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Your search for 'dc_creator:( "H. Bohrmann" ) OR dc_contributor:( "H. Bohrmann" )' returned 295 results. Modify search

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Postmonopol

(245 words)

Author(s): H. Bohrmann
Die Übermittlung von Informationen durch Briefe und andere Sendungsarten gehörte in Deutschland als Postregal zu den Herrschaftsrechten des Kaisers, der sie 1595 erstmalig gegen Zahlung entsprechender jährlicher Ablösesummen an die Fürsten Thurn und Taxis (Regensburg) vergab. Diese betrieben die Reichspost bis zur Auflösung des «Heiligen röm. Reiches dt. Nation» (1806). Danach wurde das P.in den dt. Einzelstaaten ausgeübt, die teilweise auf vertraglicher Basis zusammenwirkten. Durch den Zusammen…

Stiftervereinigung der Presse

(74 words)

Author(s): H. Bohrmann
1966 haben sich deutsche Zeitungsverlage zur S. zusammengeschlossen, um die wiss. Forschung für die Tagespresse anzuregen und für die tägliche Arbeit von Verlag und Redaktion nutzbar zu machen. Sie wird durch einen Vorstand geführt, der durch ein Kuratorium beraten wird, denen Verleger und Kommunikationswissenschaftler angehören. Sitz ist die Geschäftsstelle des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (Berlin). Die S. unterstützt einschlägige Forschungen finanziell, sie gibt auch Zuschüsse zur Publikation geeigneter Schriften. H. Bohrmann

Kasten

(43 words)

Author(s): H. Bohrmann
grafisches Gestaltungsmoment bei Printmedien, vor allem bei Zeitungen, wobei ein Text (beispielsweise das Inhaltsverz. einer Ausg.), ein Bild oder auch eine Anzeige in einen quadratischen oder rechteckigen, manchmal mal farbigen Rahmen, der eine oder mehrere Spalten umfaßt, gesetzt wird. H. Bohrmann

Rundschreiben

(47 words)

Author(s): H. Bohrmann
(auch Rundbrief oder Zirkular gen.) bezeichnete früher ein handschriftliches Schriftstück (Original), das mehrere Adressaten besaß und in einer bezeichneten Reihenfolge unter ihnen kursierte. Später, insbes. seit Einführung der Schreibmaschinen und Vervielfältigungstechnik, wird als R. die inhaltsgleiche Übermittlung eines Schriftstücks an zahlreiche Adressaten bezeichnet. H. Bohrmann

Postzeitungsdienst

(231 words)

Author(s): H. Bohrmann
Der Vertrieb von Periodika (Zss. und Ztg.) oblag seit deren Entstehung im 17. Jh. in Deutschland immer dann der Post, wenn Ex. außerhalb des Druckortes verbreitet werden sollten. Insofern die Post Hoheitsverwaltung des Staates war (auch wenn sie bis Anfang des 19. Jh.s an die Regensburger Fürsten Thurn und Taxis verpachtet blieb), galt das Verbot des Aufbaus einer separaten Vertriebsorganisation durch die Verlage (Postzwang). Die Post war auch Bestellanstalt für Periodika und übernahm das Inkass…

Ludewig, Johann Peter von

(233 words)

Author(s): H. Bohrmann
*15. 8. 1668 in Hohenhard bei Schwäbisch-Hall, 7. 9. 1743 in Halle a. d. Saale. L. war ein im Sinne des Gelehrtentypus des 18. Jh.s universell interessierter Geist, der in Tübingen und Wittenberg Theologie studierte und sich später an der neugegr. Univ. Halle als Privatdozent für Gesch. und Philosophie habilitierte. 1695 erhielt er dort eine Professur für Philosophie. L. wandte sich dann aber der Rechtswissenschaft zu, in der er promoviert wurde und 1705 eine juristische Professur in Halle erhie…

Kommission für den Ausbau des technischen Kommunikationssystems (KtK)

(187 words)

Author(s): H. Bohrmann
unter dem Vorsitz von Eberhard Witte von der deutschen Bundesregierung Ende 1973 berufene 22köpfige Enquetekommission. Sie legte Anfang 1976 einen Vorschlag für den Ausbau eines wirtschaftlich vernünftigen und gesellschaftlich wünschenswerten technischen Kommunikationssystems vor. Der grundgesetzlichen Ordnung der Bundesrepublik entsprechend, befaßte sich die KtK schwerpunktmäßig mit dem technischen Ausbau, für den der Bund durch das Post– und Fernmeldemonopol die Zuständigkeit besitzt. Den auf …

