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Your search for 'dc_creator:( "G. Pflug" ) OR dc_contributor:( "G. Pflug" )' returned 871 results. Modify search

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Reader

(184 words)

Author(s): G. Pflug
(von engl, read lesen). In England wird R. seit — im Sinne des dt. Lesebuches — verwandt, das eine Auswahl von Texten verschiedener Autoren umfaßt, z.B. «The juvenile Reader. A Collection of Lessons selected from the most approved Authors» (Doncaster 1810). In dieser Bedeutung begegnet R. im engl. Sprachraum während des gesamten 19. Jh.s. Eine Ausweitung über das Schulbuch hinaus wurde wesentlich durch die 1922 begründete Zs. »Readers Digest» beeinflußt, die urspr. nur Nachdrucke aus Zss. und Büchern — ab 1930 auch Originalbeiträge — aufnahm. In Deutschland begegnet der Begriff …

Simonides

(149 words)

Author(s): G. Pflug
* 556 v. Chr. in Iulis auf Keos, † 467 / 466 v. Chr. in Agrakas auf Sizilien, griech. Lyriker, erster Dichter und wohl auch Erfinder der Dithyramben (Epinikien) auf den Sieger in einem gymnischen Agon. Als erstes dieser Siegeslieder ist das auf Glaukos erhalten, der 520 bei den Olympischen Spielen den Faustkampf gewann. S. ist der erste Dichter, der mit seinen Dichtungen erhebliche finanzielle Einnahmen erzielte, da er aufgrund seiner Epinikien einen so großen Ruf genoß, daß er zahlreiche Auftraggeber fand, von denen er oft einen hohen Preis forder…

Spiegelstrich

(75 words)

Author(s): G. Pflug
ist ein waagerechter Strich vor einem eingezogenen Absatz im Text, der eine Aufzählung charakterisiert. Der Name leitet sich davon ab, daß dieser Strich den Satzspiegel begrenzt. Beispiel: «Im Fach Rechtswissenschaften wird Literatur unter folgender Zielsetzung gesammelt: zur Unterstützung von Forschung und Lehre im Dienste der Bildung der Studenten sehr eingeschränkt zur Unterstützung der wissenschaftlich orientierten Praxis.» (Beispiel aus der «Geschichte der Universitätsbibliothek Bonn». Hrsg. v. R. Vogt. Bonn 1993, S. 38) G. Pflug

Institute of Germanic Studies, London

(123 words)

Author(s): G. Pflug
Das Institut wurde auf eine bis in das Jahr 1943 zurückreichende Initiative von Leonard Willoughby und Arthur Hatto 1950 als Forschungsinstitut für dt. Sprachen und Literaturen an der University of London gegründet. Es zeichnet sich durch eine umfangreiche Bibl, aus (1990: 65 Tsd. Bde.), in der auch die rund 500 Fachzss. und die große Slg. an Festschriften systematisch erschlossen ist. 1958 erhielt das Institut den Nachlaß von Friedrich Gundolf. Neben Forschungen auf dem Gebiet der lit. Wechselbeziehungen zwischen Deutschland und England widmet sich das Institut …

Kritik

(338 words)

Author(s): G. Pflug
(griech. ϰϱιτιϰή τέχνη = Kunst des Beurteilens) 1. Philologische K. ist die Methode, den korrekten Wortlaut eines Textes, der in mehreren Versionen überliefert ist oder nur in einer verderbten Form vorliegt, wiederherzustellen. Sie wurde in der Antike (Alexandria) entwickelt, in der Renaissance wiederbelebt und vom 17. bis zum 19. Jh. zu einer eigenen Wissenschaft fortgebildet (R. Bentley, F. A. Wolf, G. Hermann, A. Boeckh, I. Bek-ker). Ursprünglich für die klassische Philologie entwickelt, wird sie seit dem 19. Jh. auch auf Texte anderer Literaturen angewandt. Sie besteht aus …

Caesellius, Vindex

(58 words)

Author(s): G. Pflug
röm. Lexikograph, vermutlich aus der ersten Hälfte des 2. Jh.s n. Chr. Verfaßte eine Enzyklopädie u.d. T. Lectiones antiquae, von der sich nur Exzerpte bei Cassiodor erhalten haben. G. Pflug Bibliography Schanz., M. / Hosius, C.: Geschichte der röm. Literatur bis zum Gesetzgebungswerk des Kaisers Justinian. Bd. 3. 3. Aufl. München 1922, S. 154 — 156.

