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Your search for 'dc_creator:( "H. Bansa" ) OR dc_contributor:( "H. Bansa" )' returned 212 results. Modify search

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TCF = Total chlorfrei

(76 words)

Author(s): H. Bansa
Der abschließende Prozeß der Herstellung von Zellstoff aus Holz ist die Bleiche zum Entfernen von Restlignin, das mit seinen chromophoren Gruppen eine Braunfärbung verursacht. Da bei den früher allg. üblichen Bleichmethoden mit elementarem Chlor und Chlorverbindungen Dioxin (in geringen Mengen) entstand, hat die Zellstoffindustrie auf chlorfreie Methoden umgestellt: EFC = elementarchlorfrei, TCF = total chlorfrei. H. Bansa Bibliography Bos, H. J. u. a. (Hrsg.): Das Papierbuch. Houten 1999, S. 114 bis 115

Yield Prinzip

(38 words)

Author(s): H. Bansa
ist ein in der Papierindustrie bisweilen gebrauchter Ausdruck für das Streben nach einer möglichst günstigen Relation zwischen eingesetztem gewachsenem Rohstoff, d. h. Holz verschiedener Herkunft, und papierfähigem Faserstoff, d. h. Holzstoff oder Zellstoff. H. Bansa

Vernetzung

(132 words)

Author(s): H. Bansa
in der chemischen Fachsprache die Bil-dung von chemischen Bindungen zwischen Kettenmolekülen als ein Faktor der Polymerisation, d. h. des Zusammenschlusses zahlreicher kleiner Moleküle zu einem Makromolekül. Im Kontext des Buchwesens, z. B. bei der Alterung von Papier, versteht man unter V. speziell die Ausbildung von chemischen Bindungen zwischen kurzkettigen, durch Hydrolyse gebildeten Teilen des urspr. langkettigen Cellulosemoleküls. Durch die Hydrolyse vermindert sich die Festigkeit, durch d…

Schreibleinen

(59 words)

Author(s): H. Bansa
nach DIN 6730 ein «textiles Gewebe, das durch Beschichten und Satinieren die Gebrauchseigenschaften von Papier erhalten hat», verwendet (früher) hauptsächlich für Dauerausweise, heute weitgehend durch Einschweißungen in Kunststoff ersetzt. S. ist fester, weniger feuchtigkeitsempfindlich und besser zum Beschreiben zugerichtet als das prinzipiell gleichartig aufgebaute Papyrolin. H. Bansa Bibliography Schwieger, H. G.: Papier-Praktikum. 6. Aufl. Wiesbaden 1973, S. 51

Rundsiebmaschine

(228 words)

Author(s): H. Bansa
Die Industrialisierung der Papierherstellung durch die Erfindung der Langsiebmaschine 1798 durch Nicolas-Louis Robert brachte insofern eine grundsätzliche Abkehr von der herkömmlichen Herstellungsweise, als der Stoff jetzt nicht mehr mit einem Sieb aus der Bütte geschöpft, sondern aus einer Schlitzdüse auf das Sieb geschüttet wurde. Die wenig spä- – RUNEN ter an mehreren Orten entwickelte R. (später so gen. zur Unterscheidung von der Robertschen Erfindung, bei der ein endloses Sieb über Walzen l…

Kaliumpermanganat

(113 words)

Author(s): H. Bansa
übermangansaures Kalium (KMnO4 ). Ein verbreitetes Oxydationsmittel, das — früher häufig, heute seltener — zur Desinfektion und zur Beseitigung übler Gerüche verwendet wird. Unter den Mitteln zum restauratorischen Bleichen von Papier durch Oxydation ist K. zwar das wirksamste und stärkste; es ist jedoch fast unmöglich, die Wirkung des Vorgangs so zu steuern, daß die Patina eines alten Papiers durch eine Behandlung mit K. hindurch bewahrt und daß nicht die Cellulose (Celluloseacetat) des Papiers …

De-inking

(81 words)

