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Your search for 'dc_creator:( "H. Bansa" ) OR dc_contributor:( "H. Bansa" )' returned 212 results. Modify search


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Zaponlack

(183 words)

Author(s): H. Bansa
d. h. gelöstes Celluloid (Nitrocellulose), trocknet nach dem Verdunsten des Lösemittels (Amyl-, Ethylacetat) zu einem farblosen und durchsichtigen Film. Er wird eingesetzt u. a. als Korrosionsschutz für Buntmetalle und Holz. In den 1880er Jahren wurde er vom Militär im damaligen Deutschen Reich auch zur wasserfesten Imprägnierung von Generalstabskarten eingesetzt, was dazu führte, ihn auf den Konferenzen von St. Gallen 1898 und 1899 von Dresden für die Festigung von Tintenfraß geschädigtem Papie…

Maschinenglattes Papier

(42 words)

Author(s): H. Bansa
ist in DIN 6730 Nr. 249 definiert als eines, das nach der Blattbildung und Trocknung durch ein Glättwerk in der Papiermaschine gelaufen ist und dadurch beidseitig eine begrenzte, unter der des satinierten Papiers Hegende Glätte erhalten hat. H. Bansa

Bücherlaus

(64 words)

Author(s): H. Bansa
ca. 1 mm großes, graues bis bräunliches Schadinsekt ohne Flügel, ohne Larve und von dem namengebenden Aussehen, das in feuchten Räumen massenhaft auftreten kann, in trockenen aber nicht lebensfähig ist. Ob die B., wie manche Autoren angeben, nur den Schimmel auf den Buchmaterialien oder auch diese selbst frißt: ihr Auftreten ist stets ein Zeichen für ungünstiges, weil zu feuchtes Raumklima. H. Bansa

Borax

(48 words)

Author(s): H. Bansa
Dinatriumtetraborat, Nasub:2 Bsub:4 0sub:7 . 10 Hsub:20. Natürliches, in Wasser mit schwach alkalischer Reaktion lösliches Mineral, das von manchen Papierrestauratoren zum Neutralisieren gebraucht wird. Alle Neutralisierungsmethoden, die im Endeffekt nicht zum Deponieren von Erdalkalicarbonat im Papier führen, sind umstritten, also auch die mit B. H. Bansa

Zerfasern

(77 words)

Author(s): H. Bansa
ist ein Teilbereich der Stoffaufbereitung bei der Papierherstellung. Der trockene Halbstoff (Halbzeug) bzw. das Altpapier wird unter reichlich Wasserzugabe zugabe starken Reibungs- und Scherkräften ausgesetzt, um ihn zu einer pumpfähigen Masse umzuwandeln und auch schon teilweise zu fibrillieren. Die folgenden Schritte der Stoffaufbereitung zum schöpf- bzw. auflauffähigen Ganzzeug sind Reinigung, Knotenfang (Knotenfänger), Mahlung und andere Vorgänge, je nach eingesetztem Halbstoff und Stoffaufbereitungssystem. H. Bansa Bibliography Göttsching, L./Katz, C.: Pap…

Internationale Arbeitsgemeinschaft der Archiv-, Bibliotheks- und Graphikrest auratoren (IADA)

(137 words)

Author(s): H. Bansa
ein Zusammenschluß der Restauratoren, die im Bereich «Buch» und «Papier» einschl. «Kunst auf Papier» sowie verwandten und zugehörigen Materialien (Pergament, Papyrus, Fotografien; Siegel; Leder am Bucheinband) tätig sind. Die I. hat ihr Zentrum im dt. Sprachraum. Sie ging 1957 als ADA (Arbeitsgemeinschaft der Archivrestauratoren) aus der Archivtechnischen Woche der Archivschule in Marburg hervor. Ihre Ziele sind die Pflege des kollegialen Zusammenhalts, der Wissens- und Erfahrungsaustausch, die …

Naturkarton

(53 words)

