Search

Your search for 'dc_creator:( "G. Pflug" ) OR dc_contributor:( "G. Pflug" )' returned 871 results. Modify search


Sort Results by Relevance | Newest titles first | Oldest titles first

Opernführer

(494 words)

Author(s): G. Pflug
ist eine Buchgattung, die für die Standardwerke des Opernrepertoires Inhaltsangaben und Erläuterungen gibt. Der O. ist meist alphabetisch nach Komponisten oder Operntiteln geordnet, gelegentlich auch chronologisch nach Uraufführungsdaten, womit er sicheiner volkstümlich gefaßten Gesch. der Oper annähert. I. d. R. werden neben dem Inhalt Angaben über die Rollen, einschl. ihrer Stimmlagen, und über die Uraufführungsdaten, häufig auch über die Stellung der Oper im Gesamtwerk des Komponisten und in der historischen Entwicklung der Oper gemacht. Die Zahl der in den O.n ber…

Leseratte

(95 words)

Author(s): G. Pflug
ist seit dem Ende des 19. Jh.s eine volkstümliche Bezeichnung für einen Menschen, der viel — und auch wahllos — liest. Daneben treten Formulierungen wie «Leseratz» und «Leseteufel» auf und im Gegensatz zu L. seit den 60er Jahren des 20. Jh.s «Lesemuffel» für einen Menschen, der nicht liest. Seit den 20er Jahren des 20. Jh.s wird auch der Universitätsdozent, der in seinen Vorlesungen am Ms. klebt, als L. bezeichnet. G. Pflug Bibliography Trübners dt. Wb. Bd. 4. Berlin 1943, S. 447 Küpper, H.: 111. Lexikon der dt. Umgangssprache. Bd. 5. Stuttgart 1984, S. 1764

Trilingue

(180 words)

Author(s): G. Pflug
(lat.: trilinguis = dreisprachig) ist eine Inschrift, die den Text in drei verschiedenen Sprachen wiedergibt. Für die Entzifferung antiker Schriften haben zwei Trilingua eine entscheidende Rolle gespielt. 1. Der Rosette-Stein. Sprachlich stellt dieser Stein zwar nur eine Bilingue dar, doch wird sein ägyptischer Text in zwei Schriftversionen, in Hieroglyphen wie in demotischer Schrift wiedergegeben. Diesem Text ist als drittes eine griech. Version angefügt. Der Stein ist ein 114 x 72 cm großer Basalt mit einem Text zur Thr…

Metasprache

(237 words)

Author(s): G. Pflug
ist eine Sprache, in der im Gegensatz zu den Objekt- oder Umgangssprachen, in denen Aussagen über Gegenstände formuliert werden, Aussagen über die die Gegenstände repräsentierenden Begriffe oder die Struktur dieser Aussagen gemacht werden. Beispiel: Objektsprache: «Berlin ist eine große Stadt»; oder: «2 + 2 = 4»; M.: «Berlin hat sechs Buchstaben»; oder «2 + 2 = 4 ist eine algebraische Aussage». Die M. ist urspr. im Rahmen der theoretischen Logik entstanden und WLirde von der Linguistik zur Beschreibung von Sprachstrukturen übernommen. Einen wesentlichen I…

Verschleierung von Texten

(141 words)

Author(s): G. Pflug †
ist eine Technik, Literatur, die sich gegen real existierende Personen oder Einrichtungen richtet, in eine andere Zeit oder an einen anderen Ort zu verlegen, ihnen fiktive Namen zu geben oder auf andere Personen zu übertragen, um den Autor vor dem Zugriff durch entsprechende Personen oder Stellen abzusichern, wobei die wirkliche Absicht des Textes für den Kenner erkennbar bleibt. Vor allem gegen undemokratische Staaten wird die Verschleierungstechnik in sog.Tarnschriften angewandt, in denen unte…

Wilkins, John

(244 words)

Author(s): G. Pflug †
* 1614 in Oxford, † 9. 11. 1672 in Cambridge. Bischof von Chester. W. hat sich, entsprechend dem Geist seiner Zeit, mit einer Reihe sehr unterschiedlicher Themen befaßt, neben theologischen vor allem in den ersten Jahren mit Astronomie, wobei ihn die Frage beschäftigte, ob es neben der Erde auch auf anderen Sternen Leben gebe. 1641 veröff. er ein Werk zur Geheimschrift: «Mercury, or the Secret and Swift Messenger, showing how a Man may with Privacy and Speed communicate his Thoughts to a Friend at any Distance». 1662 war er Mitbegründer der Royal Society, deren erster Sekretär er wurde. 1668…

Texttypologie

(189 words)