Author(s): H. Bansa
Teil der Aufbereitung von Altpapier zur Wiedergewinnung von dessen Fasern zur erneuten Verwendung als Papierrohstoff, nämlich das Entfernen der Druckfarben. Bei solchen, die aus Pigment und Bindemittel bestehen, wie der klassischen Druckerschwärze, wird das Bindemittel (eingedicktes Lein- und anderes Öl, Kunstharz) mit Alkalien verseift und z. T. auch mit Lösungsmitteln gelöst; die dabei entstehenden Produkte werden zusammen mit dem Pigment (Ruß) größtenteils ausgewaschen, der nicht auswaschbare Rest wird fein verteilt (dispergiert), so daB er optisch nicht stort. H. Ban…

Ziselierschnitt

(26 words)

Author(s): H. Bansa
ist eine spezielle Form des Gold-schnitts, bei dem in das aufgebrachte Blattgold Verzierungen mittels Goldschmiedewerkzeug (Punzen, Stichel) eingebracht, d. h. eingedrückt werden. H. Bansa

Insektenfraß

(174 words)

Author(s): H. Bansa
Spuren der Wirkung der Kauwerkzeuge von Schadinsekten auf Buchmaterialien. I. hat meist das charakteristische Bild von zahlreichen Hohlgängen, deren Hauptrichtung mehr oder weniger schräg der Buch-bzw. der Deckeldicke folgt. Im Deckel bzw. in einem einzelnen Blatt macht sich das als Gruppe von Löchern bemerkbar. I. von Silberfischchen zeigt sich gleichsam als Rasur an der — stärkegeleimten — Papieroberfläche. I. von Schaben kann auf dunklem, stärkeimprägniertem Einbandgewebe als Gruppen von Flec…

Chemische Papiere

(46 words)

Author(s): H. Bansa
bisweilen gebrauchter, aber in DIN 6730 (Papier und Pappe - Begriffe) nicht enthaltener Ausdruck für Papiere, die als Träger für die bequeme Anwendung von Chemikalien dienen, mit denen sie bestrichen, imprägniert oder getränkt sind: Bakterizide, Fungizide, Insektizide («Nexalotte»: Mottenpapier), Indikatoren (Lackmuspapier). H. Bansa

Lebensdauer der Bücher

(67 words)

Author(s): H. Bansa
d. h. der Zeitraum, über den hin sie ohne reparierende und restaurierende Maßnahmen benutzbar bleiben, wird bestimmt durch die Beständigkeit der zur Herstellung der Bücher verwendeten Materialien, insbes. des Papiers, gegen die Vorgänge der Alterung, sowie durch Maßnahmen der Konservierung. Liegen in beiden Bereichen immer optimale Bedingungen vor, so ist die L. im Rahmen der grundsätzlichen Begrenztheit unserer Welt praktisch unbegrenzt. H. Bansa

Ammoniak

(33 words)

Author(s): H. Bansa
stark alkalisches, in Wasser lösliches Gas von unangenehm stechendem Geruch. A. wird in der Restaurierung zum Fleckenentfernen, Patinieren, ph-Wert-Einstellen usw. und in der Reprographie als Kupplungselement beim Diazoverfahren verwandt. H. Bansa

Arabisches Papier

(191 words)

Author(s): H. Bansa
Papier aus dem islamischen Kulturkreis des Mittelalters. Die Kenntnis des Papiermachens kam dorthin im Zusammenhang mit den Kontakten zwischen dem kurzzeitig weit nach Westen vorstoßenden chinesischen Weltreich der T'ang-Dynastie und dem sich nach Zentralasien ausbreitenden Islam; jüngere islamische Geschichtsschreiber sprechen von chinesischen Kriegsgefangenen als den ersten Papiermachern in Samarkand: Schlacht am Talas 751; die ältesten erhaltenen a. P.e sind nur wenig jünger. Bis zum Ende des…

Naturkunstdruckpapier

(83 words)

