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Your search for 'dc_creator:( "H. Bansa" ) OR dc_contributor:( "H. Bansa" )' returned 212 results. Modify search


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Welliges Papier

(139 words)

Author(s): H. Bansa
Die Fasern, aus denen Papier besteht, dehnen sich bei der Aufnahme von Feuchtigkeit in der Breite relativ stärker als in der Länge. Im Blatt bzw. im Bogen liegen sie nicht gleichmäßig verfilzt, sondern parallel zu der einen Kante überwiegen die längs-, zu der anderen die querliegenden. Das gilt in hohem Maße für Maschinenpapier (Laufrichtung), in geringerem aber auch für handgeschöpftes als Folge des kurzzeitigen Schwenkens des Schöpfsiebes nach der vom Körper des Schöpfers abgewandten Seite und…

Lumpenpapier

(9 words)

Author(s): H. Bansa
heute veraltete Bezeichnung für Hadernpapier. H. Bansa

Kraftpapier

(49 words)

Author(s): H. Bansa
nach DIN 6730 das aus Kraftzellstoff, u. U. unter Zuschlag von Kraftaltstoff hergestellte Papier. Es gibt verschiedene Sorten K.: Kraftkaschierpapier, Kraftkreppapier, Kraftpackpapier, Kraftsackpapier, Kraftseidenpapier u.a.m. Kraftpackpapier wird in der Hand–, Sortiments– bzw. Bibl.buchbinderei zum Zusammenhängen von Deckelpappen und Rückeneinlage, für Hülsen, zum Gegenkaschieren usw. gebraucht. H. Bansa

Keller, Friedrich Gottlob

(485 words)

Author(s): H. Bansa
* 27. 6. 1816 in Hainichen (Sachsen), 8. 9. 1895 in Krippen (Sachsen), Mechaniker und Konstrukteur; Erfinder der Herstellung von Faser- rohstoff für die Papierherstellung durch Schleifen von Holz (Holzschliff). K. war von Hause aus Weber bzw. Hersteller von Webekämmen (Blattbinder), beschäftigte sich aber auch mit der Konstruktion und dem Bau von Geräten und Maschinen. So suchte er nach einer Möglichkeit, den seit der zweiten Hälfte des 18. Jh.s immer wieder vorgeschlagenen und gelegentlich auch praktizierten Einsatz von Hol…

Ausfallmuster

(23 words)

Author(s): H. Bansa
Ausfallbogen, -rolle, -Stapel. Ein für die Qualität eines angebotenen Papiers repräsentatives Stück, das dem Besteller zur Prüfung überlassen wird. H. Bansa

Archivmappenkarton

(46 words)

Author(s): H. Bansa
auch Autographenkarton. Karton mit einem Flächengewicht zwischen 200 und 400 g, aus hochwertigem Faserstoff im neutralen Bereich ohne den Einsatz von Alaun hergestellt und deshalb widerstandsfähig gegen die Alterung. A. eignet sich zum Schutz und für Mappen zur Aufbewahrung wertvoller einzelner Blätter. H. Bansa

Schutzblatt

(81 words)

Author(s): H. Bansa
im allg. Sinn ein jedes Blatt, das den Zweck hat, ein Objekt (Buchblock, Abbildung) vor Beschädigung beim Benutzen und / oder bei der Aufbewahrung zu schützen, also etwa ein abhäsives Zwischenlagenpapier vor einer abrieb- oder abklatschgefährdeten Abbildung. Im engeren Sinn der buchbinderischen Fachsprache: ein interimistisch eingesetztes Blatt, das ein in Bearbeitung befindliches Objekt vor negativen Nebeneffekten eines Arbeitsganges (Anreiben, Ableimen) oder vor Beschädigung, Verschmutzung usw…

Schmierige Mahlung

(125 words)

Author(s): H. Bansa
eine mechanische Bearbeitung des Faserrohstoffes für die Papierherstellung in der Mahlmaschine (Holländer, Refiner etc.), bei der durch primär quetschende Kraftausübung bei hoher Stoffdichte und mit stumpfen Messern oder mit Steinwerk mehr eine Spaltung der Fasern (Fibrillierung) als eine Kürzung und damit ein hoher Mahlgrad (50SR und höher) erreicht wird. Die S. führt zu dichtem Papier mit geringer Saugfähigkeit, Opazität und Durchlässigkeit (für Luft, Wasser, Fett). Wegen der hohen Oberfläche …

Kunstdruckpapier

(203 words)

Author(s): H. Bansa
nach DIN 6730 eine spezielle Sorte der gestrichenen Papiere, nämlich eines Papiers, dessen Strich auf jeder der beiden Seiten ein Gewicht von mindestens 20 g/m 2 hat und zur Erzielung einer bes. guten Qualität zumindest in der letzten Stufe in eigenen Streichmaschinen, nicht in der Streicheinheit der Papiermaschine hergestellt wurde. K.e haben meist einen mehrfachen Strich. Das Pigment der Streichmasse von K. ist Krei…

Saugfähigkeit

(180 words)

Author(s): H. Bansa
ist die Fähigkeit eines Materials, hier also von Papier, Flüssigkeit, vorzüglich Wasser, aufzunehmen. Die hohe S. der Zellstoff-Faser, woraus Papier überwiegend besteht, ist für Hygienepapiere erwünscht, muß aber für Verpackungs-, für die meisten technischen und für graphische Papiere herabgesetzt werden. Dies geschieht durch die Leimung, bei Pergaminpapier auch durch scharfe (schmierige) Mahlung der Fasern, das diese zu porenarmen Kleinsteinheiten fibrilliert. Durch Imprägnieren mit Ölen und Wa…

