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Your search for 'dc_creator:( "G. Pflug" ) OR dc_contributor:( "G. Pflug" )' returned 871 results. Modify search

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Blanket Order

(216 words)

Author(s): G. Pflug
auch Standing Order (die dt. Bezeichnung Blankobestellung hat sich nicht durchgesetzt). Form der Buchbestellung, bei der die Bibl, auf eine Auswahl der Lit. verzichtet, um die innerbetrieblichen Arbeitsabläufe zu vereinfachen und zu beschleunigen. Die B. O. findet verschiedene Formen der Anwendung: 1. Am weitesten verbreitet ist die B. O. beim Erwerb von Schriftenreihen. Hier streben viele Bibl.en die Vollständigkeit an und bestellen sie «zur Fortsetzung». Dabei ergeben sich vor allem Probleme mit Schriftenreihen, die auch Diss. enthal…

Caeremoniale Romanum

(43 words)

Author(s): G. Pflug
bezeichnet Bücher, welche die Zeremonien am päpstlichen Hof beschreiben. Die Bezeichnung ist seit dem 14. Jh. in Gebrauch und löste ältere Formen (Ordo, Ordinarium, Liber caeremonia-lium) ab. G. Pflug Bibliography Schimmelpfennig, B.: Die Zeremonialbücher der Römischen Kurie im MA. Tübingen 1973.

Chambers, Ephraim

(166 words)

Author(s): G. Pflug
* 1680 in Kendal, † 15. 5. 1740 in London. Engl. Lexikograph, veröff. 1728 die «Cyclopedia or Universal Dictionary of Arts and Sciences» (2 Bde.), die durch ihre starke Berücksichtigung der zeitgenössischen Entwicklung in den Künsten und Wissenschaften sowie durch ihre technische Anlage mit der Einführung eines Systems von Verweisungen zu einem Vorbild für alle späteren Enzyklopädien wurde. Denis Diderot plante ursprünglich mit seiner Encyclopédie eine bloße Übersetzung des Werks von C. Bis 1746 erschienen fünf Aufl. Diese Enzyklopädie vereinigt die stärker auf die Natur…

Toter Bestand

(350 words)

Author(s): G. Pflug
(auch tote, absterbende Lit.) ist eine bibliothekarische Bezeichnung für Buchbestände, die urspr. häufig gefragt, immer weniger, im Extremfall gar nicht mehr benutzt werden. Sie sind von der minderwichtigen Lit., die niemals größeres Benutzerinteresse besaß, zu unterscheiden. Die Gründe für den Rückgang des Benutzerinteresses liegen etwa im Wandel der Lesevorlieben (z. B. in der schönen Lit.), doch auch in dem Ersetzen von Werken durch Neuauflagen. Da der T. die Regale und Magazine der Bibl.en bela-sten, werden unter Bibliothekaren seit dem 18. Jh. Überlegun…

Europäische Bibliothek

(75 words)

Author(s): G. Pflug
1982 regten Abgeordnete des europäischen Parlaments in Straßburg die Gründung einer E. B. zur Festigung des Europagedankens innerhalb der europäischen Gemeinschaft an. Der Ministerrat erweiterte die Initiative zu einem Verbundnetz der elektronischen Datenbanken aller Bibl.en innerhalb der Gemeinschaft. Die Kommission hat 1987 einen Aktionsplan entwickelt, der neben der Realisierung eines offenen Informationsnetzes der bibliographischen Datenbestände auch Koordinierung der Indexierung und Maßnahm…

Corsten, Hermann

(121 words)

Author(s): G. Pflug
*18. 7. 1889 in Geilenkirchen, † 23. 7. 1968 in Köln, dt. Bibliothekar, seit 1933 Direktor der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln. Er hat die drei Bibliotheken, die nach der Gründung der Univ. zu Köln zur UStB zusammengefugt wurden, zu einer einheitlichen Bibliothek weiterentwickelt. C. begründete 1947 in Köln den Zentralkatalog des Landes Nordrhein-Westfalen, 1949 das Bibliothekar-Lehrinstitut des Landes Nordrhein-Westfalen. Als Bibliograph Verfasser einer Bibliographie von Firmenschriften …

Grimoire

(110 words)

Author(s): G. Pflug
auch Grémoire (nach nicht gesicherter Etymologie franz. verballhornt aus grammaire). Titelbegriff für Zauberbücher, die sich an eine breite, wenig gebildete Leserschicht – vor allem bäuerlicher Herkunft - wenden. Sie enthalten in der Regel Zaubersprüche aus kabbalistischen oder mythischen Texten, mit denen Dämonen gebannt oder verborgene Schätze aufgefunden werden sollen. Verbreitete Werke dieser Art sind «G. du Pape Honorius» (Rom 1670) und «Le Grand G.» (Nimes 1823 mit häufig reproduzierten Holzschnitten). Im übertragenen Sinn bedeutet G. ein unverständliches Bu…