Boolesche Algebra

(97 words)

Author(s): G. Pflug
eine von dem engl. Mathematiker George Boole (1815–1864) begründete Algebra, in der zwei binäre Operationen definiert sind. Boole benutzte dieses System zur formalen Darstellung der Logik (Logistik): The mathematical Analyses of Logic. Cambridge 1847. Sie reicht jedoch über dieses Feld weit hinaus und findet eine Reihe von Anwendungen z. B. in der Mengenlehre, der Netztheorie, der Schaltalgebra, der Theorie der Rechenautomaten und der elektronischen Datenverarbeitungsanlagen. Damit wurde sie zur…

Sevensma-Preis

(115 words)

Author(s): G. Pflug
ist ein 1939 zu Ehren von Tiestre Pieter Sevensma von bibliothekarischen Kollegen und den Bibl.en nahestehenden Organisationen und Firmen gestifteter Preis, mit dem urspr. jährlich – seit 1965 in vier-jährigem Rhythmus – die beste Abhandlung eines jeweils für diesen Anlaß vergebenen bibliothekarischen Themas mit einem Geldbetrag ausgezeichnet wurde. Die Betreuung des S. wurde der International Federation of Library Associations (IFLA) übertragen. Die erste Preisverleihung erfolgte 1941. Als in d…

Stele

(220 words)

Author(s): G. Pflug
(von griech. στήλη = Stein). S. ist eine aufrecht stehende Platte aus Stein, gelegentlich auch aus Metall oder Holz, in der Regel mit einer Inschrift versehen. Sie dient gewöhnlich als Grabstein, doch in der Antike auch als Grenzstein, Gesetzestext (Hammurabi 18./ 17. Jh. v. Chr.) oder zur Verherrlichung militärischer Erfolge (z. B. Tel Ahmar 14. Jh. v. Chr.) wie auch als Kalender (Assur 17.–7. Jh. v. Chr.). Die beschriftete S. reicht bis ins 3. Jahrtausend v. Chr. zurück (Ägypten, Vorderasien) un…

Réunion, La

(244 words)

Author(s): G. Gabel | G. Pflug
Insel im Indischen Ozean östlich von Madagaskar. Größe ca. 2 500 km 2 . 500 Tsd. Einwohner. Politisch ist R. eine Überseebesitzung Frankreichs, die Hauptstadt ist Saint–Denis. 1. Druck– und Verlagswesen. Seit 1792 gibt es in Saint–Denis eine Druckerei, doch ist Buchhandel und Verlagswesen bis heute nicht sehr entwickelt. 1998 gab es nur drei Buchhandlungen, davon zwei in der Hauptstadt. 2. Zeitungen 1804 erschien mit der «Gazette de Isle de la Réunion» die erste Zeitung. Heute gibt es fünf Tagesztg., von denen das «Journal de Ile de la Réunion» die größte ist. 3. Bibliotheken, a. Öffen…

Bauhuis, Walter

(149 words)

Author(s): G. Pflug
* 10. 12. 1905 in Bocholt, † 26. 6. 1961 in Münster. Als Bibliothekar an zahlreichen deutschen Bibliotheken tätig (UB Berlin, Straßburg, Heidelberg, BTH Berlin, Stuttgart, LB Stuttgart), bis er 1957 Direktor der UB Münster wurde. Maßgeblich am Aufbau des Leihverkehrs und der Zentralkataloge nach dem Zweiten Weltkrieg beteiligt. Fachmann für Dissertationsfragen und fototechnische Probleme wie für die Neuordnung der alphabetischen und systematischen Kataloge. B. setzte sich nachhaltig für den Wied…

Vicenza

(613 words)

Author(s): G. Pflug †
Hauptstadt der gleichnamigen Provinz in Venetien mit 110 Tsd. Einwohnern UNESCO-Weltkulturerbestadt. 1. Buchdruck, Verlag, Buchhandel Seit dem 15. Jh. ist V. nach Venedig ein hervorragender Druckort in der Terraferma. Zwei Deutsche, Leonardus Achates und Johannes de Reno, die sich 1474 und 1475 im nahen Santorio als Buchdrucker betätigt hatten, führten den Buchdruck in V. ein, und zwar Leonardus Achates 1474 bis 1497, Johannes de Reno 1476–1482 und als weiterer dt. Drucker Hermann Lichtenstein (1475–1480). And…

Skriptum

(80 words)

Author(s): G. Pflug
(lat. scriptum = das Geschriebene). Seit der Mitte des 16. Jh.s dient S. zur Bezeichnung von Schriftstücken aller Art. Von diesem Gebrauch leitet sich für eine an einen Text angefügte Nachschrift der Begriff «Postscriptum» ab, die vor allem in Briefen mit der Abkürzung P. S. eingeleitet wird. Seit der zweiten Hälfte des 19. Jh.s tritt S. auch im Hochschulbereich zur Bezeichnung von Vorlesungsnachschriften auf. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde S. zum Titelbegriff universitärer Vorlesungs- und Unterrichtstexte. G. Pflug

Signiertes Exemplar

(247 words)

