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Your search for 'dc_creator:( "G. Pflug" ) OR dc_contributor:( "G. Pflug" )' returned 871 results. Modify search

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American Society for Information Science (ASIS)

(108 words)

Author(s): G. Pflug
Die Gesellschaft wurde 1937 als American Documentation Institute mit dem Ziel gegründet, den Mikrofilm in die Informationsprozesse einzubeziehen und entsprechende Lesegeräte zu entwickeln. In den 50er Jahren des 20. Jh.s befaßte sich dieses Institut auch mit der Einführung von Lochkarten verfahren in die Dokumentation. 1968 erfolgte die Umgründung des Instituts zur American Society for Information Science. Die Gesellschaft hat die Aufgabe, sich aller Probleme anzunehmen, die sich aus der Erzeugu…

Erster Bibliotheksrat

(79 words)

Author(s): G. Pflug
Als nach dem Ersten Weltkrieg der Titel «Rat» zu einer Amtsbezeichnung wurde, erhielt der Stellvertreter des Direktors einer UB und gelegentlich auch der Direktor einer Spezialbibl, die Amtsbezeichnung E.B. Voran gingen die preußischen Bibl.en, während sich in Süddeutschland noch bis in die 1930er Jahre der Titel Oberbibliotheksrat hielt. Mit der Angleichung der bibliothekarischen Laufbahn an die anderen Laufbahnen des höheren Dienstes und die allg. Einführung des Oberbibliotheksrates wurde die Amtsbezeichnung E. B. 1959 aufgegeben G. Pflug

Liederbücher

(849 words)

Author(s): G. Pflug
sind Slg. von Liedtexten eines oder mehrerer Verf., auch von Volksliedern, oft mit Beigabe der Noten, für den praktischen Solo– oder Chorgesang. Das Wort ist im Dt. zuerst bei dem Zürcher Minnesänger Hadlaub (13. Jh.) belegt. Es bezeichnete ursprünglich eine Slg. von Liedern, die in Adels- und Bürgerkreisen gesungen und dazu in handschriftlicher Form aufgezeichnet wurden (Liederhandschriften). Diese Form der L. setzte sich auch noch im gesamten 16. Jh. fort («Antwerps Liedboek» 1544, «Ambraser Liederbuch» 1582). Dane…

Prenonym

(45 words)

Author(s): G. Pflug
(neuere Wortbildung von franz. prénom = Vorname und Pseudonym) ist ein Pseudonym, das aus den Vornamen des Autors besteht, z. B. Jean Paul für Jean Paul Richter oder Otto Ernst für Otto Ernst Schmidt. G. Pflug Bibliography Söhn, G.: Literaten hinter Masken. Berlin 1974.

Altmann, Wilhelm

(71 words)

Author(s): G. Pflug
*4. 4. 1862 in Adelnau (Prov. Posen), † 25. 3. 1951 in Hildesheim. Bibl.direktor an der SB Berlin. Baute seit 1906 in enger Zusammenarbeit mit den Musikverlegem die Deutsche Musiksammlung in Berlin auf und entwickelte die Musikabteilung der SB zu einer der bedeutenden Musiksammlungen der Welt. G. Pflug Bibliography Losch, P.: W.A. In: ZfB 65. 1951, S. 284-286 Krabbe, W.: W.A. zum Gedächtnis. In: Musikforschung 4. 1951, S. 347–349.

ONULP

(303 words)

Author(s): G. Pflug
(Ontario New Universities Library Project). 1953 wurde die UB Toronto beauftragt, für fünf neu-gegr. Univ. der kanadischen Provinz Ontario die Bibl.en aufzubauen. Der Direktor der Bibl., Robert Blackburn, entschloß sich, dazu den Computer seiner Univ. einzusetzen. Damit ist «ONULP» eines der ältesten Projekte zur Automatisierung der Katalogisierung in Bibl.en. Die Eingabe erfolgte über Lochkarten, die Kat. wurden über den Schnelldrucker ausgegeben und im Offset-Druck vervielfältigt. Nach dem Abs…

Baye, Nicolas de

(54 words)

Author(s): G. Pflug
* gegen 1364 in Baye,† 9. 5. 1419 in Paris. Advokat des Parlaments in Paris, Gerichtsschreiber am franz. Hof. Einer der franz. Frühhumanisten des Kreises um Gontier Col. Besaß eine umfassende Bibl, von Hss. klassischer Autoren. G. Pflug Bibliography Tuetey, A.: Notice biographique. In: Inventaire de N. de B. Paris 1888.