Author(s): H. Bansa
ist ein Natur-, also ein nicht gestrichenes Papier, das aber doch eine Glätte aufweist, die mit der von hochwertig gestrichenem und deshalb höchstmöglich glattem Kunstdruckpapier verglichen werden kann. Die Glätte des N.s wird durch hohen Füllstoffgehalt und durch scharfes Satinieren (Satinierte Papiere) erreicht. H. Bansa Bibliography Handb. der Papier- und Pappenfabrikation (Papierlexikon). 2. Aufl. Bd. 2. Niederwalluf 1971, S. 1256 Kotte, H.: Welches Papier ist das? 2. Aufl. Bd. 2. Heusenstamm 1972, S. 44 Schwieger, H. G.: Papier-Praktikum. Wiesbaden 1973, S. 86.

Aquarellpapier

(45 words)

Author(s): H. Bansa
und Aquarellkarton. Holzfreies Zeichenpapier mit gekörnter Oberfläche (nach Typ verschieden), die bei Bemalen mit Wasserfarbe deren Leuchtkraft zur Geltung bringt. A. hat außerdem eine starke Leimung, die ein Abwaschen und ein Verfließen der Farben je nach der Absicht des Künstlers erlaubt. H. Bansa

Batist

(57 words)

Author(s): H. Bansa
ist ein feines, dichtes und festes, aber doch dünnes Gewebe, ursprünglich aus Leinen. In der Bibliotheks-bzw. der bibliophilen Buchbinderei und in der Buchrestaurierung als Material zur Falzverstärkung und vor allem für den Flügel benutzt, der um die äußersten Lagen geklebt, dort mitgeheftet und dann zusammen mit den Bünden in den Deckeln befestigt wird. H. Bansa

Spuckstoff

(80 words)

Author(s): H. Bansa
Als S. bezeichnet der Papiermacher die Masse, die von den Sortier- oder Reinigungsanlagen ausgesondert wird, durch welche der «Stoff», d. h. die Faser-suspension mit Füll- und Zusatzstoffen vor dem Aufbringen auf das Sieb in der Papiermaschine getrieben wird. S. besteht aus Verklumpungen, Verspinnungen o. a., welche die Gleichmäßigkeit der Papierbahn stören würden. Er kann einer erneuten Aufbereitung zugeführt oder für Objekte verwendet werden, bei denen es auf Gleichmä-ßigkeit nicht ankommt (z. B. grobe Pappen für Eierschachteln). H. Bansa

Maschinenbütten

(52 words)

Author(s): H. Bansa
1. ein im Papierhandel und von Anwendern bisweilen gebrauchter Begriff für ein industriell hergestelltes Papier, das Characteristica des teureren Büttenpapiers aufweist, speziell für Rundsieb–Büttenpapier. 2. Behälter, in denen in der Papierfabrik die fertig zubereitete und alle Zusätze enthaltende Fasersuspension (Ganzstoff) kurz vor der Förderung zur Papiermaschine aufbewahrt wird. H. Bansa

Antichlor

(29 words)

Author(s): H. Bansa
Reduktionsmittel zum Zerstören von Bleichmittelresten nach dem restauratorischen Bleichen von Papier. Meist wird Natriumthiosulfat verwendet, worunter deshalb auch A. im engeren Sinne zu verstehen ist. H. Bansa

Dextrin

(87 words)

Author(s): H. Bansa
eine Gruppe von technischen wasserloslichen Klebstoffen, bestehend aus verschieden stark abgebauten Starken. D. wird aus Starke mit Hilfe von Hitze und Saure oder mit Hilfe von Enzymen hergestellt. D. hat ein geringeres Wasserrückhaltevermogen als Kleister und ist in Wasser leichter loslich; ein aufgetrockneter Film wird beim Anfeuchten rasch wieder klebrig und trocknet auch rasch wieder an, weshalb D. zur Gummierung von Briefmarken, Etiketten usw. eingesetzt wird sowie immer dann, wenn es auf r…
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