Author(s): G. Pflug
ist die philologische Disziplin, welche die unterschiedlichen Formen von schriftlichen und mündli-chen Texten (Textsorten) in ihrer Struktur und Funktion untersucht. Sie ist in der Mitte der 1960er Jahre im Rückgriff auf verschiedene philologische und soziologische Ansätze entstanden und ging dabei von unterschied-lichen Ansätzen aus: etwa der langue-parole-Theorie von Ferdinand de Saussure, dem Strukturalismus von Roland Barthez, der Sprechakttheorie von John L. Austin, der Sprechtheorie von Ka…

Sic

(50 words)

Author(s): G. Pflug
(lat. = so!, wirklich so!) ist eine Bemerkung, die einem Wort in einem Zitat oder einer Titelangabe, gewöhnlich in Klammern, beigefügt wird, um auf eine fehlerhafte Schreibweise der Aussage hinzuweisen und damit den Vorwurf des Schreib- oder Druckfehlers von sich ab und auf den Autor hinzuwenden. G. Pflug

Offenbarungsliteratur

(206 words)

Author(s): G. Pflug
Unter O. werden Schriften zusammengefaßt, deren Urheberschaft auf eine übernatürliche Quelle, in der Regel auf einen Gott, zurückgeführt wird. Dabei wird zwischen unmittelbarer Verfasserschaft und dem Diktat unterschieden, bei dem sich die übernatürliche Macht eines Menschen als Vermittler - meist ein inspirierter Priester oder Prophet - bedient. Typische Beispiele für die erste Form sind die Himmelsbücher, für die zweite die Apokalypsen des AT und NT einschließlich der Apokryphen, aber auch die…

Moses

(277 words)

Author(s): G. Pflug
In hellenistisch–jüdischen Kreisen entstand wahrscheinlich schon im 2. Jh. v. Chr. die These, daß M. der Erfinder der Buchstabenschrift sei. Eusebios von Caesarea (Praepar. evangel. 9, 261) und Clemens Alexandrinus (Stromat. 23, 153) zitieren einen nicht näher bekannten jüdischen Autor Eupolemos, der eine Jüdische Gesch. verf. hat, in der von M. berichtet wird, daß er den Juden die Buchstaben übermittelt habe, von wo sie auf die Phönizier und Griechen übergegangen seien. Alexander Polyhistor nen…

Davy, Humphry

(99 words)

Author(s): G. Pflug
* 17. 12. 1778 in Penzance, † 29. 5. 1829 in Genf. Einer der bedeutenden engl. Chemiker, Entdecker mehrerer Elemente, berühmt durch seine chemischen Experimente und seine technischen Erfindungen (Grubenlampe). Zugleich auch als Dichter tätig. Er reiste 1818 nach Neapel, um dort ein chemisches Verfahren zu entwickeln, das es ermöglicht, die aus Herkulaneum stammenden Bibliolithen aufzurollen und zu entziffern. Damit wollte er das unzureichende Verfahren von F. C. L. Sickler verbessern. Über seinen nur begrenzten Erfolg berichtete er 1821 in den Transactions der Royal Society. G. …

Bibliolatrie

(161 words)

Author(s): G. Pflug
Bücherverehrung von ßιßλίον = Buch, λάτϱιϛ = Diener, Knecht. Die Verehrung von Büchern und Texten läßt sich bis in die Frühzeit der Antike nach-weisen und hängt eng mit dem Glauben zusammen, daß Bücher eine übernatürliche Wirkung ausüben. Sie führte in vielen Religionen zu einer Heiligung der ihr zugrunde liegenden Texte (heilige Bücher). Doch verlief dieser Prozeß — etwa im Gegensatz zur bildlichen Darstellung — ohne Gegenreaktionen, so daß es im Altertum und MA nicht zu einer Heranbildung des Termi…

Sitzungsberichte

(92 words)

Author(s): G. Pflug
Seit der Mitte des 19. Jh.s dient der Begriff in Akademien und wiss. Ges. als Titelbegriff bei der Veröff. der in den Sitzungen oder Tagungen gehaltenen Vorträge. Zum ersten Mal wurde er 1848 von der kaiserlichen Akademie in Wien verwandt. Bis zum Ende des 19. Jh.s breitete er sich über ganz Deutschland aus. Er ist dem franz. Terminus «Compte rendu» nachgebildet, der in diesem Sinne seit 1835 von der Académie des science in Paris genutzt wurde, nachdem er im 18. Jh. für Sitzungsprotokolle oder Denkschriften üblich gewesen war. G. Pflug

Vielleser

(229 words)

