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Ethische Urteilsbildung

(326 words)

Author(s): Härle, W.
[English Version] . In einem weiten Sinn des Wortes ist e.U. so alt wie Ethik selbst, welche die Maßstäbe, Kriterien und Grundsätze, anhand deren Handlungen (Handeln: III.) für gut oder richtig oder erstrebenswert gehalten werden, begründet und damit ihre G…

Deontologie

(370 words)

Author(s): Härle, W.
[English Version] – abgeleitet vom griech. το` δε´ον, »das Seinsollende« (im Unterschied zum Seienden), das Erforderliche, die Pflicht – bez. bei seinem ersten Vorkommen bei J.Bentham (1834) in einem weiten Sinn die Lehre vom moralisch Guten gemäß seiner utilitaristischen Ethik (Utilitarismus). In dieser weiten Bedeutung wird D. bis heute in der deontischen Logik verwendet (von Wright, Kalinowski, Lenk). Diese versucht mit Hilfe der deontischen Operatoren bzw. Funktoren (z.B. O [= geboten], P [= erlaub…

Apostolizität.

(492 words)

Author(s): Härle, W.
[English Version] Der Begriff A. geht über das Adjektiv »apostolisch« auf den Titel »Apostel« zurück und bezeichnet die Übereinstimmung mit den Aposteln oder die Herkunft bzw. Herleitung von den Aposteln. Diese unterschiedlichen Deutungen verweisen auf konfessionelle Differenzen. Im Zentrum der Auseinandersetzungen steht dabei die A. der Kirche, die seit dem ausgehenden 4.Jh. (neben Einheit, Heiligkeit und Katholizität) – durch das Nicaeno-Constantinopolitanum (BSLK 27, DH 150) – zu einem gemein-…

Modalitäten

(816 words)

Author(s): Härle, W.
[English Version] I. Philosophisch M. können ontologisch verstanden werden als die Weisen, wie etwas ist oder geschieht, oder logisch als die Weisen, wie eine Aussage wahr zu sein beansprucht. M. können auch angewandt werden auf Handlungen (Deontologie). Ferner lassen sich temporale, kausale und physikalische M. unterscheiden. Das philos. Interesse konzentrierte sich seit dem 20.Jh. überwiegend auf die logische Bedeutung von M. und entwickelte von da aus (in Anknüpfung an ältere Ansätze) unterschiedliche Systeme der Modallogik (grundlegend…

Möglichkeit

(1,163 words)

Author(s): Härle, W.
[English Version] I. Religionsphilosophisch M. ist – neben Unmöglichkeit, Notwendigkeit und Kontingenz – eine der logischen bzw. ontologischen Modalitäten. Unter diesen Modalitäten kommt der M. dann eine fundamentale Bedeutung zu, wenn sie nicht (wie bei I.Kant und der ihm folgenden Tradition) als Komplementärbegriff zu Kontingenz und Notwendigkeit, sondern als deren (gemeinsame) Basis verstanden wird. Das setzt voraus bzw. schließt ein, daß M. nicht als bloße M. im Unterschied zu Wirklichkeit verstanden wird, sondern selbst als ein Aspekt von Wirklichkeit,…

Aktivität/Passivität

(1,182 words)

Author(s): Herms, E. | Härle, W.
[English Version] I. Religionsphilosophisch und fundamentaltheologisch Fundamentaltheol. thematisiert die Konstitution das Zustandekommen christl. Daseinsgewißheit. Dessen bewußtseins- bzw. persontheoretische Beschreibung muß auf ihre ontologischen Voraussetzungen bedacht und in deren Rahmen verstanden werden. Erst im Rahmen des ontologischen Verständnisses von A. und P. (1) findet ihr person(bewußtseins)theoretisches Verständnis seinen wahren Ort (2). –  1. A. ist die Eigenschaft von in…

Gewissen

(3,849 words)

Author(s): Hermsen, E. | Käppel, L. | Dautzenberg, G. | Härle, W. | Mokrosch, R.
[English Version] …

Goldene Regel

(682 words)

Author(s): Becker, H. | Thom, J.C. | Härle, W.
[English Version] I.  Antikes JudentumIn der paganen Popularphilos. als ethische Maxime verbreitet, findet sich die G.R. in negativer und in positiver Formulierung auch im antiken Judentum: Tob 4,15 »Was du haßt, das tu niemandem an«; 2Hen 61,1 »Was jemand für sich selbst erbittet, das tue er auch jedem Lebewesen«; ferner u.a. Arist 207; Sir 31,15; in der rabb. Lit. ARN B 26 (im Namen R.Aqivas), Anwendungen u.a. in ARN B 29; bKet 72 a. Nach bShab 31 a antwortet Hillel auf die Bitte eines Nicht-Juden…

Mensch

(15,970 words)

Author(s): Gregersen, N.H. | Grünschloß, A. | Figal, G. | Janowski, B. | Lichtenberger, H. | Et al.
[English Version] I. Naturwissenschaftlich und psychologisch 1.Die evolutionäre PerspektiveAus naturwiss. Sicht bietet die Evolutionstheorie (Evolution) den umfassenden Rahmen für das Verständnis des M. Die menschliche Spezies wird darin als spätes Produkt des biogenetischen Prozesses betrachtet, der mit der Entstehung des Lebens (: VI.) auf dem Planeten Erde vor ca.3,8 Mrd. Jahren begann. M. gehören zur Gruppe der Primaten. Vor 5 bis 7 Mio. Jahren zweigten die hominiden Stammbäume von den Stammbäumen…

Bekenntnis

(11,402 words)

Author(s): Bochinger, C. | Kreuzer, S. | Reumann, J. | Staats, R. | Holze, H. | Et al.
[English Version] I. ReligionsgeschichtlichDer Terminus B. bezeichnet verschiedene Phänomene, u.a. das Glaubens- und das Sündenb. (vgl. engl. creed bzw. confession/profession). Ein Glaubensb. kann als eine offiziell sanktionierte, formelhafte Zusammenfassung der zentralen Lehren einer Rel.- bzw. B.gemeinschaft (»Konfession«) verstanden werden. In Kulthandlungen und/oder in der Alltagsfrömmigkeit rezitiert, dient es als Affirmations- und Zugehörigkeitsformel, vergegenwärtigt die individuelle und soz…