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Your search for 'dc_creator:( "Gander, H." ) OR dc_contributor:( "Gander, H." )' returned 8 results. Modify search

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Lebensphilosophie

(1,167 words)

Author(s): Gander, H.
[English Version] . Der Begriff L. ist nicht eindeutig zu definieren, vielmehr belegt er als Etikett unterschiedlichste philos. Strömungen. Ihr gemeinsamer Nenner besteht darin, daß sie vom Leben (: IV.) ausgehen, das als urspr. und unmittelbare Kraft bzw. Gestaltungsprozeß erfahren wird, in dem sich gegenüber dem Sein das Werden akzentuiert. In der Überwindung der rationalistischen Subjekt-Objekt-Spaltung wird eine Geist und Körper als Einheit überspannende Ganzheitssicht präferiert, die seit End…

Geschichtsphilosophie

(1,355 words)

Author(s): Gander, H.
[English Version] Der Begriff G., der um 1780 im Deutschen allmählich Verbreitung fand, wurde urspr. als »philosophie de l'histoire« von Voltaire geprägt und begann seine Karriere mit der 1765 erschienenen gleichnamigen Schrift. Voltaire wendet sich im Zeichen einer in der natürlichen Vernunft des Menschen fundierten materialen Betrachtung der Geschichte gegen die bis dahin dominante Geschichtstheologie, der J.B.Bossuet in seinem heilsgesch. angelegten »Discours sur l'histoire universelle« (1681) …

Geisteswissenschaften

(930 words)

Author(s): Gander, H.
[English Version] . Auch wenn sich der Ausdruck G. im Sg. bis ins 18.Jh. zurückverfolgen läßt, etablierte sich G. als Terminus des philos. wiss. Diskurses erst ab Mitte des 19.Jh. Bekannt wurde G. als Jacob Heinrich Wilhelm Schiels von Beginn an strittige Übersetzung von »moral science« aus dem Schlußkapitel von J.S.Mills »System of Logic, Rationcinative and Inductive« (1843). Nach W.Dilthey begreift der Terminus G. unter sich die »andere Hälfte des globus intellectualis« (GS 1, 5), so daß im Begr…

Intention/Intentionalität

(1,390 words)

Author(s): Gander, H. | Herms, E.
[English Version] I. Philosophisch Abgeleitet vom lat. Begriff intentio bez. Intentionalität bzw. Intention für gewöhnlich in handlungstheoretischen Kontexten eine Absicht oder Zielsetzung. Intentionalität wird dabei sowohl im Sinne des Handlungen auslösenden Willens als auch des das Wollen und Handeln leitenden Motivs verstanden. Das demgegenüber bis heute philos. maßgebliche Verständnis von Intentionalität bildet sich an der Wende zum 20.Jh. bei E.Husserl aus. Er greift hierfür auf seinen Lehrer …

Geschichtlichkeit

(982 words)

Author(s): Rosenau, H. | Gander, H.
[English Version] I. Fundamentaltheologisch Von der G. eines Ereignisses oder Sachverhalts im Sinne von verbürgter Historizität (s.a. Historismus, Geschichte, Geschichtsschreibung) und gesicherter Faktizität im Unterschied zu dem, wovon z.B. die Sage erzählt, die Legende berichtet oder der Mythos dichtet, ist G. als spezifische Bestimmung des menschlichen Daseins (Existenz) im Unterschied zu allem dinghaft Seienden abzuheben (Existenzphilosophie, Existenztheologie), wenn auch nicht zu trennen. Dahe…

Lebenswelt

(1,384 words)

Author(s): Gander, H. | Moxter, M. | Gräb, W.
[English Version] I. Philosophisch Der Begriff L. faßt gewöhnlich die konkrete Erfahrungswelt unserer alltäglichen Lebensvollzüge, was zur Gleichsetzung von L. und Alltag geführt hat. Dabei wird übersehen, daß es ein theoretisch überaus anspruchsvolles philos. Konzept ist, das im Begriff der L. allerdings recht unterschiedlich Gestalt angenommen hat. Philosophiehist. finden sich erste Spuren der konzeptionellen Ausarbeitung in den religions- und kulturphilos. Studien von E.Troeltsch, G.Simmel, R.Eu…

Leben

(6,178 words)

Author(s): Grünschloß, A. | Liess, K. | Zumstein, J. | Sparn, W. | Gander, H. | Et al.
[English Version] I. ReligionsgeschichtlichRel. Vorstellungen und Riten drehen sich grundlegend um das L. im Diesseits und Jenseits, d.h. um die »Bewältigung« (vgl. Coping-Theorie) von L. und Tod (: I.). Trotz einer immensen Variationsbreite sind wiederkehrende Aspekte erkennbar: L. ist aufgrund seines numinosen Ursprungs (Schöpfung) meist »verdanktes« L.; da es aber existentiell gefährdet ist, muß es stets auf bes. rituelle oder spirituelle Weise bewahrt werden; in größere, kosmische Kontexte ver…

Freundschaft

(2,690 words)

Author(s): Mohn, J. | Berges, U. | Fitzgerald, J.T. | Gander, H. | Vowinckel, G. | Et al.
[English Version] I. ReligionswissenschaftlichF. ist aus religionswiss. Sicht kaum untersucht, da es zunächst kein primär religionsrelevantes Phänomen zu sein scheint, sondern ein persönliches Verhältnis zw. Menschen bez., das kulturell bedingt und kodifiziert eine identitätsstiftende Form des Zusammenlebens darstellt. Entsprechend groß sind die Unterschiede im Verständnis der F. in der Antike, im Christentum, im Buddhismus und in den zunehmend individualisierten Gesellschaften der Moderne. Releva…