Weiße Kunst

(34 words)

Author(s): H. Bansa
poetische, vor allem in werbender Intention eingesetzte Bezeichnung für die Papiermacherei, vorwiegend die handwerkliche. Der Begriff ist ein Pen-dent zur «Schwarzen Kunst», der entsprechenden Bezeichnung für die (handwerkliche) Buchdruckerei. H. Bansa

Dickdruckpapier

(122 words)

Author(s): H. Bansa
ein Papier, das mit dem Ziel eines hohen Volumens bei vergleichsweise niedrigem Flächengewicht hergestellt ist, und zwar spricht man von D. (Federleicht-, Daunendruckpapier, Papier mit mehrfachem Volumen) dann, wenn die Dicke in µm (Mikrometer, Tausendstel Millimeter) mindestens das 1½ fache des Flächengewichts beträgt, z. B.: Flächengewicht 90 g, Dicke 1½ (2; 2½) mal 90 µm = 0,135 (0,180; 0,230) mm. Bei normalen Werkdruckpapieren sind Flächengewicht in Gramm und Dic…

Konservierung der Bücher

(522 words)

Author(s): H. Bansa
Unter K. werden, in Abgrenzung gegen Buchrestaurierung und Buchreparatur, alle Maßnahmen verstanden, die den materiellen Zustand möglichst lange aufrechterhalten, den ein Buch in dem Augenblick hat, in dem es unter dem Gesichtspunkt der K. betrachtet wird. Im Idealfall ist dies der Zustand, den das Buch unmittelbar nach seiner Fertigstellung hatte; der Zeitraum, für den dieser Zustand aufrechterhalten werden soll, ist im Idealfall unbegrenzt. Die Fülle der Sicherungsmaßnahmen, die unter K. in diesem Sinne verstanden werden können, sind 1. solche, die das Hantieren mit de…

Neutralisieren

(270 words)

Author(s): H. Bansa
Unter N. versteht man in Zusammenhang mit dem Buchwesen bzw. der Papierrestaurierung das Zuführen eines alkalischen Stoffes zum Zerstören von Säure, die im Papier vorhanden ist, und zum Schaffen eines Puffers gegen Säure, die dort im Laufe der Alterung oder infolge der Umweltverschmutzung entsteht, damit diese fürderhin die Hydrolyse, einen der Faktoren der Alterung von Papier, nicht mehr katalytisch fördern kann. Als bestgeeignete und vielleicht – abgesehen vom Umschla…

Mahlung

(86 words)

Author(s): H. Bansa
st in der Papierherstellung die Bezeichnung für die mechanische Behandlung, der die Fasern unterworfen werden, bevor aus ihnen Papier gemacht werden kann. Bei der schwächsten Form, dem Aufschlagen, werden nur die Faserbündel in Einzelfasern zerlegt. Bei der «röschen» M. werden die Fasern primär gekürzt, bei der «schmierigen» primär gequetscht und gespalten (Mahlgrad). Ersteres führt zu voluminösem, …

Blatt

(38 words)

Author(s): H. Bansa
nach DIN («Deutsche Industrie Norm») 6730 die Bezeichnung für Papier und Karton (Pergament, Papyrus usw.) im ungefalzten Zustand und kleiner als DIN A3 (297 X 420 mm). Beide Kriterien unterscheiden das B. vom Bogen. H. Bansa

Tapeten

(84 words)

Author(s): H. Bansa
sind eine Wandverkleidung in erster Linie aus Papier, aus Leder und auch aus Gewebe. Manche T. aus Papier, sowohl historische als auch moderne, und zwar solche, welche die spezifischen Papiereigenschaften wie Dicke, Flexibilität, Oberflächenstruktur bewahren, können als Buntpapiere verstanden werden, die für den genannten speziellen Zweck bestimmt sind, aber auch für andere, z. B. als Bezugs- oder Vorsatzpapier für den Bucheinband verwendet werden. H. Bansa Bibliography Die Tapete. Hrsg. von F. Teynac usw. München 1982 Hoskins, L.: Then papered wall. New York 1994.

Klarsichtfolie

(160 words)

Author(s): H. Bansa
eine Folie, d. h. eine dünne, ebene, flexible Bahn aus einem transparenten, meist thermoplastischen Kunststoff, bisweilen selbstklebend beschichtet. K. wird zum Schutz von Einbänden gegen Abrieb und Verschmutzung und in der Form von Hüllen, d.h. in sinnvoller, am einzulegenden Objekt orientierter Größe doppelt liegend und an zwei oder drei Seiten geschlossen (versiegelt) zum Schutz von Einzelblättern verwende…

Dünndruckpapier

(62 words)

Author(s): H. Bansa
ein Papier, das mit dem Ziel hoher Opazität bei geringem Flächengewicht (bis 30 g) gearbeitet ist. Wegen der angestrebten Opazität, die notwendig ist, damit der Druck auf der einen Seite nicht zur anderen durchscheint, hat D. einen hohen Gehalt an Füllstoff; zum Ausgleich der dadurch bedingten geringeren Festigkeit muß zu seiner Herstellung hochwertiger Halbstoff, z.B. Alfa-Zellstoff verwendet werden. H. Bansa

Katzen

(27 words)

Author(s): H. Bansa
im Papiermacherjargon eine Bezeichnung für zusammengesponnene Fasern, vornehmlich in Hadernstoff, die, wenn sie auf das Sieb geraten, Unebenheiten oder Unreinheiten im Papier bewirken. H. Bansa
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