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Your search for 'dc_creator:( "G. Pflug" ) OR dc_contributor:( "G. Pflug" )' returned 871 results. Modify search

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Ikonotypie

(44 words)

Author(s): G. Pflug
ist eine heute veraltete Methode zur Herstellung von Druckplatten durch Bemalen mit pastosen Substanzen (Schlemmkreide, Talg, Graphit, Menninge und Leim) unter Freilassen der Bildstellen. G. Pflug Bibliography Unger, A. W.: Die Herstellung von Büchern, Illustrationen, Akzidenzen usw. 3. Aufl. Halle 1923, S. 224–225.

Vorlesungsnachschrift

(142 words)

Author(s): G. Pflug †
(auch Vorlesungsmitschrift). Seit dem 13. Jh. entwickelte sich an den Univ. eine Aufzeichnung der Vorlesung («lectio»). Dabei entstand der Beruf des «reportator», der die mündlichen Ausführungen des Dozenten stenographierte und sie anschließend als «redactio» verbreitete. Diese Form hat sich in Deutschland bis in die Gegen-wart erhalten. In zahlreichen Fächern können die Studenten V. erwerben, die vom Dozenten offiziell veranlaßt und hrsg. werden. Sie gelten jedoch nicht als Veröff. im Sinne des Urheberrechts und unterliegen damit nicht dem Pflichtexemplarrecht. Neben den…

Grunwald, Wilhelm

(180 words)

Author(s): G. Pflug
* 15. 7. 1909 in Rastenberg, † 7. 6. 1989 in Göttingen, nach mathematisch-naturwissenschaftlichem Studium in Halle und Marburg Bibliothekar an den UB in Halle, Kiel und Göttingen. Seit 1950 Direktor der BTH Hannover, wo er 1959 die Technische Informationsbibl. (TIB) einrichtete, die im Rahmen der überregionalen Literaturversorgung als zentrale Fachbibl, für Technik von der Deutschen Forschungsgemeinschaft begründet wurde und von der Bundesregierung und den Ländern unterhalten wird. 1963 übernahm…

Medien

(666 words)

Author(s): G. Pflug
(lat. medium das Mittlere, in übertragenem Sinn das Vermittelnde) 1. Begriffsgeschichte. Medium wird in Dtschl. seit dem 17. Jh. als Terminus flir ein Mittel oder einen Mittler gebraucht, durch den ein Stoff oder eine Information weitergegeben wird, z. B. in der Gesellschaft etwa die Sprache, im Spiritismus das geeignete menschliche Medium. Seit dem Ende der 1950er Jahre wurde der Begriff in der Informationsvermittlung durch Rundfunk, Film und Presse übernommen, die unter dem Terminus «Massenmedien» zusammengefaßt wurden. Dadurch entstand die Ko…

Stereoskopie

(128 words)

Author(s): G. Pflug
(griech. von στερεóς = dauerhaft und σϰοπείν = sehen) S. ist ein Verfahren, einen dreidimensionalen Gegenstand derart zu fotografieren (Stereofotografie), daß er trotz seiner Zweidimensionalität dem Betrachter räumlich erscheint. Das Verfahren wurde 1836 von C. Wheatstone und D. Brewsher erfunden; 1856 erhielt John Benjamin Dancer das erste Patent auf eine Stereokamera. 1903 entwickelten Louis und Auguste Lumière den ersten Stereofilm. Bei dem Verfahren werden von dem Objekt zwei Aufnahmen erstellt, d…

QWERTYUIOP–Tastatur

(122 words)

Author(s): G. Pflug
Mit dieser Buchstabenfolge ist die erste Tastenreihe für die Buchstaben bei der engl. Schreibmaschine belegt, während die deutsche Schreibmaschine das Y durch das Z ersetzt. Diese Belegung reicht bis in die Mitte des 19. Jh.s zurück. Sie gilt jedoch allgemein als unergonomisch, da sie die linke Hand, die bei den meisten Menschen die schwächere ist, deutlich stärker belastet. Dagegen werden den beiden stärksten Fingern der rechten Hand, dem Daumen und dem Zeigefinger, nur die selteneren Buchstabe…

Katastrophenschutz in Bibliotheken

(177 words)

Author(s): G. Pflug
Bibl.en sind wie alle kulturellen Einrichtungen der Gefährdung durch Katastrophen ausgesetzt. In Kriegen wurden Bibl.en und ihre Bestände stark beschädigt, zerstört oder ausgeraubt, durch Erdbeben, Flutkatastrophen, Wirbelstürme oder Brände Gebäude und Bestände beschädigt oder vernichtet. Der spezielle Schutz von Bibl.en gegen derartige Katastrophen beschränkt sich in der Regel auf die Sicherung besonders wertvoller Bestände in vor allem gegen Brand und Beraubung besonders geschützten Tresoren, …