Tabloid

(147 words)

Author(s): H. Bohrmann
engl. Tablette, Bezeichnung für eine kompakte Boulevardzeitung halben (Druck-) Formats (ca. 300 × 400 mm), die zunächst im engl. und amer. Bereich verbreitet war und sich teilweise auch auf andere Länder Europas verbreitete. In Deutschland hat zuerst der wiedererstandene Ullstein-Verlag, Berlin (-West), 1953 die «BZ» (Berliner Zeitung) in Format und Inhalt nach dem Vorbild der Londoner «Daily Mirror» auf den Markt gebracht. Er hat damit durch den Titel bei der «BZ am Mittag» der Weimarer Jahre a…

Pressegeheimnis

(76 words)

Author(s): H. Bohrmann
Die von Journalisten für das Abfassen von Artikeln, Sendungen etc. ermittelten Sachverhalte unterliegen in der BRDeutschland dem Redaktionsgeheimnis, d. h., ein Journalist muß die Quellen seiner Artikel auch vor Gericht nicht offenbaren (Zeugnisverweigerungsrecht). Umstritten ist, ob unter das P. auch jene journalistischen Rechercheergebnisse fallen, die nicht oder noch nicht in Veröff. ihren Niederschlag gefunden haben. H. Bohrmann Bibliography Holtmeier, G. F.: Presse- und Rundfunkfreiheit. Zeugnisver-weigerungsrecht, Beschlagnahme- und Durchsuchungsfr…

Stückkostenrechnung

(111 words)

Author(s): H. Bohrmann
Kennzahl aus der Kosten- und Leistungsrechnung, bei der die z. B. im Zeitungsverlag für die Produktion eines bestimmten Zeitungs- und Zeitschriftentitels die Einnahmen (Abonnement, Einzelverkauf, Anzeigeneinnahmen) und die Kosten (Redaktion, Verlag, Druck, Vertrieb) so aufgeteilt werden, daß sie für das einzelne Ex. ermittelt und über die Zeit verglichen werden können. Auch durch den Vergleich der Stückkosten mit anderen Blättern des eigenen Verlages und, soweit erreichbar, von Konkurrenten lass…

Werbeträger

(200 words)

Author(s): H. Bohrmann
werden alle Medien genannt, die Werbebotschaften transportieren können. Dazu gehören die großen Medien Presse, Rundfunk (Hörfunk und Fernsehen), Film im Filmtheater, das Netzmedium Internet (Bannerwerbung), und auch kleinere Medien wie das Plakat, auch Flugblatt und Flugschrift, kaum das Buch. In Marktwirtschaften wird der Unterhalt dieser Medien in der Regel weniger durch Verkauf an Leser, Hörer, Zuschauer, mehr durch Werbung finanziert. Ztg. und Zss. erhalten mit heute rund 50 % ihrer Einnahmen in Deutschland deutlich weniger für Anzeigen. Werbung in den Medien ist all…

Kontinuation

(48 words)

Author(s): H. Bohrmann
von lat. continuatio, ununterbrochene Fortdauer, als Titel oder Titelbestandteil von Publikationen in der Übergangszeit zur periodischen Publizistik gewählt, um deutlich zu machen, daß die folgenden Stücke einen inneren Zusammenhang mit bereits früher publizierten besitzen. K. ist zugleich das Folgestück eines in Fortsetzungen erscheinenden Werkes. H. Bohrmann

Postvertriebsstücke

(44 words)

Author(s): H. Bohrmann
in der Auflagenstatistik eines Periodikums jener Anteil der Gesamtaufl, der durch die Post den Beziehern zugestellt wird. Im Vertrieb sind es diejenigen Ausg. von Ztg. und Zss., die für den Postzeitungsdienst in bes. gekennzeichneter Form (Vertriebskennzeichen und Bezieheranschrift) ausgeliefert werden. H. Bohrmann

Splitting

(138 words)