Author(s): H. Bansa
entweder ein Karton mit unbehandelter Oberfläche (Gegennsatz: Chromo- und gestrichener karton) oder ein gegautschter, d. h. in seinen die Stärke ausmachenden Lagen im nassen Zustand zusammengepreßter, K., im Gegensatz zu aus mehreren (Duplex-, Triplex-) zusammengeklebtem. H. Bansa Bibliography Handb. der Papier- und Pappenfabrikation (Papierlexikon). 2. Aufl. Bd. 2. Niederwalluf 1971, S. 1256

Wasserflecken

(69 words)

Author(s): H. Bansa
entstehen, wenn gealtertes, d. h. chromophore Abbauprodukte (Vergilbung) enthaltendes Pa-pier in Teilen mit flüssigem Wasser in Kontakt kommt. Sie bestehen aus diesen Abbauprodukten, die von dem Wasser gelöst und an den Rand des durchnäßten Bereichs geschwemmt wurden. Sie können in der Regel durch Wässern entfernt werden. Nur bei älteren Wasserflekken, in denen die Abbauprodukte in eine unlösliche Form übergegangen sind, wäre ein Bleichen zu erwägen. H. Bansa

Desinfektion

(302 words)

Author(s): H. Bansa
eigentlich Unschädlichmachen von Krankheitserregern, im Zusammenhang mit Buch und Bibl, im erweiterten Sinn für alle Maßnahmen der Bekämpfung von biologischen Schäden und Gefahren gebraucht, d. h. auch für Entwesen (Bekämpfen von Insekten und höheren Tieren) und für Sterilisieren (Bekämpfen von Keimen und Sporen). Von den diversen in Medizin, Hygiene, Landbau, Lebensmittelgewerbe usw. entwickelten und eingeführten D.s-Techniken kommen für Buch und Bibliothek das Vergiften und das Erfrieren, manc…

Pigmentpapier

(182 words)

Author(s): H. Bansa
wurde im Tiefdruck als Hilfsmittel zur Umformung der Punkte eines Bildes (Halbtondiapositiv) in Vertiefungen zur Aufnahme von Druckfarbe auf dem Druckzylinder benutzt. Ein geeignetes Rohpapier war einseitig mit Gelatine beschichtet, die mit rotem bis braunem Pigment durchsetzt war. Die Beschichtung wurde durch ein Bad in Kaliumbichromatlösung lichtempfindlich gemacht und nach dem Trocknen zuerst durch ein Negativ–Raster und dann durch das Diapositiv des zu EL — PIKTOGRAMM 9 druckenden Bildes bel…

Durchschlagen

(58 words)

Author(s): H. Bansa
das Durchdringen der Farbe (meist der Schwärze) von Schrift und Bild, die auf der einen Seite eines Papiers aufgebracht wurden, auf dessen andere. D. ist eine Folge entweder zu wenig geleimten oder aus anderen Gründen, z. B. wegen des Füllstoffs zu stark saugfähigen Papiers oder zu stark binde- bzw. lösungsmittelhaltiger oder sonstwie ungeeigneter Druckfarbe. H. Bansa

Antik-Papier

(34 words)

Author(s): H. Bansa
ein Vergé-Papier für den Druck, das in Anlehnung an alte, handgemachte Papiere gelblich oder leicht grau gefärbt oder das meliert ist. Als Rundsiebpapier kann A. auch ein echtes Wasserzeichen haben. H. Bansa

Mittelfeines Papier

(50 words)

Author(s): H. Bansa
ist ein in der Umgangssprache des Papierhandels und des graphischen Gewerbes bisweilen gebrauchter Begriff für Schreib – oder Druckpapiere, welchedie in DIN 730 für «Feinpapier» festgelegte Bedingung (hochwertig holzfrei) nicht erfüllen und die nach ihren sonstigen Eigenschaften als kostengünstiger Ersatz für diese Sorten gelten können. H. Bansa

Eisengallustinte

(498 words)