Vater, Johann Severin

(129 words)

Author(s): G. Pflug
(* 27. 5. 1771 in Altenburg, † 15. 3. 1828 in Halle), Sprachwissenschaftler, Bibliograph und Bibliothekar. Seit 1799 Professor für morgenländische Sprachen an der Univ. Halle, seit 1808 dort auch Bibliothekar an der UB. Er wechselte 1809 in gleichen Funktionen nach Königsberg und kehrte 1820 nach Halle zurück. Er veröff. 1797 eine «Hebräische Sprachlehre», 1815 die erste Bibliographie von Sprachwörterbüchern («Litteratur der Grammatiken, Lexika und Wörtersammlungen zu allen Sprachen der Erde», Berlin 1823, 2. Aufl. 1847, ND Graz 1970) und 182…

Perkins, Jacob

(366 words)

Author(s): G. Pflug
9. 7. 1766 in Newburyport (Massachusetts), 9. 7. 1849 in London, Erfinder des Stahlstichs. P. wurde in seine Heimatstadt als Goldschmied ausgebildet. Schon früh befaßte er sich mit Erfindungen, als erstes mit silberplattierten Schuhschnallen. Im Auftrag des Staates Massachusetts schuf er Prägestempel für Kupfermünzen. Seit 1806 entwickelte er zusammen mit dem Stecher Gideon Fairman den Stahlstich auf der Grundlage seiner ersten Veröff. «The permanent stereotype steelplate» (Newburyport 1806). Fü…

Elenchus

(186 words)

Author(s): G. Pflug
(von ἔλεγχος = Vorwurf, Schimpf, später Beweis). Das Wort wurde von Aristoteles als Terminus in die Logik eingeführt und diente ihm zur Bezeichnung eines Schlusses in der dialektischen Widerlegung (Anal, priora II, 20, 66b 11). Mit der Ausweitung der Logik durch rhetorische Elemente in der Stoa übertrug Sueton diesen Begriff in die Grammatik und verlieh ihm die Bedeutung Reg., Inhaltsverz. (De ill. gramm. 8). Zu Beginn des 17. Jh.s lebte das Wort in seiner lat. Form E. wieder auf und diente als T…

Polygraphie

(460 words)

Author(s): G. Pflug
(griech. πολύς = viel, allg., γϼάφειν = schreiben) 1. Allg. Zeichensprache, die unabhängig von den Volkssprachen eine weltweite Verständigung ermöglichen soll (auch Pasigraphie, Pasilalle oder Pantographie genannt). Die ersten Ansätze zu einer P. entwickelte im 15. und beginnenden 16. Jh. Johannes Trithemius (Trittenheim) als eine intern. Geheimschrift («Polygraphiae libri V1» Oppenheim 1518). Diese Versuche wurden u.a. von E Bacon («De dignitate et augmentis scientiarum» London 1623) und R. Descartes (Br…

Calepinus, Ambrosius

(234 words)

Author(s): G. Pflug
Ambrogio – urspr. Giacomo –Conte da Calepio (auch Caleppio), nach älteren Angaben 1435 oder 1436, nach neueren 1440 in Calepio bei Bergamo, ✝ 30. 11. 1510 oder 1511 in Bergamo, Augustinermönch. C. ist einer der frühesten Lexikographen der Neuzeit, Verf. eines «Dictionarium interpretamente», das im 16. und 17. Jh. in ganz Europa weite Verbreitung fand. Zuerst 1502 bei D. Bertocchi in Reggio Emilia erschienen, erlebte es bis 1779 mehr als 200 Ausgaben durch zahlreiche Bearbeiter, unter denen sich …

Vengerov, Semen Afjanasevič

(96 words)

Author(s): G. Pflug
* 5. 4. 1855 in Lubny, † 14. 9. 1920 in Moskau, russ. Lit.wissenschaftler, Bibliograph und Lexikograph. Er verfaßte ein kritisch-biographisches Lexikon russ. Schriftsteller und Gelehrter in sechs Bdn. (Istočniki slovarja russkich pisatelej. St. Petersburg 1886–1904, ND Leipzig 1965), Russkie knigi (Russ. Bücher; drei Bde., St. Petersburg 1897–1899, ND Leipzig 1965), Russkaja literatura (Russ. Literatur, Moskau 1914–1916, ND München 1972) und je eine vier-bändige Ausg. der Werke von Friedrich Schiller (1901 / 1902) und von Alexej Konstantinovič Tolstoj. Kalentieva, A. G.: …

BALLOTS

(73 words)

Author(s): G. Pflug
Akronym für Bibliographie Automation of Large Library Operations using a Time-sharing System. Integriertes Bibliothekssystem, das seit 1967 von der Stanford University entwickelt wurde. Es wird heute von RLIN (Research Libraries Information Network) als eines der großen Verbundsysteme für amerikanische Bibliotheken weitergeführt. G. Pflug Bibliography Neubauer, K. W.: On-line-Verbundsysteme f. d. Katalogisierung. In: ZfBB 22. 1975, S. 343–350 Veaner, A. B.: B. ln: On-line Library and Network-Systems. Frankfurt 1977, S. 130 bis 140.

