den Sumerern, Babyloniern, Assyrern, seit dem 3. Jahrtausend bei den Ägyptern in den Hieroglyphen. Sie wurde bereits von den Sumerern weiterentwickelt, so daß z. B. Verben…

Primiz

(117 words)

Author(s): G. Pflug
auch Primitien (lat. primitiae = Erstlinge), bezeichnet im Lat. die ersten Früchte des Jahres, die als Opfergaben verwandt wurden. Dem späten 19. Jh. dient P. u.a. als Bezeichnung für ein Jugend– oder Ersdingswerk eines Autors, um es als Opfergabe des Verf. an die Musenzu charakterisieren. Diese Bedeutung von P. steht noch nicht im Grimmschen Wörterbuch. Ein Beleg für diese Verwendung findet sich jedoch in dem «Allg. verdeutschenden und erklärenden Fremdwb.» von Johann Christian August Heyse sei…

Promptuarium

(86 words)

Author(s): G. Pflug
(lat. promptus sofort, gleich zur = Hand) ist ein Nachschlagewerk zur schnellen Orientierung, auch ein alphabetisch oder systematisch geordneter Abriß einer Wissenschaft. Als Titelbegriff einer Druckschrift tritt P. bereits im 15. Jh. auf, z. B. «Promptuarium medicináé» o. O. 1483 (C 4886) und «Promptuarium rerum moralium et theologicarum» o. O. 1479 (H 13398). Er hat sich durch alle Jh.e gehalten und wird im 20. Jh. gelegentlich noch im kirchlichen Bereich benutzt (z. B. «P. sacerdotis» Kevelaer 1923; «P. des Krankenseelsorgers» Leipzig 1962). G. Pflug

Demonym

(26 words)

Author(s): G. Pflug
Pseudonym, das die Bezeichnung einer Gruppe von Menschen für einen Autor verwendet, z.B. von einem Deutschen, von einem Laien, von einem Bibliophilen. G. Pflug

UNAL

(119 words)

Author(s): G. Pflug
(The UNESCO Network of Associated Libraries) ist eine 1990 von der a UNESCO begründete Vereinigung von Bibl.en, die sich den von ihr proklamierten Zielen verpflichten und diese unterstützen. Sie richtet sich wesentlich an ÖB. Zu den Zielen von U. gehört vor allem die allg. intern. Verständigung, der Dialog der Kulturen, der Einsatz für ethnische Minderheiten, der Kampf gegen die Illiteralität, die Durchsetzung der Menschenrechte, der Umweltschutz, sowie die Gleichstellung der Frau. Die Aktivität…

Unzerreißbare Bücher

(172 words)

Author(s): G. Pflug
Wirklich unzerreißbare Bücher gibt es nicht. Doch geht die Sicherung gegen die Zerreißbarkeit von Büchern in zwei Richtungen. Zum einen soll das Herausreißen eines oder mehrerer Blätter aus dem Buchblock verhindert, oder zumindest erschwert werden. Diese Beschädigung erfolgt z. B. durch Biblioklasten, die aus Sammelleidenschaft einzelne Seiten, vor allem handschriftliche Widmungen oder Illustrationen, aus Büchern herausreißen, oder von Lesern in Bibl.en, die eine bestimmte Stelle, z. B. in einem…

Sickler, Friedrich Carl Ludwig

(231 words)

Author(s): G. Pflug
*30. 11. 1773 in Grafentonna bei Langensalza, † 8. 8. 1836 in Gotha, Archäologe und Philologe. S. lebte 1802 in Paris, 1806 als Haus lehrer bei Wilhelm von Humboldt in Rom, seit 1812 als Pädagoge und Schulrat in Gotha. 1810 / 1811 gab er zus. mit dem Landschaftsmaler Johann Christian Reinhart (1761–1847) den innovativen «Almanach aus Rom für Freunde der bildenden Kunst» bei G. J. Göschen in Leipzig heraus, der sowohl über die Altertümer und ihre Ausgrabungen als auch über die zeitgenössische röm…