Author(s): G. Pflug
Ein S. besitzt – meist auf dem Titel- oder dem Vorsatzbl. – aus verschiedenen Gründen Eintragungen. Die älteste Form stellen Provenienzvermerke dar, die auf frühere Besitzer hinweisen. Sie werden heute gewöhnlich durch den hss. eingetragenen Besitzernamen weitergeführt (Besitzervermerke). Diese Form ist sowohl in der Kodikologie wie in der Bibliophilie von Bedeutung. Daneben werden Bücher, die verschenkt werden, häufig vom Schenker mit einem Widmungstext versehen, der den Grund der Schenkung angibt, aber auch Zitate sowie den Namen des Schenkers enthält. Im 18. Jh. signier…

Optoelektronik

(118 words)

Author(s): G. Pflug
ist ein Grenzgebiet zwischen der Elektronik und der Optik, das sich mit der Umsetzung von elektrischen Impulsen in Lichtimpulse und umgekehrt auf der Grundlage photoelektrischer Halbleiter befaßt. Die O. findet bei der Gewinnung, Übertragung, Verarbeitung und Speicherung von Informationen umfassende Anwendung, z. B. bei dem automatischen Lesen von OCR – Schriften, dem Kopieren gedrucker Texte mittels elektrooptischer Verfahren wie der Xerokopie und dem Lichtsatz. G. Pflug Bibliography Schulze, H. H.: Computer – Enzyklopädie. Bd. 5. Reinbek 1989, S. 2024 — 2025 Hennings, R. D.:…

Typoskript

(86 words)

Author(s): G. Pflug
ist ein mit Schreibmaschine geschriebenes oder mit einem Computerdrucker erzeugtes Manuskript. T.e werden von ihren Autoren oft einem beschränkten Leserkreis zugänglich gemacht. Sie gelten urheberrechtlich nicht als veröff. und tragen gewöhnlich den Vermerk «als T. gedr.» (Als Manuskript gedruckt). In diese Gruppe fallen die zahlreichen Vorlesungsmss. von Hochschullehrern für die Hörer ihrer Vorlesungen ( Vorlesungsnachschrift). Daneben treten T.-Editionen, die von Vorlagen ohne Lektoratskontrolle veröff. werden. G. Pflug Bibliography Schumann, O.: Das Ms. 2. Auf…

Leipogramm

(128 words)

Author(s): G. Pflug
(auch Lipogramm) griech. λείπειν = aus-lassen, γϱάμμα = Buchstabe. Mit L. wird ein Text bezeichnet, in dem der Autor einen bestimmten Buchstaben vermeidet. Diese Form des Buchstabenspiels geht bis auf das 6. Jh. v. Chr. zuriick. Der griechische Dichter Lasos von Hermione soil als er-ster ein Gedicht ohne den Buchstaben σ verfaBt haben. Vor allem in Zeiten einer hochstilisierten Kunstausiibung treten L.e auf, so z. B. in der Spatantike (Fulgentius), im Manierismus des 16.Jh.s, in der Barockdichtung (Brok-kes) oder im Dadaismus des 20. Jh.s. G. Pflug Bibliography Schulz-Besser, E.: D…

Überlieferung

(295 words)

Author(s): G. Pflug
Mit Ü. wird der Vorgang der mündli-chen oder schriftlichen Weitergabe von Gebräuchen, Regeln und Zeugnissen eines Volkes oder einer ethnischen oder sozialen Gruppe bezeichnet. Für das Ergebnis dieses Vorgangs hat sich seit der Antike der Begriff der Tradition eingebürgert. Die urspr. Ü. erfolgte mündlich. Sie unterlag damit einem Wandel durch Anpassung an sich verändernde Vorstellungen. Gegen ihre schriftliche Festlegung wurden immer wieder Bedenken erhoben, weil durch sie eine Verfälschung des Ursprünglichen erfolge oder eine Buchst…

Kustos

(46 words)

Author(s): G. Pflug
(lat. custos Hüter, Wächter) bezeichnet den Vorsteher und wissenschaftlichen Betreuer einer Sammlung, vor allem in Museen. Im 18. und 19. Jh. führten auch Bibliothekare diese Amtsbezeichnung, die heute nur noch in seltenen Fällen (meist bei Leitern musealer Spezialsammlungen in Bibl.en) verwandt wird. G. Pflug

Du Cange, Charles Du Fresne

(108 words)

Author(s): G. Pflug
*18. 12. 1610 in Amiens, † 23. 10. 1688 in Paris, einer der großen Gelehrten des 17. Jh.s, berühmt durch seine Glossare zur ma. lat. und griech. Sprache (Glossarium ad scriptores mediae et infimae latinitatis. 3 Bde. Paris 1678; Glossarium ad scriptores mediae et infimae graecitatis. 2 Bde. Leuven 1688). Das lat. Glossar ist mehrfach neu bearb. wiederaufgelegt und durch Suppl. erweitert worden, und stellt auch heute noch ein Standardwerk dar. G. Pflug Bibliography Feugère, L.: Étude sur la vie et les ouvrages de D. C. Paris 1852 Samaran, C.: D. C. à Paris. Paris 1922 Dict. biogr. franç. T.…
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