Author(s): G. Pflug †
Das Bedürfnis zum Lesen entspringt zwei unterschiedlichen Quellen. Zum einen dient es dem Erwerb, der Vermehrung und Aktualisierung von Kenntnissen, die für die berufliche Lebensbewältigung benötigt werden, zum anderen wird es zur Unterhaltung benutzt, wobei sich wiederum zwei Formen feststellen lassen: Auf der einen Seite steht die persönliche Unterhaltung, auf der anderen das Streben nach einer berufsunabhängigen Bildung. Der Begriff des V. wird dabei in der Regel auf den «Unterhaltungsleser» beider Formen angewandt, wobei er häufig eine negative Kon…

SPARC

(190 words)

Author(s): G. Pflug
ist ein Akronym für «Scholary Publishing and Academic Ressources Coalition». Sie wurde 1997 von der Association of Research Libraries in Washington (DC) gegründet. Heute gehören ihr rund 200 Forschungsinstitute und Bibl.en in den USA, aber auch entsprechende Einrichtungen auf anderen Kontinenten an. Ausgangspunkt von S. ist der im letzten Jahrzehnt des 20. Jh.s ständig gestiegene Abonnementpreis für Zss. in den Naturwiss., der Technik und der Medizin, der nach Ansicht der S.-Mitglieder auf einen…

Das Gupta, Surendranath Chandra

(147 words)

Author(s): G. Pflug
* 1912, †7. 4. 1966 in Delhi, indischer Bibliothekar. Er studierte Geschichte in Delhi und Cambridge und war von 1939 bis 1942 Lektor für Gesch. am St. Stephen's college der Univ. von Delhi. 1942 wurde er von S. R. Ranganathan in Madras zum Bibliothekar ausgebildet; 1943 bis 1946 war er als Assistant Librarian, von 1946 bis zu seinem Tode als erster hauptamtlicher Bibliotheksdirektor der UB von Delhi tätig, die er nach anglo-amer. Vorbildern reorganisierte. 1947 wurde er zugleich Head des neugeg…

Institut für Dokumentationswesen (IDW)

(251 words)

Author(s): G. Pflug
Im November 1960 beschloß die Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, ein Institut für Dokumentationswesen zu gründen und so lange seine Betreuung zu übernehmen, bis eine andere Trägerschaft gefunden ist, da allg. ein Impuls für eine sich entwickelnde Dokumentations-Forschung als notwendig erachtet wurde. Im Oktober 1961 nahm das IDW unter Leitung von Martin Cremer seine Arbeit in Frankfurt auf. Seine Aufgaben waren die Koordination und Förderung des Dokumentationswesens durch …

Megilloth (

(125 words)

Author(s): G. Pflug
hebräisch – Rollen). Mit M. werden die fünf mittleren Bücher («Hohes Lied», «Ruth», «Klagelieder», «Sprüche Salomos» und «Esther») der jüdischen Hagio–graphen bezeichnet, die an den jeweiligen Hauptfesten verlesen werden. Das Buch «Esther» trägt auch den Namen im Singular (Megilla). Der Begriff weist auf die alte Rollenform der jüdischen Bibel hin, so wie sie heute noch für die Thora, aus der am Sabbat der Wochenabschnitt verlesen wird, gilt. Da heute meist nur noch das Buch «Esther» am Purimfes…

Elenchus

(186 words)

Author(s): G. Pflug
(von ἔλεγχος = Vorwurf, Schimpf, später Beweis). Das Wort wurde von Aristoteles als Terminus in die Logik eingeführt und diente ihm zur Bezeichnung eines Schlusses in der dialektischen Widerlegung (Anal, priora II, 20, 66b 11). Mit der Ausweitung der Logik durch rhetorische Elemente in der Stoa übertrug Sueton diesen Begriff in die Grammatik und verlieh ihm die Bedeutung Reg., Inhaltsverz. (De ill. gramm. 8). Zu Beginn des 17. Jh.s lebte das Wort in seiner lat. Form E. wieder auf und diente als T…

Polygraphie

(460 words)

Author(s): G. Pflug
(griech. πολύς = viel, allg., γϼάφειν = schreiben) 1. Allg. Zeichensprache, die unabhängig von den Volkssprachen eine weltweite Verständigung ermöglichen soll (auch Pasigraphie, Pasilalle oder Pantographie genannt). Die ersten Ansätze zu einer P. entwickelte im 15. und beginnenden 16. Jh. Johannes Trithemius (Trittenheim) als eine intern. Geheimschrift («Polygraphiae libri V1» Oppenheim 1518). Diese Versuche wurden u.a. von E Bacon («De dignitate et augmentis scientiarum» London 1623) und R. Descartes (Br…
▲   Back to top   ▲