Habent sua fata libelli

(218 words)

Author(s): G. Pflug
(lat.: Bücher haben ihre Schicksale) ist ein seit dem beginnenden 19. Jh. beliebtes Zitat vor allem in Bibliophilenkreisen, das auf den spätrömischen, aus Nordafrika stammenden Grammatiker Terentianus Maurus (Lebenszeit ungewiß zwischen dem 2. und 4. Jh. n. Chr.) zurückgeht. Er verfaßte mehrere grammatische Werke in Versform, die von der philologischen Tradition unter dem Titel «De litteris, de syllabis, de metris libri tres» zu einem Werk vereinigt wurden. Am des Textes über die Silben schiebt …

Celsus, A. Cornelius

(57 words)

Author(s): G. Pflug
röm. Enzyklopädist. C. verfaßte in der ersten Hälfte des 1. Jh.s n. Chr. eine Enzyklopädie u. d. T. «Artes», von der sich nur der medizinische Teil erhalten hat. G. Pflug Bibliography Ed.: Corpus medicorum latinorum. Bd. 1. Berlin 1915 Baader, G.: Überlieferungsprobleme des A. C. C. In: Forschungen und Fortschritte 34. 1960, S. 215-218.

Sammelauftrag

(177 words)

Author(s): G. Pflug
einer Bibliothek. Der S. legt für eine Bibl. diejenigen Gebiete fest, aus denen sie für ihren Bestandsaufbau ihre Auswahl trifft. Gewöhnlich ist er durch die Aufgabenstellung der Bibl. explizit vorgegeben, etwa durch die Institution, in welche die Bibl. eingegliedert ist (z. B. Univ., Institut, Unternehmen), aber auch durch die spezielle Aufgabenstellung z. B. als LB im Rahmen des Pflichtexemplarrechts (Pflichtex.) oder als Musikoder Blindenbibliothek. Doch kann auch bes. für Spezialslg. oder in…

Tochteralphabete

(44 words)

Author(s): G. Pflug
werden Alphabete genannt, die mit gewissen sprachbedingten Abwandlungen von einem Basisalphabet abstammen. So sind z. B. das Dt. (mit seinen Sonderbuchstaben der Umlaute und des ß) oder das Franz. (mit seinen Akzenten und dem ç) T. der lat. Schrift. Schwesternalphabet G. Pflug

Allegorese

(229 words)

Author(s): G. Pflug
ist eine sinnbildhafte Erklärung eines vorgegebenen Textes im Unterschied zur Allegorie, die eine sinnbildliche Gestaltung eines Textes durch seinen Autor bezeichnet. Die A. ist in der Spätantike und im MA die vorherrschende Methode der Texterklärung gewesen. Schon früh wurden Homer und Hesiod allegorisch gedeutet, sicherlich seit dem späten 6. Jh. (Theagenes v. Rhegion). Unter dem Einfluß des Neuplatonismus wurden auch lat. Dichter (Vergil) allegorisch erklärt (Fulgentius, Konstantin d. Gr.). D…

Tierliteratur

(2,087 words)

Author(s): G. Pflug
Die T. gliedert sich in vier Komplexe: 1. Symbolisch-religiöse Darstellungen. 2. Wiss. Abhandlungen, 3. Sachbezogene Lit. (Tierhaltung, Jagd, Nutzen), 4. Lit. Behandlung, wenn auch diese Gruppen, wie etwa der Physiologus zeigt, nicht immer exakt zu trennen sind. 1. Symbolische Darstellung. Diese Darstellung ist die älteste Form der Tierliteratur. Sie läßt sich bis ins 3. Jahrtausend zurückverfolgen. Ein typisches Beispiel liefert das 1. Kap. der Genesis mit dem Gespräch zwischen Eva und der Schlange. Auch bei Homer begegnen symbolisch…

Kontamination

(69 words)

