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Your search for 'dc_creator:( "H. Bansa" ) OR dc_contributor:( "H. Bansa" )' returned 212 results. Modify search


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Dehnung

(124 words)

Author(s): H. Bansa
Veränderung der Form, nämlich Verlängerung, die ein Körper, hier speziell ein Papier, bei einer Belastung durch Ziehen erfährt. Sie ist teils reversibel (elastische D.), teils bleibend (plastische D.). Die D. spielt bei allen Festigkeitsbeanspruchungen von Papier eine Rolle und ist deshalb ein Begriff zu seiner Qualitätsbeschreibung. Gemessen wird die Bruch-D., d. h. die gesamte plastische und elastische Verlängerung, die ein Probestreifen beim Zugversuch (DIN 53112) im Augenblick des Bruches er…

Bleiweiß

(77 words)

Author(s): H. Bansa
Pigment von hoher Deckkraft, das auch in der Buchmalerei und zum Kolorieren verwendet wurde (Fleischfarben, Himmel, Wolken). Chemische Bezeichnung: basisches Bleicarbonat, 2 PbC0 3 Pb(OH) 2 . B. wird aus Bleistaub, Essig und Kohlensäure in Wasser künstlich hergestellt. Es ist lichtbeständig, neigt aber zum Vergilben bis zum Schwarzwerden durch das Einwirken von Schwefelverbindungen, hauptsächlich des Schwefelwasserstoffs in (verschmutzter) Luft. Das so entstandene schwarze Bleisulfid kann der Restaurator mit Wasserstoffperoxid zu weißem Bleisulfat aufoxidieren. H. Ba…

Veredeltes Papier

(72 words)

Author(s): H. Bansa
sind Papiere, denen nach der Blattbildung in eigenen Arbeitsgängen bestimmte Stoffe zugeführt werden, um ihnen bes. Gebrauchseigenschaften zu verleihen. Für den graphischen Anwendungsbereich ist die Oberflächenveredelung durch Streichen von Bedeutung (gestrichenes Papier). Durch Beschichten (beschichtetes Papier) oder Imprägnieren wird Papier vor allem für technische Anwendungen veredelt. Vere Dignum. Präfationsbild aus Cod. Ottobon. 313 der Vaticana. H. Bansa Bibliography Kotte, H.: Welches Papier ist das? Bde. 1–3. 3. Aufl. Heusen-stamm 1982.

Recyclingpapier

(284 words)

Author(s): H. Bansa
Papier, das aus Sekundärfaserstoff hergestellt ist, d. h. aus solchem, der schon einmal zu Papier verarbeitet war, und das auch in seinem Äußeren (graue Farbe, Wolkigkeit, Zweiseitigkeit) den Eindruck eines nicht auf sinnlich wahrnehmbare Qualität zielenden Produktes macht. Die Verwendung von R. gilt seit den späten 1980er Jahren als ein Positivum, weil dies die Ressourcen der Erde schone, was aber nur bei differenzierender Betrachtungsweise als richtig anzusehen ist. Die Papierindustrie reagierte auf die Propaganda für «Recycling» …

Ramie

(71 words)

Author(s): H. Bansa
Bastfaser eines südostasiatischen Nesselgewächses (Boehmeria nivea; das Wort R. ist malaiischen Ursprungs), die vorwiegend in der Textil – , für spezielle Zwecke auch in der Papierindustrie eingesetzt wird. Hier ist R. ein hochwertiger, zur Gruppe der Hadern gehöriger Faserrohstoff, aus dem sich sehr feste, gegen mechanische Beanspruchung widerstandsfähige Papiere herstellen lassen (z.B. Geldscheinpapier). R. wird auch als Chinagras, Rhea oder Rhia bezeichnet. H. Bansa Bibliography Luniak, B.: Ramie. Zürich 1949.

