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Heraklitäer

(113 words)

Author(s): Hülser, K.
[English Version] . Da Heraklit von Ephesus keine Schule hinterließ, konnte als H. jeder gelten, der von ihm philos. in irgendeiner Weise abhing (vgl. D.L. 9,6). Tatsächlich so genannt wurde v.a. die Gruppe um Kratylos, der nach 399 v.Chr. auch Plato zeitweilig zuneigte (D.L. 3,6). Sie überbot Heraklit mit der These, die Sinnesdinge seien ständig im Fluß und für Erkenntnis ungeeignet. Der so motivierten Skepsis begegnete die Akademie mit der Ideenlehre (Arist.metaph. 987a32–34, 1010a7 ff., 1078b12…

Antiochus

(147 words)

Author(s): Hülser, K.
[English Version] von Askalon (ca.130 – ca.68 v.Chr.), Akademiker, Schüler Philos von Larissa, mit dem er spätestens i.J. 87 brach. 79/78 v.Chr. hörte Cicero ihn in Athen; zeitweilig reiste A. mit Lucullus. Die Quellen erwähnen vier Schriften des A. Warum er sich von Philo, dessen Skepsis er lange unterstützt hatte, trennte und stoisches Gedankengut aufnahm, ist unklar. Er verstand sich weiterhin als Akademiker und versuchte, Platos alte Akademie neu zu beleben. Dazu erklärte er, die drei großen Ph…

Hellenistische Philosophie

(332 words)

Author(s): Hülser, K.
[English Version] Hellenistische Philosophie, die Philos. der Zeit vom Tode Alexanders d.Gr. (323 v.Chr.) bis zum Tod der Kleopatra (30 v.Chr.). Trotz der äußerlichen Definition denkt man dabei statt an alle Philosophen dieser Epoche v.a. an den Epikureismus, an den Stoizismus und an die verzweigte skeptische Tradition (Skepsis) jener Zeit. Für die erste Richtung ist v.a. Epikur zu nennen; die herausragenden Vertreter der Stoa waren Zenon von Kition und Chrysipp; die skeptische Tradition wurde vor…

Empedokles

(201 words)

Author(s): Hülser, K.
[English Version] von Akragas in Sizilien (geb. wohl um 491, gest. ca.430 v.Chr.), vielseitiger griech. Philosoph, war als wandernder Redner, Arzt, Priester und Magier ordnend und heilend tätig. Seine Biogr. wurde z.T. ausgeschmückt (Geschichte vom Sprung in den Ätna). E. vf. »Über die Natur des Seienden« (2 Bücher) und »Reinigungen«. Außer Frgm. sind von dem ersten Werk zwei größere Passagen direkt überliefert; erst jüngst gefunden, vervollständigen sie unser Wissen von E.' philos. Welterklärung…

Kosmologie

(3,403 words)

Author(s): Auffahrth, C. | Auffarth, C. | Hülser, K. | Herrmann, K. | Mühling-Schlapkohl, M. | Et al.
[English Version] I. Zum Begriff K. ist die von einer spezifischen Kultur in Worte, Bilder und Rituale gefaßte Orientierung in Raum und Zeit. Die Orientierung verknüpft Zeichen, die wahrgenommen werden können, mit Zeichen, die gesetzt werden. Erst in der Komplementarität des konstruierten Gegenübers erhält das »natürliche« Phänomen den Sinn der bedeutsamen Markierung. So machen konventionelle Festlegungen aus dem täglich wandernden Ort am Horizont, an dem die Sonne aufgeht, die vier rechten Winkel d…