Author(s): H. Bansa
Aus einer Gerbsäure (einem Tannin) und einem Eisensalz (zweiwertiges Eisensulfat: Eisenvitriol) hergestellte Schreibflüssigkeit. Chemisch gehört E. vermutlich zu den Metallkomplexen, das sind erbindungen, in denen Kohlenstoffatome organischer Stoffe (bei E.: Tannin) mit einem Metallatom (Eisen) direkt verbunden sind. Wahrscheinlich ist an der Bildung des gefärbten E.-Komplexes auch der organische Stoff beteiligt, der das Schreibmaterial (Papier, Pergament) ausmacht; dadurch ist die E. auf diesem…

TCF = Total chlorfrei

(76 words)

Author(s): H. Bansa
Der abschließende Prozeß der Herstellung von Zellstoff aus Holz ist die Bleiche zum Entfernen von Restlignin, das mit seinen chromophoren Gruppen eine Braunfärbung verursacht. Da bei den früher allg. üblichen Bleichmethoden mit elementarem Chlor und Chlorverbindungen Dioxin (in geringen Mengen) entstand, hat die Zellstoffindustrie auf chlorfreie Methoden umgestellt: EFC = elementarchlorfrei, TCF = total chlorfrei. H. Bansa Bibliography Bos, H. J. u. a. (Hrsg.): Das Papierbuch. Houten 1999, S. 114 bis 115

Yield Prinzip

(38 words)

Author(s): H. Bansa
ist ein in der Papierindustrie bisweilen gebrauchter Ausdruck für das Streben nach einer möglichst günstigen Relation zwischen eingesetztem gewachsenem Rohstoff, d. h. Holz verschiedener Herkunft, und papierfähigem Faserstoff, d. h. Holzstoff oder Zellstoff. H. Bansa

Vernetzung

(132 words)

Author(s): H. Bansa
in der chemischen Fachsprache die Bil-dung von chemischen Bindungen zwischen Kettenmolekülen als ein Faktor der Polymerisation, d. h. des Zusammenschlusses zahlreicher kleiner Moleküle zu einem Makromolekül. Im Kontext des Buchwesens, z. B. bei der Alterung von Papier, versteht man unter V. speziell die Ausbildung von chemischen Bindungen zwischen kurzkettigen, durch Hydrolyse gebildeten Teilen des urspr. langkettigen Cellulosemoleküls. Durch die Hydrolyse vermindert sich die Festigkeit, durch d…

Aluminiumsulfat

(53 words)

Author(s): H. Bansa
im Sprachgebrauch des Papiermachers Alaun. Aluminiumsalz der Schwefelsäure, das sich mit stark saurer Reaktion in Wasser löst. Der pH-Wert der I%igen Lösung beträgt 3,4. Seit Erfindung der Harzleimung gilt Alaun als unentbehrlicher Hilfsstoff bei der Papierproduktion. Auf seinen Einsatz gehen in erster Linie die sauren pH-Werte moderner Papiere zurück. H. Bansa

Papierprüfung

(230 words)

Author(s): H. Bansa
Die Papierindustrie bzw. die zugehörige Forschung hat eine Fülle von Verfahren zur reproduzierbaren Beschreibung der Qualitätsmerkmale von Papier bzw. Zellstoff entwickelt und ebenso streng einzuhaltende, in Normen festgelegte Bedingungen, unter denen sie durchzuführen sind. Die P. kann erfassen: äußere Eigenschaften (Format, Stärke, Gewicht, Glätte, Glanz); die Zusammensetzung (Fasern, Leimung, Füllstoffe jeweils in Art und Menge); die Festigkeit (Bruchlast, Berstwiderstand, Ein – und Durchreiß…

Büttenpapier

(190 words)

Author(s): H. Bansa
ein in der Regel aus höherwertigem Faserstoff (Hadern, hadernhaltig, zumindest holzfrei) hergestelltes, meist geripptes (Vergé-Papier), oft mit Wasserzeichen versehenes und — in ungeschnittenem Zustand — unregelmäßige und faserige Kanten, wie sie beim Schöpfen durch Stoffverdünnung am Rande der Schöpfform entstehen, aufweisendes Papier. Beim echtenB. ist die Rippung ein durch im Muster ungleichmäßige Faserverteilung hervorgerufenes Wasserzeichen. DIN 6730 definiert unter echtem B. zum einen das …
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