Mahlgrad

(102 words)

Author(s): H. Bansa
st eine Maßzahl der Papierindustrie zur Beschreibung der Konsistenz der Fasern vor der Blattbildung. Der M. gibt die Geschwindigkeit an, mit der das Wasser unter bestimmten Bedingungen aus einer definierten Suspension abläuft. Sein Meßwert ist °SR (Grad Schopper-Riegler). Längere Mahlung bei hoher Geschwindigkeit, geringem Gegeneinanderdruck der Maschinenteile, zwischen denen gemahlen wird, und hohe Stoffdichte führen zu hohem M. (ca. 50—80 °SR): Ausdruck für stark fibrillierte Fasern, d. h. sch…

Kattunpapier

(29 words)

Author(s): H. Bansa
eine spezielle Art des Buntpapiers. Von eigentlichen Sinne zu unterscheiden ist das Kattun(druck)papier, bedrucktes, meist abwaschbares Papier zum Auskleiden von Kartonagen, Auslegen von Schrankfächern usw. H. Bansa

Kohlepapier

(77 words)

Author(s): H. Bansa
dünnes Blatt mit einseitiger Beschichtung, die auf mechanischen Druck Farbe abgibt, benutzt zum Herstellen von Durchschriften oder Durchschlägen in der Schreibmaschine. Bei K. im engeren und im klassischen Sinn besteht der Träger aus dünnem und zähem, meist hadernhaltigem Papier, der Carbonseide, und die Beschichtung aus dem Pigment Ruß in dem Bindemittel Wachs. Heute wird für den Träger vielfach Kunststoff, also eine Folie (Polyester), und in der Schicht statt des Schwarzpigmentes andersfarbige Farbstoffe verwendet. H. Bansa

Blindprobe

(41 words)

Author(s): H. Bansa
bei chemischen Analysen übliche Bezeichnung für die Durchführung der zur Rede stehenden Nachweisreaktion (z. B. Biuret-Reaktion) an einem Papierprobestück, das die gesuchte Substanz nicht enthält, so daß im Vergleich die Nachweisreaktion deutlicher oder eventuelle Störfaktoren erkennbar werden. H. Bansa

Bruch widerstand

(103 words)

Author(s): H. Bansa
Dieser Begriff wird in DIN 6730 im Sinne und anstelle von Bruchkraft gebraucht. Er bezeichnet die Kraft, die beim Zugversuch der Papierprüfung (DIN 53112) den Bruch (Reißen) des 15 mm breiten Prüfstreifens bewirkt. Der B. ist in erster Linie abhängig von der Dicke des Papiers oder der Pappe, in zweiter von der Qualität der Rohstoffe und ihrer Verarbeitung. Der Alterungszustand läßt sich gegenüber diesen Faktoren im B. kaum erfassen; auch ein sehr brüchiges Papier kann noch einen B. von einem Kil…

Lufttrocken

(43 words)

Author(s): H. Bansa
(lutro). Papier, Pappe, Zellstoff u. ä. wird 1. genannt, wenn sein Wassergehalt im Gleichgewicht zum Wassergehalt der umgebenden Luft steht. Ist er geringer als der der Umgebung, so wird der Stoff als «atro» (absolut trocken) oder «otro» (ofentrocken) bezeichnet. H. Bansa

Bast

(78 words)

Author(s): H. Bansa
Bei Pflanzen die in einem Stamm, einem Stengel, einer Blattrippe unter der äußeren Rinde liegende Schicht, überwiegend aus festen, miteinander verwobenen Cellulosefasern bestehend. B. bestimmter Bäume wurde (und wird als Souvenir für Touristen) nach entsprechender Bearbeitung durch Waschen, Kochen und Schlagen als Beschreibstoff benutzt (Tapa in der Südsee, Amatl in Mittelamerika). Für die Textil- und nachfolgend für die Papierherstellung sind die aus B. gewonnenen Fasern ein wertvoller Rohstoff: Flachs, Hanf, Jute, Ramie, Manila. Hadern H. Bansa

Buchenholz

(67 words)

Author(s): H. Bansa
Die im späteren MA und in der Frühneuzeit, der klassischen Epoche des Holzdeckeleinbands, in Mittel- und Westeuropa für diesen Zweck meistgebrauchte Holzart. B. ist (und war) ein billiges Holz; es läßt sich auch leicht bearbeiten. Als Buchmaterial ist es deshalb eigentlich nicht geeignet, weil es leicht vom Holzwurm befallen wird. H. Bansa Bibliography Jäckel, K.: Alte Techniken 3: Holzdeckel. In: Bibliotheksforum Bayern 5. 1977, S. 122–130.