LIBEX

(60 words)

Author(s): G. Pflug
ist ein Büro für den intern. Austausch von Bibliothekaren. Es wurde 1983 von der Library Association und ihrer International and Comparative Librarianship Group gegründet und vermittelt den individuellen Austausch von Bibliothekaren in alle Länder der Erde, indem die an einem Austausch interessierten Partner zusammengebracht werden. Die Zentrale befindet sich im College of Librarianship in Aberystwyth (Wales). G. Pflug

Paläoepigraphik

(165 words)

Author(s): G. Pflug
(griech. παλαιός = alt, έπιγράφειν = aufschreiben) ist eine von dem niederl.-dt. Mythenforscher Herman Wirth (1885 — 1981) eingeführte Bezeichnung für eine Forschungsrichtung, die das Entstehen der Schrift aus einem urspr. in der atlantisch–polaren Region Nordeuropas und Nordamerikas entstandenen Sonnenkalender ableiten will. («Die heilige Urschrift der Menschheit». 4 Bde. Leipzig 1931 — 1936, ND Frauenfeld 1979 bis 1981). Das Volk, das diesen Kalender entwickelt hat, soll aufgrund von Klimaveränder…

Libretto

(306 words)

Author(s): G. Pflug
(ital. = Kleines Buch) ist seit der Wende vom 17. zum 18. Jh. die Bezeichnung für den Text zu einem musikalischen Werk (Oper, Oratorium, Singspiel, Operette, Musical). Die Gattung entstand mit der Oper zu Beginn des 17. Jh.s. Bei den ersten Opern wurden in der Absicht, die antike Tragödie zu erneuern, Text und Musik als gleichrangig angesehen (J. Peri und O. Rinuccini: Dafne; Euridice; Arianna). Diese Hochschätzung hielt trotz Verfalls des L.s bis zum 18. Jh. an. Namhafte Dichter haben auch Libr…

Code

(130 words)

Author(s): G. pflug
In der Informatik wird unter C. eine Zuordnungsvorschrift verstanden, welche die Zeichen von zwei verschiedenen Zeichensystemen aufeinander abbildet. Eine klassische Verwendung finden C.s in der elektronischen Datenverarbeitung, in der die Zeichen des Alphabets, die Ziffern und Sonderzeichen durch binäre Zeichensysteme dargestellt werden. Die Zuordnung erfolgt dabei in der Reihenfolge des Alphabets und der natürlichen Ziffernfolge mittels eines zyklisch permutierten Binär-C.s. Bei Geheimschriften dient der C. zur Chiffrierung und Dechiffrierung der einze…

Science Fiction (SF)

(396 words)

Author(s): G. Pflug
Mit der wachsenden Bedeutung der Naturwissenschaften und der Technik für das tägliche Leben im 19.Jh. entstand in der Mitte dieses Jh.s eine Form der utopischen Belletristik ( Utopische Lit.), die Perspektiven der Zukunft in romanhafter Form behandelt. Dabei greift sie traditionelle Formen der utopischen Lit. auf, z. B. Ballonfahrten um die Welt, Tiefseexpeditionen, Weltraumausflüge, verbindet sie jedoch mit wiss. Vorstellungen. Der Anfang der SF-Lit. liegt sowohl in Frankreich (Jules Verne) wie…

Voynich-Manuskript

(278 words)

Author(s): G. Pflug
ist ein Quarto-Band von 246 Seiten mit 211 Abbildungen. Sein Ursprung und seine Gesch. sind unbekannt, seine Deutung ist bisher nicht gelungen. Benannt ist es nach dem litauisch-engl. Buchhändler und Antiquar Wilfried Voynich (* 1865 in Telschi, † 1930 in New York), der es nach eigenen Angaben 1912 in einem «südeuropäischen Schloß» erworben haben will. 1921 präzisierte er diese Angaben: Die Hs. stamme aus dem Jesuitenkolleg der Villa Mondragone in Frascati. Als Autor nennt Voynich den engl. Philosophen Roger Bacon (1214–1294), was jedoch spätere Forscher aus mehrer…
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