Author(s): G. Pflug
(lat. contaminatio Befleckung, Verderbnis) bezeichnet 1. in der Lit. die Vereinigung verschiedener Werke zu einem neuen Werk oder die Einfügung von Teilen eines alten Werkes in ein neues. Älteste Beispiele liefern die Komödien von Plautus und Terenz, die Teile griech. Komödien enthalten, 2. in der Textkritik das Zusammentragen eines Textes aus verschiedenen Überlieferungen, wobei die Abweichungen der einzelnen Quellen in einem sogenannten Apparat festgehalten werden. G. Pflug

Lochkartenverfahren

(702 words)

Author(s): G. Pflug
1. In der Dokumentation werden L. seit Beginn des 20. Jh.s eingesetzt. Vor allem fanden Handlochkarten Verwendung, Maschinenlochkarten nur gelegentlich große Fachinformationszentren, z. B. der chemischen Industrie, und großen Instituten wie dem Gmelin–Institut, Frankfurt a.M. Dagegen hat das Dokumentationswesen die Entwicklung von Handlochkarten von Kerblochkarten stammt aus dem Jahr 1896. Ihre praktische Verwendung läßt sich jedoch erst seit 1905 nachweisen. Die Sichtlochkarte wurde seit etwa 1…

Sprachlabor

(165 words)

Author(s): G. Pflug
ist eine zuerst in den Univ., später auch in den Schulen eingerichtete Institution, durch die mittels computergestützten Lernens (computer assisted language learning CALL) unter Einsatz auditiver und audiovisueller Mittel der Erwerb von Fremdsprachen beschleunigt und verbessert werden soll. Es gibt verschiedene Typen von S.s. Der einfachste ist das Hörlabor, das aus Hör-Sprechzellen besteht, die eine gemeinsame Verbindung zu einem Lehrer besitzen. Dieser steuert die abzuhörenden Tonbänder. Im Hör-Sprech-Aufnahme-Labor können Schüler…

Maschinenkopie

(47 words)

Author(s): G. Pflug
Mit M. wird eine Kopie bezeichnet, die beim Erstellen eines Textes auf einer Schreibmaschine durch Einfügen eines zusätzlichen Blattes und eines Blattes Kohlepapier entsteht. Sie wird auch «Durchschlag» gen. und dient in Büros als Nachweis (in der Behördensprache: Retent Zurückbehaltenes) für die Registratur. G. Pflug

Fachausschuß der Deutschen UNESCO-Kommission für Dokumentation, Bibliothekswesen, Archive, Urheberrecht und Statistik (DBAUS)

(69 words)

Author(s): G. Pflug
Der F. istinnerhalb der Deutschen UNESCO-Kommission zuständig für das Hauptprogramm VII der UNESCO, das vor allem das General Information Program umfaßt. Ihm sind auch die Fragen des Urheberrechts und der Kulturstatistik zugeordnet. Seine Aufgabe ist entsprechend der Zielsetzung der Deutschen UNESCO-Kommission die Beratung des dt. Standpunkts und Beitrags zu den entsprechenden Aktivitäten der UNESCO. G. Pflug

Hallesches Schema

(115 words)

Author(s): G. Pflug
ist das von Otto Hartwig und den Mitarbeitern der UB Halle zwischen 1879 und 1884 entwickelte Schema für den Realkat. der UB Halle. Es geht ausdrücklich vom Bestand dieser Bibl, aus und will kein Normschema sein, das unverändert auf andere Bibl.en übertragen werden kann. Dadurch sind die einzelnen Fachgebiete sehr unterschiedlich entwickelt (z. B. Recht 108 S., Mathematik 1 S.). Durch seine Veröff. hat es jedoch für die dt. Bibl.en in der ersten Hälfte des 20. Jh.s eine normative Bedeutung erlan…

Denkschrift

(209 words)

Author(s): G. Pflug
Bezeichnung verschiedener Schriftengattungen als Übersetzung des lat. Promemoria oder des franz. Mémoire, seit dem letzten Drittel des 18. Jh.s verwendet als Erinnerung oder Nachruf auf Persönlichkeiten (z. B. J. G. Bernhardi: D. eines nun verewigten Jünglings E. G. Hartmanns. Leipzig 1779; C. Regelsperger:D. der Ehre Marien Theresiens. Wien 1780; J. M. v. Birkenstock: D. auf den König Friedrich II. v. Preußen. Wien 1788); später auch zum Andenken an herausragende Ereignisse oder Jubiläen (z.B. …
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