Oxicellulose

(64 words)

Author(s): H. Bansa
ist der zusammenfassende Begriff für Stoffe, die (überwiegend) durch Oxidation von Cellulose entstanden sind. Als O. werden einmal die entsprechenden Abbauprodukte bezeichnet, seien sie beim Produktionsprozeß (Bleichen) oder durch die langfristige Lagerung (Alterungsbeständigkeit) entstanden. Sodann bezeichnet O. auch bestimmte Cellulosederivate, bei deren Herstellung oxidative Vorgänge eingesetzt werden. H. Bansa Bibliography Handb. der Papier– und Pappenfabrikation. 2. Aufl. Bd. 2. Niederwalluf 1971, S. 1298.

Vernetzung

(132 words)

Author(s): H. Bansa
in der chemischen Fachsprache die Bil-dung von chemischen Bindungen zwischen Kettenmolekülen als ein Faktor der Polymerisation, d. h. des Zusammenschlusses zahlreicher kleiner Moleküle zu einem Makromolekül. Im Kontext des Buchwesens, z. B. bei der Alterung von Papier, versteht man unter V. speziell die Ausbildung von chemischen Bindungen zwischen kurzkettigen, durch Hydrolyse gebildeten Teilen des urspr. langkettigen Cellulosemoleküls. Durch die Hydrolyse vermindert sich die Festigkeit, durch d…

Vorzugspapier

(27 words)

Author(s): H. Bansa
veralteter Ausdruck für ein qualitativ höherwertiges Papier, auf das für einen anspruchsvolleren Leser- bzw. Sammlerkreis ein (kleiner) Teil einer a Aufl. gedr. wurde. H. Bansa

Alfa-Zellstoff

(39 words)

Author(s): H. Bansa
Hochwertiger Halbstoff aus verschiedenen im westlichen Mittelmeerraum heimischen schilfähnlichen Steppengräsern: Alfa bzw. Haifa (algerisch), Esparto (spanisch). A. gehört zu den Stroh- Zellstoffen. Die Fasern zeichnen sich durch feine und gleichmäßige Struktur aus. Verwendung im Alfa-Papier. H. Bansa

Einreißwiderstand

(30 words)

Author(s): H. Bansa
eine der zahlreichen zur Beurteilung der Papierqualität entwickelten und mit Hilfe von speziellen Geräten durchzuführenden Prüfverfahren, wie Bruchwiderstand, Berstwiderstand, Dauerbiegeund Falzzahl, Biegesteifigkeit, Weiterreißfestigkeit u. a. m. H. Bansa

Buchschutzfolie

(73 words)

Author(s): H. Bansa
warenkundliche Bezeichnung für Klarsichtfolien, die zur Herstellung von Umhüllungen zum Schutz von Büchern bestimmt sind. Ein aktueller Schutz vor Verschmutzung des Einbands dürfte mit allen unter diesem Namen angebotenen Folien erreicht werden. Für die Eignung zu Schutzhüllen für sehr langfristig aufzubewahrende Bücher mit dem Charakter einer Antiquität kommt es entscheidend auf den Kunststoff an, aus dem die Folie besteht. Das meistgebrauchte Weich- und Polyvinylchlorid (PVC) ist hierfür nicht geeignet. H. Bansa

Zellulose

(326 words)

Author(s): H. Bansa
(auch Cellulose), ein Kohlehydrat, d. h. aus den Elementen Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff bestehend, ist die in der Natur häufigste organische Substanz. Sie wird von den grünen Pflanzen, in geringem Umfang auch von Bakterien, aus Kohlendioxid und Wasser unter der Einwirkung des Sonnenlichts gebildet (Fotosynthese). Die chemische Formel ist (Csub:6Hsub:10Osub:5)n, wobei n die Anzahl der in der Klammer stehenden Einheit, den, wie der Chemiker sagt, Polymerisationsgrad (DP = Degree of Polymerisation) nennt. Er kann in voll entwickelten u…
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