Klarschriftleser

(69 words)

Author(s): G. Pflug
sind Eingabegeräte in eine Datenverarbeitungsanlage, die eine Schrift, die auch von Menschen gelesen werden kann, in einen von der Anlage verarbeitbaren Code umsetzen. In der Regel können K. nur eine einzelne, normierte Schrift lesen, die zudem gegenüber den üblichen Druckschriften Abweichungen aufweist (OCR–Schriften). Doch gibt es auch K., die normale Drucktypen verarbeiten. K., die in der Lage sind, mehrere Schriften zu lesen, werden Multifondleser genannt. G. Pflug

Internationale Bibliotheken

(213 words)

Author(s): G. Pflug
sind Einrichtungen, die internationalen Organisationen und Forschungseinrichtungen als Behörden- oder Institutsbibl. dienen. Die ältesten von ihnen gehen auf die zweite Hälfte des 19. Jh.s im Zusammenhang mit der Gründung der ersten internationalen Einrichtungen zurück, z.B. des Internationalen Roten Kreuzes 1863 in Genf (Bibl. 1990: 15 Tsd. Bde.) und des Weltpostvereins in Bern (Bibl. 1990: 10 Tsd. Bde.). Nach dem Ersten Weltkrieg kam es zu einer Reihe weiterer Gründungen, von denen die bedeute…

Visitenkarte

(212 words)

Author(s): G. Pflug †
Wenn auch nach einigen Theorien die Tradition der V. bis in die Antike zurückreichen soll, ist sie doch erst seit dem 18. Jh. als sog. «Besucherkarte» nachweisbar, die zurückgelassen wurde, wenn man den zu Besuchenden nicht antraf. Die urspr. V. war meist illustriert, wobei sich diese gewöhnlich auf den Beruf bezog bis z. B. bei Joseph Haydn mit zwei Notenlinien. In den ersten Jh. handelte es sich um Kupferstiche oder Holzschnitte, die meist namenlos waren und in die der Erwerber seinen Namen ha…

Wissenschaftskunde

(630 words)

Author(s): G. Pflug †
auch Wiss.lehre, Wiss.theorie 1. Historische Entwicklung. Die W. entspringt dem Bestreben, das menschliche Wissen in eine systematische sowie in eine historische Ordnung zu bringen. Sie läßt sich bis auf Aristoteles zurückführen, der in seiner «Analytica posteriora» aus dem 4. Jh. v. Chr. eine detail-lierte Theorie der formalen Bedingungen von Wiss. aufgestellt hat. Es folgte im 4. Jh. v. Chr. die Stoa, die den Begriff «System» prägte und in Absetzung von der theoretischen Konzeption des Aristoteles eine praktische Orientierung anstrebte. Das frühe MA begründete die W. auf…

Subito

(122 words)

Author(s): G. Pflug
(von lat. = geschwind, sofort) ist ein 1994 gegr. Literaturlieferdienst für Kopien aus naturwiss., medizinischen und technischen Zss. und Büchern, der (2002)von 28 Bibl.en in Deutschland, Österreich und der Schweiz organisiert wurde. Er ist das Gegenstück zu dem Document Delivery Service der British Library. Die gewünschte Lit. wird in der Regel elektronisch bestellt und innerhalb von drei Tagen – als Eildienst innerhalb eines Tages – geliefert. 2002 wurden ca. 700 Tsd. Bestellungen erledigt. Die Rechtsgrundlage und wirtschaftlichen Auswirkungen sind umstritten. G. Pflug Bibl…

Digest

(84 words)

Author(s): G. Pflug
(von lat. digesta = Geordnetes, Sammlung) Ur-sprunglich Name fiir jenen Teil des Corpus juris civilis, der Auszuge aus romischen Juristen vom I. Jh. v. Chr. bis zum 3. Jh. n. Chr. enthalt (Digesten). Vor allem im anglo.-amer. Recht dient D. zur Bezeichnung von Ent-scheidungsslg. Seit Ende des 19. Jh.s wurde D. auch Titelbegriff fiir periodische Zusammenstellungen von lit., wiss. oder allg. interessierenden Beitragen aus ande-ren Zss. (z. B. Literary Digest seit 1890, Dental Digest seit 1895, Readers Digest seit 1922). G. Pflug

Blum, Robert

(320 words)