Lautes Lesen

(98 words)

Author(s): G. Pflug
Im Altertum war das leise Lesen, wie auch das leise Schreiben, unüblich. Wenn nicht — von einem Sklaven — vorgelesen wurde, so las man laut, da dadurch die Prosodie deutlicher zutage trat und der Text, der in der Regel ohne Wortlücken und Interpunktion geschrieben war, leichter verständlich wurde. Dieser Brauch läßt sich bis in die Renaissance nachweisen, wenn auch schon im MA, soweit in den Klöstern und an den Höfen nicht vorgelesen wurde, das tonlose Lesen die Norm war. G. Pflug Bibliography Baloch, J.: Voces paginarum. In: Philologus Neue Folge 36. 1927, S. 84—109 und 202—240.

Habilitationsschrift

(133 words)

Author(s): G. Pflug
Die H. ist eine wiss. Arbeit, die von den Fakultäten der dt. Hochschulen als eine Voraussetzung für das Recht gefordert wird, an einer Hochschule reguläre Lehrtätigkeit aufzunehmen (venia legendi). Sie entstand mit der Abwertung der Diss. im Laufe des 18. Jh.s und wurde im Laufe des 19. Jh.s nach dem Vorbild der 1816 gegründeten Univ. Berlin zur Regelvoraussetzung an dt. Universitäten. Sie soll nach den Habilitationsordnungen einen wesentlichen Beitrag zur Wissenschaft leisten. An die Stelle der…

Bayle, Pierre

(143 words)

Author(s): G. Pflug
* 18. 11. 1647 in Carlat, † 28. 12. 1706 in Rotterdam, bedeutender Lexikograph des 17. Jh.s. Sein «Dictionnaire historique et critique» — als Gegenwerk gegen das «Grand dictionnaire historique» von Louis Moreri konzipiert — wurde durch seine skeptische Grundhaltung gegen jede theologische und historische Tradition für das 18. und 19. Jh. zu einer Hauptquelle der Aufklärung. Es erschien zuerst in zwei Bdn. 1697 in Rotterdam und erlebte rund ein Dutzend Neuauflagen, von denen die wichtigsten dieje…

Pietsch, Erich

(159 words)

Author(s): G. Pflug
* 6. 5. 1902 in Berlin, 9. 4. 1979 in Bad Homburg, Chemiker und Dokumentar. Als Direktor des Gmelin–Instituts für anorganische Chemie befaßte er sich seit Beginn der 1950er Jahre mit modernen Dokumentationsmethoden, um die Fülle des naturwiss. Wissens leichter erfassen zu können. Sein 1951 in Bad Cannstatt gehaltener Vortrag «Neue Methoden zur Erfassung des exakten Wissens in Naturwissenschaft und Technik» (Nachrichten für Dokumentation 2. 1951, S. 38—44) gilt als Beginn der Automatisierung in d…

Sozialisierte Drucke

(40 words)

Author(s): G. Pflug
In den 1960er Jahren wurden die – vor allem wiss. – Raubdrucke von ihren Verfechtern, z. B. dem «Verband des linken Buchhandels», S. genannt. G. Pflug Bibliography Götz v.Olenhusen, A./Gnirss, C.: Handb. der Raubdrucke. Bd. 2. Pullach 1973.

Regionale Bibliotheksrechenzentren

(218 words)

Author(s): G. Pflug
Die Einführung der elektronischen Datenverarbeitung in Bibl.en zu Beginn der 1960er Jahre erfolgte in der Regel unter Nutzung der Datenverarbeitungskapazität von Hochschulrechenzentren. Nur in wenigen Fällen (z.B. Yale Medical Library, UB Bochum) erhielten die Bibl.en eigene Datenverarbeitungsanlagen. Mit dem Anwachsen des EDV–Einsatzes in Bibl.en und den Überlegungen zu einer stärkeren bibliothekarischen Zusammenarbeit (Verbundsysteme) entstand die Idee, Rechenzentren zu gründen, die für die Bibl.en einer Region Rechenkapazität zur Verfügung ste…
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