Author(s): H. Bohrmann
1. Regionale Teilung des Anzeigenteils von Ztg. und häufiger Zss., die überregional oder national verbreitet sind. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit für Anzeigenkunden, ihn auf ein regionales Publikum zuzuschneiden und dieses durch geringere Gebühren und ohne größere Streuverluste direkt zu erreichen. S. erschließt aus der Sicht der Verlage neue Schichten von Anzeigenkunden. 2. Bei der bibliothekarischen Verzeichnung von Zss. ist S. die Konvention, die Blätter mit jeder Titeländerung neu anzusetzen und auf den jeweils vorherigen und nachfolgend…

Sonntagsblatt

(111 words)

Author(s): H. Bohrmann
1. Ausschließlich sonntags oder zum Sonntag erscheinendes Periodikum häufig kirchlicher Provenienz, das als fachliches Periodikum kirchliche Inhalte an die Gläubigen vermittelt und oft zugleich vom kirchlichen Standpunkt auch eine Auswahl der Wochenmeldungen mit eigener Wertung verbreitet. 2. Lükkenztg., welche die Erscheinungslücke der werktäglich publizierten Tagesztg. füllt. 3. Sonntags erscheinende Ausg. einer Tagesztg., die – wie früher alle Berliner Ztg. und die anglo-amer. Presse – entwed…

Zustellgebühren

(100 words)

Author(s): H. Bohrmann
In die Preisbildung für Printprodukte gehen Vertriebskosten neben den Verlags-, Redaktionsund Druckkosten in die Kalkulation ein. Sie werden bei Abonnements durch Träger oder durch unterschiedliche Postzusteller, aber auch beim Einzelverkauf, z. B. durch Kioske, meist nicht separat ausgewiesen. Sie machen etwa ein Fünftel der Verkaufspreise aus. Deshalb kann es durchaus Sinn machen, eine Verbreitung durch das Internet (meist zusätzlich) anzubieten, um technische Herstellung, Papier- und Vertriebskosten, die zusammen bis zu 50 % der Kosten umfassen, einzusparen. H. Bohrm…

Distripress

(34 words)

Author(s): H. Bohrmann
Vereinigung zur Förderung des internationalen Pressevertriebs, gegr. 1955 in Baden-Baden. Internationale Vereinigung von Pressevertriebsfirmen und Verlagen, der über 430 Mitglieder aus 87 Ländern angehören (1986), mit dem Sitz in Zürich. H. Bohrmann

Zeitung

(1,726 words)

Author(s): H. Bohrmann
urspr. in der Bedeutung von Nachricht, Kunde, ist seit dem Beginn des 17. Jh.s als periodisch erscheinende Druckschrift bekannt. Als konstitutive Merk-male werden genannt: (1) Periodizität des Erscheinens, (2) Universalität des gebotenen Inhalts, die kein Thema ausschließt, (3) Aktualität der berichteten Ereignisse, (4) Publizität, d. h. uneingeschränkte öffentliche Zugänglichkeit. Manche Autoren nehmen weitere Merkmale mit auf, beispielsweise die Möglichkeit, die Z. ohne Gebrauch von Empfangs- …

Zeitungsausschnittbüro

(126 words)

Author(s): H. Bohrmann
ein Dienstleistungsanbieter, der gemäß inhaltlichen Vorgaben laufend die Tages-, teils auch die Wochen- und Zeitschriftenpresse (in der Regel des Inlands) auswertet und die diesbezüglichen Artikel regelmäßig an den Besteller liefert. Firmen, Verwaltungen, aber auch Einzelpersonen, die ein Interesse an Ausschnitten über ihre Produkte, ihre Projekte, das Pressecho etc. haben, können mit Hilfe der Ausschnittbüros das unübersichtliche Pressecho verfügbar machen. Bei Presseverlagen und Rundfunkanstal…

Yellow Press

(95 words)

Author(s): H. Bohrmann
Bezeichnung für Ztg. und / oder Zeitschriften, die sensationshaltige Nachrichten entsprechend aufmachen. Y. lebt auch von Berichten über das Privatleben vor allem Prominenter, die sie mitteilt, auch wennein öffentliches Interesse daran eher gering sein dürfte. Paparazzi-Fotos spielen heute für die Y. eine große Rolle. Das gelbliche Papier, auf dem solche Gazetten in den USA im letzten Drittel des 19. Jh.s. gedruckt wurden, hat zur Bezeichnung dieses Typus geführt. The Yellow-Book. Umschlag von Aubrey Beardsley zu Band V, April 1895. H. Bohrmann Bibliography Kobre, S.: The Yell…
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