Author(s): G. Pflug
* 10. 11. 1807 in Köln, † 9. 11. 1848 in Wien, linksliberaler Politiker, aus ärmlichen Verhältnissen stammend, ursprünglich Kaufmannsgehilfe, seit 1832 in administrativen Funktionen an den Theatern in Köln und Leipzig tätig (Diener, Sekretär, Bibliothekar, Kassierer). Gab zus. mit H. Marggraf und K. Herloßsohn ein siebenbändiges «Allgemeines Theaterlexikon» heraus, das in kurzer Zeit zwei Aufl. erlebte (Altenburg 1839 – 1842, ebd. 1840 – 1845). Daneben Schriftsteller (Erzählungen, Gedichte, Dram…

Synagoge

(100 words)

Author(s): G. Pflug
(Συναγωγὴ λεξέων χϱησίμων) ist ein frühbyzantinisches Lexikon eines nicht gen. Verfassers, das urspr. auf der Grundlage des sog. Kyrill-Glossars aus dem 5. Jh. in seiner erweiterten Form zahlreiche Artikel aus nicht überlieferten Lexika (Worterklärungen, Redewendungen, Gebräuche und Mythen), aber auch Abschnitte aus nicht erhaltenen Werken antiker – meist attischer – Autoren verzeichnet. Auf dieses Werk greifen die großen spätbyzantinischen Lexika, z. B. des Photios (10. Jh.) und des Suda (11. Jh.) zurück. G. Pflug Bibliography Ian C. Cunningham hat – nach unzureichend…

Green, William

(78 words)

Author(s): G. Pflug
* 25. 8. 1760 in Manchester, † 29. 4. 1823 in Ambleside, engl. Maler und Kupferstecher. In Manchester leitete er eine kleine Zeichenschule, in Ambleside im Lake-Distrikt schuf er Folgen von Landschaftsstichen, die er zu Büchern vereinigte, die als Vorläufer der Reiseführer angesehen werden können, z. B. «A hand-book for the Lake visitor» (London 1810). Damit wurde er einer der Begründer dieser Buchgattung. G. Pflug Bibliography Thieme-Becker Bd. 14, S. 569; DNB Bd. 23, S. 60

Literarische Reisen

(355 words)

Author(s): G. Pflug
Reisen zu lit. Zwecken, zum Besuch von Bibl.en oder zum Auffinden und Erwerb von Hss. und Büchern, sind seit der Renaissance verbreitet. Das große Interesse des Humanismus am Wiederbeleben der antiken Lit. hat eine spezielle Reisetätigkeit ausgelöst, die im 16. Jh. zu einer eigenen Literaturform führte, den Apodemiken (Reiseliteratur). Das 17. Jh. entwickelte den Terminus der peregrinatio academica, um damit die forschungsorientierte Gelehrtenreise zu charakterisieren, die neben der persönlichen…

Standardausgabe

(89 words)

Author(s): G. Pflug
wird die Ausgabe eines Werks bezeichnet, die allg. als mustergültig angesehen wird. Im Unterschied zu den offiziellen editorischen oder verlegerischen Bezeichnungen einer Ausg., z. B. historisch-kritische, Gesamtausg. oder Ausg. letzter Hand, ist der Begriff S. nicht präzise festgelegt, sondern folgt – wie etwa auch die Bezeichnung Standardwerk – einer allg. Beurtei-lung bei der Nutzung dieser Ausg., wobei unterschiedliche Zwecke, etwa als Forschungsgrundlage oder als Leseausg., den Spachgebrauch mitbestimmen. G. Pflug Bibliography Grubmüller, K. / Weimar, K.: Edition.…

Übertragungstechnik

(58 words)

Author(s): G. Pflug
1) Ein Verfahren der Nachrichtentechnik, das es ermöglicht, Informationen möglichst unverzerrt zum Empfänger zu transportieren, etwa über Draht (Telefon) oder drahtlos (Rundfunk / Fernsehen), aber auch durch Simultandolmetschen in Konferenzen. 2) Druckverfahren bei denen die Druckformen durch chemigraphische oder fotografische Übertragung eines bereits vorhandenen Werks hergestellt werden ( Reprint). G. Pflug Bibliography Werner M.: Nachrichten-Übertragungstechnik. Stuttgart 2006.

Görres, Joseph von

(146 words)

Author(s): G. Pflug
* 25. 1. 1776 in Koblenz, † 29. 1. 1848 in München, dt. Publizist, Politiker und Gelehrter. Privatdozent in Heidelberg, Professor der Gesch. in München, Vertreter der katholischen Romantik. G. gab 1814 – 1816 (verboten) den «Rheinischen Merkur» heraus, mit dem er an den Verhältnissen der Restauration Kritik übte. Seine katholisch bestimmte Wissenschaftstradition wird heute von der Görres-Gesellschaft zur Pflege der Wissenschaft (gegründet 1876) weitergeführt. Seine wertvolle Privatbibl. gelangte…
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